DE1632995B2 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE1632995B2 DE1632995B2 DE19511632995 DE1632995A DE1632995B2 DE 1632995 B2 DE1632995 B2 DE 1632995B2 DE 19511632995 DE19511632995 DE 19511632995 DE 1632995 A DE1632995 A DE 1632995A DE 1632995 B2 DE1632995 B2 DE 1632995B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- barn
- posts
- wall
- walls
- post
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 19
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 19
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 19
- 241000283690 Bos taurus Species 0.000 claims description 7
- 238000005192 partition Methods 0.000 claims description 4
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 2
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 description 5
- 241001465754 Metazoa Species 0.000 description 3
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 2
- 238000004140 cleaning Methods 0.000 description 1
- 244000144972 livestock Species 0.000 description 1
- 238000009304 pastoral farming Methods 0.000 description 1
- 230000000087 stabilizing effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K1/00—Housing animals; Equipment therefor
- A01K1/0035—Transportable or mobile animal shelters
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Zoology (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Housing For Livestock And Birds (AREA)
Description
40
Die Erfindung betrifft Stalleinbauten zur Herstellung orts- und größenveränderlicher Viehboxen, die
aus in gleichen Abständen voneinander in einer Linie aufgestellten Pfosten und daran angelenkten Abgrenzungswänden
bestehen, wobei die in gleiche Riehtung weisenden schwenkbaren Abgrenzungswände
gleich lang sind.
Von derartigen bekannten Stalleinbauten geht die Erfindung aus. Die Abgrenzungswände der Boxen
sind an freistehenden Pfosten angehängt. Durch Verschwenken der Abgrenzungswände um die Pfosten
kann jede Viehbox an einen anderen Ort verlagert werden. So hat man beispielsweise in einem 7 m breiten
Stall in seiner Längsachse ein feststehendes Trenngatter gezogen und dadurch zwei Stallhälften
geschaffen. Um eine Anzahl ortsveränderlicher Boxen zu erhalten, hat man zunächst in jeder Stallhälfte
eine Reihe von freistehenden Pfosten in gerader Linie parallel zur Außenwand gesetzt. Dabei verhält
sich der Abstand jedes Pfostens von der benachbarten Stallängswand zum Abstand nach der Stall-Längsachse
wie 2 :1, und der Abstand jedes Pfostens zu seinem Nachbarpfosten ist dem Abstand zur
Stall-Längswand gleich. Sodann kann eine Viehbox dadurch gebildet werden, daß man von zwei benachbarten
Pfosten je eine Abgrenzungswand bis zur Stall-Längswand zieht und von jedem dieser Pfosten
zu einem Nachbarpfosten eine Abgrenzungswand vorsieht, die halb so lang ist wie die nach der Stall-Längswand
gezogene, oder diese beiden kurzen Abgrenzungswände nach der Stallängsachse verschwenkt.
Man kann aber auch die von jedem Pfosten nach der Stall-Längswand gezogenen Abgrenzungen um
den Pfosten parallel zur Stall-Längswand verschwenken und auf diese Weise die Viehboxen zur Stallmitte
hin verlagern.
Diese bekannten verschwenkbaren Boxenabgrenzungen erleichtern zwar die Viehhaltung und die
Stallarbeit. Der Stallraum zwischen Stallängswand und Pfostenreihe, bzw. zwischen Pfostenreihe und
Stallängsachse läßt sich bequem reinigen, wenn man die Boxen durch Verschwenken der Abgrenzungen
zur Stallmitte bzw. zu den Stallwänden hin verlagert hat. Aber die Verlagerung der Abgrenzung ist
mühsam und zeitraubend, weil jede Abgrenzung für sich verschwenkt werden muß.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die schwenkbaren Abgrenzungen in einem Stall gleichzeitig
zu verschwenken und durch die verschwenkten Abgrenzungen die Boxen gleichzeitig jeweils von
einer Stelle im Stall an eine andere Stelle zu bringen.
Die Erfindung löst die Aufgabe dadurch, daß die freien Enden der Abgrenzungswände an einer gemeinsamen
Koppelwand angelenkt sind.
An jedem der in einer geraden Linie aufgestellten Pfosten kann aber auch bekannterweise auf zwei gegenüberliegenden
Seiten je eine Abgrenzungswand angelenkt sein, wobei die in die gleiche Richtung weisenden
Abgrenzungen die gleiche Länge haben. An den freien Enden dieser je in gleiche Richtung weisenden
Abgrenzungen ist dann je eine gemeinsame Koppelwand angelenkt.
Diese Koppelwand, also die der Stallängswand parallele Abgrenzung, bildet für alle benachbarten
Boxen einheitlich eine durchgehende Gattervorderwand. Sie ist gelenkartig an jedem freien Ende der
Abgrenzungswände befestigt, deren anderes Ende an einem freistehenden Pfosten angelenkt ist. Alle an
die Pfosten angelenkten Abgrenzungswände, die an die gleiche Gattervorderwand angelenkt sind, sind
gleich lang.
Die über mehrere Viehboxen durchgehende Koppelwand läßt sich parallel zur Stall-Längswand bzw.
zur Pfostenreihe verlagern und ganz an die Pfostenreihe andrücken.
Das Verlagern der Koppelwand kann von einer Person allein durchgeführt werden. Eine einzige Person
kann somit den Viehbestand auch sehr großer Ställe betreuen und z. B. allein das Futter in den in
der Längsmittelachse des Stalles stehenden Trog mittels Futterwagens einbringen sowie das Ausmisten
des Stalles mit Hilfe eines mit Ladevorrichtung versehenen Traktors durchführen.
Die Pfostenreihe kann auch auf ihrer anderen Seite mit einer entsprechenden verschwenkbaren Boxenabgrenzung
versehen sein. Mit diesen beiden um die Pfostenreihe verschwenkbaren Boxenabgrenzungen,
die zwei zu der Pfostenreihe parallele Koppelwände aufweisen, lassen sich gleichzeitig Boxen
schaffen, die von der Stallängswand nach der Längsachse des Stalles reichen oder solche, die nur an der
Stallängswand angeordnet sind und in der Stallmitte einen Gang frei lassen oder solche, die in der Stallmitte
angeordnet sind und einen Gang zwischen der Stallängswand und der Pfostenreihe frei lassen.
Die verschwenkbaren Abgrenzungswände bilden also in bezug auf die Pfostenreihe in Draufsicht gesehen
ein System von benachbarten Gelenkvierecken, welche eine allen Vierecken gemeinsame Koppelvorderwand
aufweisen, die parallel zur Pfostenreihe zu verlagern ist.
Die gemeinsame Koppelvorderwand hängt gelenkig an den parallelen Abgrenzungswänden, von denen
jede an einem Pfosten angelenkt ist.
Die gemeinsame Koppelvorderwand weist zweckmäßigerweise bei jeder Box eine abzusperrende öffnung
auf. Sie dient den Tieren als Durchschlupf bei Besetzen oder Leeren der Boxen. Die einerends an
den Pfosten angelenkten Absperrungswände tragen die allen Boxen gemeinsame Absperrkoppelwand.
Jede an den freistehenden Pfosten angelenkte Abgrenzungswand weist mit einer kleinen Steigung nach
der von den Pfosten abgewandten Seite, so daß die Absperrungen mit einem gewissen zusätzlichen Kraftaufwand
von der Pfostenreihe fortbewegt werden müssen.
Diesen zusätzlichen Kraftaufwand liefern die Tiere selbst, wenn sie zur Fütterungszeit die ihren Boxen
gemeinsame Koppel vorderwand nach dem in der Stallmitte befindlichen Trog zu drücken versuchen
oder wenn sie danach streben, die rückseitige, an den Pfosten anliegende Koppelwand an die Stallwand zu
drücken, um ihren Liegeplatz zu finden.
Die Koppelvorderwand kann mit einer vertikal verstellbaren Verriegelungsvorrichtung an der Pfostenreihe
festgehalten werden. Man kann die Absperrungen auch mittels eines Elektromotors steuern,
wenn man beispielsweise die Umdrehungen eines Elektromotors mittels eines Untersetzungsgetriebes
auf die Schwenkachse der Absperrungen überträgt.
In der Zeichnung sind Stallgrundrisse mit den verschiedenen Möglichkeiten zur Einteilung und Anordnung
der Boxen und ein Querschnitt durch einen Stall, der in der Längsachse durch ein Gatter geteilt
ist, dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 links, die Anordnung der Boxen zur Fütterungszeit,
rechts die Verschiebung der an der Pfostenreihe anliegenden Koppelwand nach der Stallängsachse
zu über die — hier nicht eingezeichneten, sich unter dem Gatter in der Längsachse ,4-,4 befindlichen
— Futtertröge hinweg,
F i g. 2 rechts, das Freimachen des Stall-Mittelganges und die gleichzeitige Verlagerung der Boxen an
die Stallängswand, links den freigemachten Mittelgang und die an die Stallwand verlagerten Boxen,
F i g. 3 die in die Stallmitte verlagerten Boxen und die wandseitig für die Stallreinigung freigemachten
Gänge,
F i g. 4 die in die Reihe der Pfosten eingeschwenkten
Abgrenzungswände und
F i g. 5 einen Querschnitt durch einen Stall mit den Boxen, wie sie zur Fütterungszeit den Tieren von der
Stallwand nach der Stallmitte zu einen Auslauf lassen.
Die an den Pfosten C einerends aufgehängten Abgrenzungswände
d, e bzw. d', e' sind an ihren andeern an der Koppelwand /, g bzw. f, g' in die Koppelwand
eingekröpft, damit die Koppelwand möglichst dicht an die Pfostenreihe heranzuschwenken ist.
Im Abstand von den Längswänden B des Stalles sind in der Stallängsachse A-A ein Trenngatter und
darunter Futtertröge F angeordnet.
Die Gelenkpunkte sind mit 1,2,3,4 bzw. V, 2', 3'
und 4' in jedem Gelenkviereck (Einzelbox) bezeichnet. Die Pfeile in den Fig. 1 bis3 deuten die
Schwenkrichtungen der Abgrenzungswände d, e bzw. d',e' an.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Stalleinbauten zur Herstellung orts- und größenveränderlicher Viehboxen, die aus in gleichen
Abständen voneinander in einer Linie aufgestellten Pfosten und daran angelenkten Abgrenzungswänden
bestehen, wobei die in gleiche Richtung weisenden schwenkbaren Abgrenzungswände gleich lang sind, dadurch gekenn-
zeichnet, daß. die, freien Enden der in gleiche
Richtung weisenden Abgrenzungswände (d, e bzw. d', e') jeweils an einer gemeinsamen Koppelwand
(/, g bzw. /',g') angelenkt sind.
2. Stalleinbauten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede an den freistehenden
Pfosten (C) angelenkte Abgrenzungswand (d, e bzw. d', e') mit einer kleinen Steigung nach der
von den Pfosten abgewandten Seite weist.
3. Stalleinbauten nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine der gemeinsamen
Koppelwände (/, g bzw. /', g') für jede Viehbox eine mit einem Gatter zu verstellende
öffnung aufweist.
4. Stalleinbauten nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Pfosten
(C) zur Aufnahme einer vertikal verstellbaren Verriegelungsvorrichtung dient, mit der eine
an der Pfostenreihe anliegende Koppelwand (/, g) mit der Pfostenreihe zu verriegeln ist.
5. Stalleinbauten nach den Ansprüchen 1 bis 4, -dadurch gekennzeichnet, daß die an den Pfosten
(C) angelenkten .Abgrenzungswände (d, e) mit
Hilfe eines Elektromotors um die Pfosten zu schwenken sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19511632995 DE1632995A1 (de) | 1951-01-28 | 1951-01-28 | Anordnung von schwenkbaren Abgrenzungen zur Herstellung von ortsveraenderlichen Boxen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19511632995 DE1632995A1 (de) | 1951-01-28 | 1951-01-28 | Anordnung von schwenkbaren Abgrenzungen zur Herstellung von ortsveraenderlichen Boxen |
| DESC042055 | 1968-03-04 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1632995A1 DE1632995A1 (de) | 1971-02-25 |
| DE1632995B2 true DE1632995B2 (de) | 1974-05-09 |
| DE1632995C3 DE1632995C3 (de) | 1975-01-02 |
Family
ID=25753935
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19511632995 Granted DE1632995A1 (de) | 1951-01-28 | 1951-01-28 | Anordnung von schwenkbaren Abgrenzungen zur Herstellung von ortsveraenderlichen Boxen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1632995A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2542334A1 (de) * | 1975-09-23 | 1977-03-24 | Helmut Schultz | Stalleinbauten zur herstellung orts- und groessenveraenderlicher viehboxen |
| DE20312859U1 (de) * | 2003-08-20 | 2004-12-23 | Rudolf Hörmann GmbH & Co. KG | Liegebuchtenanordnung für Rinder |
-
1951
- 1951-01-28 DE DE19511632995 patent/DE1632995A1/de active Granted
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2542334A1 (de) * | 1975-09-23 | 1977-03-24 | Helmut Schultz | Stalleinbauten zur herstellung orts- und groessenveraenderlicher viehboxen |
| DE20312859U1 (de) * | 2003-08-20 | 2004-12-23 | Rudolf Hörmann GmbH & Co. KG | Liegebuchtenanordnung für Rinder |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1632995C3 (de) | 1975-01-02 |
| DE1632995A1 (de) | 1971-02-25 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69712163T2 (de) | Fütterungsanlage und Ventil für solche Anlage | |
| DE2234093C3 (de) | Käfigbatterie, insbesondere für Schlachtküken | |
| DE2322811C2 (de) | Broiler-Mastbatterie | |
| DE69820620T2 (de) | Verfahren und vorrichtung zum transport von hühnern oder anderem geflügel | |
| EP0257050A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum absondern ausgewählter tiere aus einer tierherde | |
| DE69430875T2 (de) | Gerät zum automatischen Melken von Tieren | |
| DE1632995C3 (de) | ||
| DE69009265T2 (de) | Futtertrog für Kaninchen oder dergleichen. | |
| EP0386160A1 (de) | Gebäude für die tierhaltung, insbesondere stall für die schweinemast | |
| AT258793B (de) | Aufschichteinrichtung für Holzstämme od. dgl. | |
| DE3704495C2 (de) | ||
| DE1996296U (de) | Anordnung von schwenkbaren abgrenzungen zur herstellung von ortsveraenderlichen boxen | |
| DE823537C (de) | Kaefigbatterie fuer Gefluegelzucht | |
| CH665749A5 (de) | Einrichtung fuer die etagenhaltung von gefluegel. | |
| DE3612634C2 (de) | ||
| DE2541368C2 (de) | Tierstall | |
| DE2160977A1 (de) | Futterdosiersystem | |
| DE7120088U (de) | Abferkelbox | |
| DE1001536B (de) | Dungfoerderanlage mit endlosem Kettenzug mit nur einer Kette | |
| DE1915693A1 (de) | Anordnung von schwenkbaren Abgrenzungen zur Herstellung von ortsveraenderlichen Boxen | |
| DE2364834C3 (de) | Bewegliche Vorrichtung zur automatischen Versorgung von Tieren | |
| DE2627267C3 (de) | Anlage zum Füttern von Vieh | |
| DE1607251C3 (de) | Viehfütterungsvorrichtung | |
| DE2542334C2 (de) | Stalleinbauten zur Herstellung orts- und größenveränderlicher Viehboxen | |
| AT314262B (de) | Entmisteranordnung für Aufstallung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8310 | Action for declaration of annulment | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee | ||
| 8313 | Request for invalidation rejected/withdrawn |