DE1655920C3 - Lenkgetriebe mit Globoidschnecke und Zweizahnrolle - Google Patents
Lenkgetriebe mit Globoidschnecke und ZweizahnrolleInfo
- Publication number
- DE1655920C3 DE1655920C3 DE1966Z0012585 DEZ0012585A DE1655920C3 DE 1655920 C3 DE1655920 C3 DE 1655920C3 DE 1966Z0012585 DE1966Z0012585 DE 1966Z0012585 DE Z0012585 A DEZ0012585 A DE Z0012585A DE 1655920 C3 DE1655920 C3 DE 1655920C3
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D3/00—Steering gears
- B62D3/02—Steering gears mechanical
- B62D3/04—Steering gears mechanical of worm type
- B62D3/10—Steering gears mechanical of worm type with worm engaging in sector or roller gear
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
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- Gears, Cams (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Lenkgetriebe mit Globoidschnecke mit batiigen Zahnflanken und Zweizahnrolle,
wobei die beiden äußersten Schneckcnzahnflanken, an welchen die Zahnrolle bei größtem Ausschlag anliegt,
am Zahnfuß höchstens einen Winkel von 90° mit der Schncckenlängsachse bilden und bei dem die beiden
Flanken jedes Zahnes der Zahnrolle unsymmetrisch zueinander ausgebildet sind.
Aus der DT-AS 12 24 627 ist ein Lenkgetriebe dieser Art bekannt.
Der größte Gesamtausschlagwinkel der Zahnrolle aus der äußersten rechten in die äußerste linke Stellung
war bei Lenkungen der genannten Art bisher auf etwa 86° begrenzt. Die Ursache üt folgt.ide: Der Flankenwinkel
des Schncckenprofils beträgt üblicherweise etwa
30°, da sich bei diesem Winkel die günstigsten Festigkeitsverhältnisse ergeben. Die Verzahnung der
Schnecke wird mit einem Schneidrad hergestellt, welches senkrecht zur Achsrichtung der Schnecke
zugestellt und wieder ausgefahren wird. Infolgedessen kann die Schneckenflanke, an welcher der letzte Zahn
der Lenkrolle bei größtem Ausschlag anliegt, nicht hinterschnitten werden, sondern höchstens einen
Winkel von 90" mit der Schneckenlängsachse bilden. Hierbei ist die für die Schneckenflanken normalerweise
vorgesehene geringe Balligkeil zur Erzielung einer bestimmten Lage des Berührungspunktes schon nicht
mehr vorhanden.
Aus dem Flankenwinkel des Schneckenprofils von etwa 30° ergibt sich ein bestimmter Winkel für die
inneren Flanken von Zweizahnrollen. Um einwandfreie Eingriffsverhältnisse zu erhalten, besonders auch beim
Flankenwechsel, wird dieser Winkel etwa mit 40 bis 42"
bemessen. Mit 42° beispielsweise würde die letzte anliegende Innenfläche der Zweizahnrolle nach der
Schwenkung der Rolle aus der Mitte um 42° wie die leizie Schncckenflanke ebenfalls genau senkrecht zur
Schneckcnlängsachse liegen. Eine eindeutige Lage des Berührungspunktes ist in dieser Stellung bereits nicht
mehr gegeben, d. h. die Belastung kann an der Spitze der
Zahnrolle oder an der Spitze der Schneckenflanke auftreten, was zur Überlastung des Zahnfußes führen
kann. Diese Lenkung darf also gar nicht bis zu 42° ausgenützt werden. Bei noch größeren Ausschlägen
käme es zu einem eindeutigen Zahnkopftragen der Lenkrolle.
Hei erforderlichen Ausschlägen der Lenkwelle von mehr als 90° bis maximal 96° mußten daher auch bei
kleinen Lenkungen bisher Dreizahnrollcn verwendet werden. Dies war insofern nachteilig, als die Dreizahnrollc
breiter baut und die in der l.enkwelle angeordnete Kammer für die Zahnrolle erheblich schwächer
bemessen werden mußte, wenn die Grundmaße der ■ Lenkung beibehalten werden sollten.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Einbau von Zweizahnrollen zu ermöglichen, die nach
beiden Seiten bis zu 48° ausschlagen können, ohne daß Kopftragen eintritt.
ic· Die Aufgabe wird durch die im Patentanspruch beschriebene Erfindung gelöst
Die Erfindung stellt eine vorteilhafte Weiterentwicklung des bekannten Lenkgetriebes dar, indem nur die
Teile der Zahnflanken einer Zweizahnrolle profilballig
is ausgebildet sind, welche bei deren gerader Ausführung
und Gesamtausschlägen über 90° bis etwa 96° Kopftragen verursachen würden. Die übrigen Flankenteile
einschließlich der beiden Außenflanken werden vorteilhafterweise gerade ausgeführt, um niedrige
Flächenpressungen zu erhalten.
In Neutralstellung und bei mittleren Ausschlägen, wenn der Schneckenzahn zwischen den beiden Innenflanken
der Zahnrolle liegt, erfolgt keine Änderung der Berührungsverhältnisse. Es liegt also der gerade Teil der
2s Zahnrollenflanke an der gekrümmten Schneckenflanke
an. Nur am Ende des Ausschlagbereiches beginnt sich die Krümmung der Rollenflanke auszuwirken, und zwar
so, daß der Berührungspunkt der Zahnflanken gegenüber in üblicher Weise ausgebildeten Zahnrollen mehr
in Richtung der Zahnhöhenmitte verlagert ist.
Die Zeichnung- gibt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wieder, und zwar zeigt
Fig. I einen Teilschnitt durch eine Schnecken-Rollen-Verzahnung
nach der Erfindung mit der Zahnrolle in Mittelstellung und
Fig.2 die Verzahnung bei größtem Ausschlag der
Zahnrolle nach rechts.
Fig. I zeigt einen Teil eines Schnittes durch die Längsachse einer Globoidschnecke I, die in eine
Zweizahnrolle 2 in Mittelsteilung eingreift. Flanken 3 und 4 der Schneckenzähne sind mit geringer Balligkeit
ausgeführt, um eine bestimmte Lage des Berührungspunktes an der Rollenflanke zu erzielen. Die balligen
Flanken 3 und 4 der Schneckenzähne liegen an dem unteren geraden Teil der Innenflanken 5 und 6 der
Zahnrollenzähne spielfrei an. Die Innenflanken 5 und 6 schließen mit der senkrechten Mittelebene /-/ der
Schnecke je einen Winkel von etwa 40—42° ein. Diesem entspricht ein Flankenwinkel von etwa 30° des
Schneckenprofils, der in F i g. 2 eingetragen ist
F i g. 2 zeigt die Zahnrolle bei größtem Ausschlag von 48° nach rechts. Eine gestrichelte Linie am oberen Teil
einer Innenflanke eines Zahnrollenzahnes bezeichnet die Lage einer durchgehend geraden Innenflanke einer
Zahnrolle bisheriger Ausführung bei dem gleichen Ausschlag. Um also die gezeigte Überschneidung mit
der 90°-Flanke der Schnecke zu vermeiden, müßte der maximale Rollcnausschlag unter 48° liegen. Die
Innenflanken der Zahnrolle 2 nach der Erfindung sind,
ίκ> etwas oberhalb der Zahnflankenmitte beginnend, ballig
korrigiert ausgeführt. Die Korrektur kann so groß sein, daß ein maximaler Ausschlag der Zahnrolle von 48° aus
der Nullstellung nach beiden Richtungen erreicht wird, ohne daß Kopftragen oder Fußtragen eintritt.
'■«, Die übrigen Teile der Innenflanken und die beiden
Außenflanken werden vorteilhafterweise gerade ausgeführt
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Palentanspruch:Lenkgetriebe mit Globoidschnecke mit balligen Zahnflanken und Zweizahnrolle, wobei die beiden äuQerstcn Schncckcnzahnflanken, an welchen die Zahnrolle bei größtem Ausschlag anliegt, am Zahnfuß höchstens einen Winkel von 90° mit der Schncckenlängsachse bilden und bei dem die beiden Flanken jedes Zahnes der Zahnrolle unsymmetrisch zueinander ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der etwas oberhalb der Zahnhöhenmitte beginnende Teil der im übrigen geradflankigen Innenflanken (5, 7; 6, 8) der Zahnrollenzähne ballig ausgeführt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1966Z0012585 DE1655920C3 (de) | 1966-12-17 | 1966-12-17 | Lenkgetriebe mit Globoidschnecke und Zweizahnrolle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1966Z0012585 DE1655920C3 (de) | 1966-12-17 | 1966-12-17 | Lenkgetriebe mit Globoidschnecke und Zweizahnrolle |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1655920A1 DE1655920A1 (de) | 1971-05-06 |
| DE1655920B2 DE1655920B2 (de) | 1977-08-04 |
| DE1655920C3 true DE1655920C3 (de) | 1978-03-30 |
Family
ID=7622630
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1966Z0012585 Expired DE1655920C3 (de) | 1966-12-17 | 1966-12-17 | Lenkgetriebe mit Globoidschnecke und Zweizahnrolle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1655920C3 (de) |
-
1966
- 1966-12-17 DE DE1966Z0012585 patent/DE1655920C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1655920A1 (de) | 1971-05-06 |
| DE1655920B2 (de) | 1977-08-04 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |