DE165295C - - Google Patents

Info

Publication number
DE165295C
DE165295C DENDAT165295D DE165295DA DE165295C DE 165295 C DE165295 C DE 165295C DE NDAT165295 D DENDAT165295 D DE NDAT165295D DE 165295D A DE165295D A DE 165295DA DE 165295 C DE165295 C DE 165295C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
wall
vertical
masonry
stable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT165295D
Other languages
English (en)
Publication of DE165295C publication Critical patent/DE165295C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H7/00Construction or assembling of bulk storage containers employing civil engineering techniques in situ or off the site
    • E04H7/02Containers for fluids or gases; Supports therefor
    • E04H7/18Containers for fluids or gases; Supports therefor mainly of concrete, e.g. reinforced concrete, or other stone-like material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- JVi 165295 KLASSE 37/.
Aus Mauerwerk bestehende kreisförmige Flüssigkeitsbehälter, die besonders zur Aufnahme von Gassammlern vielfach benutzt werden, wurden bisher allgemein derart errichtet, daß die Ringwänd eine lotrechte Innenwand und eine mehr oder weniger geneigte Außenwand besaß. Die lotrechte Innenwand ergab sich einerseits durch die Notwendigkeit, die durch Eigenlast und Aufmauerung des Behälters hervorgerufenen lotrechten Kräfte auf den Baugrund zu übertragen, andererseits bei Gassammlern aus dem Bedürfnis, eine senkrechte Rollenführung für die auf- und absteigende Glocke zu schaffen.
Die geneigte Außenwand ist bedingt durch den nach unten zunehmenden, senkrecht zur
. Innenwand wirkenden Flüssigkeitsdruck. Diese Bauweise hat nun erhebliche Nachteile. Wenn man den Querschnitt der Ringwand so wählt, daß letztere gegen den Flüssigkeitsdruck standsicher ist, so entstehen namentlich bei Behältern von großem Durchmesser und er-
. heblicher Tiefe Ringwandquerschnitte von.
sehr bedeutendem Flächeninhalt, welche die Herstellungskosten außerordentlich erhöhen. Wählt man jedoch Ringwandquerschnitte, die an und für sich gegen den Flüssigkeitsdruck nicht standsicher sind, so ergeben sich zwar geringere Mauerwerksmassen, doch muß die Wand Zugspannungen aufnehmen, welche der innere Flüssigkeitsdruck erzeugt. Bei Mauerwerk aus Steinen oder Beton sind jedoch Zugspannungen nur in geringem Maße zulässig, und es bleibt zu berücksichtigen, daß derartige Behälter durch den Wasserdruck, Temperatureinflüsse oder Mängel bei der Ausführung senkrechten Rissebildungen ausgesetzt sind, die den Einsturz des Behälters zur. Folge haben können.
Treten dagegen bei' Behältern mit starken Wandquerschnitten durch Temperatureinflüsse Trennungen in der Ringwanü auf, so sind sie für den Bestand des Mauerwerkes ohne Bedeutung und beeinflussen nur seine Dichtigkeit.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ' ist die Anordnung einer Behälterwand, die gegenüber den gebräuchlichen Wänden eine Kostenersparnis herbeiführt, und zwar nicht auf Kosten der Sicherheit. Gleichzeitig wird eine senkrechte Rollenführung und senkrechte Übertragung der Eigenlast erreicht, so daß sämtliche Vorteile der bisher gebräuchlichen Ausführungsweise vereinigt werden. Dies geschieht dadurch, daß die Innenwand des Behälters in bei Futtermauern bekannter Weise unterschnitten und durch eingefügte senkrechte Pfeiler unterstützt wird, welche gleichzeitig dia Rollenführung bewirken.
Die beiliegende Zeichnung stellt eine Ausführungsform der Erfindung dar, welche für einen Gassammelbehälter geeignet ist. Fig. 1 ist ein Grundriß, Fig. 2 ein Schnitt nach A-B. Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist die Umfassungswand α des Behälters derart hergestellt, daß sie in erster Linie den durch den Flüssigkeitsdruck in Verbindung mit der Eigenlast und dem Gewicht der Übermauerung hervorgerufenen Kräften widersteht, d. h. also bei gefülltem Behälter standsicher ist.
ß. Auflage, ausgegeben am 23. November igog.J
Da im gefüllten Behälter die auftretenden Kräfte wesentlichen Schwankungen nicht unterworfen sind, läßt sich eine derartige Ringwand fast genau der aus den bekannten Kräften sich ergebenden Drucklinie anschmiegen. Eine solche Wand ist standsicher; sie ist Zugspannungen nicht ausgesetzt, sondern hat nur Druckspannungen aufzunehmen und läßt sich deshalb mit dem denkbar geringsten
ίο Aufwand von Baumaterial herstellen.
Indessen würde eine solche unterschnittene Ringwand bei leerem Behälter, also bei Fortfall des inneren Wasserdruckes, Zugspannungen ausgesetzt sein, die durch das Eigengewicht und die Übermauerung hervorgerufen werden und die zulässigen Beanspruchungen übersteigen können. Dem wird durch den Einbau von Pfeilern b vorgebeugt, welche an der Innenwand vorspringen und die senkrechten Kräfte unmittelbar auf den Baugrund übertragen.
Diese Pfeiler bieten auch die erwünschte Gelegenheit zur Anbringung der Glöckenführung. Die durch die vorliegende Erfindung herbeigeführte Ersparnis an Baumaterial ist aus Fig. 2 deutlich zu erkennen, in welcher die punktierten Linien den für massive Behälter der bisherigen Art erforderlichen Querschnitt zeigen..

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Kreisförmiger Flüssigkeitsbehälter, besonders Gassammelbehälter aus Mauerwerk, Beton oder ähnlichem Material, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringwand nach der Drucklinie für den gefüllten Behälter konstruiert ist und bei gefülltem Behälter standsicher ist, während bei entleertem Behälter zur Aufnahme des Eigengewichts und sonstiger Lasten eingebaute Pfeiler mitbenutzt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT165295D Active DE165295C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE165295C true DE165295C (de)

Family

ID=430813

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT165295D Active DE165295C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE165295C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
LU84132A1 (de) Ventilrohr zum injizieren eines verfestigungsmittels in fels und/oder erdreich
DE10303709A1 (de) Halbkugelförmige Kuppel für einen feuerfesten Behälter
DE1285801B (de) Im Erdreich zu verlegendes Verbundrohr
DE2247179A1 (de) Mantel fuer rohrfoermige bauwerke, insbesondere fuer kuehltuerme
DE2657229C3 (de) Versteifung für das im Bereich einer Böschung Hegende Ende eines Durchlasses
DE884409C (de) Stahlbeton-Bauteil mit vorgespannter Bewehrung und Verfahren zu seiner Herstellung
DE3104360C2 (de) Vorrichtung für die Mauerwerksdurchführung einer Versorgungsleitung
DE10052324A1 (de) Erdtank
DE60867C (de) Feuersichere und wasserdichte Rohre, Decken, Wandungen und Verkleidungen. •
DE2264349A1 (de) Schornstein mit stahlstuetzturm
DE822600C (de) Schalstein zur Herstellung von Waenden
CH493769A (de) Elastischer Dichtungsring
DE10160675B4 (de) Schacht, insbesondere Abwasserfertigschacht
DE29510018U1 (de) Abdichtvorrichtung
DE2327537C3 (de) Stahlbeton-Behälter
DE956806C (de) Fluessigkeitsbehaelter aus Stahlbeton mit schlaffer oder vorgespannter Bewehrung
DE218613C (de)
DE195988C (de)
AT377311B (de) Saeulenfoermige hochbaukonstruktion
CH187042A (de) Stütze aus Eisenbeton und Verfahren zur Herstellung derselben.
DE2742000A1 (de) Schornstein
AT166089B (de) Aus Eisenbeton bestehender Gittermast, insbesondere für elektrische Großkraftleitungen
DE457617C (de) Glaseisenbetonbauteil (Decke. Boden, Wand u. dgl.)
DE1101066B (de) Abwinkelbare Rohrkupplung mit einem mehrteiligen Kupplungsgehaeuse
DE94847C (de)