DE165934C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE165934C DE165934C DE1904165934D DE165934DA DE165934C DE 165934 C DE165934 C DE 165934C DE 1904165934 D DE1904165934 D DE 1904165934D DE 165934D A DE165934D A DE 165934DA DE 165934 C DE165934 C DE 165934C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lamp
- ignition
- pot
- ring
- protective jacket
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21L—LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF, BEING PORTABLE OR SPECIALLY ADAPTED FOR TRANSPORTATION
- F21L23/00—Non-electric hand-lamps for miners
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Fastening Of Light Sources Or Lamp Holders (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die gebräuchlichen Sicherheitsgrubenlampen besitzen eine oder mehrere Durchbrechungen
des Lampentopfes, die teils zur Regelung der Flammenhöhe, teils zur Zündung dienen, mag
es sich nun um Schlag- oder Reibzünder handeln. Diese Durchbrechungen des Lampentopfes
geben zu zahlreichen Undichtheiten Veranlassung; ebenso ist die Unabhängigkeit der Brennerregelung von der Zündung im
ίο Gebrauch unbequem, denn der Docht muß immer erst in die für die Zündung geeignete
Stellung gebracht werden, ehe die Zündung erfolgreich bewirkt werden kann.
Die vorliegende Erfindung beseitigt beide Nachteile durch Verwendung eines einheitlichen
Lampentopfes, durch dessen Drehung gegen einen äußeren Schutzmantel sowohl die Brennerregelung wie die Zündung erfolgt
und bei dem beide. Bewegungen in die für die sichere Wirkung nötige Abhängigkeit
gebracht sind.
Die neue Lampe ist in Fig. 1 bis 7 dargestellt.
Fig. ι zeigt die Lampe im Schnitt in der Stellung für die Zündung.
Fig. 2 zeigt eine ideelle Abwickelung für diese Stellung.
Fig. 3 ist ein Schnitt durch die zum Auseinandernehmen bereite Lampe,
Fig. 4 eine ideelle Abwickelung dazu.
Fig. 4 eine ideelle Abwickelung dazu.
Fig. 5 ist ein Teilschnitt durch die Lampe im vergrößerten Maßstabe, um die Anordnung
der Schaltvorrichtung zu verdeutlichen.
Fig. 6 ist ein Schnitt durch den oberen Teil des Schutzmantels nach Herausnahme
des Lampentopfes mit eingeschnappter Verriegelung.
Fig. 7 ist ein ebensolcher Schnitt mit magnetisch angehobener Verriegelung.
Der einheitliche, durch Pressung herstellbare Lampentopf α ist in seinem oberen Teil
nur von einer Füll- bezw. Reinigungsöffnung durchbrochen, die das Brennerröhrchen c aufnimmt,
das in die Brennerscheibe b eingelötet ist, ebenso wie das Zündröhrchen d. Oben
auf dem Lampentopf ist der Zünder befestigt, der aus dem zentrisch angeordneten Führungsring
e für die Zündlitze f besteht und aus der Zündfeder g, die so gelagert ist, daß jeweilig
die Explosion einer Zündpille auf das Zündröhrchen hin erfolgt. Ein Schaltring h
wird von dem abgesetzten Teil des Lampentopfes α durch Reibung mitgenommen und
trägt das freie Ende der Zündlitze/ in sich festgeklemmt. Der äußere, gegen den Lampentopf
abgedichtete Schutzmantel besteht aus dem zylindrischen Teil i und dem Zünderdeckel
k. Der Zünderdeckel k trägt in seinem rohrartigen Ansatz / eine Schraubenfeder m,
die die Brennerscheibe ständig auf ihren Sitz preßt und damit den ganzen Lampentopf
nach unten drückt. Der zylindrische Teil i trägt an seinem inneren Umfange die Schaltbezw.
Regelkurven η mit der Sicherheitsverriegelung, die aus einem im Zylinder i frei
verschieblichen, von den Federn 0 nach unten
gepreßten Flanschring ρ besteht, der die die
Fortsetzung der Zündkurven bildenden Riegel q trägt.
Die Fertigmachung für den Gebrauch und die Betätigung der Lampe geschieht wie folgt:
Der gefüllte Lampentopf α wird in den
Schutzmantel i hineingeschoben, wobei er mit seinem Ansatz r die erforderliche zentrische
Führung erhält. Seine Führungsnocken s
ίο werden unter die Riegel q gebracht, letztere
hochgedrückt, wodurch die Nocken nach leichter Drehung auf die Zündkurven η gelangen.
Die Riegel schnappen, von den Federn ο betätigt, wieder ein, so daß ein unbe-
fugtes Öffnen der Lampe ausgeschlossen ist. Wird jetzt der Lampentopf α gegen den
Schutzmantel i dauernd in gleichem Sinne gedreht, in Fig. 2 nach rechts, so steigt er
mit den Nocken s gegen den Druck der im Zünderdeckel k gelagerten Feder m auf den
Zündkurven aufwärts. Dabei wird das Brennerröhrchen c wie das Zündröhrchen d
mit gehoben und in die' für die Zündung geeignetste Lage gebracht, indem der Brenner
reichlich weit aus dem Zünderdeckel hervorragt und das Zündröhrchen vor einen geeigneten
Ausschnitt t in diesem Deckel tritt. In dem höchsten Punkte findet die Zündung
statt, indem die Zündpillenexplosion auf das Zündröhrchen hin erfolgt, das den Brenner
zur Entflammung bringt, und zwar auf folgende Weise:
Der Flansch des Schaltringes h legt sich, kurz bevor die Nocken s auf dem höchsten
Kurvenpunkte angelangt sind, gegen die mit Federdruck abgestützte, gegen Schutzmantel i
undrehbar gelagerte Reibplatte u, die zwecks Abdichtens des Lampentopfes gegen den
Schutzmantel mit einem Gummistulp ν versehen ist. Dieser Gummistulp legt sich mit
seinem unteren, flanschartigen Teil um die Reibplatte u, um so dank seinem größeren
Reibungskoeffizienten bei der gleich großen Pressung zwischen Reibplatte, Schaltring und
Lampentopf doch das sichere Festhalten des Schaltringes durch die Reibplatte zu gewährleisten.
Gegebenenfalls erscheint eine Aufrauhung der oberen Seite des Schaltringes angebracht. Der Federanpressung entsprechend
wird der Schaltring so lange festgehalten, als er im Bereiche der Platte u ist; dem entspricht
aber eine Relativdrehung des Schaltringes h gegen den Lampentopf und, da er
das eine Ende der Litze festgeklemmt trägt, ein Abziehen dieser. Sind nun die Verhältnisse
der Berührungsdauer zwischen Schaltring h und Preßplatte u entsprechend gewählt,
so findet eine Litzenbewegung um die Zündpillenteilung statt. Damit entspricht jeweilig
die Überschreitung des Höhepunktes der Zündkurven einer Zündung. Die Zündlitze
wickelt sich auf dem äußeren Umfang des Zünders selbst ab, indem sie, durch einen
Schlitz aus dem Innern des Führungsringes e tretend, wo. sie in üblicher Weise als Spule
auf einen Dorn gesteckt ist, von dem Schaltring h auf den Ring e abgezogen
wird. Die Regelung der Brennerhöhe erfolgt auf den die Fortsetzung der Zündkurven
bildenden Regelkurven, wobei das Zündröhrchen durch Untertreten unter den Deckel
erlischt. Das Auseinandernehmen der Lampe zur Reinigung und Auffüllung findet durch
Hochheben der magnetischen Verriegelung statt. Die auf dem Flanschring befestigten
kleinen Anker w werden durch Anlegen eines geeignet gestalteten Magneten gegen die
Wirkung der Federn 0 angezogen und heben damit die Riegel q aus den Zündkurven heraus.
Damit ist den Nocken s der Durchtritt nach unten gestattet und der Lampentopf α kann
aus dem Schutzmantel i herausgenommen werden. In zusammengesetztem Zustande ist,
die Lampe gegen jedes unbefugte Öffnen verriegelt.
Claims (2)
1. Grubenlampe mit innerem Lampentopf und äußerem Schutzmantel, dadurch
gekennzeichnet, daß der eine Teil mit Nocken versehen ist, die beim Drehen auf einer in steigender und fallender
Schraubenwindung angeordneten Bahn des anderen Teiles geführt werden und bei einer bestimmten Stellung durch Abziehen
der Zündlitze die Zündung bewirken, während die durch die Schraubenbewegung bewirkte Verschiebung der beiden Hauptteile
der Lampe in achsialer Richtung zur Flammenregelung durch Höher- und Tieferstellen des Dochtes benutzt wird.
2. Grubenlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Lampentopfe
(a) befestigte Nocken (s) auf den Bahnen (n) am Schutzmantel ft) derart
gleiten, daß sie bei Überschreiten des Wendepunktes der Kurvenbahnen (n)
zwecks Zündung den vom Lampentopf (a) mitgenommenen Schaltring (h) so gegen
eine federnd, aber unverdrehbar am Schutzmantel ft) gelagerte Platte (u) pressen,
daß für die Dauer der Berührung infolge der durch Auswahl eines geeigneten Materiales
größeren Reibung zwischen der Platte (u) und dem Schaltring (In) ein
Verdrehen des letzteren gegen den Lampentopf (a) zwecks Abziehens der Zündlitze (f)
erfolgt, wobei zweckmäßig der Docht gleichzeitig am weitesten aus seiner Fassung
herausgehoben wird.
3· Grubenlampe nach Anspruch ι mit
magnetisch lösbarer Verriegelung, dadurch gekennzeichnet, daß von einem durch Federwirkung in der Schlußstellung gehaltenen
Ring (ρ) getragene Verschlußriegel (q), die in Zahl und Anordnung den
Gleitnocken fs) entsprechen, jeweilig entsprechende Lücken der Kurvenbahn (n)
ausfüllen und unter der Wirkung der Anziehung geeigneter Anker fw) auf dem
Ring (ρ) durch einen Magneten derart angehoben werden, daß die Gleitnocken fs)
aus den so freigelegten Lücken austreten können.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT26024D AT26024B (de) | 1904-06-27 | 1905-12-30 | Grubenlampe mit innerem Lampentopf und äußerem Schutzmantel. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE165934C true DE165934C (de) |
Family
ID=431379
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1904165934D Expired - Lifetime DE165934C (de) | 1904-06-27 | 1904-06-27 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE165934C (de) |
-
1904
- 1904-06-27 DE DE1904165934D patent/DE165934C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE202004021583U1 (de) | Gasregelarmatur | |
| DE2010154B2 (de) | Waffe mit einem Metallrohr, das an einem Ende offen ist und am anderen Ende einen Boden aufweist sowie zur Aufnahme von Geschossen dient | |
| DE2410972A1 (de) | Gasfeuerzeug | |
| DE2642483C2 (de) | Gasventil für eine gasbeheizte Wärmequelle | |
| DE1229927B (de) | Sicherheitsschalt- und Regelventil | |
| DE200693C (de) | ||
| DE102010019960B4 (de) | Gasregelarmatur | |
| DE239808C (de) | ||
| DE250873C (de) | ||
| AT101893B (de) | Vorrichtung zum selbsttätigen Anzünden und Auslöschen von Gasbrennern. | |
| AT154483B (de) | Pyrophores Tischfeuerzeug. | |
| DE191009C (de) | ||
| DE210638C (de) | ||
| DE220397C (de) | ||
| DE233580C (de) | ||
| DE1094394B (de) | Zuendlunte fuer Schalenbrenner | |
| DE643900C (de) | Schlagwetteranzeiger | |
| AT86844B (de) | Einrichtung zum selbsttätigen Anzünden und Auslöschen von Gasbrennern, Kandelabern u. dgl. in vorausbestimmten Zeitpunkten. | |
| DE166115C (de) | ||
| DE204318C (de) | ||
| DE2318866C2 (de) | Verzögerungssatz | |
| DE88430C (de) | ||
| DE72019C (de) | Taschenfeuerzeug | |
| DE97482C (de) | ||
| AT33232B (de) | Durch Gasdruckänderung betriebene Zünd- und Löschvorrichtung für Gasbrenner. |