DE163384C - - Google Patents
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- DE163384C DE163384C DENDAT163384D DE163384DA DE163384C DE 163384 C DE163384 C DE 163384C DE NDAT163384 D DENDAT163384 D DE NDAT163384D DE 163384D A DE163384D A DE 163384DA DE 163384 C DE163384 C DE 163384C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L3/00—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
- B61L3/02—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
- B61L3/08—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling electrically
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung unterscheidet sich von dem Gegenstande des D. R. P.
151146 und dem des Zusatzpatentes 153682
im wesentlichen durch die besondere Ausbildung des Kontakthebels. Während nämlich
bei dem Zusatzpatent der Stromschluß statt durch die Sperrhaken 30 und 55 durch einen
zweiarmigen Kontakthebel 102 bewirkt wird, dessen Kontaktstifte in die mit Quecksilber
gefüllten Kontaktnäpfe tauchen, ist bei der •■.vorliegenden Erfindung der Kontakthebel als
dreiarmiger Hebel ausgebildet, und zwar dient der dritte Arm dazu, in der Ruhestellung
der Vorrichtung einen Quecksilberkontakt
•Λ5 zu schließen.
■ Auf den beiliegenden Zeichnungen wird
ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Zusatzerfindung veranschaulicht, und zwar stellt
dar: ..
Fig. ι eine Seitenansicht der Einstellvorrichtung,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt mit dem Kontakthebel in Normalstellung, Fig. 3 zeigt
die hierzu gehörige Oberansicht und Fig. 4 einen senkrechten Schnitt mit dem Kontakthebel
in der umgelegten Stellung, während Fig. 5 und 5 a eine schematische Darstellung der
gesamten Zugdeckungseinrichtung mit ihren Stromläufen veranschaulicht.
Der Kontakthebel T ist in einem Gehäuse neben dem Gleise gelagert und dreiarmig
ausgeführt. Der eine Arm 102 trägt eine von ihm isolierte Kupferplatte 4 mit drei
eingesetzten Kupferstiften, für weiche an dem Gehäuse die gleiche Anzahl mit Quecksilber
gefüllte, voneinander isolierte Kontaktnäpfe abc entsprechend angeordnet sind, von denen
der Napf α mit der an der Strecke entlang führenden Stromzuleitung verbunden ist.
Der andere Arm 103 des Kontakthebels T trägt ebenfalls an seinem Ende eine von ihm
isolierte Kupferplatte 5 mit zwei Stiften, welche in zwei voneinander isolierte Quecksilbernäpfe
d und e hineinragen.
Der dritte Arm des Kontakthebels legt sich infolge des Übergewichtes des Armes 102
gegen den Daumen 3 der vom Zuge umgelegten
Einstellvorrichtung, wie bei der Vorrichtung nach D. R. P. 153682.
Die Umstellung durch einen Zug und ebenso nachher die Rückstellung in die Normallage
erfolgt in der gleichen Weise wie bei der Vorrichtung nach D. R. P. 153682.
Es wird nämlich beim Umlegen der Einstellvorrichtung durch den Zug die Trommel s
entgegen der Wirkung einer Feder / so weit verdreht, bis der Sperrhaken 30 hinter den
Trommelansatz 55 greift. Bei dieser Umdrehung gibt der Daumen 3 den Kontakthebel
T frei und letzterer kann dem Übergewichte des Armes 102 folgen. Dadurch
*) Früheres Zusatzpatent: 153682.
werden die Kontakte abc geschlossen und
die Kontakte d e geöffnet. Sobald durch einen Gleitschuh ρ die Sperrung zwischen
den Haken 30, 55 gelöst wird, stellt die Feder / die Trommel ί wieder in die frühere
Lage zurück. Hierbei wird durch den Daumen 3 der Kontakthebel T so verstellt,
daß die Kontakte abc geöffnet und die Kontakte d e geschlossen werden.
Bei der Verwendung der abgeänderten Einstellvorrichtung ist die Wirkungsweise
der Zugdeckungseinrichtung nach der in Fig. 5 und 5a für ein Gleis der zweigleisigen
Bahn dargestellten Schaltung folgende:
Soll ein Zug von Station A nach Station B abgelassen werden, so dreht der Stationsbeamte die für die Ausfahrt in Station A
vorgesehene Umschaltkurbel U1 von Knopf 3 auf Knopf 4, wodurch folgender Stromkreis
geschlossen wird.
Von der Elektrizitätsquelle über Hauptleitung I1, Leitung 1, 2, Umschalter U1, Leitung
4, 5, 6, Quecksilberkontakt d, 103, e der Einstellvorrichtung I, Leitung 7, 8, Wicklung
des Solenoids S1 nach der Rückleitung/2.
Hierbei wird der Ankerkern Ot1 angezogen, das Gewicht G wird gehoben, der Deckungsanschlag X gesenkt und gleichzeitig die
Signalscheibe Z so gestellt, daß die Ausfahrt freigegeben ist. Die Glühlampe des Ausfahrtsignals
erlischt, da durch Umstellung der Kurbel U1 der Strom dieser Lampe unterbrochen
wurde. Der Zug kann also ungehindert ausfahren.
Wird dann die Einstellvorrichtung I durch den Zug in bekannter Weise in Tätigkeit
gesetzt und in die für die EinstellvorrichtungIII dargestellte Lage gebracht, so werden durch
Arm 102 zwei verschiedene, an die Quecksilbernäpfe b und c angeschlossene Stromkreise
geschlossen; der eine verläuft von der Hauptleitung I1 über Leitung 11, 12, Leitung
13, 14, Kontakt of, 103,0 der in der
Fahrtrichtung folgenden Einstellvorrichtung II, Leitung 15, 16, Solenoid S2 und zurück über
Leitung 17 nach der Hauptleitung I2.
Das Solenoid m2 zieht den Ankerkern m2
an und der zugehörige Deckungsanschlag wird gesenkt. Der zweite durch den Arm 102
mittels ' der Kontakte α und c geschlossene Stromkreis ist folgender: Von der Hauptleitung
I1 über Leitung 11, 12, Kontakt a,
102, c, Leitung 18,19, Solenoid des Relais R1
zurück nach der Rückleitung I2.
Durch dieses Relais wird der Stromkreis einer im Dienstzimmer des Stationsbeamten
befindlichen elektrischen Klingel K1 geschlossen.
Hiernach wird dem Beamten angezeigt, daß der Zug in die erste Blockstrecke
eingefahren ist. Die Umschaltkurbel U1 muß jetzt von Kontakt 4 auf Kontakt 3 zurückgestellt
werden. Durch die Umstellung der Einstellvorrichtung I ist der Kontakt
zwischen den Näpfen d und e unterbrochen. Das Solenoid S1 wird dadurch stromlos, und
unter der Wirkung des Gewichtes G kehrt der Anschlag in die Deckungslage zurück.
Es ist aus der Fig. 5 zu ersehen, daß nach Umlegen der Einstellvorrichtung II durch den
Zug das Signal und der Deckungsanschlag des nächsten Streckenblocks auf freie Fahrt
gestellt werden, während infolge der Kontaktunterbrechung zwischen den Näpfen d
und e dieser Einstellvorrichtung das zugehörige Signal und der zugehörige Anschlag
in die Haltlage gebracht werden. Außerdem wird durch Kontakt c der Einstellvorrichtung
II ein Stromkreis von der Hauptleitung I1, Kontakt a, 102, c, Leitung 21, 22,
Wicklung des Solenoids S1' zurück über Leitung
23 nach Hauptleitung L2 geschlossen.
Das Solenoid S1 1 wirkt auf den GleitschuhP1.
Letzterer hebt die Sperrung der Einstellvorrichtung I auf, so daß diese in die in
Fig. 5 dargestellte Lage zurückgeht. Durch die hierbei bewirkte Umstellung des Kontakthebels
T werden die an die Kontakte b und c angeschlossenen Stromkreise unterbrochen.
Relais R1 wird stromlos und infolgedessen hört die elektrische Klingel K1 auf zu ertönen.
Der Stationsbeamte weiß also, daß der Zug in die zweite Blockstrecke eingefahren
ist und daß er durch Umstellung des Umschalters U1 die Ausfahrt von neuem
freigeben kann. Dies war vorher nicht möglich, da infolge der Sperrung der Einstellvorrichtung
I der durch Solenoid S1 führende Stromkreis an den Kontakten d
und e unterbrochen war.
Bei der Fig. 5 ist angenommen, daß der Zug die Einstellvorrichtung III umgelegt hat.
Der Kontakthebel T hat an den Kontakten a, b und c die Stromkreise geschlossen, während
der Kontakt zwischen den Näpfen d und e unterbrochen ist. Somit, ist auch der
durch Solenoid s3 fließende Strom unterbrochen und der zugehörige Deckungsanschlag
II in die Haltstellung gebracht, während durch den am Kontakt c geschlossenen
Stromkreis die Sperrung der Einstellvorrichtung II aufgehoben ist.
Durch Kontakt b ist folgender Stromkreis geschlossen: Von der Hauptleitung I1 über
Leitung 26, 27, Kontakt a, b, Leitung 28, 29 und durch das Solenoid des Relais R2 zur
Hauptleitung I2 zurück. Durch das Relais R2
wird in der Station B ein Stromkreis über die Einfahrtklingel K2 geschlossen und dadurch
dem Beamten angezeigt, daß sich ein Zug dem Einfahrtsignal nähert. Unter Voraussetzung,
daß sich kein Zug in der Station befindet, stellt der Beamte zwecks Freigabe
seines Einfahrtsignales die Umschaltkurbel U2
von Kontakt 31 und 32.
Der Strom geht alsdann von der Hauptleitung I1 über Umschalter K2, Leitung 34, 35,
Kontakt d, e der Einstellvorrichtung IV, Leitung 36, 37, 38, Solenoid S4 nach der Rückleitung
L2. Hierbei wird der Anker des Solenoids angezogen und der Anschlag und das
Signal auf freie Fahrt gestellt.
Durch Umlegen der Einstellvorrichtung IV wird die Einstellvorrichtung III in ihre Normalstellung
zurückgeführt, während der zur Einstellvorrichtung IV gehörige Anschlag in die Halt- oder Deckungslage gebracht und
der Stromkreis der Klingel K2 unterbrochen wird.
Sollte sich noch ein Zug in der Station B befinden, so würde auch dann das Einfahrtsignal
nicht auf freie Fahrt gestellt werden können, wenn der Beamte zur Freigabe des Einfahrtsignales aus Versehen die Kurbel w,
von 31 auf 32 umstellen würde. In diesem Falle wäre nämlich die Einstellvorrichtung IV
durch den noch in Station B befindlichen Zug gesperrt, d. h. der Kontakt zwischen
den beiden Näpfen d und e unterbrochen,
so daß der Anschlag in der Haltlage verbleibt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Ausführungsform der Zugdeckungseinrichtung gegen Folge- und Gegenzüge nach D. R. P. 151146, dadurch gekennzeichnet, daß der den Kontakt mit den Quecksilbernäpfen herstellende Hebel (T) dreiarmig ausgebildet ist und zwei dieser Arme (102, 103) Kontaktstifte tragen, wobei der eine (102) dieser Arme schwerer ist als der andere Arm (103), so daß beim Umlegen der Einstellvorrichtung durch einen Zug der schwerere Arm mit seinen Stiften in die Kontaktnäpfe eintaucht und die an dieselben angeschlossenen Stromkreise schließt und gleichzeitig der leichtere Arm mit seinen Stiften aus den zugehörigen Näpfen heraustritt und die mit denselben verbundenen Stromkreise öffnet, während die Rückstellung des Kontakthebels nach Freigabe der Einstellvorrichtung durch eine Feder oder dergl. bewirkt wird.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE163384C true DE163384C (de) |
Family
ID=429073
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT163384D Active DE163384C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE163384C (de) |
-
0
- DE DENDAT163384D patent/DE163384C/de active Active
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