DE162465C - - Google Patents
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- DE162465C DE162465C DENDAT162465D DE162465DA DE162465C DE 162465 C DE162465 C DE 162465C DE NDAT162465 D DENDAT162465 D DE NDAT162465D DE 162465D A DE162465D A DE 162465DA DE 162465 C DE162465 C DE 162465C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G3/00—Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
- H02G3/22—Installations of cables or lines through walls, floors or ceilings, e.g. into buildings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Laying Of Electric Cables Or Lines Outside (AREA)
Description
&vnaetiiai- be
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Nach § 24 der Sicherheitsvorschriften des Verbandes Deutscher Elektrotechniker sind
bei Einführung von Leitungen aus dem Freien in Gebäude entweder die Drähte frei und
"5 straff durchzuspannen, oder es muß für jede
Leitung ein isolierendes und feuersicheres Einführungsrohr verwendet werden, dessen
Gestaltung keine merkliche Oberflächenleitung zuläßt.
Hiernach müssen die Leitungen, soweit im Innern der Gebäude nicht Rohrverlegung in
Betracht kommt und wo zum straffen Durchspannen keine genügend großen Maueröffnungen
hergestellt werden können, ■ durch das ganze Einführungsloch hindurch in
sowohl isolierenden als auch feuersicheren Rohren liegen. Eine einwandfreie Erfüllung
dieser Vorschrift ist nur durch Anwendung von Porzellanrohren möglich. Man muß entweder
Einführungspfeifen verwenden, welche die der betreffenden Mauerstärke entsprechende
Länge besitzen, oder npan muß zu den Einführungspfeifen passende Porzellanrohrstücke
von der der Mauerstärke entsprechenden Länge an der Arbeitsstelle zur Verfügung haben. In den meisten Fällen erfährt
man aber die Mauerstärke erst nach Herstellung des Einführungsloches; um in der
Montage nicht aufgehalten zu werden, muß
.30 man also Porzellanrohre in den zu allen möglichen Mauerstärken passenden Längen vorrätig
halten. Ein weiterer Übelstand ist der, daß längere Porzellanrohre sehr zerbrechlich
sind. Setzt man zur Vermeidung dieser Nachteile einzelne kleinere Porzellanrohre mit oder
ohne Muffen aneinander, so wird die dadurch gebildete Einführung nicht solid genug; an
den Stoßstellen der Rohrstücke ohne Muffen sammelt sich Feuchtigkeit an, durch welche
Erdschluß gebildet wird. Porzellanrohre mit Muffen können sich leicht verschieben, so daß
auch dann eine Ansammlung von Feuchtigkeit stattfinden kann. Die Forderung des oben
wiedergegebenen § 24 der Sicherheitsvorschriften kann durch eine solchergestalt aus
einzelnen Porzellanstücken zusammengesetzte Einführung nicht erfüllt angesehen werden,
weil die geforderte Isolierung nicht erzielt
Diese Übelstände werden durch die vorliegende Erfindung beseitigt. Sie besteht in
folgendem:
Ein mit Längsschlitz versehenes, im Schlitz federndes Rohr α (Fig. 2) wird in der für die
Mauerstärke des Einführungsloches passenden Läng'e abgeschnitten. In dieses Schlitzrohr
wird an einem Ende die Einführungspfeife e (Fig. 1) eingeschoben, von der anderen Seite
aus werden einzelne kurze Porzellanrohrstücke b, c, d eingeschoben, bis das Schlitzrohr ganz
damit angefüllt ist. Zum letzten Abschlüsse kann man ein Porzellanrohrstück von noch geringerer
Länge als die übrigen verwenden und die Gesamtlänge der eingeschobenen Porzellanrohrstücke
dann noch beliebig genau mit der Länge der Einführungspfeife ausgleichen, indem man die Einführungspfeife mehr oder
weniger tief einschiebt, so daß das Endrohrstück am anderen Ende noch etwas aus dem
Schlitzrohre hervorragt.
Die Porzellanrohrstücke sind an dem einen Ende mit Muffen versehen, in welche das
andere Ende des folgenden Porzellanrohrstückes hineinpaßt. Die lichte Weite des Schlitzrohres
wird so gewählt, daß die Porzellanrohrstücke sowie die Einführungspfeife mit sanfter Reibung
hineingehen. Sie werden somit infolge der Federung des Schlitzrohres an der bestimmten
Stelle festgehalten. Die Muffenverbindung macht das Porzellanrohrsystem genügend
dicht, damit eingedrungene Feuchtigkeit keine
ίο erdschlußbildende Verbindung mit dem Rohre
herstellt, sondern bei der üblichen schrägen Lage der Einführung durch die dazu bestimmte
Porzellanpfeife abtropft. Die in die Zwischenräume zwischen dem Rohre und den darin be-Endlichen
Porzellanrohren eindringende Feuchtigkeit kann sich nicht ansammeln, weil sie durch den zweckmäßig nach unten gestellten
Schlitz des Rohres sofort abfließt und von dem umgebenden Gipse aufgesaugt wird.
Diese Einführung wird in üblicher Weise in etwas schräger Lage mit der Porzellanpfeife
nach unten in dem Einführungsloche eingegipst. Es empfiehlt sich, die Porzellanpfeife
so lang zu wählen, daß der Gips noch einen Teil des Rohres der Pfeife umfaßt; doch
sind auch kurze Pfeifen verwendbar, wenn man den äußeren Durchmesser derselben so
groß wählt, daß das Ende der Pfeife in das federnde Schlitzrohr mit stärkerer Reibung
eingeht und dadurch genügend festgehalten wird.
Diese Einführung bietet also folgende Vorteile gegenüber den bisher bekannten Einführungen
: Man braucht nur Einführungspfeifen von einer einzigen Länge und Porzellanrohrstücke von nur einer, höchstens
zwei Längen. Das Schlitzrohr wird ebenfalls nur in einer einzigen Länge, z. B. in Stücken
von ι m Länge, oder auch in beliebigen Längen, wie sie gerade zur Verfügung stehen,
verwendet und für jede vorkommende Mauerstärke auf die erforderliche Länge abgeschnitten
oder abgefeilt. Das Schlitzrohr bildet eine solide Umhüllung, durch welche die eingeschobenen
Porzellanrohrstücke fest zusammengehalten und vor Beschädigung durch äußeren mechanischen Druck sicher geschützt werden.
Die Verbindung der Porzellanrohrstücke wird untereinander gesichert, so daß sich keine
erdschlußbildende Wasserschicht zwischen den Rohrenden und der umgebenden Mauer bilden
kann. In den Zwischenräumen zwischen dem Rohre und den Porzellanrohrstücken ist eine
Wasseransammlung wegen des nach unten gestellten Schlitzes ebenfalls ausgeschlossen.
Bei Gleichstrom ist es am einfachsten, ein federndes Stahlrohr anzuwenden, bei Wechselstrom,
soweit man bei kurzen Durchführungen Rücksicht auf Induktionserscheinungen nehmen
will, Rohr oder Messing aus gleich geeignetem Material.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Isolierende und feuersichere Einführung für Leitungen aus dem Freien in Gebäude, bestehend aus einzelnen mit Muffen versehenen Porzellanröhrstücken und einer Porzellaneinführungspfeife, dadurch gekennzeichnet, daß die Porzellanrohrstücke (b, C1 d) sowie Porzellanpfeife (e) in ein auf die Mauerstärke des Einführungsloches abgeschnittenes, mit einem Längsschlitz versehenes, im Querschnitt federndes Rohrstück (a), in welches sie mit sanfter Reibung passen, bis zur völligen Ausfüllung des Schlitzrohres eingeschoben sind, zum Zweck, die Porzellanrohrstücke vor Beschädigungen zu schützen und das Eindringen von Feuchtigkeit an den Stoßstellen der letzteren zu verhüten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE162465C true DE162465C (de) |
Family
ID=428260
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT162465D Active DE162465C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE162465C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE745916C (de) * | 1936-12-10 | 1944-05-26 | Robert Wandel | Stabfoermige zur Aufputz- und Unterputzverlegung blanker elektrischer Leitungen dienende Isolierrohre mit mehreren Laengskanaelen |
-
0
- DE DENDAT162465D patent/DE162465C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE745916C (de) * | 1936-12-10 | 1944-05-26 | Robert Wandel | Stabfoermige zur Aufputz- und Unterputzverlegung blanker elektrischer Leitungen dienende Isolierrohre mit mehreren Laengskanaelen |
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