DE1678281C3 - Vorderbacken für Sicherheits-Skibindungen - Google Patents

Vorderbacken für Sicherheits-Skibindungen

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DE1678281C3
DE1678281C3 DE19681678281 DE1678281A DE1678281C3 DE 1678281 C3 DE1678281 C3 DE 1678281C3 DE 19681678281 DE19681678281 DE 19681678281 DE 1678281 A DE1678281 A DE 1678281A DE 1678281 C3 DE1678281 C3 DE 1678281C3
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sole
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Description

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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Vorderbacken für Sicherheits-Skibindungen, deren Sohlenhalterglied in einer quer zur Skilängsrichtung verlaufenden Führung entgegen der Kraft mindestens eines Federelementes verschiebbar gelagert und nach Zurücklegen eines bestimmten Querverschiebeweges nach vorn fahrbar ist wobei das Federelement das Sohlenhalterglied in seiner Normallage hält bzw. nach einer Verschiebung in diese zurückstellt
Derartige bekannte Vorderbacken besitzen gegenüber sogenannten kugelverrasteten Backen, also solchen Backen, bei denen ein schwenkbares Sohlenhaltertragstück gegenüber einem skifesten Teil verrastet ist, das grundsätzlich als vorteilhaft angesehene Merkmal, daß die schräg bzw. quer zur Skilängsrichtung angreifenden Kräfte durch einen progressiv größer werdenden Federwiderstand elastisch aufgenommen werden.
Trotz des soeben erwähnten Vorteils haben sich aber diese Vorderbacken in der Praxis noch nicht durchsetzen können, da sie das Problem der Überwindung oder zumindest der Herabsetzung der Reibung zwischen der Skischuhsohle und dem Ski nicht lösen. Um die Reibung zwischen der Skischuhsohle und dem Ski herabzusetzen, finden bisher besondere Platten aus reibungsminderndem Material Verwendung, die entweder fest oder begrenzt beweglich auf der Skioberfläche angeordnet sind. Die festen Gleitplatten sind, wenn sie ihre Funktion ausreichend gut erfüllen sollen, aber verhältnismäßig teuer, da die Materialien mit niedrigem Reib.:ngskoeffizienten sehr teuer sind. Dagegen sind zwar die beweglich auf dem Ski angeordneten Gleitplatten aus billigeren Materialien hergestellt doch sind sie andererseits auch störungsanfälliger als die festen Gleitplatten.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist es daher, hier &5 eine befriedigende Lösung zu finden.
Zu diesem Zweck hat sich der Erfinder die Aufgabe gestellt, unter Vermeidung der bisher üblichen Gleitpiatten zu einer Ausschaltung der vorerwähnten Reibung bzw. zu deren einwandfreier Beherrschung zu kommen, wodurch dem Sicherheits-Vorderbacken der eingangs beschriebenen Art der Weg zur praktischen Verwirklichung frei wird.
Diese Aufgabe ist ausgehend von einem Vorderbakken für Sicherheits-Skibindungen, dessen Sohlenhalterglied in einer quer zur Skilängsrichtung verlaufenden Führung entgegen der Kraft mindestens eines Federele-
mentes verschiebbar gelagert und nach Zurücklegen eines bestimmten Querverschiebeweges nach vorn führbar ist wobei das Federelement das Sohlenhalterglied in seiner Normallage hält -bzw. nach einer Verschiebung in diese zurückstellt erfindungsgemäß
dadurch gelöst daß das Sohlenhalterglied eine zum Untergreifen des vorderen Skischuhsohlenendes vorgesehene Trittplatte aufweist dessen freies Ende an einem skifesten Backenteil in einer skiparallelen Ebene verschiebbar gehalten ist
Zweckmäßig weist die quer zur Skilängsrichtung liegende Stirnfläche des freien Pedalendes eine skiparallele Nut auf, in die eine Führungsleiste des skifesten Backenteiles eingreift Insbesondere aus Gründen der einfachen und billigen Fertigung des Vordcbackens hat es sich als vorteilhaft erwiesen, daß die Länge der Nut der Breite des Pedals entspricht
Im folgenden ist die Erfindung anhand eines auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels ausführlich beschrieben. Auf der Zeichnung zeigt
F i g. 1 einen Sicherheits-Vorderbacken im mittleren Längsschnitt und
Fig.2 die Draufsicht auf den Vorderbacken nach Fig V
Dtr auf der Zeichnung dargestellte erfindungsgemäße Sicherheits-Vorderbacken ist mittels der vier Schrauben 1 (s. F i g. 2) auf den Ski 2 geschraubt. Er besitzt ein Sohlenhalterglied 3, dessen eigentlicher Sohlenhalter 4 in bekannter und darum auch nicht weiter beschriebener Weise durch Höhenverstellung verschiedenen Skischuhsohlenstärken anpaßbar ist. An seinen beiden seitlichen Enden weist das Sohlenhalterglied 3 zvei zur Skispitze hin gerichtete Arme 5, 6 auf. Diese Arme hintergreifen die Stirnflächen einer in dem skifesten Backenteil 7 quer zur Skilängsrichtung gelagerte Schraubendruckfeder 8. Ober- und unterhalb jedes Armes 5 bzw. 6 befindet sich jeweils ein Anschlag 9. Diese Anschläge dienen zur Lagesicherung der Schraubendruckfeder im Backenteil 7. Durch die unter einer ausreichenden Vorspannung stehende Schraubendruckfeder wird das Sohlenhalterglied 3 in seiner Normallage gehalten.
In dieser Normallage stützt sich das Sohlenhalterglied 3 mit einer Nase 10 gegen eine Führungsfläche 11 des skifesten Backenteils 7 ab, wenn sich ein Skischuh in der Bindung befindet Die Führungsfläche 11 ist beidendig zur Skispitze um das die Sohlenhaltergliedbewegung zur Skispitze hin festlegende Maß abgesetzt. Diese Absätze sind mit 12 bezeichnet. Aus weiter unten noch ausführlich beschriebenem Grunde erfolgt der Übergang nicht in Form einer rechtwinkligen Stufe. In Höhe der Arme 5,6 weist der skifeste Backenteil 7 noch eine zentrale horizontale Aussparung 13 auf, die zur Aufnahme jeweils eines der Arme bei einer Verschiebung des Sohlenhaltergliedes zur Skispitze hin dient.
Erfindungsgemäß weist das Sohlenhalterglied 3 eine zum Untergreifen des vorderen Skischuhsohlenendes vorgesehene Trittplatte 14 auf. Die quer zur Skilängsrichtung liegende Stirnfläche des freien Trittplattenen-
des besitzt eine skiparallele Nut, in die eine Führungsleiste 15 eines skifesten Backenteils 16 eingreift Die skifesten Backenteile 7 und 16 stehen miteinander über eine relativ dünne Distanzplatte 17 in Verbindung. Diese Piatte besteht aus einem Material mit niedrigem Reibungskoeffizienten. Bei einer Querverschiebung des Sohlenhaltergliedes 3 wird dieses zwangsgeführt Durch entsprechende Materialauswahl ά%τ gegeneinander verschiebbaren Teile läßt sich die Reibung äußerst klein halten. Weiter ist es auch möglich, zwischen der Trittplatte 14 bzw. dem Grund seiner Quernut und der Stirnfläche der Führungsleiste 15 mindestens zwei Rollkörper vorzusehen. Da beim vorliegenden Ausführungsbeispiel die Länge der Nut der Breite der Trittplatte entspricht, wären die Rollkörper zweckmäßig in der Trittplatte an den Nutenden vorzusehen. Ebenso gut ist es auch möglich, am freien Ende der Nase 10 eine Stützrolle anzubringen, so daß sich das Sohlenhalterglied 3 auf der Führungsfläche 11 abrollen könnte.
Greift am Sohlenhalterglied 3 eine quer zur Skilängsrichtung wirkende Kraft an, die die Vorspannung der Feder 8 übersteigt, so bewirkt sie ein Verschieben des Sohlenhaltergliedes quer zur Skilängsrichtung. Hierdurch wird die Feder 8 stärker gesparint Beim Nachlassen der Kraft stellt sich das Sohlenhalterglied unter dem Einfluß der Feder 8 selbsttätig wieder in seine Mittellage zurück.
Greift dagegen am Sohlenhalterglied 3 eine Kraft an,
ίο die das Bein des Skiläufers gefährdet, so erfolgt zunächst eine Querverschiebung des Sohlenhaltergliedes entsprechend der halben Länge der Führungsfläche 11 und anschließend daran infolge des Absatzes 12 eine Verschiebung des Sohlenhaltergliedes zur Skispitze hin,
so daß der Skischuh von dem Sohlenhalter 4 freikommen kann. Infolge des schrägen Überganges der Führungsfläche 11 zum Absatz 12 hin kann sich nach Freigabe des Skischuhs das Sohlenhalterglied 3 unter dem Einfluß der Feder 8 selbsttätig wieder in seine
Normallage zurückstellen. Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorderbacken für Sicherheits-Skibindungen, dessen Sohlenhalterglied in einer quer zur Skilängsrichtung verlaufenden Führung entgegen der Kraft mindestens eines Federelementes verschiebbar gelagert und nach Zurücklegen eines bestimmten Querverschiebeweges nach vorn führbar ist, wobei das FetJerelement das Sohlenhalterglied in seiner Noimallage hält bzw. nach einer Verschiebung in diese zurückstellt, dadurch gekennzeichnet, daß das Sohlenhalterglied (3)-eine zum Untergreifen des vorderen Skischuhsohlenendes vorgesehene Trittplatte (14) aufweist, dessen freies Ende an einem skifesten Backenteil (16) in einer skiparallelen Ebene verschiebbar gehalten ist
Z Vorderbacken für Sicherheits-Skibindungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die quer zur Skiiängsrichtung liegende Stirnfläche des freien Trittplattenendes eine skiparallele Nut aufweist, in die eine Führungsleiste (15) des skifesten Backenteiles (16) eingreift
3. Vorderbacken für Sicherheits-Skibindungen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß die Länge der Nut der Breite der Trittplatte (14) entspricht
DE19681678281 1968-02-28 1968-02-28 Vorderbacken für Sicherheits-Skibindungen Expired DE1678281C3 (de)

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DE1968M0077405 DE1678281B2 (de) 1968-02-28 1968-02-28 Vorderbacken fuer sicherheits- skibindungen
AT127769A AT285394B (de) 1968-02-28 1969-02-07 Sicherheits- Vorderbacken für Skibindungen
CH252469A CH477210A (de) 1968-02-28 1969-02-19 Sicherheits-Vorderbacken für Skibindungen
ES363851A ES363851A1 (es) 1968-02-28 1969-02-20 Perfeccionamientos en la mordaza delantera de seguridad pa-ra ataduras de esqui, en relacion con la friccion entre la suela de la bota de esquiar y el esqui.
US801560A US3558150A (en) 1968-02-28 1969-02-24 Safety toe iron for ski bindings
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