DE167295C - - Google Patents
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- DE167295C DE167295C DENDAT167295D DE167295DA DE167295C DE 167295 C DE167295 C DE 167295C DE NDAT167295 D DENDAT167295 D DE NDAT167295D DE 167295D A DE167295D A DE 167295DA DE 167295 C DE167295 C DE 167295C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63B—APPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
- A63B21/00—Exercising apparatus for developing or strengthening the muscles or joints of the body by working against a counterforce, with or without measuring devices
- A63B21/06—User-manipulated weights
- A63B21/072—Dumb-bells, bar-bells or the like, e.g. weight discs having an integral peripheral handle
- A63B21/0726—Dumb bells, i.e. with a central bar to be held by a single hand, and with weights at the ends
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- Physical Education & Sports Medicine (AREA)
- Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Hantel, durch die nicht nur die Armmuskeln, sondern
infolge der elastischen Eigenschaften der Hantel auch die Fingermuskeln der damit
übenden Personen eine Stärkung erfahren. Die bisher bekannten Ausführungsformen, die
denselben Zweck verfolgten, zeigten entweder einen Griff, dessen Oberfläche durch die Verwendung
von Federn elastisch gemacht wurde,
ίο oder sie waren aus einer einfachen Schicht
von Gummi hergestellt. Die Wahl von Federn hat den Nachteil, daß eine Regelung der
elastischen Gegenwirkung der Hantel nur durch Einschaltung stärkerer und schwächerer
oder mehr oder weniger Federn möglich ist, während anderseits die Verwendung von
Gummi den Übelstand aufweist, daß bei Wahl einer dicken oder harten Gummischicht
die Elastizität sehr gering und daher die angestrebte Wirkung nicht erreichbar ist,
dagegen bei Verwendung einer weichen und verhältnismäßig dünnen Schicht einerseits
keine genügende Widerstandsfähigkeit gegen hohen Innendruck vorhanden ist, anderseits
der Hantel durch Aufblasen nicht die gewünschte handliche Form gegeben werden kann.
Zur Beseitigung dieser Nachteile ist die elastische Hantel gemäß der Erfindung so
ausgebildet, daß der in bekannter Weise aus Gummi oder einem anderen elastischen Stoffe
hergestellte, an beiden Enden geschlossene Schlauch in einer Hülle aus biegsamem, aber
nicht dehnbarem Material eingeschlossen ist.
Dadurch wird erzielt, daß beim Aufblasen des Schlauchs eine bestimmte Gestaltung desselben
beibehalten und bei Ausdehnung des elastischen Teils unter der Wirkung eines hohen Innendrucks eine genügende Widerstandsfähigkeit
geschaffen wird.
Gegebenenfalls können die Hantelenden durch hohle Kugeln von entsprechendem Gewichte
beschwert werden, die die ebenfalls kugelförmigen Enden der elastischen Hantel umgeben.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar bedeutet
Fig. ι eine Seitenansicht der Hantel, Fig. 2 einen Längsschnitt durch sie, während Fig. 3
und 4 je einen Querschnitt nach den Linien x-x und jr-jr der Fig. I und 2 veranschaulichen.
Ein Schlauch α aus Kautschuk oder einem anderen elastischen Stoffe ist an seinen beiden
Enden b luftdicht verschlossen, um eine luftdichte Kammer zu bilden. An einer passenden
Stelle, am besten am Ende der Kammer, ist ein Ventil c vorgesehen, das ein Aufpumpen
des Schlauchs ermöglicht und durch das auch auf Wunsch ein Teil des Drucks entweichen kann, so daß sich dadurch der
Druck im Innern der Luftkammer regeln läßt.
Der Luftschlauch a, b ist von einer Hülle d umgeben, die aus einem Gewebe oder einem
anderen biegsamen, aber nicht streckbaren Stoffe besteht. Die Form kann beliebig sein,
zweckmäßig ist sie aber der der üblichen
Hanteln angepaßt. Statt einen inneren elastischen Schlauch a, b und einen äußeren biegsamen,
aber nicht dehnbaren Mantel d vorzusehen, könnte man auch den inneren elastisehen
Schlauch fortfallen lassen, in welchem Falle dann nur das die Hülle bildende Material
verwendet wird. Man klebt dann zweckmäßig zwei Stofflagen mittels einer Gummilösung zusammen und bläst die so gewonnene
Kammer in der vorbeschriebenen Weise auf. Das Ventil c muß aber dann unmittelbar an dem biegsamen, nicht ausdehnbaren
und luftdichten Teile d angebracht sein.
Das Aufblasen der Hantel kann mit Hilfe der bekannten Luftpumpe erfolgen. Je
größer der Druck, desto größer wird auch der Widerstand sein, der dem Griffe bei Benutzung
der Hantel durch eine Person entgegengesetzt wird. Soll dieser Widerstand
vermindert werden, dann hat man nur nötig, den Innendruck dadurch zu verringern, daß
man etwas Luft durch das Ventil c entweichen läßt.
Eine in der geschilderten Weise hergestellte Hantel ist natürlich sehr leicht; soll ihr Gewicht
aber erhöht werden, so kann dies leicht dadurch geschehen, daß man eine Hohlkugel
e aus Metall oder einem anderen entsprechend schweren Stoffe verwendet und durch die an deren Enden vorgesehenen
Löcher f die Schlauchenden b einführt, so daß ein fester Zusammenhang zwischen dem
Schlauche und den Hohlkugeln beim Aufblasen des Schläuche geschaffen wird. Läßt
man die Luft entweichen, so kann man die Kugeln leicht wieder entfernen.
Claims (2)
1. Hantel mit aufblasbarem elastischen Schlauche zur Stärkung der Fingermuskeln
, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlauch (a) in einer Hülle (d) aus
biegsamem, aber nicht dehnbarem Stoffe eingeschlossen ist, um dadurch beim Aufblasen eine bestimmte Gestaltung des
Schlauchs beizubehalten und bei Ausdehnung des elastischen Teils (a) unter
der Wirkung eines hohen Innendrucks eine genügende Widerstandsfähigkeit zu schaffen.
2. Eine Ausführungsform der Hantel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hantelenden von Hohlkugeln (e) umschlossen sind, um gegebenenfalls dadurch
das Hantelgewicht zu erhöhen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE167295C true DE167295C (de) |
Family
ID=432619
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT167295D Active DE167295C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE167295C (de) |
-
0
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