DE167343C - - Google Patents
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- DE167343C DE167343C DENDAT167343D DE167343DA DE167343C DE 167343 C DE167343 C DE 167343C DE NDAT167343 D DENDAT167343 D DE NDAT167343D DE 167343D A DE167343D A DE 167343DA DE 167343 C DE167343 C DE 167343C
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02J—ELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
- H02J3/00—Circuit arrangements for AC mains or AC distribution networks
- H02J3/28—Arrangements for balancing of the load in networks by storage of energy
- H02J3/32—Arrangements for balancing of the load in networks by storage of energy using batteries or super capacitors with converting means
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- Power Engineering (AREA)
- Control Of Eletrric Generators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung, um in Wechselstromanlagen mittels
Pufferbatterien und Wechselstrom - Gleichstromumformer einen Energieausgleich zu erzielen.
Die Erfindung bezweckt, die zu Zeiten geringen Kraftbedarfes überschüssige Leistung
der primären Betriebsmaschine in Batterien aufzuspeichern und die aufgespeicherte Energie
ίο zu Zeiten größerer Kraftbeanspruchung aus
der Batterie wieder zu entnehmen und in Wechselstrom umgewandelt dem Wechselstromnetz
zuzuführen. Zu diesem Zweck wird in Abhängigkeit von der zur Verfügung stehenden Wechselstromenergie die Spannung
auf der Gleichstromseite des Umformers derart geregelt, daß die Leistungsabgabe oder
-aufnahme der von dem Umformer entladenen oder geladenen Batterie dem Mehr- oder
Minderverbrauch im Netze gegenüber der Normalleistung der Wechselstromprimär-
-. maschine ganz oder teilweise entspricht. Als
Umformer können Motorgeneratoren oder Umformer mit einer Wicklung benutzt werden.
Die Wechselstromseite wird mit dem Netz, die Gleichstromseite mit der Batterie verbunden, und es ist einleuchtend, daß je
nach der an der Gleichstromseite des Umformers herrschenden Spannung eine Ladung
oder Entladung der Batterie vor sich geht.
Verwendet man Motorgeneratoren, so wird die Spannungsregelung auf der Gleichstromseite
am einfachsten durch Veränderung der Erregung der Gleichstrommaschine bewirkt, und zwar kann dies dadurch erfolgen, daß
das Relais einen selbsttätigen Regulator in dem Erregerstromkreis der Dynamo zum Ansprechen
bringt. Verwendet man dagegen Einankerumformer, so hat eine Veränderung der Erregung keinen Einfluß auf die Größe
der Gleichstromspannung. In welcher Weise hier die Gleichstromspannung geändert werden
kann, ist unten weiter erläutert.
Bei der Umformung vermittels Motorgeneratoren wird die Regelung gemäß vorliegender
Erfindung selbsttätig vorgenommen durch ein in den Häuptstromkreis der stromliefernden
Primärmaschine geschaltetes, auf Leistung, Stromstärke oder Spannung, nach Art eines
Wattmessers, Amperemeters oder Voltmeters ansprechendes Relais, so daß in Abhängigkeit
von diesen Größen der Erregerstrom der Gleichstromseite des Motorgenerators verändert
wird. Das Relais wird derart eingestellt, daß bei einem bestimmten, etwa dem normalen Wert der von der Primärmaschine
abgegebenen oder im Netz fließenden Leistung aus der Batterie über den Umformer weder
Strom in das Netz geliefert, noch auch aus dem Netz über den Umformer Energie in
die Batterie geladen wird. Steigt die Belastung der Zentrale an, so wird die Erregung
der Gleichstromseite des Motorgenerators geschwächt, so daß die Gleichstrommaschine
als Motor läuft und die Wechsel-Strommaschine Strom abgibt. Fällt umge-
(2. Auflage, ausgegeben am 16. Januar igo8.)
kehrt die Belastung der Zentrale unter die normale, so wird die Erregung der Gleichstrommaschine
verstärkt, so daß sie als Dynamo läuft und die von dem Wechselstrommotor erhaltene Energie der Batterie zuführt.
Bei der Verwendung von Einankerumformern wird auf der Gleichstromseite des Umformers
. eine Zusatzmaschine eingeschaltet, deren Spannung durch das im Wechselstromkreis
liegende Relais verändert wird. Die Zusatzmaschine kann von einem beliebigen Motor angetrieben werden oder unmittelbar
mit dem Umformer gekuppelt sein. Ihre Spannung muß zwischen einem positiven und einem negativen Wert eingestellt werden
können. Wenn ihre Spannung Null ist, findet ein Energieaustausch zwischen Batterie
und Netz nicht statt; liefert sie eine zu der Gleichstromspannung des Umformers zusätzliehe
Spannung, so findet eine Ladung der Batterie statt; wenn sich dagegen die Zusatzspannung
zu der Batteriespannung addiert, so gibt die Batterie Arbeit über den Umformer an das Netz zurück.
Selbstverständlich ist es auch möglich, die Spannung auf der Gleichstromseite des Umformers
durch Ab- und Zuschalten von Zellen der Batterie oder gegebenenfalls durch Einschalten
von Widerstand in den Gleichstromkreis zu verändern.
Die Benutzung von Umformern in Verbindung mit einer Batterie zum Zwecke des
Kraftausgleiches ist bekannt und beispielsweise in den schweizerischen Patentschriften
2291 und 4135 beschrieben. Auch ist durch das Patent 145450 eine Einrichtung bekannt
geworden, die mit vorliegender Erfindung eine äußerliche Ähnlichkeit besitzt. Dieses
Patent betrifft eine Einrichtung zur Regelung der Spannung in Wechselstromnetzen, welche
von einem Wechselstrom-Gleichstromumformer in Verbindung mit einer Akkumulatorenbatterie
gespeist werden, und ist dadurch gekennzeichnet, daß die Primärwicklung
eines mit der Netzleitung in Reihe geschalteten Zusatztransformators in ihrer Lage
gegenüber der Sekundärwicklung durch ein Relais verstellt wird, dessen Spulensystem
von der Spannung, dem Strom oder der Spannung und dem Strom der Akkumulatorenbatterie
beeinflußt wird.
Demgegenüber handelt es sich hier um eine Einrichtung zum Kraftausgleich in Wechselstromanlagen,
bei welcher das Relais in dem Wechselstromkreis liegt, dessen Belastung unmittelbar
die Kraftaufnahme oder -abgabe der Pufferbatterie bestimmen soll, während die Regelung der Spannung auf der Gleichstromseite
erfolgt. Es wird dadurch gegenüber der Anordnung nach Patent 145450
nicht nur die Kraftaufnahme und -abgabe der Batterie wirksamer hervorgerufen, sondern
es wird auch das Auftreten von Phasenverschiebungen im Wechselstromkreis vermieden.
Die Regelung in dem Gleichstromkreis läßt sich außerdem bedeutend einfacher vornehmen als in dem Wechselstromkreis,
da im ersteren Fall eine Spannungsänderung lediglich durch Änderung des Erregerstromes
erreichbar ist und Reguliertransformatoren gemäß Patent 145450 wegfallen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Puffereinrichtung in Wechselstromanlagen unter Benutzung von Batterien, die mittels Wechselstrom - Gleichstromumformern geladen und entladen werden, dadurch gekennzeichnet, daß in die Wechselstromleitungen ein Relais eingeschaltet wird, welches die Spannung auf der Gleichstromseite derart beeinflußt, daß bei . großer Beanspruchung des Netzes die Batterie durch den Umformer entladen, bei geringer Beanspruchung geladen wird.Berlin, gedruckt in der reicHsdrückerei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE167343C true DE167343C (de) |
Family
ID=432665
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT167343D Active DE167343C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE167343C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE929737C (de) * | 1942-04-10 | 1955-07-04 | Siemens Ag | Stromversorgungsanlage fuer Geraete der Fernmeldetechnik, insbesondere fuer Fernsprechverstaerker |
-
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- DE DENDAT167343D patent/DE167343C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE929737C (de) * | 1942-04-10 | 1955-07-04 | Siemens Ag | Stromversorgungsanlage fuer Geraete der Fernmeldetechnik, insbesondere fuer Fernsprechverstaerker |
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