DE1678281C3 - Vorderbacken für Sicherheits-Skibindungen - Google Patents
Vorderbacken für Sicherheits-SkibindungenInfo
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Description
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40
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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Vorderbacken für Sicherheits-Skibindungen, deren Sohlenhalterglied
in einer quer zur Skilängsrichtung verlaufenden Führung entgegen der Kraft mindestens eines
Federelementes verschiebbar gelagert und nach Zurücklegen eines bestimmten Querverschiebeweges nach
vorn fahrbar ist wobei das Federelement das Sohlenhalterglied in seiner Normallage hält bzw. nach einer
Verschiebung in diese zurückstellt
Derartige bekannte Vorderbacken besitzen gegenüber sogenannten kugelverrasteten Backen, also solchen
Backen, bei denen ein schwenkbares Sohlenhaltertragstück gegenüber einem skifesten Teil verrastet ist,
das grundsätzlich als vorteilhaft angesehene Merkmal, daß die schräg bzw. quer zur Skilängsrichtung
angreifenden Kräfte durch einen progressiv größer werdenden Federwiderstand elastisch aufgenommen
werden.
Trotz des soeben erwähnten Vorteils haben sich aber diese Vorderbacken in der Praxis noch nicht durchsetzen
können, da sie das Problem der Überwindung oder zumindest der Herabsetzung der Reibung zwischen der
Skischuhsohle und dem Ski nicht lösen. Um die Reibung zwischen der Skischuhsohle und dem Ski herabzusetzen,
finden bisher besondere Platten aus reibungsminderndem Material Verwendung, die entweder fest oder
begrenzt beweglich auf der Skioberfläche angeordnet sind. Die festen Gleitplatten sind, wenn sie ihre Funktion
ausreichend gut erfüllen sollen, aber verhältnismäßig teuer, da die Materialien mit niedrigem Reib.:ngskoeffizienten
sehr teuer sind. Dagegen sind zwar die beweglich auf dem Ski angeordneten Gleitplatten aus
billigeren Materialien hergestellt doch sind sie andererseits auch störungsanfälliger als die festen Gleitplatten.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist es daher, hier &5
eine befriedigende Lösung zu finden.
Zu diesem Zweck hat sich der Erfinder die Aufgabe gestellt, unter Vermeidung der bisher üblichen Gleitpiatten
zu einer Ausschaltung der vorerwähnten Reibung bzw. zu deren einwandfreier Beherrschung zu
kommen, wodurch dem Sicherheits-Vorderbacken der eingangs beschriebenen Art der Weg zur praktischen
Verwirklichung frei wird.
Diese Aufgabe ist ausgehend von einem Vorderbakken für Sicherheits-Skibindungen, dessen Sohlenhalterglied
in einer quer zur Skilängsrichtung verlaufenden Führung entgegen der Kraft mindestens eines Federele-
mentes verschiebbar gelagert und nach Zurücklegen eines bestimmten Querverschiebeweges nach vorn
führbar ist wobei das Federelement das Sohlenhalterglied in seiner Normallage hält -bzw. nach einer
Verschiebung in diese zurückstellt erfindungsgemäß
dadurch gelöst daß das Sohlenhalterglied eine zum Untergreifen des vorderen Skischuhsohlenendes vorgesehene
Trittplatte aufweist dessen freies Ende an einem skifesten Backenteil in einer skiparallelen Ebene
verschiebbar gehalten ist
Zweckmäßig weist die quer zur Skilängsrichtung liegende Stirnfläche des freien Pedalendes eine
skiparallele Nut auf, in die eine Führungsleiste des skifesten Backenteiles eingreift Insbesondere aus
Gründen der einfachen und billigen Fertigung des Vordcbackens hat es sich als vorteilhaft erwiesen, daß
die Länge der Nut der Breite des Pedals entspricht
Im folgenden ist die Erfindung anhand eines auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels ausführlich
beschrieben. Auf der Zeichnung zeigt
F i g. 1 einen Sicherheits-Vorderbacken im mittleren
Längsschnitt und
Fig.2 die Draufsicht auf den Vorderbacken nach Fig V
Dtr auf der Zeichnung dargestellte erfindungsgemäße
Sicherheits-Vorderbacken ist mittels der vier Schrauben 1 (s. F i g. 2) auf den Ski 2 geschraubt. Er
besitzt ein Sohlenhalterglied 3, dessen eigentlicher Sohlenhalter 4 in bekannter und darum auch nicht
weiter beschriebener Weise durch Höhenverstellung verschiedenen Skischuhsohlenstärken anpaßbar ist. An
seinen beiden seitlichen Enden weist das Sohlenhalterglied 3 zvei zur Skispitze hin gerichtete Arme 5, 6 auf.
Diese Arme hintergreifen die Stirnflächen einer in dem skifesten Backenteil 7 quer zur Skilängsrichtung
gelagerte Schraubendruckfeder 8. Ober- und unterhalb jedes Armes 5 bzw. 6 befindet sich jeweils ein Anschlag
9. Diese Anschläge dienen zur Lagesicherung der Schraubendruckfeder im Backenteil 7. Durch die unter
einer ausreichenden Vorspannung stehende Schraubendruckfeder wird das Sohlenhalterglied 3 in seiner
Normallage gehalten.
In dieser Normallage stützt sich das Sohlenhalterglied 3 mit einer Nase 10 gegen eine Führungsfläche 11 des
skifesten Backenteils 7 ab, wenn sich ein Skischuh in der Bindung befindet Die Führungsfläche 11 ist beidendig
zur Skispitze um das die Sohlenhaltergliedbewegung zur Skispitze hin festlegende Maß abgesetzt. Diese
Absätze sind mit 12 bezeichnet. Aus weiter unten noch ausführlich beschriebenem Grunde erfolgt der Übergang
nicht in Form einer rechtwinkligen Stufe. In Höhe der Arme 5,6 weist der skifeste Backenteil 7 noch eine
zentrale horizontale Aussparung 13 auf, die zur Aufnahme jeweils eines der Arme bei einer Verschiebung
des Sohlenhaltergliedes zur Skispitze hin dient.
Erfindungsgemäß weist das Sohlenhalterglied 3 eine zum Untergreifen des vorderen Skischuhsohlenendes
vorgesehene Trittplatte 14 auf. Die quer zur Skilängsrichtung liegende Stirnfläche des freien Trittplattenen-
des besitzt eine skiparallele Nut, in die eine Führungsleiste
15 eines skifesten Backenteils 16 eingreift Die skifesten Backenteile 7 und 16 stehen miteinander über
eine relativ dünne Distanzplatte 17 in Verbindung. Diese Piatte besteht aus einem Material mit niedrigem
Reibungskoeffizienten. Bei einer Querverschiebung des Sohlenhaltergliedes 3 wird dieses zwangsgeführt Durch
entsprechende Materialauswahl ά%τ gegeneinander verschiebbaren Teile läßt sich die Reibung äußerst klein
halten. Weiter ist es auch möglich, zwischen der Trittplatte 14 bzw. dem Grund seiner Quernut und der
Stirnfläche der Führungsleiste 15 mindestens zwei Rollkörper vorzusehen. Da beim vorliegenden Ausführungsbeispiel
die Länge der Nut der Breite der Trittplatte entspricht, wären die Rollkörper zweckmäßig
in der Trittplatte an den Nutenden vorzusehen. Ebenso gut ist es auch möglich, am freien Ende der Nase
10 eine Stützrolle anzubringen, so daß sich das Sohlenhalterglied 3 auf der Führungsfläche 11 abrollen
könnte.
Greift am Sohlenhalterglied 3 eine quer zur Skilängsrichtung wirkende Kraft an, die die Vorspannung
der Feder 8 übersteigt, so bewirkt sie ein Verschieben des Sohlenhaltergliedes quer zur Skilängsrichtung.
Hierdurch wird die Feder 8 stärker gesparint Beim Nachlassen der Kraft stellt sich das Sohlenhalterglied
unter dem Einfluß der Feder 8 selbsttätig wieder in seine Mittellage zurück.
Greift dagegen am Sohlenhalterglied 3 eine Kraft an,
Greift dagegen am Sohlenhalterglied 3 eine Kraft an,
ίο die das Bein des Skiläufers gefährdet, so erfolgt
zunächst eine Querverschiebung des Sohlenhaltergliedes entsprechend der halben Länge der Führungsfläche
11 und anschließend daran infolge des Absatzes 12 eine Verschiebung des Sohlenhaltergliedes zur Skispitze hin,
so daß der Skischuh von dem Sohlenhalter 4 freikommen kann. Infolge des schrägen Überganges der
Führungsfläche 11 zum Absatz 12 hin kann sich nach Freigabe des Skischuhs das Sohlenhalterglied 3 unter
dem Einfluß der Feder 8 selbsttätig wieder in seine
Claims (3)
1. Vorderbacken für Sicherheits-Skibindungen,
dessen Sohlenhalterglied in einer quer zur Skilängsrichtung
verlaufenden Führung entgegen der Kraft mindestens eines Federelementes verschiebbar
gelagert und nach Zurücklegen eines bestimmten Querverschiebeweges nach vorn führbar ist, wobei
das FetJerelement das Sohlenhalterglied in seiner
Noimallage hält bzw. nach einer Verschiebung in diese zurückstellt, dadurch gekennzeichnet,
daß das Sohlenhalterglied (3)-eine zum Untergreifen des vorderen Skischuhsohlenendes
vorgesehene Trittplatte (14) aufweist, dessen freies Ende an einem skifesten Backenteil (16) in einer
skiparallelen Ebene verschiebbar gehalten ist
Z Vorderbacken für Sicherheits-Skibindungen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
quer zur Skiiängsrichtung liegende Stirnfläche des freien Trittplattenendes eine skiparallele Nut aufweist,
in die eine Führungsleiste (15) des skifesten Backenteiles (16) eingreift
3. Vorderbacken für Sicherheits-Skibindungen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß die
Länge der Nut der Breite der Trittplatte (14) entspricht
Priority Applications (7)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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| AT127769A AT285394B (de) | 1968-02-28 | 1969-02-07 | Sicherheits- Vorderbacken für Skibindungen |
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| ES363851A ES363851A1 (es) | 1968-02-28 | 1969-02-20 | Perfeccionamientos en la mordaza delantera de seguridad pa-ra ataduras de esqui, en relacion con la friccion entre la suela de la bota de esquiar y el esqui. |
| US801560A US3558150A (en) | 1968-02-28 | 1969-02-24 | Safety toe iron for ski bindings |
| SE02839/69A SE340974B (de) | 1968-02-28 | 1969-02-28 | |
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1678281C3 true DE1678281C3 (de) | 1977-03-10 |
Family
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