DE166467C - - Google Patents

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DE166467C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24DCIGARS; CIGARETTES; TOBACCO SMOKE FILTERS; MOUTHPIECES OF CIGARS OR CIGARETTES; MANUFACTURE OF TOBACCO SMOKE FILTERS OR MOUTHPIECES
    • A24D1/00Cigars; Cigarettes
    • A24D1/04Cigars; Cigarettes with mouthpieces or filter-tips
    • A24D1/042Cigars; Cigarettes with mouthpieces or filter-tips with mouthpieces

Landscapes

  • Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Verfahren zur Herstellung von Zigarren, bei welchem das in bekannter Weise, d. h. vom Brandende aus aufgewickelte Deckblatt ohne Zuhilfenahme von Klebstoff und mechanischen Hilfsmitteln gehalten wird. Das Verfahren gestaltet sich in der Weise, daß nach Aufwickelung des feuchten Deckblattes an der Spitze der Zigarre eine quer
ίο zur Zugrichtung des aufgewickelten Deckblattes verlaufende Kante im Deckblatt und in der Einlage geschaffen wird, an welcher, das trockene Deckblatt einen Widerstand findet, welcher es hindert, sich aufzuwickeln.
In der Zeichnung ist die Zigarre in verschiedenen Stadien des Verfahrens wiedergegeben, und zwar zeigt Fig. 1 die fertige Zigarre in Ansicht, Fig. 2 das Mundende der noch nassen Zigarre mit dem eingeführten Nagel im Längsschnitt, Fig. 3 das trockene Ende der Zigarre nach Entfernung des Nagels, gleichfalls im Längsschnitt, Fig. 4 einen Querschnitt nach A-B der Fig. 1 in einer anderen Ausführungsform der den Widerstand gebenden Kante, Fig. 2 bis 4 in vergrößertem Maßstabe.
Die Zigarre α besitzt bei der Herstellung der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3 am Mundende b die Vertiefung c, in welche das Deckblatt d mit seinem Ende e hineinreicht. Es wird dies dadurch erzielt, daß man in die fertig umwickelte Zigarre mit noch nassem Deckblatt von der Spitze aus einen Nagel oder eine Zwecke (Fig. 2) hineintreibt, welche zwischen dem Schaft/ und dem beliebig gestalteten Kopf g einen kegelförmigen Übergang h besitzt. Beim Hineintreiben des Nagels in die Spitze der Zigarre wird der Teil e des Deckblattes mitgenommen, und die Kante der durch den Übergang h gebildeten Vertiefung c bildet einen Widerstand für das trockene Deckblatt, welches das Bestreben hat, sich abzuwickeln.
Bei der Herstellung der Ausführungsform nach Fig. 4 wird auf die fertig gewickelte Zigarre mit noch nassem Deckblatt von dem Mundende aus eine kurze Hülse aufgesteckt, welche auf dem Deckblatt die nahezu parallel zur Längsachse der Zigarre auf deren Oberfläche verlaufenden Einkerbungen i bildet, deren Kante k quer zur Zugrichtung des das Bestreben des Wiederaufwickelns besitzenden Deckblattes gerichtet ist, so daß das in der Richtung des eingezeichneten Pfeiles sich abwickelnde Deckblatt an dieser Kante k gehalten wird. Mit dem Nagel bezw. mit der Hülse, welche in der Zeichnung nicht wiedergegeben ist, bleibt die Zigarre so lange liegen, bis sie vollkommen getrocknet ist; wird alsdann der Nagel bezw. die Hülse entfernt, so kann die Zigarre beliebig lange liegen, ohne daß das Deckblatt von selbst locker wird oder aufgeht.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    I. Verfahren zur Herstellung von Zigarren mit vom Brandende her aufgewickeltem Deckblatt, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitze der Zigarre mit aufgewickeltem, noch feuchtem Deckblatt durch Trocknen der Zigarre unter einem
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    Formstück eine solche feste Gestalt erhält, daß das durch das Trocknen steif gewordene Deckblatt mit aus seiner Fläche herausgeformten Teilen hinter durch dasselbe Trocknen gleichfalls steif gewordene Anlageflächen am Wickel faßt, die das Deckblatt am Aufgehen hindern, um den Gebrauch von Klebstoff oder irgend eines mechanischen Hilfsmittels zu ersparen.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckblatt am Mundende (b) der Zigarre in eine achsial zur Zigarre angeordnete Vertiefung (c) eingedrückt wird, deren Kante die Anlagefläche für das durch Trocknen steif gewordene, ohne Klebstoff gehaltene Deckblatt bildet.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckblatt am Mundende der Zigarre in mehrere, nahezu parallel zur Längsachse der Zigarre auf deren Oberfläche verlaufende Vertiefungen (i) eingedrückt wird, deren Kanten (k) die Anlageflächen für das durch Trocknen steif gewordene, ohne Klebstoff gehaltene Deckblatt bilden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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