DE165307C - - Google Patents

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DE165307C
DE165307C DENDAT165307D DE165307DA DE165307C DE 165307 C DE165307 C DE 165307C DE NDAT165307 D DENDAT165307 D DE NDAT165307D DE 165307D A DE165307D A DE 165307DA DE 165307 C DE165307 C DE 165307C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/38Making other particular articles locksmith's goods, e.g. handles
    • B21D53/40Making other particular articles locksmith's goods, e.g. handles hinges, e.g. door hinge plates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)

Description

Sia&nki-it-n- boi, 3iav>0i$\ clj ei ι dcac■> t I'cwi ιIb.
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine besondere Ausgestaltung einer Maschine zur Herstellung von Gelenkbändern. Der Erfindung gemäß werden Bänder, namentlich sogenannte Scharnierbänder selbsttätig mittels einer einzigen Maschine hergestellt.
Wie bei bekannten Maschinen wird das Material, z.B. Eisen, Messing oder dergl., inBandstreifen oder ähnlicher Form für die Scharnierhälften und in Stangen- oder Drahtform für den Dorn zugeführt. Während man bei diesen bekannten Maschinen die Bandstreifen Mäanderform längs der Mittellinie des
in
Streifens mittels einer Reihe besonderer Arbeitsvorgänge ausgeschnitten hat und die derart ausgeschnittenen Bandhälften zur weiteren Bearbeitung in gegenseitig paralleler Stellung wandern ließ, stanzt man nach vorliegender Erfindung die beiden Bandhälften unter gleichzeitiger Herstellung der Schraubenlöcher durch einen einzigen Arbeitsvorgang aus, und zwar derart, daß die Materialteile, welche die Lappen bilden sollen, in ihrer Längsrichtung mit der Walzrichtung des Materials zusammenfallen, und die Hälften gleich nach der Ausstanzung getrennt werden, um je in ihrem von zwei symmetrisch der Mittelebene der Maschine gegenüberliegenden Teilen der Maschine weiter bearbeitet zu werden. Das hierbei erfolgte Prinzip ist ferner derart durchgeführt, daß die Organe, welche die Bandhälfte jede für sich bearbeiten, alle symmetrisch angebracht sind und symmetrisch im Verhältnis zur Mittelebene der Maschine wirken, während die Organe, welche die Teile zusammen bearbeiten, im mittleren Teile der Maschine angebracht sind.
Der Arbeitsgang der neuen Maschine ist der folgende: Die gleichzeitig von einem ruckweise in die Maschine eingeführten Blechstreifen abgeschnittenen, vorher gelochten Gelenkbandhälften werden vermittels dachförmig gegeneinander gerichteter schiefer Ebenen in die offenen Mäuler von Zangen geführt, welche dieselben an Ösenrollvorrichtungen abgeben, worauf die Öseh um Hilfsdorne gerollt und die! Gelenkbandhälften nach Entfernung der Hilfsdorne sowie des Grates an den Ösen vermittels Schieber zusammengeschoben werden und schließlich ein von dem Dorndraht entsprechend lang abgeschnittenes Stück in die ösen eingeschoben wird, worauf die Löcher in den Gelenkbandhälften versenkt werden.
Die Maschine ist in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt. Fig. 1 derselben zeigt die ganze Maschine von der Seite gesehen, Fig. 2 in größerem Maßstabe das Hauptgestell mit dem an demselben sitzenden Mechanismus von vorn gesehen und einen Teil der Stanzvorrichtung im Schnitt, Fig. 3 das kleine Gestell von hinten gesehen, Fig. 4 die Stanzpatrize von unten gesehen und im Längsschnitt, Fig. 5 und 6 einen Teil des Treibmechanismus der Ösenrollvorrichtungen, teils in Seitenansicht, teils im Längsschnitt, Fig. 7 die ösenrollvorrichtung in Draufsicht und teilweise im Schnitt, Fig. 8 und 9 dieselbe im Schnitt bezw. nach I-II und IH-IV in Fig. 7, Fig. 10 und 11 eine Zangenvorrichtung bezw. vom Ende gesehen und im Längsschnitt, Fig. 12, 12 a und 13
die Abgratungsvorrichtung bezw. in Draufsicht, Seitenansicht und Längsschnitt, Fig. 14 und 15 den Tragklotz von zwei verschiedenen Seiten gesehen, Fig. 16 und 17 die Dornabschneidevorrichtung bezw. in Seitenansicht und Draufsicht, Fig. 18 und 19 den Dornträger in Draufsicht und Seitenansicht, Fig. 20 die Versenkungsvorrichtung von der Seite gesehen, Fig. 21 die nach der Versenkungsvor- richtung führende Leitrinne im Querschnitt und Fig. 22 das kleine Gestell von vorn und teilweise im Schnitt gesehen.
In einem Hauptgestell A (Fig. 1 und 2), welches die zum Betrieb der Maschine erforderlichen Transmissionen trägt, ist auf den Fuß C (Fig. 2) ein kleineres Gestell B (Fig. 1, 3 und 22) aufgesetzt, an welchem die zur Fabrikation 'dienende Vorrichtung selbst angebracht ist. Einrichtung und Größe des Gestelles B entspricht jeweils der Art der Gelenkbänder, welche mit der Maschine hergestellt werden sollen.
Der Antrieb der Maschine erfolgt mittels einer am Hauptgestell A angebrachten Riemenscheibe 1 mit Schwungrad 2, durch ein Zahnrad 3; 4 ist eine Leerlauf scheibe. Das Zahnrad 3 treibt durch ein Zahnrad 6 die Welle 5 an, welche ein Zahnrad 7 trägt. Das Rad 7 dreht die auf den Weilen 8 und 10 sitzenden Zahnräder 9 und 11. Das Zahnrad 11 greift in ein Zahnrad 13 (Fig. 2) ein, welches an einer zur Welle 10 symmetrischen Welle 101 auf der anderen Seite des Hauptgestelles A sitzt.
Die Verbindung zwischen den Transmissionen des Hauptgestelles A und der Vorrichtung des Gestelles B ist auf folgende Weise gebildet. Auf den Wellen 14 und 15 des Gestelles B (Fig. 3) sind Scheiben 16 und 17 mit Kurbelzapfen 18 und 19 angebracht. Der Zapfen 18 (Fig. 5 und 6) greift in ein im Zahnrad 12 angebrachtes Loch 102 (Fig. 2) ein, während der Zapfen 19 auf ähnliche Weise in ein Loch 104 in einer Kurbelscheibe 103 (Fig. 2) eingreift, welche auf der zur Welle 10 symmetrischen Welle 101 des Hauptgestelles A sitzt. Die Scheiben 16 und Λ"/ werden also vom Zahnrad 12 und der genannten Kurbelscheibe 103 in entgegengesetzten Richtungen angetrieben. Die Verbindung zwischen den Mechanismen der beiden Gestelle wird außerdem dadurch bewerkstelligt, daß das Zahnrad 12 in ein Zahnrad 20 (Fig. 1 und 3) eingreift, welches an einer im Gestell B gelagerten Welle 21 sitzt.
Die Maschine ist derart angeordnet, daß die Mechanismen, welche jede der einzelnen Bandhälften für sich bearbeiten, paarweise und symmetrisch zur Mittellinie des Gestelles B angeordnet sind, während die Mechanismen, welche beide Hälften gleichzeitig bearbeiten, in der Mitte desselben angebracht sind. Das Material zu den Bändern, z. B. Eisen, Messing oder dergl. in Band-, Streifen oder ähnlicher Form von der Breite der zukünftigen Bänder, wird der Maschine mittels der Walzen 22 (Fig. 22) in gleicher Linie mit der Oberseite der Matrize 23 zugeführt, so daß das Ende des Metallbandes gegen die innere Fläche 25 der Führung 24 (Fig. 22) anstößt. Die Bandhalf ten werden mittels der Patrize 26 (Fig. 2 und 4) ausgestanzt, welche teils mit der Stanze 27, welche die beiden Bandhälften ausstanzt, teils mit den Lochstanzen 28, welche die Schraubenlöcher der Bänder hervorbringen, versehen ist. Die Patrize 26 ist an dem Preßkopf 29 (Fig. ι und 2) befestigt, dessen Schlitten 115 (Fig. 2) von den Kulissen 30 geführt und mittels eines an der Welle 8 befestigten Kurbelzapfens 31 und einer Pleuelstange 32 auf- und niederbewegt wird. Sobald nach dem Stanzen der Kopf 29 wieder gehoben wird, fallen die beiden Bandhälften je ihrer schrägen Fläche 33 entlang hinunter (Fig. 22), und dadurch werden sie zwischen die Backen (Zangen) 35 und 36 eingeführt, deren obere Backe 35 an einer Welle 37 befestigt ist (Fig. 3, 10 und 11), welche mittels des folgenden Mechanismus hin- und hergedreht wird. An der Scheibe 17 (Fig. 3) ist eine mit einer Einbuchtung 105 versehene Leitrinne 38 angebracht, in welche eine Rolle an einem Zapfen 39 eingreift, der an einem an einer Welle 40 angeordneten Arm 41 befestigt ist. An der Welle 40 sitzt außerdem ein Arm 42, welcher 'mittels Gelenkstangen 43 und 44 mit den an den Wellen 37 angebrachten Hebeln 45 verbunden ist. Die untere Backe 36 (Fig. 11 und 22) wird von einer Federvorrichtung gegen die obere Backe 35 gedrückt und durch Anstoßen gegen das Ende der Fläche 33 in der in Fig. 22 gezeigten Stellung angehalten, so daß die Backen in dieser Stellung offen gehalten werden, indem die obere Backe ein Stück weiter gedreht wird.
Nachdem die Bandhälften, wie erwähnt, zwischen die Backen geglitten sind, werden diese mit den gestanzten Bandhälften in die in Fig. 22 rechts in punktierten Linien gezeigte lotrechte Stellung gedreht, wo die Bandhälfte mit 98 bezeichnet ist und in welcher die Biegung der Ösen der Bänder auf folgende Weise ausgeführt wird. An einem winkelrecht gegen das Gestell B hin- und herbeweglichen Arm 47 (Fig. 7) ist ein Dorn 48 (Fig. 7 und 9) befestigt, um welchen die Ösen gebildet werden. Sobald die Bandhälfte die oben angegebene A'ertikalstellung angenommen hat, wird der Arm 47 mit dem Dorn 48 auf der einen Seite der Bandhälfte vorgeschoben, wie in Fig. 22 angedeutet, worauf ein Gleitstück 49 mittels einer an der Welle 14 bezw. 15 sitzenden Kur-
venscheibe 50 und einer am Gleitstück 49 angebrachten Rolle 51 gegen die Bandhälfte vorgeschoben wird und somit diese fest gegen den Dorn 48 preßt. Die Welle 37 und die 5 obere Backe 35 werden nun in die Ausgangsstellung zurückgedreht, während die untere Backe vorerst noch in der lotrechten Stellung verbleibt, indem dieselbe von der Bandhälfte festgehalten wird. Eine Scheibe 52 (Fig. 6 bis 9), welche mit einem Zapfen 53 versehen ist, wird alsdann in der Pfeilrichtung (Fig. 22) von der in derselben Figur gezeigten Ausgangsstellung in die in Fig. 8 angegebene Endstellung gedreht, wodurch der Zapfen 53, weleher in der Ausgangsstellung neben der Bandhälfte liegt, das Ende, der Bandhälfte um den Dorn 48 wickelt und später in die Ausgangsstellung zurückgeht. Die untere Backe 36 wird gleichzeitig in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt. Die Scheiben 52, welche, wie durch die Pfeile (Fig. 22) angedeutet, sich in entgegengesetzten Richtungen drehen, werden von Zahnsektoren 54 (Fig. 3 und 6), die an den Wellen 55 sitzen, durch Vermittlung der Zahnräder 56 angetrieben, welche auf den Wellen 100 der Scheiben 52 sitzen (Fig. 7). Der eine Zahnsektor 54 ist zwischen der Scheibe 16 und dem Zahnrad 12 (Fig. 1) und der andere Zahnsektor zwischen der Scheibe 17 und der mit derselben zusammen arbeitenden Kurbelscheibe 103 angebracht, so daß die Zapfen 18 und 19 je durch ihren Zahnsektor gehen, wodurch diese hin- und hergedreht werden, indem die Zapfen in Schlitzen 99, welche in den Zahnsektoren angebracht sind, hin- und hergleiten.
Während das eine Ende der Bandhälfte um den Dorn 48 gewickelt wird, schiebt ihr anderes freies Ende einen in einem Schlitten 57 verschiebbar angebrachten und von einer Feder 58 zur Seite, gedrückten Klotz 59 (Fig. 22, 14 und 15) zurück, doch springt dieser sofort wieder vor, wenn das Bandende an ihm vorübergegangen ist, so daß der Klotz unter die Bandhälfte 98 zu liegen kommt und dieselbe mitträgt, wie in Fig. 15 gezeigt ist. Am Klotz 59 sitzende, nicht gezeigte Federn stützen dabei die Bandhälfte in dieser Stellung. Der Dorn 48 wird nun durch den Arm 47 (Fig. 7) aus der Öse des Werkstückes zurückgezogen, worauf die beiden Schlitten 57 mit den zwei Bandhälften auf Führungslinealen 60 nach der Mitte des Gestelles B zu bewegt werden. Dies geschieht durch den folgenden Mechanismus:
An der Scheibe 16 ist eine mit einer Einbuchtung versehene Leitrinne 61 (Fig. 3) angebracht, in welche eine Rolle an einem Zapfen 62 eingreift, der an einem an einer Welle 63 angebrachten Hebel 64 befestigt ist. An der Welle 63 ist ebenfalls ein Hebel 65 befestigt, welcher mit Hilfe von Gelenkstangen 66 und 6j mit an den Wellen 68 sitzenden Lenkern 69 vereinigt ist, wobei die Wellen 68 mittels der an der Vorderseite des Gestelles B sitzenden Arme 70 (Fig. 22) und der Gelenkstangen 71 mit den Schlitten 57 gelenkig verbunden sind.
Die beiden auf den Klötzen 59 ruhenden Bandhälften können indessen noch nicht ohne weiteres zusammengeschoben werden, weil die? durch die Grate verhindert wird, welche· beim Ausstanzen an den einander berührenden Kanten der Bandhälften entstanden sind. Diese Grate müssen deshalb erst entfernt werden, was auf folgende Weise bewerkstelligt wird: Die Schlitten 57 werden vorläufig in der in Fig. 22 rechts mit punktierten Linien gezeigten Stellung angehalten, worauf eine Stoßvorrichtung, welche aus einem Gleitstück 72 (Fig. 22, 12, 12a und 13) besteht, mittels einer an der Welle 21 sitzenden und mit einer Kurvennut 73 versehenen Scheibe 74 auf- und niederbewegt wird. Beim Abwärtsgehen werden die Grate mittels der am Gleitstück 72 angebrachten Stichel 75 entfernt, indem die Ösen dabei auf der Oberseite eines Tisches 82 aufliegen.
Die Bandhälften können alsdann unbehindert ineinander geschoben werden, was dadurch bewirkt wird, daß die Schlitten 57 näher an die Mitte des Gestelles B hingeführt werden.
Dem Band fehlt noch der Dorn zur vollständigen Zusammenfügung. Während der Anbringung desselben werden die Bandhälften mittels des auf- und niederbeweglichen Tisches 82 festgehalten, welcher durch eine nicht gezeigte Feder nach unten gezogen und durch einen Nocken 83 der Kurvenscheibe 74 nach oben geführt wird. Durch die. aufwärts gehende Bewegung preßt nämlich der Tisch die Bandösen in eine entsprechend geformte Versenkung 84 in eine Platte 85 hinein. Der Dorn wird mittels des folgenden Mechanismus angebracht. Der Metalldraht oder die Metallstange 80 (Fig. 17), welche als Material für den Dorn dienen, wird der Maschine mit Hilfe der Rollen 76 (Fig. 1) zugeführt und von diesen durch die Büchse eines Armes JJ (Fig. 17) in das Loch 78 eines hin- und herbeweglichen Gleitstückes 79 (Fig. 16 und 22) hineingeschoben. Während das Gleitstück 79 mittels der an der Welle. 15 sitzenden Nockenscheibe 81 nach rechts geführt wird (Fig. 22), wird der im Gleitstück befindliche Teil des Drahtes oder der Stange 80 abgeschnitten und in die in Fig. 17 mit punktierten Linien gezeigte Stellung geführt, in der er sich in gerader Richtung mit den Ösen des Bandes befindet. Ein winkelrecht gegen das Gestell B hin- und hergehender Arm 86 trägt einen Dorn 87 (Fig. 17 bis 19), dessen Bahn ebenfalls in gleicher Linie mit den Bandösen liegt,
wenn diese die Stellung in der Versenkung 84 (Fig. 22) einnehmen, wie in Fig. 17 angedeutet, so daß der Dorn 87 durch die vorwärts gehende Bewegung des Armes 86 das abgeschnittene Draht- oder Stangenstück in die Ösen hineinschiebt. Der Tisch 82 wird alsdann, während das Band mittels einer beliebigen Anordnung von diesem fortgeschoben \vird, gesenkt, wobei das Band durch eine Rinne 88 (Fig. 1) mit dem in Fig. 21 gezeigten Querschnitt einer Vorrichtung zugeführt wird, welche in bekannter Weise die Schraubenlöcher des Scharniers versenkt.
In dem Augenblick, wo das Band das unterste Ende der Rinne erreicht, bleibt es auf einem beweglichen Boden 89 (Fig. 20) stehen, welcher in einem der Versenkungseinrichtung 90 gegenüberliegenden Schlitten 91 angebracht ist. Letzterer \vird mittels eines an der Scheibe 74 sitzenden Knaggens 92 (Fig. 1) nach vorn bewegt, wobei das Band gegen die Versenker angedrückt wird. Nachdem die Versenkung ausgeführt ist, geht der Schlitten 91 unter der Einwirkung einer Feder zurück und nimmt den Boden 89 mit sich, indem eine am Schlitten angebrachte Nase 93 in eine am Boden vorhandene Nase 94 greift. Das fertige Band fällt hierdurch in einen Behälter oder dergl. hinunter. Das innere federnde Ende des Bodens 89 stößt während der zurückgehenden Bewegung des Schlittens 91 gegen eine an der Führung 92 des Schlittens 91 sitzende schräge Fläche 96 an, so daß die Nasen 93 und 94 voneinander abgleiten, worauf der Boden 89 wieder in die Ausgangsstellung mittels einer Feder vorgeführt wird. Bei der vorliegenden Maschine ist der Umstand, daß die beiden Scheiben 52 (Fig. 7 und 22) mit den an denselben sitzenden Zapfen 53 in entgegengesetzten Richtungen gedreht werden, d. h. daß die Biegung der Ösen einer jeden Bandhälfte in entgegengesetzten Richtungen vor sich geht, von großer Bedeutung, indem die Bandhälften hierdurch ohne weiteres zusammengefügt werden können und gleichzeitig die richtige Stellung einnehmen, so daß der Dorn an seinem Platz angebracht werden kann.

Claims (5)

  1. _0 Patent-Ansprüche:
    i. Eine Maschine zur Herstellung von Gelenkbändern, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichzeitig von einem ruckweise in die Maschine eingeführten Blechstreifen abgeschnittenen, vorher gelochten Gelenkbandhälften vermittels dachförmig· gegeneinander gerichteter schiefer Ebenen (33) in die offenen Mäuler von Zangen (35, 36) geführt werden, welche dieselben an Ösenrollvorrichtungen abgeben, daß hierauf die Ösen um Hilfsdorne (48) gerollt und die Gelenkbandhälften nach Entfernung der Hilfsdorne sowie des Grates an den ösen vermittels Schieber (59) zusammengeschoben werden, und daß schließlich von dem Dorndraht ein entsprechend langes Stück abgeschnitten und in die ösen eingeschoben wird, worauf die Löcher in den Gelenkbandhälften versenkt werden.
  2. 2. Eine Maschine nach Anspruch 1, dadurch · gekennzeichnet, daß die oberen Backen (35) der Greif- und Transportzangen (35, 36) fest und die unter Federwirkung stehenden unteren Backen (36) lose auf Wellen (37) angeordnet sind, vermittels welcher die Zangen und die von ihnen gehaltenen Werkstücke aus der horizontalen Lage um 900 nach unten gedreht werden können, wobei die Lappen für die Ösen der Gelenkbänder nach unten zu liegen kommen, derart, daß die Hilfsdorne (48) dicht an den Lappen vorbei in die Arbeitslage vorgeschoben werden können.
  3. 3. Eine Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Ösenlappen durch Schieber (49) gegen die Hilfsdorne (48) gedrückt und hierauf die Gelenkbandhälften von Rolldornen (53) um die Hilfsdorne herumgedreht werden.
  4. 4. Eine Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Gelenkbandhälften zusammenführenden Schieber (59), die unter dem Einfluß von Federn (53) stehen, unmittelbar unterhalb der Ösenrollvorrichtungen angeordnet sind, derart, daß dieselben beim Herumdrehen der Gelenkbandhälften um die Hilfsdorne (48) zurückgedrückt werden, worauf sie nach Beendigung des Ösenrollens wieder vorspringen und nach Entfernung der 10 ο Hilfsdorne als Auflage für die Gelenkbandhälften dienen.
  5. 5. Eine Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung des Dorndrahtes seitlich bezw. ober- oder unterhalb des durch die zusammengeschobenen Gelenkbandhälften gebildeten Dornloches geschieht und der abgeschnittene Dorndraht von dem Schneidmesser (79) dem Dornloch gegenüber gebracht und nun durch einen Stift (37) eingeschoben wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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