DE16492C - Neuerungen an Luftballons - Google Patents
Neuerungen an LuftballonsInfo
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- DE16492C DE16492C DENDAT16492D DE16492DA DE16492C DE 16492 C DE16492 C DE 16492C DE NDAT16492 D DENDAT16492 D DE NDAT16492D DE 16492D A DE16492D A DE 16492DA DE 16492 C DE16492 C DE 16492C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64B—LIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
- B64B1/00—Lighter-than-air aircraft
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 77: Sport.
Meine Verbesserungen bezwecken die Ausdehnung des Systems, welches sich nach dem
Patent No. 6372 auf Ballons captifs bezog, auf freie Ballons, bei welchen das Auswerfen des
Ballastes oder das Ablassen des Gases behufs Controlirens der Verticalbewegung durch mechanische
Arbeit des Luftschiffers ersetzt wird. Die Dimensionen des Apparates werden im Verhältnifs
zur Arbeitskraft angeordnet.
Fig. ι ist die Ansicht einer Form meines verbesserten Luftschiffes. α ist der Hauptballon
mit Gondel b. Der Ballon α ist an der breitesten Stelle von einem Holzrahmen b1,
welcher mit zwei Oesen ee versehen ist, umgeben.
d d1 sind zwei Söije, welche frei durch diese
Oesen e e laufen und an den oberen Enden mit den Hülfsballons ί c1,' 'welche mit umgekehrten
Fallschirmen ff1 versehen, verbunden sind.
Die entgegengesetzten Enden der Seile d dl
werden in der Gondel b aufgewickelt, wo der Luftschiffer sie jederzeit erreichen und an einem
beliebigen Punkt ihrer Länge anhalten kann.
Beim Aufsteigen des Luftschiffes befinden Sich die Hülfsballons c i1 in ungefähr gleicher
Höhe mit dem Hauptballon α, mit welchem sie
verbunden sind.
Ist die gewünschte Höhe erreicht und soll
mit der steigenden Bewegung aufgehört werden, so giebt der Luftschiffer das Seil d frei und
der Ballon c fängt an, sich zu heben.. Die anderen beiden Ballons werden hierdurch veranlafst,
sich an dem Seil d zu senken.
Nachdem die Ballons α und cx eine Entfernung gleich der Hälfte der Länge des
Taues d gesunken und der Ballon c eine entsprechende
Entfernung höher gestiegen ist, zieht der Luftschiffer das Seil oder Tau d ein
und den Ballon c nach dem Hauptballon a zurück. Zu gleicher Zeit giebt er das Tau d1
und mit diesem den zweiten Hülfsballon c1 frei.
Beim Senken schliefst sich der Schirm/, wie bei f1 dargestellt ist. Trotz des Luftdruckes
auf diesen Schirm wirkt derselbe nicht hindernd auf das Sinken des Hauptballons a.
Durch das abwechselnde In- oder Aufserthätigkeitsetzen der Hülf ballons cc1 ist der
Luftschiffer im Stande, die Verticalbewegung zu controliren, d. h. er kann nach Belieben steigen
oder fallen oder sich in beliebiger Höhe mehr oder weniger lange halten.
"■ Es ist ersichtlich, dafs es vortheilhaft ist, den horizontalen Durchmesser ' der Ballons soviel als möglich zu verringern, d. h. statt die Ballons sphärisch herzustellen, denselben eine möglichst verlängerte Form zu geben und den Durchmesser des Fallschirmes zu erhöhen. Der Fallschirm wird so leicht als möglich hergestellt.
"■ Es ist ersichtlich, dafs es vortheilhaft ist, den horizontalen Durchmesser ' der Ballons soviel als möglich zu verringern, d. h. statt die Ballons sphärisch herzustellen, denselben eine möglichst verlängerte Form zu geben und den Durchmesser des Fallschirmes zu erhöhen. Der Fallschirm wird so leicht als möglich hergestellt.
Fig. 2 zeigt eine Modification der Erfindung in Verbindung mit Schirmen//1, welche unterhalb des Hauptballons α von einer an der
Gondel b befestigten Querstange b1 herabhängen.
Die Querstange b1 ist mit zwei Rollen ee versehen, über welche die Seile dd1
laufen. Bei dieser Anordnung, wie auch bei der in Fig. 1 gezeigten, wird die Kraft des
Luftschiffers nur beim Niedersteigen angewendet, weil der Apparat leichter ist als die Luft.
Fig. 3 zeigt eine zweite Modification, nach welcher die beiden nach unten hängenden
Fallschirme ff1 mit Gewichten χ χ versehen
sind. Bei dieser Anordnung wird die Kraft des Luftschiffers beim Steigen beansprucht,
weil der ganze Apparat schwerer als die Luft ist.
Fig. 4 zeigt eine dritte Modification, bestehend, wie bei Fig. i, aus einem Hauptballon
α und zwei Hülfsballons cc1, welche
oberhalb zweier Fallschirme ff1 angebracht sind.
Diese Vorrichtung wirkt wie die in der Fig. ι gezeigte Anordnung mit der Ausnahme, dafs
der Apparat in diesem Fall schwerer als die Luft ist und das Steigen - desselben durch die
Kraft des Luftschiffers bestimmt wird.
Fig. 5 zeigt in Seitenansicht und Fig. 6 im Grundrifs eine Anordnung, bei welcher der
Apparat schwerer ist als die Luft.
α ist der Hauptballon, b ist die mit zwei
beweglichen Stangen b2 <52 versehene. Gondel.
Die beweglichen Stangen b1 P bewegen sich
um eine Horizontalaxe (P und sind mit Rahmen /2 aus leichtem Holz versehen. Die
Rahmen /2 sind mit Klappen g g versehen, welche sich von oben nach unten öffnen.
Die Stangen b2 #2 werden mittelst Arme ii
und Kurbeln k k in Bewegung gesetzt. Die Kurbeln sind auf der Horizontalwelle I so aufgekeilt,
dafs die Stangen entgegengesetzt wirken, indem nämlich, wenn das Ende der einen Stange sich mit seinem Rahmen senkt, sich
das Ende derselben Seite der anderen Stange hebt.
Die Welle / wird durch den Luftschiffer mittelst der Kurbel m in Drehung versetzt.
Senken sich die Rahmen /''/2, so werden die
Klappen g g durch den Luftdruck geschlossen.
Fig. 7 ist eine Ansicht und Fig. 8 ein Grundrifs einer weiteren Modification meiner Erfindung.
α ist der Hauptballon; die Gondel l· ist mit
zwei parallelen Stangen c% cz versehen, welche
zum Halten zweier Schraubenräder/3/3 dienen. Diese Schraubenräder /3/3 sind auf die Verticalwellen
g2g2 gekeilt, welch letztere mit Riem-
oder Schnurscheiben A2 /?2 versehen sind.
Durch die Schnur ohne Ende P P, welche um die Scheiben P k2 läuft, werden die
Schraubenräder gedreht, indem der Luftschiffer die Scheibe k2 mittelst der Kurbel/2 in Drehung
versetzt.
Jedes Schraubenrad ragt in der Horizontalebene hervor, und zwar gleich der Hälfte des
horizontalen Durchschnitts des Ballons in seinem breitesten Theil.
Diese beiden letzten Anordnungen können auch bei Apparaten angewendet werden, welche
leichter als die Luft sind, und zwar hat man nur bei dem in den Fig. 5 und 6 gezeigten
System die Klappen so anzubringen, dafs sie sich nach oben anstatt nach unten öffnen,
während es bei dem letzten System nur nöthig ist, die Richtung der Schraubenlinien umzukehren.
Claims (1)
- Patent-AnSprüche:Die Combination zweier Hülfsballons
zweier Schirme mit einem Luftballon.
Die Combination zweier Schirme und einer Verbindungsstange mit der Gondel eines Luftballons, Fig. 3.Die Anordnung zweier Schirme ff1 und zweier Gewichte χ χ in Combination mit dem Hauptballon a, Fig. 3.Die Anordnung des Hauptballons a, der Taue d d1, des Rahmens b1 und der Oesen e e in Combination- mit der Gondel b, den Schirmen ff1 und den beiden Hülfsballons cc1, Fig. 4.Die Combination der Kurbel m, der Gondel b, der Axen d2 und der Kurbelarme k mit der Welle /, dem Ballon α und der Gondel b.Die Anordnung der Welle / und der Kurbel m in Combination mit denRahmen/2, Klappen^·, der Gondel b und dem Hauptballon a.
Die Anordnung der festen Stangen c3 cs zum Halten der Schraubenräder /3/3 iri Verbindung mit den Verticalwellen g^g2.
Die Combination der Kurbel /, Schneckenräder/3, Verticalwellen g1 und,der Gondel b mit der Scheibe P. und dem endlosen Seil oder der Schnur P eines Luftballons.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE16492C true DE16492C (de) |
Family
ID=293481
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT16492D Active DE16492C (de) | Neuerungen an Luftballons |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE16492C (de) |
-
0
- DE DENDAT16492D patent/DE16492C/de active Active
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