DE165977C - - Google Patents

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DE165977C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C2/00Hot-dipping or immersion processes for applying the coating material in the molten state without affecting the shape; Apparatus therefor
    • C23C2/04Hot-dipping or immersion processes for applying the coating material in the molten state without affecting the shape; Apparatus therefor characterised by the coating material
    • C23C2/06Zinc or cadmium or alloys based thereon

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coating With Molten Metal (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Wenn man metallisches Zink in einem
eisernen Behälter einschmilzt und bei einer Hitze von etwa 500 ° flüssig hält, so entsteht bekanntlich in ganz kurzer Zeit das sogenannte Hartzink.
Noch rascher erfolgt die Hartzinkbildung, wenn man in flüssigem metallischem Zink Eisenteile, Bleche usw. verzinkt. Das entstandene Hartzink hebt die Gießbarkeit und Flüssigkeit des Zinks auf und macht dasselbe zur Weiterverarbeitung unbrauchbar.
Ebenso störend und lästig wirkt bei der Verarbeitung von geschmolzenem flüssigem Zink die außerordentlich schnelle und starke Oxydbildung. -.
Alle diese Nachteile wirken daher äußerst unangenehm, wenn man in einem Zinkbad Gegenstände verzinkt, wie z. B. Eisen, Stahl u. dgl. Hierbei ist es bekanntlich notwendig, daß das Zink andauernd flüssig erhalten wird, wobei nach den bekannten Verfahren stets die Bildung von Hartzink und Oxyd, die eine völlige Abnutzung des vorhandenen Zinks nicht möglich macht, erfolgt. So beträgt nach Angabe des Erfinders in Verzinkereibetrieben die Hartzinkbildung etwa 25 bis 30 Prozent und die Oxydbildung etwa 10 bis 15 Prozent.
Der Erfinder will nun festgestellt haben, daß man die Hartzinkbildung vollständig und die rasche und starke Oxydation des flüssigen metallischen Zinks beinahe ganz vermeiden und somit ein Bad erhalten kann, das zum Verzinken vorzüglich geeignet ist, wenn in dem Zinkbad ein gewisser Gehalt an Aluminium und Wismut enthalten ist.
Die Einführung des Aluminiums in das Zinkbad muß in der Weise geschehen, daß das. Aluminium gleichzeitig mit dem Zink schmilzt. Das Wismut kann ebenfalls gleichzeitig mitgeschmolzen werden. Schmilzt man das Aluminium mit dem Zink gleichzeitig, so tritt nach Angabe des Erfinders eine Hartzink- und Oxydbildung nicht ein. Um das gleichzeitige Schmelzen des Aluminiums mit dem Zink in vollkommener Weise herbeiführen zu können und um ferner das Aluminium leichter verteilen zu können, stellt man zunächst eine Zink-Aluminium- oder Zink-Aluminium-Wismut-Legierung her. Dies geschieht in der Weise, daß man ungefähr 20 Teile Aluminium schmilzt und dann ungefähr die gleiche Menge (20 Teile) Zink und ungefähr 5 Teile Wismutmetall zusetzt und die Masse unter Umrühren durchschmilzt. Die erhaltene Legierung gießt man zweckmäßig in Platten-, Stangen- oder Barrenform. Zur Herstellung des Zinkbades, das Hartzink und Oxyd nicht bildet, schmilzt man nun die angegebene Legierung gleichzeitig mit dem Zink, und zwar derart, daß in dem entstehenden Zinkbad neben ungefähr 99 Hundertteilen Zink ungefähr 5/10 Hundertteile Aluminium enthalten sind; jedoch vermindert schon ein etwas geringerer Gehalt an Aluminium die Hartzinkbildung. Ebenso kann auch ein höherer Gehalt an Aluminium erwünscht sein, doch schafft dieser keine merkliche Ver-
(2. Auflage, ausgegeben am 50. Mär\ ige/}.)

Claims (2)

besserung. Von dem Wismutmetall genügen • einige Zehntel Prozente, z. B. ungefähr 0,1 bis o,2 Prozent. Das Wismut hat zur Herstellung eines Zinkbades für Verzinkereizwecke eine hohe Bedeutung. Wenn nämlich das Zinkbad nur Aluminium enthält, so ist das Bad zu strengflüssig, und der in einem solchen Bad erhaltene Zinküberzug zeigt unganze Stellen. ίο Der genannte geringe Gehalt an Wismut ist ausreichend, um die Strengflüssigkeit aufzuheben. Es ist daher ein Zinkbad, welches durch gleichzeitiges Einschmelzen der Zink-Aluminium-Wismut-Legierung mit dem Zink erhalten wird, schon von vornherein genügend leichtflüssig, um gute Zinküberzüge zu liefern. Selbstverständlich ist die Herstellung der Zink-Aluminium-Wismut-Legierung für die gewöhnlichen Zwecke nur eine geeignete Art und Weise, das Aluminium und Wismut dem Zink einzuverleiben. Die besondere Herstellung für Hilfslegierung ist jedoch nicht durchaus erforderlich. Das nach vorliegendem Verfahren hergestellte Zink, das den angegebenen Gehalt an Aluminium und Wismut enthält, liefert bei der Verzinkung Überzüge, die vorzüglich und außerordentlich fest an der Unterlage haften. Beim Verzinken von Blechen, namentlich von Eisenblech, ist der Zinküberzug so fest, daß er beim Biegen nicht abblättert. Die so erhaltenen Bleche lassen sich beliebig hämmern, stanzen sowie jeder anderen Bearbeitung unterziehen, ohne daß der Zinküberzug abspringt. Ferner wird die Haltbarkeit der mit Weichlot ausgeführten Lötungen von Zinkplatten und Zinküberzügen, welche aus gemäß vorliegender Erfindung behandeltem Zink bestehen, bedeutend erhöht. Es zeigt sich ferner, daß man zum Verzinken von Eisenblechen einer geringeren Menge von Metall bedarf, als ohne den Zusatz der Zink-Aluminium-Wismut-Legierung. Die zum Einschmelzen und Aufbewahren des geschmolzenen Zinks dienenden Gefäße werden durch die geschmolzene Masse, sofern diese eine geringe Menge der Zink-Aluminium-Wismut-Legierung enthält, fast gar nicht angegriffen, während dies bei den gewöhnlichen bekannten Verzinkungsverfahren der Fall ist. Es ist ein Verfahren, das ähnliche Zwecke wie das vorliegende verfolgt, bekannt. Es besteht darin, daß man zunächst Zink schmilzt und dann dem geschmolzenen Zink Aluminium, und zwar hauptsächlich in Form einer Aluminium-Zink-Legierung in einer Menge von ungefähr 0,001 Prozent zusetzt. Mit diesem bekannten Verfahren können jedoch die mit vorliegendem Verfahren erreichten Resultate bei weitem nicht erzielt werden. Denn zunächst ist eine derart geringe Menge von Aluminium nicht ausreichend, um die Hartzink- und Oxydbildung annähernd zu vermeiden , und ferner gestattet der Zusatz des Aluminiums zu dem bereits geschmolzenen Zink nicht, das Aluminium in das Zinkbad derart einzuverleiben, daß die Hartzink- und Oxydbildung vollständig vermieden wird. Auch ist ersichtlich, daß bei dem bekannten Verfahren während der Herstellung des Zinkbades bereits eine große Menge Hartzink und Oxyd gebildet wird,. bevor der Zusatz des Aluminiums geschieht. Das einmal ent- j standene Härtzink läßt sich jedoch nicht wieder beseitigen, sondern es hat sogar die' Neigung, den Gehalt an Hartzink zu vergrößern. Ferner enthält das nach dem bekannten Verfahren hergestellte Zinkbad kein Wismut. Das Wismut ist aber unbedingt erforderlich, wenn das Zinkbad die zur Vermeidung der Hartzink- und Oxydbildung notwendige Menge Aluminium enthalten soll, um ein zum Verzinken geeignetes genügend leicht und dünnflüssiges Bad zu erhalten. Pate ν ϊ-Αν Sprüche:
1. Verfahren zur Herstellung eines schmelzflüssigen, aluminiumhaltigen Zinkbades zur Erzeugung hochglänzender Zinküberzüge, '.dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Zink gleichzeitig ungefähr 0,5 v.H. Aluminium und 0,2 v. H. Wismut eingeschmolzen werden.
2. Eine Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Aluminium und Wismut in Form einer Zink-Aluminium-Wismut-Legierung zur Anwendung kommen.
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