DE165708C - - Google Patents
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- DE165708C DE165708C DE1904165708D DE165708DA DE165708C DE 165708 C DE165708 C DE 165708C DE 1904165708 D DE1904165708 D DE 1904165708D DE 165708D A DE165708D A DE 165708DA DE 165708 C DE165708 C DE 165708C
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- rim
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- spoke
- wheel
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B9/00—Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces
- B60B9/26—Wheels of high resiliency, e.g. with conical interacting pressure-surfaces comprising resilient spokes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft ein in sich federndes Rad, bei welchem die Federung des
Felgenkranzes ausgenutzt wird, vermöge deren derselbe zur Ellipsenform zusammendrückbar
ist und zur Kreisform zurückfedern kann. Durch eine eigenartige Anordnung der Speichen in Verbindung mit einem so federnden
Radkranz wird gemäß der Erfindung erreicht, daß die mit je vier Speichen um 90°
versetzt an je einer unabhängig von der anderen drehbaren Nabenscheibe angreifenden
Speichensysteme der Gestaltänderung des Felgenkranzes zur Ellipsenform unter Hervorrufung
einer zwangsweisen Hin- und Herdrehung der Nabenscheibe nachzugeben vermögen und ihre Spannung in gegenseitigem
Ausgleich bewahren.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist der Gegenstand der Erfindung, der als Ellipsenrad bezeichnet
werden kann, zur Darstellung gebracht. Fig. ι zeigt eine Ausführungsform
des Ellipsenrades mit verdoppeltem Speichensystem für die paarweise in Form von Nabenbüchsen
gekuppelten Nabenscheiben, die unabhängig drehbar sind; Fig. 2 ist ein Schnitt
zu Fig. i, und Fig. 3 ist ein Detailschnitt nach der Linie C-D von Fig. 2; Fig. 4 stellt
ein Schema der Grundanordnung des Ellipsenrades (mit zwei hintereinander verlegt angenommenen
Speichensystemen und Nabenscheiben) perspektivisch dar.
Das Prinzip der Erfindung ist aus dem Schema der Fig. 4 ersichtlich. Der federnde
Felgenkranz r kann in diesem Falle als aus einem dünnen Blechreif bestehend gedacht
werden; die Achse des Rades ist mit χ χ bezeichnet, und um dieselbe drehbar sind die
eingezeichneten Nabenscheiben u und ν angenommen. Die vier Speichen α1 α1 α3 λ* in
Verbindung mit der Scheibe u bilden ein für sich wirkendes Speichensystem und die vier
Speichen bx b2 bs &* in Verbindung mit der
Scheibe ν ein anderes Speichensystem. Diese vier Speichen sind nun von den um 900
auseinanderliegenden Punkten des Felgenkranzes r derart tangential zu den entsprechenden
Angriffspunkten der Scheibe 11 bezw. ν herangeführt, daß der Anschluß für die aufeinanderfolgenden
Speichen wechselseitig in entgegengesetzter Tangentrichtung zu dem Kreise der Befestigungspunkte bewerkstelligt ■
wird. Es sollen also immer je zwei benachbarte Speichen sich mit ihren Nabenenden
gegenseitig kreuzen. Auf diese Weise muß ein durch Verringerung des Abstandes zwisehen
Felgenkranz und zentraler Scheibe entstehender Verkürzungsnachlaß an einer Speiche durch die als eine Art Ubertragungshebel
wirkende Nabenscheibe einen entsprechenden Verlängerungsnachlaß jeder rechtwinklig
zur ersteren gelegenen Speiche verursachen, wobei hierfür eine Teildrehung der
Nabenscheibe unter Ausgleich der Spannung der Speichen stattfindet.
Die Bedingungen für diese Ausgleichwirkung der paarweise in Abhängigkeit gebrachten
Speichen treten dann ein, wenn, wie in Fig. 4 dargestellt, der Felgenkranz
-— infolge Radbelastung — zur Ellipsenform
zusammengedrückt wird und von den Speichen je zwei gegenüberliegende (a1 a3 und cfi a1)
in die Richtung der kleinen und großen Ellipsenachse zu liegen kommen. Es ist ersichtlich,
daß bei solcher Zusammendrückung wegen des Speichennachlasses von oben und unten her die jeweils seitlich stehenden
Speichen den Verlängerungszuwachs erhalten,
ίο welchen die Ausdehnung des Felgenkranzes
in Richtung der großen Achse der Ellipse erfordert. Vermöge der Speichenverbindung
findet somit für jede Stellung, bei welcher eine beliebige von den vier Speichen in den
Fußpunkt der kleinen Ellipsenachse rückt, von selbst eine Ausrichtung des Felgenkranzes
zur Ellipsenform unter einer gewissen Drehbewegung der Nabenscheibe 11
statt; der eingezeichnete, nicht punktierte Pfeil (Fig. 4) gibt die Drehrichtung an. Wenn
das Rad um 90 ° weiter gedreht angenommen wird und vermöge Zusammenpressung in der
Richtung der Speichen a1 a4 die Ellipsenform
annimmt, so werden die Außenenden der Speichen al as in der Richtung der großen
Ellipsenachse radial auswärts gezogen, wodurch wegen des Angriffs der inneren Speichenenden die Drehung der Scheibe 11
entgegengesetzt wie vorher (gemäß dem punktiert gezeichneten Pfeil) zustande kommt und
die äußeren Fußpunkte erstgenannter Speichen α1 λ4 nun als Endpunkte der kleinen Ellipsenachse
dem Zentrum zwangsweise näher gerückt werden.
Diese auf die Quadrantstellungen bezügliche Wirkungsweise, infolge deren bei einer
Radumdrehung vier Hin- und Herschwin-. gungen (Teildrehungen) der Nabenscheibe von ihrer Neutralstellung aus nach Maßgabe
der Ellipsenformung des Felgenkranzes stattfinden, ergibt sich unter denselben Bedingungen
für das Speichensystem b1 b2 bB b4 in
Verbindung mit der Nabenscheibe ν. Dieses Speichensystem ist in der neutralen Zwischenstellung
gezeichnet, bei welcher wegen des gleichen Abstandes der äußeren Speichenbefestigungspunkte
von den um 900 versetzt liegenden Angriffspunkten auf der Scheibe ν
letztere ungeachtet der Ellipsenformung des Felgenkranzes kein Drehmoment erhält. Es
ist ersichtlich, daß sich diese Neutralstellung jedesmal wiederholt, sobald die äußeren
Speichenbefestigungspunkte auf die vier Diagonalpunkte entfallen, und daß der Nachlaß
der Federung des Speichenkranzes, so daß er die Kreisform wieder annimmt, dieselbe
Neutralstellung herbeiführt. Bei der Wälzbewegung des mit den zwei Speichensystemen
α'Λ2α3Λ4 und b1 b2 b3 b4 in (um 450) versetzter
Anordnung ausgerüsteten Rades wird daher als eine Folge der elliptischen Formung
eine abwechselnde unabhängige Rechts- und Linksdrehung der beiden Nabenscheiben u
und ν erzeugt, die wiederum den Ausgleich der Speichenspannungen bewirkt. In den
Zwischenpunkten, zwischen zwei um 90° auseinanderliegenden Speichen desselben Systems,
geht die zugehörige Nabenscheibe jeweils in die Neutralstellung zurück.
Mit Bezug auf diese Neutralstellung ist zu bemerken, daß allerdings aus der örtlichen
Verlegung der äußeren Speichenbefestigungspunkte, weil sie in Kreisbogenschwingung
um die inneren Ansatzpunkte die Tangentrichtung der Ellipsenbogenelemente schräg
durchschneiden, eine Beeinträchtigung der Deformation des Felgenkranzes zur genauen
Ellipsenform folgen mag; indessen ist die Verschiebungsbewegung eine so geringfügige,
daß sie in Rücksicht auf die jede Spannung in den Wölbungen ausgleichende Nachgiebigkeit
des Felgenkranzes keine merkliche Abweichung von der Ellipsenform verursacht.
Die Angriffsverbindung zwischen den inneren Speichenenden und der Nabenscheibe muß,
wie aus der beschriebenen Wirkungsweise hervorgeht, eine derartige sein, daß sie der
Schwingbewegung nachzugeben vermag. In der konstruktiven Ausführung wird dies durch eine gelenkige Verbindung, entweder
mittels über Zapfen greifender Gelenkaugen an den Speichenenden oder Hakenzapfen derselben,
erreicht.
Eine konstruktive Ausführung des Rades mit doppelt angeordneten und paarweise gekuppelten
Nabenscheiben A B ist in Fig. 1 bis 3 dargestellt. Je zwei äußere bezw. zwei
innere Naben sind in den Nabenbüchsen A bezw. B vereinigt, die, ineinander gesteckt,
für unabhängige Drehbewegung gegeneinander angeordnet werden, vorteilhaft mittels
Kugellagerung gemäß Fig. 2. Die Drehung, die auf einen geeigneten Schwingungswinkel
beschränkt sein kann, findet um die fest angenommene Radachse statt. Die Speichensystemen
und a1 sowie b und bl sind in der
vorher beschriebenen Art wechselseitig versetzt (Fig. ι und 2) zwischen den Nabenscheiben
A bezw. B und dem Felgenkranz d angeordnet. Die Speichen α α1 sind mit der
Nabenbüchse A, die mit b b[ bezeichneten mit
der Nabenbüchse B verbunden, so daß sie jeweils das Drehmoment daran in gleicher
Richtung ausüben.
Der Felgenkranz d kann aus Gummi mit einem aus Stahl bestehenden Felgenkörper c
als Einlage hergestellt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Rad mit federndem, zur Ellipsenform zusammendrückbarem Felgenkranz,dadurch gekennzeichnet, daß die Speichen in jevier Speichen umfassenden Systemen angeordnet sind und jedes System gegen das benachbarte versetzt mit je einer unabhängig um die Radachse drehbaren Nabenscheibe (Nabenbüchse) derart verbunden ist, daß je zwei Speichen, welche um 900 versetzt liegende Befestigungspunkte auf dem Felgenkranz besitzen, in gekreuzter Tangentrichtung an die ebenfalls um 900 auseinanderliegenden Angriffspunkte der Nabenscheibe herangeführt sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT25785D AT25785B (de) | 1904-02-22 | 1905-12-23 | Rad mit federnder Felge. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE165708C true DE165708C (de) |
Family
ID=431178
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1904165708D Expired - Lifetime DE165708C (de) | 1904-02-22 | 1904-02-22 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE165708C (de) |
-
1904
- 1904-02-22 DE DE1904165708D patent/DE165708C/de not_active Expired - Lifetime
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