DE167617C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C3/00—Shafts; Axles; Cranks; Eccentrics
- F16C3/04—Crankshafts, eccentric-shafts; Cranks, eccentrics
- F16C3/22—Cranks; Eccentrics
- F16C3/28—Adjustable cranks or eccentrics
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
JVl 167617 KLASSE 63 c.
Die Erfindung betrifft ein Schaltgetriebe mit radial zur Antriebwelle verschiebbarem
Kurbelzapfen, welches insbesondere zum Antrieb von Kraftfahrzeugen Verwendung finden
kann Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß der Kurbelzapfen durch eine
Schnur oder ein sonstiges biegsames Mittel mit der einen von zwei ineinander liegenden
Wellen verbunden ist, von denen die andere
ίο die Antriebwelle bildet. Die Verschiebung
des Kurbelzapfens in radialer Richtung erfolgt durch Änderung der Bewegung der Schnurwelle gegenüber der Antriebwelle, wobei
die Schnur oder das biegsame Verbindungsmittel auf- oder abgewickelt wird.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Die Fig. 1, 2 und 3 veranschaulichen die eine Ausführungsform in einem Längsschnitt und
zwei Seitenansichten; Fig. 4 zeigt die andere Ausführungsform in einem Längsschnitt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 3
trägt eine Hohlwelle ι an einem Ende eine mit einem Schlitz 3 versehene Scheibe 2. In
dem Schlitz 3 ist der Zapfen 4 radial verschiebbar, welcher an einem Gleitstück 5 sitzt.
An den Enden ist jenes Gleitstück 5 mit Ansätzen 6 versehen, welche durch den Schlitz 3
hindurchgreifen und mit Querstücken 7 in Verbindung stehen, die auf der Oberfläche
der Scheibe 2 gleiten. Das Gleitstück 5 ist durch Halteplatten 8, die mittels Bolzen 9 an
den Blöcken 6 befestigt sind, gegen Herausfallen aus dem Schlitz 3 gesichert.
Der Zapfen 4 oder das Gleitstück 5 ist durch einen Draht, eine Kette, Schnur oder
ein sonstiges biegsames Mittel 12 mit der Welle 13 verbunden, so daß durch Aufoder
Abwickeln jenes Mittels 12 die Lage des Zapfens zur Scheibe 2 geändert werden kann.
Wenn die Welle 13 in entsprechender Richtung gedreht wird, wird die Schnur 12 gegen
die Welle 13 zu angezogen und dadurch der Zapfen 4 in radialer Richtung nach außen
gegen den Rand der Scheibe 2 bewegt.
Gewöhnlich wird der Zapfen 4 von Federn 11 immer in der Richtung nach dem Mittelpunkt
der Scheibe 2 gezogen. Jene Federn 11 sind mit einem Ende an Lappen IO des
einen Querstückes 7 und mit ihrem anderen Ende nahe am Rand der Scheibe 2 befestigt.
Die Welle 13 ist mit Bunden 14 versehen,
mit denen sie an der Innenwandung der Hohlwelle 1 geführt wird.
Die Welle 13 ragt mit dem von der Scheibe 2 abgewendeten Ende 15 über die
Welle ι hinaus und wird von hier aus angetrieben.
Die Antriebvorrichtung für die Welle 13 besteht aus der Klinke 17, welche an einer
auf dem Wellenende 15 befestigten Scheibe 18 drehbar gelagert ist und mit einem Zahnrad
19 in Eingriff kommt, das mit der Hohlwelle ι verschraubt ist, in solcher Weise, daß
es sich gemeinsam mit der Hohlwelle 1 dreht. Die Welle 13 ist mit ihrem Ende 15 in der
Nabe jenes Rades 19 gelagert und kann sich darin frei drehen. Gewöhnlich wird die
Klinke 17 durch eine Feder o. dgl. mit den Zähnen des Rades 19 in ständigem Eingriff
gehalten.
Wenn die Welle 13 gedreht werden soll, wird die Klinke 17 durch eine entsprechende
Vorrichtung außer Eingriff mit dem Rad 19 gebracht und die Scheibe 18 festgehalten oder
in ihrer Bewegung gehindert. Dies kann durch einen Hand- oder Fußhebel 21 erfolgen,
welcher um 22 drehbar ist. Jener Hebel 21 ist mit einem Schuh 23 versehen, welcher,
wenn er in der Richtung gegen den Rand der Scheibe 18 bewegt wird, zuerst die Klinke
17 auslöst (da jene Klinke 17 mit einem Arm über den Rand der Scheibe 18 vorsteht) und
sie außer Eingriff mit dem Rad 19 bringt. Der Schuh 23 kommt dann mit dem Rand
der Scheibe 18 in Berührung und hält dadurch die Scheibe 18 in ihrer Bewegung auf.
Durch diese Verhinderung der Bewegung der Scheibe 18 eilen die Welle 1 und die Scheibe 2
der Welle 13 vor, wodurch die Schnur 12 von der Welle 13 aufgewickelt wird. Dadurch
wird der Zapfen 4 gegen den Rand der Scheibe 2 verschoben und dessen Entfernung vom Drehmittel vergrößert.
Damit der Schuh 23 sowohl die Klinke 17 als auch die Scheibe 18 beeinflussen kann,
muß er naturgemäß von entsprechender Breite sein.
Damit der Zapfen 4 von den Federn 11 wieder in die Mitte der Scheibe 2 gebracht
werden kann, muß nur die Klinke 17 außer Eingriff mit dem Rad 19 gebracht werden. Der
Hebel 21 braucht dann nur so weit gedreht zu werden, bis die Klinke 17 bei ihrer Bewegung
an den Schuh 23 anschlägt, ohne daß hierbei der Schuh mit der Scheibe 18 in
Berührung kommt. Die Federn 11 können dann zur Wirkung kommen, wobei Welle 13
sich schneller dreht als das Rad 19 und die Schnur von der Welle 13 abgewickelt
wird.
Wenn der Hebel 21 (Fig. 3) in Richtung der punktierten Linie 50 liegt, liegt der Schuh
23 frei. Nimmt der Hebel 21 die Stellung nach der Linie 51 ein, dann schlägt die
Klinke 17 gegen den Schuh 23. Kommt endlich der Hebel 21 in die Stellung nach Linie
52, dann wird die Klinke 17 ausgelöst und die Scheibe 18 in ihrer Bewegung gehindert.
Der Antrieb der Hohlwelle 1 kann durch ein Kettenrad ο ο. dgl. erfolgen.
Bei der in Fig. 4 veranschaulichten Ausführungsform ist die Schnur 12 auf die Hohlwelle
ι aufgewickelt und die Scheibe 2 ist nicht auf der Hohlwelle 1 befestigt, sondern
auf der inneren Welle 13. Das gezahnte Rad 19 sitzt bei dieser Ausführungsform
auf der inneren Welle 13. Die Klinke 17 und ihre Scheibe 18 sitzen an der Hohlwelle
i.
Bei dieser Ausführungsform kann ein dem Hebel 21 in Fig. 3 ähnlicher Hebel zur Verwendung
kommen, der in der oben beschriebenen Weise bewegt wird. Hier wird durch den Hebel 21 oder durch den Schuh 23 die
Drehung der Welle 1 verzögert und dadurch die Schnur 12 aufgewickelt. Die Einrichtung
kann dadurch in Betrieb gesetzt werden, daß entweder die Scheibe 2 oder die Welle 13 angetrieben
wird. Im letzteren Falle wird die Welle 13 nach außen verlängert und ein
Kettenrad oder sonstiges Antriebrad auf ihr befestigt.
Die Übertragung der Bewegung von dem Kurbelzapfen 4 aus kann in beliebiger Weise
erfolgen.
Claims (2)
1. Schaltgetriebe mit radial zur Antriebwelle
verschiebbarem, durch Federn einseitig beeinflußtem Kurbelzapfen, insbesondere für Motorwagen, dadurch gekennzeichnet,
daß zum Verschieben des Kurbelzapfens (4) nach außen eine Schnur oder ein sonstiges biegsames Mittel (12)
dient, das an einer zu der den Kurbelzapfen tragenden Antriebwelle gleichachsigen
Welle befestigt ist, die mit der Antriebwelle gekuppelt, festgehalten oder freigegeben werden kann, zu dem Zweck,
durch Mitnahme der Schnurwelle von der Antriebwelle den Kurbelzapfen in seiner jeweiligen Stellung zu erhalten, durch
Bremsen der Schnurwelle das biegsame Mittel aufzuwickeln und dadurch den Kurbelzapfen entgegen der Einwirkung
der Federn nach außen zu verschieben und schließlich durch Freigabe der Schnurwelle
die Bewegung des Kurbelzapfens in die Mittelstellung zu erzielen.
2. Ausführungsform des Schaltgetriebes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß an einer auf der Schnurwelle befestigten Scheibe (18) o. dgl. eine Sperrklinke
(17) angeordnet ist, die zwecks Kupplung der Schnurwelle mit der Antriebwelle
in ein mit Sperrzähnen versehenes Rad der Antriebwelle eingreift, dagegen beim Bremsen oder Freigeben der
Schnurwelle ausgehoben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE167617C true DE167617C (de) |
Family
ID=432909
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT167617D Active DE167617C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE167617C (de) |
-
0
- DE DENDAT167617D patent/DE167617C/de active Active
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