DE1652012A1 - Vorrichtung mit lotrechter Arbeitstrommel zum Bearbeiten von Werkstuecken,insbesondere zum Polieren - Google Patents

Vorrichtung mit lotrechter Arbeitstrommel zum Bearbeiten von Werkstuecken,insbesondere zum Polieren

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DE1652012A1 DE19671652012 DE1652012A DE1652012A1 DE 1652012 A1 DE1652012 A1 DE 1652012A1 DE 19671652012 DE19671652012 DE 19671652012 DE 1652012 A DE1652012 A DE 1652012A DE 1652012 A1 DE1652012 A1 DE 1652012A1
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B31/00Machines or devices designed for polishing or abrading surfaces on work by means of tumbling apparatus or other apparatus in which the work and/or the abrasive material is loose; Accessories therefor
    • B24B31/02Machines or devices designed for polishing or abrading surfaces on work by means of tumbling apparatus or other apparatus in which the work and/or the abrasive material is loose; Accessories therefor involving rotary barrels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

Gompägnie Generale des Produltsv ,--' Industrieis et de Synthese 11C,O.G.E·?•R.I.S·"
155 Route d*Espagne, 31 Toulouse, Frankreich
"Vorrichtung mit lotrechter Arbeitstrommel zum Bearbeiten von Werkstücken, insbesondere zum Polieren"*
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung mit lotrechter Arbeitstrommel zum Bearbeiten von Werkstücken, insbesondere zum Polieren, bei der eine um eine erste lotrechte Achse drehbare Scheibe eine um eine zweite"lotrechte Achse drehbare Trommel trägt, diese beiden Achsen exzentrisch zueinander angeordnet sind und wobei ein geeigneter Ketten- oder Zahnradantrieb ein erstes, auf der ersten Achse befestigtes Zahnrad mit einem auf der zweiten Achse angeordneten und mit der Arbeitstrommel fest verbundenen Zahnrad verbindet. Die Absolutbewegung dieses zweiten Zahnrades resultiert dabei aus der Überlagerung zweier Elementiarbewegungen, d.h* aus einer Dreh-
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bewegung der ArbeItstrommel um dieersteAchse,und einer Drehbewegung der Trommel selbst um die zweite Achse»
Vorrichtungen dieser bekannten Art ermöglichen es, auf in die Arbeitetrommel eingebrachte Werkstücke und anders Teile, wie z.B. Poliermittel oder Schleifmittel in Pulverform oder in Form von Stücken eine Zentrifugalkraft einwirken zu lassen, die die sich aus der Drehbewegung ergebende abwechselnde Rühr— wirkung im Innern der Trommel verstärkt, so daß eine Bearbeitung und Insbesondere ein Polieren, der in der Arbe its trommel befindlichen Werkstücke ermöglicht wird, , .
Bei den bekannten Vorrichtungen der eingangs genannten Art mit vertikaler-Trommel ist der Boden der Trommel, horizontal -a;usfii; gebildet, wobei.die Relativbewegung jedes Werkstückes oder einzelnen Körpers in der Arbe its trommel ebenfalls horizontal ist·
Die Erfindung bezweckt, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art derart zu verbessern, daß es möglich wird, ©iod abwechselnde Rührbewegung In zwei Bewegungsrichtungen, nämlich horizontal und vertikal, zu erzeugen·
Zu diesem Zweck sieht die Erfindung bei einer Vorrichtung dea? eingangs genannten Art vor, daß der Boden der Arbeltstpommei zumindest teilweise gegenüber der Horizontalen geneigt angeordnet 1st. Dieses Merkmal gestattet es, das genannte Ziel der Erfindung zu erreichen, wobei ein vollständigeres Umrühren der
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In die Arbeite trowel eingebrachten Werkstücke bewirkt wird·
Erfindungsgemäß erfolgt daa Entleeren einer in der Arbeltstrommel befindlichen Flüssigkeit mittels einer am tiefsten Punkt des Bodens der Ar be its trunnel mündenden Rohrleitung·
Eine Vorrichtung nach der Erfindung weist gegenüber ähnlichen Vorrichtungen, die jedoch eine horizontale Drehachse besitzen und mit einer Trosse1 alt seitlicher öffnung versehen sind, einen zusätzlichen Vorteil auf· Aufgrund der Tatsache, daß die Troamel in ihrem oberen Teil durch einen leicht abnehmbaren Deckel verschlosaen 1st, läßt sich die Trommel sehr leicht beschicken suBi Unterschied gegenüber Trommeln mit seitlicher öffnung, die eine Beschränkung der Abmessungen der einzubringenden Werkstücke erfordern, Insbesondere wenn es sich um aus Einzeltellen zusammengesetzte handelt«
Die Trommel einer erflndungegemäßen Vorrichtung kann jede gewünschte Querschnittsform aufweisen, diese ist jedoch vorsage-· weise sechseckig oder achteckig·
Die Erfindung 1st im folgenden anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert, die einen Vertikalschnitt durch eine Vorrichtung nach der Erfindung zeigt·
Eine erflndungsgesäBe Vorrichtung weist ein ortsfestes Gruodgestell 1 auf« das von einer lotrechten Säule 2 durchdrungen
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wird, die an Ihrem oberen End· ein auf Ihr befestigtes Zahnrad S trägt· Die lotrechte Achse x-y der Säule 2 bildet die Drehachse einer horizontalen Scheibe 4, die auf Laufrollen 5 mit horizontalen Drehachsen gelagert 1st· Die Laufrollen 5 sind In gleichmäßigen Abständen Tone Inander um die Drehachse x-y an dem urundgestell 1 gelagert.
Die Scheibe 4 «eist eine nach unten ragende Manschette 6 auf, deren unteres Ende mit einem Laufring 7 fest verbunden 1st« Auf der äußeren« leicht konischen Lauffläche des Laufringes 7 greifen Führungerollen 8 an, die drehbar an dem Grundgestell 1 gelagert sind und deren Achsen leicht gegenüber der Vertikalen geneigt sind» Der Laufring 7 1st seinerseits mit einem Kettenrad 9 fest verbunden, das mittels einer Kette oder dergl· von einem In der Zeichnung nicht dargestellten Motor her angetrieben wird.
Die Scheibe 4 trägt eine Arbeite trommel 11, die um eine lotrechte Achse xl-yl drehbar 1st. Diese Drehachse 1st In einem Abstand von der Drehachse x-y der Scheibe 4 angeordnet. Die Arbeitetrommel 11 kann eine beliebige Querschnittsform aufweisen, 1st jedoch in dem dargestellten Ausführungsbeispiel achteckig. Die Arbeite trommel 11 1st auf ihrer Unterseite mit einer Manschette 12 versehen, die allgemein kegelförmig ausgebildet 1st und In derem Inneren Stü tsrolle η IS mit horizontaler Drehachse gelagert sind, die auf der oberen Fläche der Scheibe
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laufen« Diese Rollen 13 sind gleichmäßig verteilt um die Drehachse xl-yl der Arbeite tr oisnel angeordnet· Auf der äußeren Mantelfläche der konischen Manschette 12 laufen Führungsrollen 14 mit gegenüber der Vertikalen geneigten Achsen, die In gleichen Abständen um die Achse xl-yl angeordnet und auf mit der Scheibe 4 fest verbundenen Trägern 15 drehbar gelagert sind. Eine zylindrische Manschette 16, die alt der Trommel 11 verbunden 1st, verdeckt die Laufrollenanordnung nach außen«
Die Trommel 11 1st mit dem Zahnrad 17 fest verbunden, das auf deren Traggestell konzentrisch zur Achse xl-yl befestigt ist· Das Zahnrad 17 ist mittels einer Kette oder einem Zahnradantrieb 18 mit dem Zahnrad Jb gekoppelt« Die Arbeite trommel 11 weist Seitenwandungen 19 auf, die ein Prisma mit achteckigem Querschnitt bilden und ist nach unten durch einen Boden 21 ab« geschlossen, der gegenüber der Horizontalen geneigt 1st« Die Innere Oberfläche der Seitenwandungen 19 und des Bodens 21 ist
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zweckmäßig mit einer Schichte/aus Kunststoff, Kautschuk oder einem anderen gegen Abrieb ausreichend widerstandsfähigen Werkstoff ausgekleidet«
Im Betrieb wird die Trommel 11 durch einen in der Zeichnung nicht dargestellten Deckel nach oben verschlossen. Die Arbeitstrommel 11 weist außerdem eine Entleerungsöffnung 23 auf, die in eine Schüttrinne 24 mündet und mit einem Veraohlußstüok 85 verschließbar 1st«
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I· Betrieb, d.h« vena die Arbeitetrommel 11 mit dem Deckel verschlossen und mit zu polierenden Werkstücken and eines Schleifpulver oder -mittel gefüllt ist», wird das Zahnrad 9 von dem nicht dargestellten Motor in einer geeigneten Geschwindigkeit angetrieben· Die Scheibe 4 wird davit in einer Drehbewegung um die Achse x-y angetrieben and dabei von den Laufrollen 5 getragen und den Führungsrollen β geführt« Die ^ Tertikaie Achse xl-yl der Trommel 11 rotiert um die Achse x-y, wobei die Trommel infolge der Kopplung 18 zwischen de» festen Zahnrad 3 und dem Zahnrad 17 der Trommel 11 in eine Drehbewegung versetzt wird«
Das übersetzungsverhältnis der Antriebskopplung 18 ist nach der Art der durchzuführenden Bearbeitung frei wählbar*
Ss ist ersichtlich, daß der Inhalt der Arbeite trommel 11 einer relativen Rührbewegung unterworfen ist, die in der horizontalen ™ Eben· und - infolge des geneigten Bodens 81 — zugleich auch in der vertikalen Ebene wechselt. Es wird »so eine deutliche Verstärkung der relativen Rührbewegung und eine wirksamere Bearbeitung erreicht«
Hach einem weiteren Merkmal der Erfindung 1st eine Rohrleitung vorgesehen, um während des Betriebes eine üblicherweise in der Arbeite trommel befindliche Flüssigkeit ablassen zu können. Diese Rohrleitung 26 hat eine obere Mündung 87 In den tiefsten
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Funkt des geneigten Boden· 2I9 während das untere Ende in einem vertikalen Rohr 88 auslauft, das durch das Zahnrad 17 hindurchgeht und koaxial zu diesem verläuft· Das Rohr 23 ragt durch eine öffnung 89 In der Platte 4 hindurch und ragt mit seinem unteren Ende In einen auf der Säule 2 befestigten zylindrischen Sammelbehälter 51. Dieser weist seinerseits eine ' Mittelöffnung 32 auf, um die beim Entleeren der Arbeit·trommel gesammelte Flüssigkeit abführen zu können.
Während der Drehung der Arbelt·trommel um ihre eigene Ach·· drehen sich auch die Rohrleitung 86 und das Rohr 88 wie das Zahnrad 17 um die Aohse aüL-jl·
Die beschriebene Vorrichtung ermöglicht ein Spülen während des Betriebe·· Zu diesem Zweck genügt ··, ein Anschlusstück für die Wassersuführung In der Mitte de· Deckels vorzusehen, das mit einer Versorgungsleitung verbunden 1st«
Es 1st ersichtlich, daß die vorstehende Beschreibung nur für ein Ausfübrungsbelsplel der Erfindung gegeben 1st, und dafi im Rahmen des Erfindungegedanken· weitere Auefünrungeformen möglich sind·
So kOnnen zur Auswuohtung mehrere Arbeite trommeln drehbar und In gleichen Abständen um die Aohse x-y angeordnet sein.
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Weiterhin braucht der Boden 81 der Arbeitetrommel nicht eben zu sein« sondern kann entsprechend den vorgesehenen Anwendungen auch In anderer Welse geeignet geformt, also ζ»So gewellt oder konisch sein«
Fernerhin kann die Arbeite trommel auf der Platte 4 und/oder diese Platte auf dem Grundgestell 1 In anderer Welse, ζ·Β· mittels Kugellagern, Rollenlagern, Wälzlagern wie Nadellagern,
Konusrollenlagern und dergl» aus Kunststoffen, Kautschuk, Metall usw# gelagert sein, die geeignet sind, das Gewicht der bewegten Teile zu tragen und die bei der Bewegung auftretenden seitlichen Kräfte aufzunehmen· Diese Lager werden zweckmäßig frei drehbar, d.h. ohne materielle Achsen zwischen den Laufflächen laufend ausgebildet, wobei erforderlichenfalls ein Käfig vorgesehen wird, um die Lagerelemente Im Abstand voneinander zu halten·
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Claims (1)

Patent- bzw. Schutzansprüche
1. Vorrichtung mit lotrechter Arbeitetrommel zum Bearbeiten von Werkstücken, Insbesondere zum Polieren, bei der ein· um eine erste lotrechte Achse drehbare Scheibe die um eine zweite lotrechte Achse drehbare Trommel trägt, diese beiden Achsen exzentrisch zueinander angeordnet sind, und wobei ein geeigneter Ketten- oder Zahnradantrieb ein erstes, auf der ersten Achse befestigtes Zahnrad mit einem auf der zweiten Achse angeordneten und mit der Arbeltstrommel fest verbundenen Zahnrad verbindet, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (21) der Arbeitetrommel (11) mindestens teilweise gegenüber der Horizontalen geneigt angeordnet ist.
2» Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von dem tiefsten Punkt (27) des Bodens (21) der Arbeltstrommel (11) eine Rohrleitung (26) ausgeht, die nach unten durch das Zahnrad (17) der Arbeitetrommel hindurch in einen Im Grundgestell (1) der Vorrichtung angeordneten Sammelbehälter (31) führt.
3· Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (21) eben ausgebildet 1st.
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4« Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (21) profiliert, ζ·Β· gewellt oder dergl· ausgebildet 1st»
5· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4» dadurch ge» kennzeichnet, daß die Arbeite trommel (11) einen mehreoklgen, z.B· sechs- oder achteckigen Querschnitt aufweist.
6· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Seltenwandung (19) der Arbeltstrommel (11) eine dem tiefsten Funkt des Bodens (21) benachbarte, verschließbare (25) Seltenöffnung (23) aufweist·
7« Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Seltenwaiülungen (19) und der Boden (21) der Arbeite trommel (11) eine Auskleidung (22) aus einem abriebfesten Werkstoff aufweist·
8, Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeite trommel (11) nach oben durch einen Deckel verschließbar 1st.
9« Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufnahme der horizontalen Kräfte der drehbaren Teile (4)bzw, 11) Führungslager (7, 8 bzw. 12, 14) vorgesehen Bind.
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10« Vorrichtung nach einen der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Übersetzungsverhältnis zwischen de« ortsfesten Zahnrad (3) und dem an der Arbeite trommel befestigten Zahnrad (17) frei wählbar 1st.
11· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ' gekennzeichnet, daß mehrere Arbeitetrommeln in gleichen Abständen und in untereinander gleichem Abstand um die lotrecht· erste Achse (x-y) angeordnet sind.
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