DE1658043A1 - Verfahren zum Reinigen von Abwasser unter Ausnuetzung der darin enthaltenden Verunreinigungen,insbesondere der Proteine und aehnlicher organischer Substanzen - Google Patents
Verfahren zum Reinigen von Abwasser unter Ausnuetzung der darin enthaltenden Verunreinigungen,insbesondere der Proteine und aehnlicher organischer SubstanzenInfo
- Publication number
- DE1658043A1 DE1658043A1 DE19671658043 DE1658043A DE1658043A1 DE 1658043 A1 DE1658043 A1 DE 1658043A1 DE 19671658043 DE19671658043 DE 19671658043 DE 1658043 A DE1658043 A DE 1658043A DE 1658043 A1 DE1658043 A1 DE 1658043A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- wastewater
- liquid
- biological
- proteins
- fermentation
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C02—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F3/00—Biological treatment of water, waste water, or sewage
- C02F3/02—Aerobic processes
- C02F3/12—Activated sludge processes
- C02F3/1205—Particular type of activated sludge processes
- C02F3/1215—Combinations of activated sludge treatment with precipitation, flocculation, coagulation and separation of phosphates
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C02—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
- C02F1/00—Treatment of water, waste water, or sewage
- C02F1/52—Treatment of water, waste water, or sewage by flocculation or precipitation of suspended impurities
- C02F1/5263—Treatment of water, waste water, or sewage by flocculation or precipitation of suspended impurities using natural chemical compounds
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02W—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO WASTEWATER TREATMENT OR WASTE MANAGEMENT
- Y02W10/00—Technologies for wastewater treatment
- Y02W10/10—Biological treatment of water, waste water, or sewage
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Water Supply & Treatment (AREA)
- Hydrology & Water Resources (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- Analytical Chemistry (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Microbiology (AREA)
- Preparation Of Compounds By Using Micro-Organisms (AREA)
- Separation Of Suspended Particles By Flocculating Agents (AREA)
- Purification Treatments By Anaerobic Or Anaerobic And Aerobic Bacteria Or Animals (AREA)
- Removal Of Specific Substances (AREA)
Description
1 BSßUii ä"j ίV\.;UIM)
10. November 1967
Patentanme Ldung
der Firma
A/S Apothekernsa Laboratorium
for Specialpraepatarc'jfe
Sköyen,
der darin enthaltenen Verunreinigungen, insbesondere
der Proteine und ^hnlicheir organischer Substanzen, ^
Die vorliegende Erfindung betrifft ein V«i'iulii*sa aam Reinigen
von Abwaseer unter Ausnutzung der darin enthaltenen Ve run~
reinigungen, insbesondere der Proteine und ähnlicher organischer
Substanxen, Beswsckt v/ird insbesondere Reinigung und Ausnützung organischer Materials in Abwässern Von Tätigkeiten«
wo der Inhalt an auf geschlämmtem und .Tulgeiüstem Material
ziemlich niedrig ist und Proteine umfasst,, und besonders wird ä
Reinigung und Matsrialausnützung von organischen Matsrialen
in sog. Leimwasser buzwecktu d>h. Wass??, wo sr in unterschied*
licha, in der Regel geringe Mengen auflösüchar Proteine und
ähnlicher Substansen^ wie Polypeptide aufgelöst sind,, Als Bei*
spiele derartiger Leimwasser kann ^hwasser aus Molkereien«
MaUgsreien, Kartoffelmehifabrikeri, Fiechmehlfabrikenu Konservenfabriken und and3iraru Fabriken für insbefoßder« proteinhaltige
NahxungsmiUel und Futterstoffe cirwishat werden,
Dae Abführen derartiger Abwässer zu Waaserläufen, Seent Teichen
und anderen teilweise gsschlossenen Gewässern, sogar su kleinen
Gewässern in direkter Verbindung mit der See* s. B. Fjorde and Sunde, führt eine Menge Nachteile mit sich. Einerseits werden
die Aufnehme? direkt verunreinigt, so dass das Wateer ils Badewasser,; Trinkwasser u<«'. itogar für viele Izidustffieswscke ungeeignet
wird. Andererseits werden die Aufnehmer indirekt verunreinigt,
weil die Abwasser, sog-*? bei niedrigen Konsentrationen der Verunreinigungen ein bedeutendes Wachsen von mehr oder weniger
schädlichen Bakterien, υ D> Colibakterien verursachen kamt, wodurch
das Wasser direkt gesundheitsschädlich ist. Sa kann auch ein indirekter
Schaden entstehen» indem das Abwasser als Nahrungssubstrat für eine
ganze Menge Mikroorganismen und andere Organismen« schädliche und unschädliche« diente so dass sich im Aufnehmer eine gewaltige Flor«
entwickelt, hauptsächlich von Mikroorganismen, insbesondere Bakterien und grünen und blaugrünen Algen(. eventuell aber auch von Schwämmen
und grosseren Grünalgen und Kransnadelalgen, Die Mikroflora hat einen
bedeutenden Saueratoffverbrauch„ der aog. biologische oder biochemische
ψ
Saueretoffverbraucho der bo gross werden kann« das β sr sum Schaden
der üblichen Flora und besonders Fauna im Aufnehmer werden kann,
weil nämlich su wenig Saucratoff für den Fiachbsstand oder erwünscht*
Krepstiere sugänglich ist, Ausaerdem wird das ganze biologische
Gleichgewicht im Aufnehmer durch su hohen biologiachen Sauerstoff*
verbrauch des Abwassers leicht gestört« was auf kurze oder längere
Sicht sehr schädlich sein kann* obgleich die konkreten Schäden oft
schwer oder unmöglich su überblicken sind, ledanialls kann ein se
grosser biologischer Sauerstoffverbrauch bei Abwasser bewirken» dass beispielsweise der Fischbestand sugrunde g-sht.
BAD ORIGfNAL
ν. Die im Abwasser enthaltenen organischer Substanzen haben in
( der Regel einen gewissen Wert« wenn sie z. B. für Futterstoffe
i. verarbeitet werden können* und die Ausnutzung dieses .Vertes
(/
verbessert die Einträglichkeit der Abwasser-liefernden Tätigkeit.
Ss ist bekannt« Abwasser durch biologische Reinigung mit geeigneten biologischen Filtern zu reinigen. Dabei wird im allgemeinen
eine gans gute Herabsetsung dee biologischen Sauerstoffverbrauches
des gereinigten Abwassers ersielt» Das Verfahren hat jedoch den Nachteil« dass biologische Filter sowohl hohe Anlagekosten als auch ™
Betriebskosten bedingen und dass die im Filter zurückgehaltenen
Substansen nicht oder fast nicht auegentttst werden können« Sie
kfinnen gegebenenfalls in bescheidenem Ausmaes als Dünger stoffe
ausgenützt werden, gehen aber sonst verloren» da sie hauptsächlich von den am Filter aktiven Organismen konsumiert und in bedeutendem Ausmass su CO2 und eventuell N2 verwandelt werden,
so dass organisch gebundener Stickstoff sogar in unorganische Form eurückgetührt wird.
darin enthaltenen Proteinen und ahnlichen Substansen. wie Polypeptiden, mit Ligninsulfons&ure su reinigen. Derart kann man
den biologischen Saueretoffverbrauch des Abwassers in gewissem Grsd aber nicht befriedigend herab seta en, und man kann die stickstoffhaltigen Stoffe des Abw&eeers in einem gewissen Ausmass als
Futterstoff auenüteen.
-4-
909840/1373
BAD ORfGINAi.
BAD ORfGINAi.
Ferae r :.3t es ϊ-efennf 0 fvcfceifsorte» im Abwüsces1 fen να raw β mit
vinterschißdl^cheis MiT-'-rucrganismen« insbesondere G&rschw&mmen sand
ve■/wandten Sdwifiramer nu g&ven« aber auch dadurch kann kein be*
fi'iedigesides Herobeetaen Ue ε biologiach-sE. Saue ? stoff verb rau ehe β ev
»ieit
Eine besonders Schwierigkeit sowohl bei biologischer Reinigung von
proteinhaltigezn Abwasser als auch bei der Ausnutzung von Zucker"
»orten im Abwasser bei Gftvimg* wie aRgegebeme liagt darin,, dass
wl die Meage der N-haHißen Yeirbinduiigen gegenüber der Menge von
Kohlenhydraten in Liimvwsccr, alco in mit unterschiedlicher Hftufig"
t"ceät vorkommenden piroteinhaitigcn Abv/aseertypen,, oft weit über dem
Optimalen für die Organismen in dem biologischen Filter, welche die Zersetzung des organischen Stoffes im Abwasser bewirken, oder
für die Gfirschwürnme^ welche die Kohlenhydrate ausnützen» liegt«
Das bedeutet,, dass die Organismen nicht so gut wachsen« wie sie bei
einer geringeren relativen Menge N~haitiger Verbindungen tun würden»
derart,, daes die Zersetzung der organischen Stoffe entweder zu langsam
geht oder nicht völlig durchgeführt wird. Entweder muss die Anlage
ψ dafür unverhältnismfiesig gross sein, cder das Abwasser wird uneu-
iKnglich gereinigt« wobei das von der Reinigungsanlage oder Gftranlage
weggeleitete Wasser weiterhin einen viel eu hohen biologischen Sauerstoffverbrauch
hat.
Es hat eich nun überraschende? weise g«seigt„ dass man die beschriebenen
Nachteile vermeiden und gleichseitig eine Herabsetzung des biologischen Sauerstoffverbre-uches das Abwassers au sehr geringern
Preis erzielen kann0 et- wie Aner.iitznng des wertvollen Produkte
909840/1373
aus dem Abwasser^ vor aüenn der ProtsSae vtztti ühf&i&chev Stoff«
und eventuell auch anderer., hauptsächlich stickstoffrcier oiiganischer
Stoffe, insbesondere Kohlenhydrate0 wsua mass eirfindmBgs·
gemüse Proteine Polypeptide und ähnliche Stoffe mittels Ligmirisulfonsäuren
oder deren Salze zuerst gana ©das· teilweise ausfällt«
die dabei ausgefüllten Stoffe danach sur weitern» Ai
trennt uad die masrückbleibeiad© Flüssigkeit mit Dines
oder ähnlichen Organismus gurren !ftsst und/oder biologisch
Dadurch tritt eine syxaergistische Wirkung ein? dL dass die Minderung
des biologischen S&uerstoffverbraucheo stärker wird &ls die Summe ™
oder das Produkt der Minderung mittels jedes sätssefosc-m der beiden
Schritte für sich«
Das Ausfällen des· Proteine mit Ligninsulfosäa&vare oder deren Salze
erfolgt praktisch bei saurem pH-Werte vorzugsweise bei pH 4-5
und besonders sweckmüssig bei pH 4„ 5. Praktisch erfolgt ü&a
Ausfällen daher normal mit den freien LigninsuIfoneSurenj auch
wenn sie in der Form von Salzen davon angesetzt werden. Die
Regelung des pH"WQi'tis erfolgt durch Beigabe von Säure,, vor-*
zugeweise starker mineralischer Säure. Im allgemeinen wird
Schwefelsäure oder Salse&ure verwendet« imd die Wahl wird sich
dabei hauptsächlich nach dem Preis tächiesa, Praktisch wird man
im aligemeinen tli« Mineral sau .te mit den Ligninsuifonsämren gemischt
zu8<3ts3sir damit der relative Inhalt der beiden Kompoüiente des*
Mischimg derart geregelt und die dem. Abwasser abgeführte Menge
des Gemisches, derart dosiert ist., dass der ©rwlimechte pH "Wert
erzielt wird und die swgeaetEte Menge der Mischung so.gross iet„
dass die Menge der Lignünsulfonsäuren dem Eiaiialt vom. Proteinen
909840/1373 "6~
BAD ORIGINAL
«■ 4 --
und ähnlichen Subctam-sn im Abwasser entspricht. Dabei wird
ersieit,, dues in» wesentlichen die gesamte Psrataisviieag* am Abi Verwendung eines Ligninsulfonsättra-* oder Mineral-
u83es ausgefüllt wird, Esa iierajitige:,* Überschuss
schadet an sich dem siiedsrgeoclilageaen Prc-ffckt nicht,, so lange er
b'Sgreast JaS0 bfiiigi jsdirch iu^h f:eino yöi.-'.':?.rie aiit sici: nsid bsdeutet
somit eine unnötige Erhöhung der Kosten. Daa ^iedergaachisgene
Produkt ist ein Komplex aus Proteinen und Ligssisssulfonssäuren und
kann mit ashx guten Ergabnfxssen,, beispielev/eise ssash Trocknung,,
als Tierfutter verwendet werden Es kann in beictEnier Weise von
dem Abwasser getrennt werden,, beispielsweise durch einfache Bodensatsbildungv FÜtrierung o'ler Zeniriiugserung. Bei dia β em ersten
Veriahrensschritt wird somit ein hochwertiges Fatter präparat
gewonnen,) wobei das Abwasser gleichseitig weitgehend von Protein~
bestandteilen befreit wird« die in gewissen Abwässern die überwiegende Verunreinigung bilden und wie erwähnt; sogar den Nachteil
hab£nV' dass sie biologische Reinigung in üblicher Weise und Ausnutzung anderer organischer Komponente, wie Kohlenhydrate bei
Gärung erschweren,
Die LigniiisulfoneÄ.iirsn sind relativ hochmolekulare Substansen«
die jedocfe etwas variierende MolekülgewicMc aufvreiaast. In j
Molekül ist indes »u? βϊβε Säurefunktion und «las Mols&üigewicht
hat somit ein® gewisse Bedeutung für den Ausfälin^gsprosese,.
aOgemeiroesn warden Lig^dasuifosiSätiren mit einen*) rniUiarem Molekül
gewicht von etwa 5OO bevorzugt» Falls das Molekitlgswicht we sent-
9098AO/1373
Hch geringer ?.at? v*ar«?ert die Partikel «tee gisbalicter. Koroplexeo sw
klein «nd lticH,- cc 'it-ss das Ausfeilen Schwierigkeiten bereitet,
Ist das Molefcülgevricht dagegen wQffctslEch grosser, wird der Verbr&uch
cu groee, «ben weit nur eiire S&«iro£uElct£o<n £üs" jeden Lignin·
sulfbneüurernolekftl bsctehtc Für «aSreracaiieditei:® Pro4ei2i® können
jedoch 3twao tintcrsc7LiedI;.f:I*-e MfisJiiÜgewii^te der JLigninsullfanei&ure
optimni sein, und irine rv/eckaifieatgs I3ni?<2h£<fiiva3ag8forni d©ff Ver"
fahrene gsxnfirs der Erfindung zeiclmet sich d&duvcli at&c« dass die
Ausfällung in zwei oder rnahreren Schritten mit Sulfonsihtren unter-*
schiedlichen Molefcülgewichtee vcvgenommen v-lird. Dadurch wi?d
ein weiterer Vorteil ersielt, Ee hat sich ervsacen» <£aa0 Proteine
mit verhttltnismücoig hohem Moleiciiigewiciit am bestem mit vel&tiv
hochmolekularen Ligninsulfonsäuren' v.iegefüllt worden,, während
zsiedermolekulare Proteine vcrr.ugcweiae mit niedermoHekulsren
Ijigainsulfonafaui-cn auegeifil!'. wesrtüea, Γη der angegebenen Weierersielt
man daher sine grabe Fi'f.It^iomertmg der Proteine5 vr&a
für ihre A\xtmV'&:t,g von Bedeutung sein kann,
Die n»ch Ausfeile? mit den LignirtculionsKuren und Abtrennung der
Protein "Komplexe zurückbleibende Flüssigkeit enthält in der Regel
noch einige Vs:*;i.;r.*ein£gungen, vor sllero in dtr Form von stick*
otoff?.i'mer. oder etickstof£reieu organischen Verbindungen« wie
Kchleritydrr&tc. Vitamine und gegebenenfalls etwas Fettsubstans.
Diese ^s^iiareuiifpsigeffi können erfindungsgemäss entweder mitteis
bfclcgissheir R«b jgti^g oder snittclp Gfer^ng mit einem geeigneten
Mf-kroc;*gsiriem^p ".rditzzit werden. Weiche der beiden Weiterbe-&*r.d!u!K£e:?
S',. vy.vr^r« ict. UfiEigt v-sf a!."«m von der Art des Ab-
ρα:ί*Ί zk( d h rcr uqt Msnigfl der rcrückgebliebeiaen organischen
909840/1373
BAD ORIGINAL
BAD ORIGINAL
und somit bei Wegleitung in natürliche Wasser sauerstoff verbrauchenden Substansea. Falls der restliche Inhalt organischer Substanzen
niedrig Sst„ wird man in vielen Füllen biologische Reinigung vor*
ziehen» Biologische Reinigung kann nun au bedeutend höherem Reinheitsgrad durchgeführt werden« beispielsweise als bedeutend niedrigerer
biologischer Sauerstoff verbrauch gemessen* als möglich wäre, wenn
das selbe Abwasser in bekannter Weise biologischer Reinigung unterworfen wird, ohne vorhergehender Entfernung der Proteine wie
beschrieben» wo die Menge der komplexgebundenen Proteine die aktive Mikroflora des biologischen Filters nicht hemmt. Auch wenn der Restinhalt organischer Substanzen in dem von Proteinen befreiten Abwasser
gering Ut0 kann das Abwasser einer Behandlung mit einem geeigneten
Gftrungsorganiemus ausgesetzt werden,, wobei der G&rungsorganismus
die organischen Stoffe konsumierte worauf er getrocknet und als Futterstoff oder beispielsweise als Vitaminzusatz zu Futterstoffen
verwendet wird.
Falls das ursprüngliche und damit auch das hauptsächlich von
Proteinen befreite Abwasser andererseits einen verhaltnismftssig
hohen Inhalt anderer organischer Substanzen* insbesondere Zuckersorten und andere Kohlenhydrate aufweist* ist es im allgemeinen
vorzuziehen! das Abwasser einer Vorg&rung mit einem geeigneten
Mikroorganismus auszusetzen. Es sind mehrere unterschiedliche Mikroorganismen bekannt« besonders geeignet ist Torulopsis utilie=
Es ist zu bemerken, dass sich die Erfindung nicht auf die Verwendung dieser Art begrenzt oder auf andere Organismen die in botanisch "taxonomischer Bedeutung des Wortes Gäir schwämme einds
909840/1373
BAD ORIGINAL
sondern dass auch ander« gÄiSügrüeSe Organismen «rerweaaiilet
können* welche die Kohlsnhydraia und asideirg Resteisnheifce» fan Abwasser assimilieren.
Die Wahl des LigninsuÜEonsäuretyps kann auch die tfTaml des Verfahrens - biologisches Filter oder Gämmg - in de? aweiten Bo hand -lung β stufe beeinflussen. JüignineuAfcneäuren ßinü in sehr grosser
Mengen zugfinglicho da sie einen wesentlichen Bestandteil der Sulfitlauge ausmachen. Die Ligninsulfcnstturen können in der Form von
Sulfitlauge oder in der Form von veredelten oder mehr oder weniger A
gereinigten Li gnineulfons Kuren verwendet werden. Di® veredelten
oder mehr oder weniger hochgereinigten !»igninsulfonsäuren unterscheiden sich von der Sulfitlauge vor allem daduroho dass deren Inhalt
an Zuckersorten (Perothoeen, Hexogen) und Kohlenhydraten hauptsächlich oder völlig entfernt ist* Die Mengen derartiger Substanzen in
der Sulfitlauge können gross sein und falls Sulfitlauge zum Ausfällen
der Proteine verwendet wird» kann es vorkommen« dass das Abwasser nach dem ersten Schritt des erfinduragagemSssen Verfahrens
einen höherem biologischen Sauerstoffverbrauch aufweist als vor dem
Ausfallen der Proteine. Ja diesem Fall wird man erfämdumgegemäse
den zweiten Schritt des Verfahrens in der Weise durch-
zuiührsnd dass die von dem niedergeschlagenen Produkt befreite
Flüssigkeit Gärung mit eines» GttruaigsorganimTius aufgesetzt wird.
In diessm Falle kann es auch besonders swcckinässig sein, die aus*
gegärte und von den Gärungsorgasiiemen befrsite Flüssigkeit einer
biologischen Reinigung aussusetcen. Dadurch karasi der biologische
Sauerstoffverbrauch des Abwassers auf ein sehr niedsigse Niveau
gebr&cM werden« wobei gleichzeitig ein wertvolles Produkte
nämlich der GÄrschwamra eursielt wird, das als Futter verwendet
werden kann. 909840/1373
"Io'*
BAD ORIGINAL'
- IO -
Im allgemeinen wird man jedoch laut der Erfindung
die Lignineulfons&uren odor deren Salse in veredelter Foirxn su
verwenden» d, h. geworden aus Sulfitlauge und im wesentlichen
befreit von Zuckersarten, und anderen Kohlenhydraten. In. der
»weiten Sfcifo kann da».^ das Abwasser einer Gftrung mit einem
Gärorganismus ausgesetzt werden, was oft vorsu&iehen ist« falls
der Inhalt anderer organischer Stoffe als Proteine und dergl, des
ursprünglichen Abwassere verh&itnism&esig hoch ist» oder biologsicher
Reinigung, die in gewiesen Fallen vorgezogen wird» wenn der Inhalt
™ derartiger organischer Stoffe gering ist,
Ee kann vorkommen,, dass das von Proteinen und dgl. befreite
Abwasser so nahrungsarm ist« dass es zweckm&ssig ist« den Nahrung«"
gehalt durch Weiterbehandlung mit einem G&rschwamro etwas su erhöhen.
Einerseits kann es zweckmttssig sein« Ammoniak su verwenden,, das
eine leicht aug&ngliche Stick stoff quelle für den Organismus bildet und
sein Wachstum nicht behinderte wenn es in geeigneten Mengen verwendet wird, Ammoniak eignet sich aueserdem dazu^ der Flüssigkeit
einen geeigneten pH-Wert su verleih en 0 oft etwa 6 oder 6-7,
w
Andererseits kann man gegebenenfalls zuckerhaltige Abfallstoff«»
wie s.B· Melasse, aumn Fttrtlern des Wachstums des Organismus
zusetzen« Falls Ammoniak sugesetst wird» und das Abwasser mit
Schwefelsäure oder Salss&us·« sauer gemacht wurde« wird sich
Ammoniaksulfai oder -chiorid bilden, welche ebenfalls leicht aus
nutzbare S4iic3coto£fqu'ßHon sind, die das Wachstum des Schwämme» fördern.
-U-
909840/1373
BAD ORIGINAL
1858043
Wie erwähnt, führt die erfindungsgem&sse Behandlung,, d.h. erst
Ausfallen mit Ligninsulfonsfiuren und darauf Garen oder biologi'
sch« Reinigung oder beide·» eine synergistische Wirkung,, wie aus
dem Folgenden hervorgeht.
d.h. den biologischen Satserstoffverbrauch in 5 Tagen (normale
BOD. nach Niederschlag mit veredelter Ligninsuifonsaure und nachfolgender Gärung mit
Torulopsis utilis wahrend 24 Stunden 240 mg/l
Hieraus ergibt sich« das« die Reduktion in BOD. nach Garung allein
135O mg/l. oder etwa 42 %, und bei Niederschlag mit Lignin*
sulfonsiure allein U6O mg/l oder 3? % ist« jedoch 79 % (251O mg/l)
wenn die Werte addiert werden« oder reell nur etwa 63 % bei korrekter
Berechnung,, die darin besteht» die Prosentbetrage für BOD5 nach
den Behandhingen miteinander su multiplisieren und das Ergebnis
von 1OO %.*u subtrahieren. Bei einer Kombination der beiden
Behandlungen in Reihenfolge wird indes eine Reduktion von 2920 mg/l
cder 9Z% e?sielt„ drh. weitaus mehr als su erwarten war, falls
nur eine add£tf.ve Wirkung vorlage* Es wird somit eine klare
synergietasche Wirkuag ersielt.
-IZ-
909840/1373
BAOORIQINAL
Diese Wirkung erkläs-t sich wahrscheinlich derart0 daee die Aua*
fällung deir Psfoteinstoffe und Polypeptide den Mikroorganismen
bessere NahrungebediRguHagen verschafft, Ee ist bekannt, das·
viele Mikroorganismen in Nahrungseubstiraten mit su groaaen
Mengen kam plexgebutidenen Stickstoffes o'der &u viel Stickstoff
überhaupt nicht gut gedeihen» Ea hat sich nämlich erwiesen»
dass die besten Bedingungen für Gttrschwatnm ersielt werden,,
wenn das Verhältnis swischen BODg, was ja eine Funktion der
organischen Stoffmenge ist« und dem Stickstoffinhait, beide in mg/l
oder Teile/Million auegedrückt,, 17:1 ist, was einem Verhältnis
BODg/Protein von etwa 6:1 entspricht. Im Abwasser vor dem
Ausfallen kann das Verhältnis BOD/N2 (in mg/l oder Teile/Million)
von einer Grössenordnung von 6:1 oder 8:1 bis su 12:1 sein, und
es ändert sich beim Ausfeilen su dem erwünschten Wert von
etwa 17:1 oder 18sl oder vielleicht 2O;l.
Wenn die Fällung mit einer nachfolgenden biologischen Reinigung
kombiniert wird» werden entsprechende Ergebnisse ersielt. Ein typisches; Beispiel ist,1
nach Fällung mit veredelter Lignmstaifonsfiure 16OO tng/l
folgender sehnetündiger biologischer RustEÜgung lOO mg/l,
Zehnstündige biologische Reinigung aBefe ergab eo&nit eine EOD K"
Minderung von IZOO mg/l oder 4O fo auf &Ό % des Anfangsnivee^o.
909840/1373
BAD
fällung allein ergab aaue Minderung von 14OO mg/l odes* 46 %»
und die beiden Behandlungen kombiniert in richtiger Reihenfolge ergaben eine Minderung von 29OO mg/l oder 96U 7 %, d.fe„ auf 3, 3 %
des AnfangeniveauSt, wo man bei einer nicht*syn<ergiotisehen- Wirkung
nur eine Minderung von 18» 4 % auf 18» 6 % des Anfangsaiveaus
(oder auf 13 % bei Addiemrag der absoluten Betrage} rechnen
konntec Die Ursache ist vermutlich dieselbe wie oben« da die
Mikroorganismen am biologischen Filter am besten gedeihen» wenn der Proteingekalt des Abwassers nicht am hoch ist» sondern
nahe dem biologisch Erwünschten für BOD g/N, liegt» w&s fün·
biologische Reinigung etwa 18:1 ist.
Hinsuzufügen ist, dass man bei der oben erwähnten Behandlung«
bei der der BODg-Betrag bei Ausfüllung mit veredelter Ligninsulfone&ure von 3OOO auf 16OO mg/l fiel, bei Verwendung von
Sulfitlauge eine Steigerung auf 42OO mg/l erhalten würde,
Bei weiteren Versuchen -wurde eine Lösung von SO g Bluftalbumin in 5 Liter Wasser behandelt. Das BODS/N2-Verha*ltnis
war hier sehr ungünstig, ntfmlich 6:L Die ersielten Daten waren;
BOD» nach 24**stündigcr biologischer Reinigung
mit aktivem Schlamm
BOD> nach Niederschlag mit veredelter Lignin-»
sulfoneäure
Niederschlag mit veredelter Lignin
suIfonsSure und nachfolgende? 24-stündiu
ger biologischer Reinigung
6OOO mg/l
46OO mg/1
9OO mg/l
SO mg/l..
909 8 4 0/1373 BADORlQlNAt.
-14-
Nach der Ausfällung war das BODg/N2~Verhältnis 18:1, welches
für die Organismen im aktiven Schlamm gunstig ist. Es geht
herVOi0 dass die biologische Reinigung allein NOD- in 24 Stunden
nur auf ?6O7 % des Auegangswertes herabsetzen konnte« was bedeutete dass die Anlage eine äusserst hohe Kapazität haben muss,
um für diesen Abwassertyp Verwendung finden su können. Dagegen
konnte die Ligninsulfoneaurebehandlung allein BOD5 auf 15 % des Aus*
gangswerte· herabsetzen, Falls die Wirkung der beiden Behandlungen
additiv gewesen wäre» wäre su erwarten« dass BODe nach beiden
Behandlungen etwa 11*5 % (nämlich 15 % von 76» 7 f») oder etwa
690 rag/l sei. Tatsächlich war der Betrag jedoch nur SO mg/i
d.h. Ο«8 % des ursprünglichen Betrages» oder weitaus niedriger
als erwartet»' Die Wirkung ist somit klar synergistisch.
Es ist BU bemerken,, dass Abwasser« die bei den angegebenen
Versuchen nur der einen Behandlungsform untersogen wurden« d. h>
entweder Ausfällung oder biologische Reinigung oder Gärung,
su hohe BOD5-Werte (9OO*2OOO mg/l) zeigten, so dass man sie
im allgemeinen nicht in natürliche Wasser auslaufen lassen konnte, Abwasser die nach dem erfindungsgemässen Verfahren behandelt wurden*
konnten dagegen in sämtlichen drei Fällen (BOD5 5O - 24O mg/l)
ohne weiteres in Vfasserstrume, Seen« Buchten oder Fjorde geleitet werden.
Das erfindungsgemässe Verfahren wird nachstehend anhand eines
Ausfflhrungsbeiapielss erläutert,'
984071373
BAD ORlQlNAJL
BAD ORlQlNAJL
-15 -BEISPIEL·
Bei einem Versuch in halbtechniechem Mas stab wurden 6 m
Abwasser aus einer Kartoffelstärkefabrik behandelt. Das Abwasser
enthielt 3 g stickstoffhaltige Verbindungen und 3 g redusierbaren Zocker je liter und wurde total mit 27OO g Lignineulfono&ure-Natriumsais, d.h. 45O g je m und einer so grossen Menge
Schwefelsaure, dass der pH-Wert etwa 4, 5 wurde» behandelt.
DI« stickstoffhaltigen Verbindungen bestehen überwiegend oder ausschliesslich (Detailanalyse wurde nicht vorgenommen) aus
Proteinen and deren Zereetsungsprodukte,, d.h. Polypeptide mit
grösserer oder geringerer Kettenl&nge und Aminosäuren. Bei
Zusatz des liigninsulfons&uresalBes wurden die Proteine beinahe
momentan auegefallt und eine Aufschlämmung derselben gebildet. Di* Aufschlämmung wurde durch ein Sandfilter, wo der Sand mit
Kieselsäure belegt war« filtriert und eine geringe Menge des klaren Filtrate wurde durch das Filter surückgeschwenrait. wobei
ein· im wesentlichen konzentrierte Aufschlämmung entstand,
aus der die niedergeschlagenen Proteine in bekannte? Weise ge* woanen und danach verwendet werden konnten.
Das klare Filtrat enthalt noch 1.7 g stickstoffhaltige Verbindungen
je Liter, nämlich aufgelöste Peptide und Aminosäuren. Der
Zuckergehalt wurde von der Behandlung nicht beeinflusst.
Der pH-Wert des klaren Filtrate war 4, 5 und wurde durch
Beigabe von 18O g flüssigen Ammoniak je m auf 6 erhöhte
909840/1373
BAD ORIGINAL
BAD ORIGINAL
36 -
■»
je m FHtTRt O3 5 kg Rufo'sinsiackerm ©lasse
je m FHtTRt O3 5 kg Rufo'sinsiackerm ©lasse
snoifc eisi-as-ti Zuckergehalt von etwa 5O % und cime Kultur des Gär=-
i»?"Äi-warnsne«! Ta-rui-oppis utilis sugegeben. Darauf wsarde eine
eubmers Gärung in der Flüssigkeit, bei ©iner Temperatur von 3O C
wahrend E8 Stunden unter Luftzufuhr von 3 m Luft in der Stunde»
entsprechend etwa \(Z m Luft je m Flüesigkeit je Stunde durchgeführt.. Nach beendigter Gtirung wurden 4*8 m der Flüssigkeit
entnommen. Aus dieser wurden die auf ge schlämmten Teilchen«
doh, praktisch ausschliesslich Gär schwämme entnommene Die
Seolierung wurde mittels Zentrifugieren durchgeführt. Bei grosseren
Anlagen dürfte eine vorhergehende Filtriening jedoch oft swecksnftssig
sein. Bei der Zentrifugierustg werden 8 g Presshefe je Liter
Flüssigkeit gewonnen.
Die übrigen 1» 2 m wurden als Okulierflüssigkeit für eine neue
Gärung verwendete welche Letztere im übrigen in der gleichen Weise und mit ähnlichem Ergebnis durchgeführt wurde.
Die Gärung wird» wie beschriebene am zweckm&ssigsten submers in
geeigneten Baseine oder Bshttltern und bei Lüftung vorgenommen.
Am eich iet indes kcia Hindernis dagegen» die Gärung als Oberflfichengärung in offenen Kasten in an cfch bekannter Weise
durchsuführen.
behandelten Abwasser,., gasmeseen an Mucterm ναιτ detnn Ausffilleiß
snift LigninstuLÜfoneüus·©"NatriumaalSf. lanmltfcslfosur nach dem Atasfällen und raaeh Gäsmag·; während der iss ds1: Ts.be!P;e
909840/1373
BAD ORIGINAL
EOD,
| Vor | dein j. | fallen | Stund» |
| Nach | dem | Ausfällen | Stunden |
| Nach | m I | Stunden | |
| ti | It | 3 | Stunden |
| ir | 19 | 6 | Stunden |
| 31 | Il | 9 | Stunden |
| Μ | 12 | ||
| «ι | IJ | 18 | |
ZOlO 2140 143O
78O
57O
43O
98..
909840/1373 BAD OBtGtNAL
Claims (1)
- 69/12 729 EKlü. Ilovember 1967j?a te η ta nriie ldungder Firmah/l> Apothekernea !laboratoriumfor üjpecialpraeparater,JD lü, NorwegenPatentansprücheI, Verfahren eur Reinigung von Abwasser unterAaenutsung der darin vo.niegindsn Verunreinigungen, insbesondereProtein« wnn. ähalsclae oi*g%:aisefo<a -Subetamse&i durck Ausfällung mit Lilgidnsislfoneaur« jcd Gärung odeir biologischer Reinigung» d^luffch gekesuuieicluiete dass man zuerst dne Proteine, Polypeptiden \m<ä ähnliche Substausan im Abwasser mittels Ligninec.lfane«uren oder deren Salsasi ganx οΔαν tiii.lwiise ^usfäSHt, dmam^h die auegefÄ;.!teR Stoffe suj AuanütsuQg dursaiben abtrennt und die surSckbleibe&deFlüssigk@jt @iAssr Cijrnng mit eisern Gäeßijhwamro oder iisaEcheE. e*isr biolcyjiacfeeff Eehugesng cder beiden TeilesZ, VEk-fahifuii laut Anspruch 1,dasi» tue Awsfiilisiiig in swei oder meharavea Staisia .mit Lignineulfoiiii- ;r.oder dessin Salseii ;»it tsntarachie^lSicibiira Mol«kiilgewlcht a~iol:*$. _909840/1373 BAD ORIGINAL3e Verfahre» li«sfc Anepirwcfe Ii oderdadurch geltennseinh&ett dase m&ut &um Axs.s£&ll®n LignineuUone£uren oder Salse derselben verwendet.4. Verfahren laut Anspruch I0 Z oder 3« dadurch gekennceichaet« dass man sum AiisfSSlfsu veredelte Iiigninsulionsüuren oder Salse dereclben verwendet und der von dem ausgeffilltea Produkt befreiten FHissigkeit Ammoniak oder ggf. suckerhaltiges Material, s.B. Met®eses susotst,, ehe oder nach und naeii«. wlihrend diese Flüssigkeit Gfirung mit einem G&rschwamsn ausgesetst wird, wonach die gegftrte Flüssig keit! falls erwünschte irach Abtrennung des GKrsch^ammes einer biologischen Reinigung ausgesetzt wird.5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Ligninsulfons&ure SsiEfitlatage verwendet wird* und dass man die von dem gcg&irten Produkt befreite Flüssigkeit Garung mit einem G&runggorganicmus aussetzt und falls erwünscht,; die auegeg&rte Flüssigkeit aucserdem nach Afetreixrang des Gäraagcos-gairiernue einer biologischen Reinigung9O98A0/1373 BAD ORIGINAL
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NO165557A NO118059B (de) | 1966-11-11 | 1966-11-11 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1658043A1 true DE1658043A1 (de) | 1969-10-02 |
| DE1658043B2 DE1658043B2 (de) | 1973-10-18 |
| DE1658043C3 DE1658043C3 (de) | 1974-06-06 |
Family
ID=19909796
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1658043A Expired DE1658043C3 (de) | 1966-11-11 | 1967-11-10 | Verfahren zum Reinigen von proteinhaltigem Abwasser unter Ausnützung der darin vorliegenden, stickstoffhaltigen Verunreinigungen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1658043C3 (de) |
| GB (1) | GB1204534A (de) |
| NO (1) | NO118059B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2934254A1 (de) * | 1978-09-07 | 1980-03-20 | Poul Albert Jodehl | Verfahren zur behandlung von verunreinigten, wasserhaltigen medien |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| IT1230069B (it) * | 1989-03-10 | 1991-10-05 | Eniricerche Spa | Procedimento per la riduzione del cod da reflui industriali o urbani. |
-
1966
- 1966-11-11 NO NO165557A patent/NO118059B/no unknown
-
1967
- 1967-11-10 GB GB5123967A patent/GB1204534A/en not_active Expired
- 1967-11-10 DE DE1658043A patent/DE1658043C3/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2934254A1 (de) * | 1978-09-07 | 1980-03-20 | Poul Albert Jodehl | Verfahren zur behandlung von verunreinigten, wasserhaltigen medien |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1658043B2 (de) | 1973-10-18 |
| DE1658043C3 (de) | 1974-06-06 |
| NO118059B (de) | 1969-10-27 |
| GB1204534A (en) | 1970-09-09 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP0056073B1 (de) | Verfahren zur Aufbereitung von Tabak und Tabak, aufbereitet nach diesem Verfahren | |
| DE3041460C2 (de) | ||
| DE69226224T2 (de) | Verfahren zur Herstellung von Chitosan | |
| DE2839386A1 (de) | Verfahren zum behandeln naehrstoffreicher abwasser | |
| DE3888953T2 (de) | Verwendung von cellulase beim nassvermahlen. | |
| DE1926813C3 (de) | Verfahren zum Reduzieren des Volumens eines Schlammes aus einer biologischen Kläranlage | |
| DE2521842A1 (de) | Verfahren zur zersetzung von cyanursaeure | |
| EP0236989A2 (de) | Verfahren zur Reinigung von Abflussrohren für fetthaltige Abwässer | |
| DE1658043A1 (de) | Verfahren zum Reinigen von Abwasser unter Ausnuetzung der darin enthaltenden Verunreinigungen,insbesondere der Proteine und aehnlicher organischer Substanzen | |
| DE19530894A1 (de) | Holzschutzmittel aus pflanzlichen Rohstoffen und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| CH631687A5 (en) | Process for biological effluent treatment and equipment for carrying out the process | |
| EP0054778A2 (de) | Verfahren zur Herstellung eines Anionenaustauschers und dessen Verwendung | |
| DE738962C (de) | Verhefung von Laevoglucosan bzw. solches enthaltenden Stoffen | |
| LU508355B1 (de) | Ein Verfahren zur Herstellung und Anwendung von gefriergetrocknetem Matsutake-Pilzpulver zur Hautaufhellung, Lichtalterungshemmung, Entzündungshemmung, Anti-Glykation und Anti-Aging | |
| LU507224B1 (de) | Verfahren zur herstellung und anwendung von ergothionein aus dem goldenen seitling zur anti-aging, entzündungshemmenden, antiglykierenden und lichtalterungshemmenden wirkung sowie zur verbesserung des gedächtnisses | |
| DE375702C (de) | Verfahren zur Herstellung einer reinen, von Eiweissstoffen freien Staerke | |
| DE898539C (de) | Verfahren zur Konservierung von zur Gewinnung von Mehl und OEl dienendem tierischem Rohmaterial | |
| DE102006036821A1 (de) | Nitrifizierungsinhibitor sowie diesen enthaltendes Bodenverbesserungsmittel und den Nitrifizierungsinhibitor enthaltendes Düngemittel | |
| AT400710B (de) | Verfahren und anlage zur reinigung von biologischen abwässern | |
| EP0063622B1 (de) | Aufbereitungsmittel für land- und forstwirtschaftliche Böden | |
| DE385284C (de) | Verfahren zur gleichzeitigen Gewinnung von mineralstofffreien staerkehaltigen Stoffen und von abgebauten stickstoffhaltigen Naehrmitteln aus Koerner- oder Knollenfruechten | |
| AT207335B (de) | Verfahren zur Entwässerung von Schlämmen | |
| DE69216725T2 (de) | Verfahren zum Aufbewahren und Lagerung von Kartoffelsaft, welcher Protein enthält | |
| DE2440536A1 (de) | Verfahren zur herstellung von nahrungsmitteln, insbesondere viehfutter aus organischen abfaellen und abwaessern | |
| DE375708C (de) | Verfahren zur Herstellung von Presshefe |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |