DE166728C - - Google Patents

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DE166728C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L3/00Lift-valve, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces; Parts or accessories thereof
    • F01L3/20Shapes or constructions of valve members, not provided for in preceding subgroups of this group

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  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

Description

Der Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft eine neue Steuerung von Gaskraftmaschinen für flüssige Brennstoffe, wie Spiritus, Benzin usw., deren wesentliches Merkmal darin zu erblicken ist, daß durch Verbindung des Vergasers, des Einlaßventils und des Auspuffventils in einem einzigen Behälter eine möglichst gedrängte Anordnung erzielt wird.
Der Vorzug dieser Konstruktion liegt in dem Wegfall langer Rohrleitungen, in der einfachen Unterbringung des Vergasers und in der vollständig selbsttätig sich regelnden Vergasung des Brennstoffes, wobei die Hitze der Abgase, welche unmittelbar nach Austritt aus dem Zylinder den Vergaser bestreichen, zur Beförderung der Vergasung verwendet wird. Die gedrängte Anordnung eignet sich besonders für Motorfahrräder, wobei im Fall eintretender Störungen, welche erfahrungsgemäß hauptsächlich in der Steuerung oder im Vergaser zu suchen sind, durch einfache Herausnahme des einen Ventilkörpers ein rasches Nachsehen der ganzen Vorrichtung ermöglicht wird. Die Gasentwicklung der neuen Anordnung ist eine äußerst vollkommene, außerdem steht dem Motor immer vollständig frisch erzeugtes Gasgemisch zur Verfügung, auch bei größerer Tourenzahl der Motoren, da die Flüssigkeits- und Luftzuführung sich
selbsttätig entsprechend der Tourenzahl regelt. Aus letzterem Grunde kann auch ein sofortiges Anlaufen des Motors bewirkt werden.
Der Erfindungsgegenstand, ist in der Zeichnung zur Darstellung gelangt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen mit der neuen Anordnung versehenen Zylinder in Seitenansicht, Fig. 2 denselben in Vorderansicht, während Fig. 3 einen Schnitt längs der Zylinderachse der Fig. 2 darstellt.
Wie hieraus ersichtlich, ist mit dem Zylinder α des Motors das Ventilgehäuse b aus einem Stück gegossen, wobei die Innenräume dieser beiden Teile durch den Kanal c miteinander in Verbindung stehen. Innerhalb des Ventilgehäuses b ist ein vertikal verschiebbarer zylindrischer Behälter d angeordnet, dessen als Ventilkegel ausgebildeter oberer Teil unter der Wirkung der außerhalb angeordneten Federn f gegen den Sitz e des Ventilgehäuses b gepreßt wird. Der hierdurch als Auspuffventil ausgebildete Behälter d wird in bekannter Weise zwangläufig mittelbar oder unmittelbar von der Maschinenwelle aus gehoben, z. B. mittels Exzenternockens o. dgl. (in der Zeichnung nicht angegeben). Innerhalb des oberen Teiles des Behälters d ist ein unter Federdruck stehendes Saugventil g vorgesehen, um das Gas- und Luftgemisch in den Zylinder einzuführen, während im

Claims (1)

  1. unteren Teile eine federbelastete Ventilspitze o, sowie ein auf derselben Spindel sitzender Ventilkegel h den Eintritt des flüssigen Brennstoffes gestattet. An der Verlängerung der Spindel des Ventilkegels h ist eine der bekannten durchlöcherten Zerstäuberscheiben i angebracht. Die Schraube ρ gestattet, von Hand die Zuführung des Brennstoffes zu regeln. Am Umfange des unteren Teiles des
    ίο Zylinders d befinden sich zum Ansaugen von atmosphärischer Luft eine Anzahl Öffnungen k, deren Größe durch einen darüber geschobenen, ebenfalls mit Öffnungen versehenen Ring / von Hand oder selbsttätig von der Maschine aus geregelt werden kann. Das Gehäuse m für den Ventilkegel h ist in dem Zylinder d " eingeschraubt und durch den Befestigungsflansch η festgehalten; letzterer überträgt zugleich die Druckwirkung der Federn f auf den Behälter d, wodurch dessen oberer Ventilkegel auf den Sitz e gepreßt wird. In dem Ventilgehäuse m ist der Rohrstutzen t zur Zuführung des flüssigen Brennstoffes durch Verschraubung befestigt. An Stelle der Ventilanordnung h ο und der Zerstäuberscheibe i kann zur Einführung des Brennstoffes in einfacher Weise ein mit dem Flüssigkeitsbehälter kommunizierendes Rohr in dem Zylinder d vorgesehen sein, aus dessen kleinen
    Öffnungen der Brennstoff in zerstäubtem Zustande austritt.
    Die Wirkungsweise der neuen Vorrichtung ist folgende: Bei Abwärtsbewegung des Zylinderkolbens hebt sich infolge der entstehenden Saugwirkung das Ventil g, wodurch atmosphärische Luft durch die Öffnungen k angesaugt wird. Die Luft drückt gegen die leichte Scheibe i und hebt dieselbe an, damit aber auch die Ventilspindel und die Ventile h und 0, so daß die Brennstoffflüssigkeit in das Innere des Zylinders d eintreten kann. Durch die einströmende Luft wird der Brennstoff mitgerissen und infolge Hindurchführung durch die Öffnungen der Scheibe i zerstäubt, mit der Luft innig vermischt. Eine vollständige Vergasung tritt erst dadurch ein, daß die Hitze der durch den Raum r geführten Abgase auf das Gemisch von Luft und Brennstoff einwirkt. Das erzeugte Gas tritt durch Ventil g und Kanal c in den Zylinder. Bei dem folgenden Aufwärtsgang des Kolbens schließen sich die Ventile g und h, das Gasgemisch wird komprimiert. Nach eingetretener Zündung und abermaliger Abwärtsbewegung des Kolbens hebt ein Exzenternocken1 den Zylinder d, so daß die verbrauchten Gase durch den Kanal c in Raum r und von da, nachdem sie durch Erhitzung der Wände des Behälters d zur Vergasung beigetragen haben, in das Auspuffrohr s abgeführt werden.
    Pate nt-A ν Spruch:
    Ventilanordnung für Gaskraftmaschinen, bei welcher das Einlaßventil in das von den Abgasen umstrichene größere Auslaßventil eingebaut ist, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise als Hohlzylinder ausgebildete Auslaßventilspindel, in deren unterem Ende ein Zer- stäuber und eine regulierbare Luftzuführungsvorrichtung angeordnet sind, zugleich als Vergaser dient, zum Zwecke, durch ■eine derartige Anordnung eine möglichst gedrängte Bauart zu erhalten und bei eintretender Betriebsstörung Vergaser und Steuerung gleichzeitig entfernen und nachsehen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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