DE164858C - - Google Patents
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- DE164858C DE164858C DE1904164858D DE164858DA DE164858C DE 164858 C DE164858 C DE 164858C DE 1904164858 D DE1904164858 D DE 1904164858D DE 164858D A DE164858D A DE 164858DA DE 164858 C DE164858 C DE 164858C
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- DE
- Germany
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- seat
- car body
- ammunition
- car
- crew
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- Expired - Lifetime
Links
- 229910000746 Structural steel Inorganic materials 0.000 description 6
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- SAZUGELZHZOXHB-UHFFFAOYSA-N acecarbromal Chemical compound CCC(Br)(CC)C(=O)NC(=O)NC(C)=O SAZUGELZHZOXHB-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
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- 238000010257 thawing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41H—ARMOUR; ARMOURED TURRETS; ARMOURED OR ARMED VEHICLES; MEANS OF ATTACK OR DEFENCE, e.g. CAMOUFLAGE, IN GENERAL
- F41H5/00—Armour; Armour plates
- F41H5/06—Shields
- F41H5/12—Shields for smallarms; for light-rocket launchers
- F41H5/14—Wheeled armoured shields
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Seats For Vehicles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf kippbare Munitionswagen und besteht in der eigenartigen
Anordnung eines Mannschaftssitzes am Wagenkasten.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, dargestellt, und zwar
zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht des in aufgeprotzter Stellung befindlichen Munitionswagens,
ίο Fig. 2 die zugehörige Oberansicht,
Fig. 3 eine Hinteransicht des in Kippstellung befindlichen Munitionswagens,
Fig. 4 die zugehörige Seitenansicht.
A ist der zur Aufnahme der Munition dienende Wagenkasten, an dessen Seitenwänden die Radachse R starr befestigt ist. Am Wagenkasten sind die Tragebäume B angelenkt. Das die Protzöse b1 tragende Ende der letzteren steht in starrer Verbindung mit einer Strebe C, welche bei aufgeprotzter Stellung des Wagens (Fig. 1 und 2) durch einen Schlüsselbolzen D mit dem Wagenkasten verbunden ist. E ist ein am Wagenkasten befestigtes Fußblech für die Bedienungsmannschaft. F ist ein Fuß, mittels dessen sich der Wagenkasten in der Kipp- bezw. Gefechtsstellung (Fig. 3 und 4) des Wagens auf den Erdboden stützt. Der Wagenkasten ist auf der in der Fahrstellung (Fig. 1 und 2) oben liegenden Seite durch eine Tür geschlossen, deren Flügel G durch Scharniere J mit dem Wagenkasten verbunden sind. Die im vorstehenden beschriebene Einrichtung des Munitionswagens ist bekannt.
Fig. 4 die zugehörige Seitenansicht.
A ist der zur Aufnahme der Munition dienende Wagenkasten, an dessen Seitenwänden die Radachse R starr befestigt ist. Am Wagenkasten sind die Tragebäume B angelenkt. Das die Protzöse b1 tragende Ende der letzteren steht in starrer Verbindung mit einer Strebe C, welche bei aufgeprotzter Stellung des Wagens (Fig. 1 und 2) durch einen Schlüsselbolzen D mit dem Wagenkasten verbunden ist. E ist ein am Wagenkasten befestigtes Fußblech für die Bedienungsmannschaft. F ist ein Fuß, mittels dessen sich der Wagenkasten in der Kipp- bezw. Gefechtsstellung (Fig. 3 und 4) des Wagens auf den Erdboden stützt. Der Wagenkasten ist auf der in der Fahrstellung (Fig. 1 und 2) oben liegenden Seite durch eine Tür geschlossen, deren Flügel G durch Scharniere J mit dem Wagenkasten verbunden sind. Die im vorstehenden beschriebene Einrichtung des Munitionswagens ist bekannt.
Am vorderen Ende . des Wagenkastens ist ein Mannschaftssitz angeordnet. Die Armstützen
H desselben bestehen aus in sich geschlossenen Bügeln, deren hintere Seiten oben
durch eine Rückenlehne K und unten durch ein Winkeleisen M miteinander verbunden
sind. Das Winkeleisen M bildet zusammen mit den unteren Seiten h1 der Armstützen H
einen Rahmen, an dem eine aus Stahlblech hergestellte Platte N befestigt ist. Die Platte N
ist mit einem auf der Zeichnung nicht dargestellten Polsterkissen belegt und dient als
eigentlicher Sitz. Jede der Armstützen H trägt ein Auge h2 (Fig. 1 und 4), welches
einen Drehbolzen α1 (Fig. 1 und 4) aufnimmt,
der in einem am Wagenkasten befestigten Lager α2 (Fig. 2) ruht. Die Anordnung des
Mannschaftssitzes in bezug auf den Wagenkasten ist so getroffen, daß der eine Schenkel
des Winkeleisens M in der in Fig. 1 und 2 wiedergegebenen Stellung des Sitzes auf den
Türflügeln G aufliegt und der Sitz aus dieser Stellung um die Achse der Bolzen al in die
in Fig. 3 und 4 wiedergegebene Stellung umgelegt werden kann. Auf den Türflügeln G,
und zwar in der Nähe der Scharnierseiten, sind .Drehriegel P angeordnet, die bei der in
Fig. ι und 2 dargestellten Lage der einzelnen Teile mit einer Nase ρ1 (Fig. 1 und 4) den
auf den Türflügeln aufliegenden Schenkel des Winkeleisens M übergreifen und in dieser
Stellung durch an dem Winkeleisen M befestigte Blattfedern Q. gehalten werden.
In der aufgeprotzten Stellung des Munitionswagens nehmen die einzelnen Teile die
aus Fig. ι und 2 ersichtliche Lage ein. Der Mannschaftssitz liegt auf den Türflügeln G
des Wagenkastens auf und wird durch die
Riegel P in dieser Lage gehalten. Der Sitz und die Riegel P halten hierbei gleichzeitig
die Tür des Wagenkastens geschlossen; ein besonderer Verschluß für die Wagenkastentür
wird somit infolge dieser Anordnung entbehrlich.
Um den Wagen in die Kipp- bezw. Gefechtsstellung zu bringen, löst man nach Abprotzen
des Wagens zunächst den Schlüsselbolzen D und kippt dann den Wagenkasten so weit nach hinten um, bis der Fuß F auf
den Erdboden zu stehen kommt. Gleichzeitig legen sich die Tragebäume B mit der Strebe C
nach unten um, so daß sich die Protzöse b1 auf den Erdboden stützt. Nunmehr erfaßt
man die Drehriegel P, dreht sie um 900 nach unten, klappt den Sitz in die aus Fig. 3 und 4
ersichtliche Lage, in welcher die Rückenlehne K an dem Rande des Fußbleches E
anliegt, und öffnet die Wagenkastentür G.
In dieser Lage vergrößert die Platte N des Mannschaftssitzes den durch die Bodenwand
und die jetzt nach oben gerichtete Vorderwand des Wagenkastens gegen frontales Feuer
gedeckten Raum, so daß auch die Köpfe der im feindlichen Feuer den Raum hinter dem
Munitionswagen einnehmenden Bedienungsmannschaft wirksam geschützt sind.
Wenn man den Sitz aus der in Fig. 3 und 4 wiedergegebenen Lage so weit zurückschwenkt,
daß er auf den Türflügeln G aufliegt, so bietet die Platte N der Bedienungsmannschaft
Schutz gegen steil einfallende Sprengstücke.
Sieht man den Schutz, welchen das Sitzkissen allein zu bieten vermag, als ausreichend
an, so kann die Platte N des Sitzes in Wegfall kommen. Das Sitzkissen müßte in diesem
Falle beispielsweise an dem durch das Winkeleisen M und die Seiten hl der Armstützen H
gebildeten Rahmen durch Riemen befestigt werden.
Claims (2)
1. Kippbarer Munitionswagen, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Wagenkasten
ein Mannschaftssitz derartig verbunden ist, daß er in zwei Lagen gebrächt werden
kann, in deren einer seine Sitzplatte auf der geschlossenen Kastentür aufliegt, während
sie in der anderen Lage und bei gekipptem Wagen den durch den Kastenboden gegen frontales Feuer
Raum vergrößert.
2. Ausführungsform des Munitionswagens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Sitzplatte durch ein Sitzkissen ersetzt ist.
gedeckten
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE164858T | 1904-06-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE164858C true DE164858C (de) |
Family
ID=5684730
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1904164858D Expired - Lifetime DE164858C (de) | 1904-06-02 | 1904-06-02 |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE164858C (de) |
| FR (1) | FR353489A (de) |
-
1904
- 1904-06-02 DE DE1904164858D patent/DE164858C/de not_active Expired - Lifetime
-
1905
- 1905-04-17 FR FR353489A patent/FR353489A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR353489A (fr) | 1905-09-12 |
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