DE165189C - - Google Patents

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DE165189C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B31/00Apparatus or tools for assembling or disassembling wheels
    • B60B31/005Apparatus or tools for assembling or disassembling wheels especially for spoked wheels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)

Description

»ft
V ί
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind Verfahren zum Aufziehen von metallenen Reifen auf Räder bekannt, nach welchen vor dem Auflegen des Reifens auf das Rad die Radfelge unter Spannung gesetzt wird, so daß das Rad eine Durchmesserund Umfangsverkleinerung erleidet.
Bei diesen Verfahren wurde die Zusammenpressung durch Anziehen von mehreren um die Radfelge gelegten Bändern erzielt. Wenn
ίο nun hierbei der Reifen aufgezogen werden sollte, so mußten die Bänder abgenommen werden. Jedenfalls stand nicht mehr die ganze Höhe der Radfelge unter Pressung.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren, das darin besteht, daß man das Zusammenpressen vor dem Aufbringen des eigentlichen Radreifens durch einen Vorpreßring herbeiführt, der in derselben Art wie später der Radreifen über die Felge gezwängt wird, und zwar ist dieser Ring innen kegelförmig- gestaltet, so daß er bei seiner Niederbewegung über die Radfelge eine Zusammenpressung bewirkt.
Wenn dieser Ring aufgeschoben ist, so steht die gesamte Radfelge unter Pressung. Auf diesen Ring nun wird . der eigentliche Radreifen aufgesetzt und niedergedrückt. Hierbei treibt er den Vorpreßring vor sich her und nimmt nach und nach dessen Stelle ein. Bei dieser Tätigkeit verliert die Felge niemals ihre Spannung, die auf ihrem ganzen Umfange völlig gleichmäßig ist. Desgleichen aber auch erhält die ganze Felgenhöhe die zum Übergleiten des Radreifens nötige Spannung, da ja der Vorpreßring allmählich vorgleitet.
Auf der Zeichnung sind in den Fig. 1 bis 5 zwei Ausführungsformen von Maschinen zur Ausübung des angegebenen Verfahrens dargestellt.
Bei der in den Fig. 1 bis 4 dargestellten Ausführungsform ist die aus der Spindel e bestehende Haltevorrichtung für das Rad/ in einem Blocke d gelagert, der mittels der Mutter c und der Schraubenspindel b auf dem Maschinengestell α verschoben werden kann, so daß man Räder verschiedener Größe behandeln kann. Die Feststellung der Radnabe auf der Spindel e findet mit Hilfe einer Mutter g statt.
Am Rahmen α befindet sich ein aus drei Oberwalzen i und einer mittleren Unterwalze k bestehendes Rollensystem, durch das die Radfelge an der Arbeitsstelle gestützt wird. Vor diesem Rollensystem sitzt am Maschinengestell α das senkrechte Bett Z mit dem auf ihm durch Schraubenspindel ρ verstellbaren Schlitten m. Im Schlitten m ist auf horizontaler Achse q die Zwängrolle h gelagert, die gedreht werden kann. Die Vertikalbewegung des Schlittens m erfolgt durch Drehung der Schraubenspindel ρ taittels eines Handrades.
In Fig. ι ist dargestellt, wie die Zwängrolle gerade anfängt, den innen kegelförmigen Vorpreßring η auf die Felge aufzu-
schieben. In Fig. 4 ist der Vorpreßring bereits durch das Aufzwängen des Radreifens ο wieder etwas von der Felge heruntergedrückt. Während bei der beschriebenen Ausführungsform die Zwängeinrichtung auf dem Arbeitstische α feststand und unter sich das Rad vorbeidrehte, ist in Fig. 5 eine Ausführung dargestellt, bei der das Rad/ auf dem Arbeitstische festliegt. Durch die Nabe des Rades ist eine Spindel-e gesteckt und auf dieser sitzt ein Querhaupt t, das einander diametral entgegengesetzt zwei Zwängrolleneinrichtungen trägt. Die Zwängrollen h sitzen auf horizontalen Achsen, die in den auf Betten u wagerecht verschiebbaren Schlitten m gelagert sind. Durch Drehung der Spindel ν kann man die Vorrichtung für verschiedene Raddurchmesser einstellen.
Das Querhaupt t mit den Zwängrollen h wird um die Achse e gedreht und zwängt hierbei erst den Ring η und dann darauf den eigentlichen Radreifen auf, und zwar geschieht die Niederbewegüng bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel durch Drehung einer Mutter g.
Bei allen Ausführungen kann der Ring η so ausgeführt werden, daß er erweitert oder zusammengeschoben werden kann, um sich geringen Abweichungen in dem Durchmesser der Räder anzupassen.

Claims (1)

  1. Pate nt-An Spruch:
    \^erfahren zum Aufziehen von Metallreifen auf Räder, bei welchem das Rad vor dem Aufbringen des Radreifens zusammengepreßt gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusammenpressen durch einen innen kegelförmigen Ring (η) bewirkt wird, worauf dann der zylindrische Radreifen (0) nachgeschoben wird und den Preßring (η) von der Radfelge abdrückt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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