DE167435C - - Google Patents

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DE167435C
DE167435C DE1904167435D DE167435DD DE167435C DE 167435 C DE167435 C DE 167435C DE 1904167435 D DE1904167435 D DE 1904167435D DE 167435D D DE167435D D DE 167435DD DE 167435 C DE167435 C DE 167435C
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DE
Germany
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plate
glass
wire mesh
points
mass
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Expired
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DE1904167435D
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B13/00Rolling molten glass, i.e. where the molten glass is shaped by rolling
    • C03B13/12Rolling glass with enclosures, e.g. wire, bubbles, fibres, particles or asbestos

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Panels For Use In Building Construction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 32 a.
(West-Virginia, V. St. Α.).
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Glasplatten mit einer Drahteinlage, welche nur teilweise in den platten- oder ziegeiförmigen Glaskörper eingebettet ist und stellenweise aus der Oberfläche des Glaskörpers frei heraustritt. Diese Drahteinlage dient zur Verbindung der Platte längs ihrer Oberfläche mit einer Zement-, Gips- oder anderen Unterlage bezw. zum Befestigen von
ίο Verzierungen oder dergl. an der Platte. Die Erfindung besteht in dem Verfahren zur Herstellung der Glasplatte und kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß beim Walzen bezw. Gießen oder Pressen der Platte das Drahtnetz an denjenigen Stellen, an welchen es aus der Fläche der fertigen Glasplatte vorstehen soll, auf dem Walztisch aufgelagert und durch entsprechende Stäbe oder Deckkörper geschützt wird, welche das Eindringen der Glasmasse in das Netz verhindern.
In beiliegender Zeichnung ist
Fig. ι eine Hinteransicht der Glasplatte,
Fig. 2 ein Schnitt,
Fig. 3 bis 7 zeigen abgeänderte Ausführungsformen.
Die Platten selbst gehören nicht zur Erfindung, sondern sind nur zwecks Erläuterung der Erfindung dargestellt.
Bei der Platte nach Fig. 1 und 2 ist in den platten- oder ziegeiförmigen Glaskörpern 2 ein Drahtnetz 3 eingebettet, welches stellenweise bei 4 aus der Oberfläche des Glaskörpers vorstehende Ösen bildet, mittels deren der Glaskörper an einer Zement-Unterlage 5 (Fig. 7) in zuverlässiger Weise befestigt werden kann. Das Drahtnetz ist zum großen Teil in die Glasplatte eingebettet und die vorstehenden Drahtteile sind, wie durch starke Linien in Fig. 1 angedeutet ist, in verhältnismäßig großen Abständen voneinander angeordnet. Bei der Herstellung einer solchen Glasplatte benutzt man einen Walztisch mit parallel zueinander verlaufenden Rinnen. Das Drahtnetz 3 wird in einem geringen Abstande oberhalb der Tischfläche und parallel dazu gehalten und an denjenigen Stellen 4, welche aus der fertigen Platte vorstehen sollen, durch aufgelegte Stäbe in die Tischnuten eingepreßt. Diese Stäbe sind nach Einlegen in die Nuten mit der Tischfläche bündig. Nun wird die flüssige Glas-. masse auf den Tisch gegossen und zur Platte ausgewalzt. Der weitaus größte Teil des Drahtnetzes, welcher über der Tischfläche sich befindet, wird hierbei in die Glasplatte eingebettet, während jene Teile, die in den Tischnuten liegen, von der Glasmasse durch die Stäbe getrennt sind und daher aus der fertigen Glasplatte vorstehen. Nach vollendeter Arbeit werden die Stäbe herausgenommen.
Bei der Platte nach Fig. 3 ist das Drahtnetz in einer Ebene glatt ausgebreitet, und die Glasplatte ist stellenweise mit Vertiefungen oder Nuten ausgebildet, um das Netz bloßzulegen. Beim Walzen benutzt man auch hier einen mit Nuten versehenen Walztisch,
doch dienen diese Nuten hier zur Bildung der vorstehenden Plattenteile 6. Das Netz liegt flach auf dem Walztisch, d. h. es ruht nur auf den vorstehenden, zwischen den Tischnuten befindlichen Tischflächen, und die Deckstäbe werden über jene Teile des Netzes gelegt, welche auf dem Tisch aufruhen. Nach Auflegen der Deckstäbe wird die Masse aufgegossen und ausgewalzt, worauf
ίο man die Deckstäbe herausnimmt.
Die in Fig. 5 dargestellte Platte wird im wesentlichen in derselben Weise wie die nach Fig. 2 hergestellt.
Die Platten nach Fig. 4 und 6 werden so hergestellt, daß einzelne Stellen des Drahtnetzes (anstatt durch feste Deckstäbe) durch Gips oder eine andere bildsame Masse von der Glasmasse getrennt wurden. Der Gips wird in die Nuten des Walztisches eingestrichen und bildet nach dem Auswalzen der Platte Zungen oder Streifen 7, welche entweder zur Verbindung der Platte mit der Mauer oder einer Gipsunterlage oder zum Befestigen von Verzierungen an der Glasplatte dienen können.

Claims (1)

  1. Pate nt-A N Spruch:
    Verfahren zum Walzen oder Pressen von Glasplatten mit einer stellenweise aus der Glasoberfläche frei heraustretenden Drahteinlage, dadurch gekennzeichnet, daß das Drahtnetz an den Stellen, welche aus der fertigen Platte vorstehen sollen, auf dem Walztisch oder Preßtisch aufgelagert und nach oben entsprechend abgedeckt wird, so daß diese Stellen mit der darüber ausgewalzten oder ausgepreßten flüssigen Glasmasse nicht in Berührung kommen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1904167435D 1904-10-21 1904-10-21 Expired DE167435C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE167435T 1904-10-21

Publications (1)

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DE167435C true DE167435C (de) 1906-01-27

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ID=34608493

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1904167435D Expired DE167435C (de) 1904-10-21 1904-10-21

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DE (1) DE167435C (de)

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