DE16278C - Bürstmaschine für Getreide - Google Patents
Bürstmaschine für GetreideInfo
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- DE16278C DE16278C DENDAT16278D DE16278DA DE16278C DE 16278 C DE16278 C DE 16278C DE NDAT16278 D DENDAT16278 D DE NDAT16278D DE 16278D A DE16278D A DE 16278DA DE 16278 C DE16278 C DE 16278C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02B—PREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
- B02B3/00—Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming
- B02B3/10—Hulling; Husking; Decorticating; Polishing; Removing the awns; Degerming by means of brushes
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf solche Kornputzmaschinen, bei welchen das Getreide dadurch
gereinigt wird, dafs es zwischen zwei Bürsten, von denen sich eine bewegt oder welche
sich beide bewegen, hindurchgeht.
Die Erfindung besteht in einer besonderen Construction der Bürsten, welche es ermöglicht,
dieselben näher an einander zu rücken, ohne dafs dabei das Korn in denselben hängen
bleibt und ohne dafs dadurch eine wesentliche Reibung hervorgerufen wird. Zu diesem Zweck
werden die Borsten der Bürsten in entgegengesetzter Richtung geneigt angeordnet, und
zwar sind die Borsten mit Bezug auf die Bewegungsrichtung der Bürsten gegen hinten gerichtet.
In der Zeichnung bedeutet:
Fig. ι den Verticallängenschnitt durch die Mitte der Maschine,
Fig. 2 Ansicht eines Theils der beiden Bürsten,
Fig. 3 Ansicht der scheibenförmigen Bürsten von hinten.
A ist der Rahmen oder das Gestell der Maschine, auf welchem die Welle B in Lagern C
läuft. Auf B sind die Bürsten D und E in Gestalt von kreisrunden Scheiben aufgezogen.
Die Bürste D ist unbeweglich und an der Stirn h des Gehäuses H befestigt, die Welle B
geht durch deren Mittelstück hindurch, ohne dieselbe zu bewegen, während E auf B befestigt
ist und mit derselben rotirt. F ist ein Ventilator, der, auf der Welle B aufgekeilt, sich
in dem Gehäuse G, welches von dem Innern G' des Gehäuses H der Bürsten durch ein Sieb /
getrennt ist, bewegt. J ist der Fülltrichter zum Einfüllen des unreinen Getreides; aus ihm gelangt
dasselbe durch den Kanal K in den leeren Raum im Innern der beiden ringförmigen
Bürsten. Die Welle B erhält durch die Riemscheibe
P ihre Bewegung. L ist der Ausweg für das gereinigte Getreide, und M und M'
sind Oeffhungen, nach bezw. von dem Ventilator führend, welcher den Schmutz, welchen
die Bürsten vom Korn trennen, aufsaugt und abführt. Durch Anordnung des Siebes / ist es
möglich, den Ventilator sehr stark wirken zu lassen, da das Sieb das Korn zurückhält und
nur den Staub passiren läfst. N ist eine Druckschraube mit Handrad, welche, auf das
Ende von B drückend, die Annäherung der Bürste E und D bewerkstelligt.
Das Wesen der Erfindung, auf welches sich der Anspruch des Patentes bezieht, liegt nun
in der geneigten Anordnung der Borsten S, der Bürsten D und E. Die Borsten sind mit
Bezug auf den Umdrehungssinn von E schräg nach hinten gerichtet (s. Fig. 2). Durch dieses
Mittel ist man im Stande, die Bürsten an einander zu drücken, ohne dafs die Körner in die
Bürsten hinein, d. h. zwischen die Borsten gedrückt würden. Da die Borsten stets sehr glatt
sind, so entsteht durch das Andrücken auch keine so grofse Reibung, dafs der Betrieb dadurch
erschwert würde.
Dieses Andrücken der Bürsten gegen einander ist bekanntlich bei Bürsten mit geraden
Borsten, d. h. Borsten, welche senkrecht gegen ihre Scheiben, in welchen sie befestigt sind,
gerichtet sind, aus naheliegenden Gründen nnthunlich.
Der Neigungswinkel der Borsten gegen die Scheibe, in der sie befestigt sind, hat sich,
wie Erfinder angiebt, als am zweckmäfsigsten gleich 20° bis 300 ergeben, und zwar bei der
beweglichen Bürste 200 und bei der festen 300.
Will man die Bürsten anstatt vertical, wie hier gezeigt, horizontal anordnen, so ist es besser,
nicht zwei Bürsten anzuwenden, weil die Körner sonst zwischen die Borsten der unteren
hineinfallen würden; statt der unteren Bürste nimmt man hier besser eine glatte Scheibe, auf
welcher die obere Bürste läuft.
Die Borsten werden zweckmäfsig recht dicht gesetzt, so dafs eine gleichförmige Oberfläche
entsteht. Was die Befestigung der Borsten in den Scheiben betrifft, so kann dieselbe auf die
gewöhnliche Weise geschehen, indem die Borsten in einzelne Löcher eingesetzt werden, wie dies
Fig. ι zeigt. Besser ist noch, die Borsten in eine Masse zu setzen, welche durch ein an dem
Umfange umgezogenes Band an den Scheiben gehalten wird. Dieses Metallband O, Fig. 2,
steht etwa 2 bis 3 cm über die Masse hinaus und hat den Zweck, das Nachaufsendrängen
der Borsten zu verhüten. Durch die sich in einem Schlitz 0 bewegende Stellschraube s kann
übrigens dieses Band in axialer Richtung verstellt werden.
In Fig. 3 ist die Bürstenscheibe von hinten gesehen dargestellt; sie besteht aus einzelnen
Sectoren, welche durch ein über die Peripherie gezogenes Band Q vereinigt sind, ebenso vereinigt
eine Scheibe Q vermittelst Schrauben q die inneren Enden von den Sectoren.
Claims (2)
1. In einer Kornputzmaschine die gegenüberstehenden Bürstenscheiben, deren Borsten
mit Bezug auf die Bewegungsrichtung der Scheiben geneigt angeordnet sind.
2. Bei dieser Kornputzmaschine mit zwei Bürsten mit geneigten Borsten die Anordnung
der Borsten der beweglichen Bürste mit kleinerem Neigungswinkel, als derjenige der Borsten der unbeweglichen Bürste.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE16278C true DE16278C (de) |
Family
ID=293272
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT16278D Active DE16278C (de) | Bürstmaschine für Getreide |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE16278C (de) |
-
0
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