DE168401C - - Google Patents

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DE168401C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03DFLOTATION; DIFFERENTIAL SEDIMENTATION
    • B03D1/00Flotation
    • B03D1/14Flotation machines
    • B03D1/16Flotation machines with impellers; Subaeration machines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03DFLOTATION; DIFFERENTIAL SEDIMENTATION
    • B03D1/00Flotation
    • B03D1/14Flotation machines
    • B03D1/1443Feed or discharge mechanisms for flotation tanks
    • B03D1/1468Discharge mechanisms for the sediments

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biotechnology (AREA)
  • Carbon And Carbon Compounds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf die Aufbereitung von Rohgraphit, wie überhaupt auf die Reinigung von Kohlenstaub u. dgl. mittels Öls und Wassers.
Bekanntlich findet bei der Aufbereitung von Graphit mittels Öls und Wassers eine Zerlegung des zerkleinerten Rohgraphits in eine Öl- und Graphitmasse und in eine Wasser- und Gangartmasse statt. Bei den
ίο bekannten Verfahren dieser Art beruht die Scheidung der beiden Gemischgruppen auf der Verschiedenheit der spezifischen Gewichte, da das Gemisch von Öl und Graphit leichter ist als das/von Gangart und Wasser, deshalb in letzterem aufsteigt und auf ihm schwimmt. Zur Aufhaltung etwa niedersinkender öl - Graphitkugeln hat man auch ein Sieb durch den Wasserbehälter gelegt, welches nur die Sandkörnchen usw., aber nicht die Zusammenballungen von Öl und Graphit durchläßt. Gemäß der Erfindung wird die Tatsache, daß ein in Wasser gebildetes Gemisch von öl und Graphit infolge seiner starken Kohäsion sich breiig zusammenballt und durch ein in dem Behälter angebrachtes Sieb nicht hindurchgeht, welches die beiden Bestandteile für sich allein mit Leichtigkeit durchlassen würde, in folgender Weise zur Schaffung eines rasch durchzuführenden Scheideverfahrens für Kohle enthaltendes gepulvertes Gut verwertet.
Z. B. in Anwendung auf Rohgraphit, wel-S eher für gewöhnlich außer reinem Graphit/
einen bedeutenden Prozentsatz anderer Mineralien, wie Quarz, Silikate und Eisenoxyde, enthält, wird der Rohgraphit mit einer genügenden Menge ungereinigten Petroleums stark angefeuchtet und in einen Behälter, in den ein wagerechtes Sieb gelegt ist, eingeführt, durch welchen beständig ein Wasserstrom von oben nach unten hindurchtritt. In dem Gefäß ist ein Rührwerk oberhalb des Siebes angebracht, durch welches die Masse in enge Berührung mit dem Wasser gebracht wird. Durch den Wasserstrom wird die Gangart nach unten in der Richtung des Wasserstromes durch das Sieb hindurchgeführt, während der reine Graphit (sonst die Kohle) und das Öl oberhalb des Siebes verbleibt.
Wie aus der Zeichnung hervorgeht, wird in das Gefäß 1 Wasser durch das Rohr 2 ein- und durch das Rohr 5 abgeführt. Beide Rohre sind mit Regulierhähnen 3,6 ausgestattet. Der Boden 4 des Gefäßes ist zweckmäßig nach dem Abflußrohr 5 zu geneigt. Innerhalb des Gefäßes rotiert ein Rührwerk. Der wagerechte Arm 7 des letzteren ist an der senkrechten, im Lager 9 gelagerten Welle 8 angebracht. Das Lager wird durch ein Querstück 10 gehalten. An dem Arm 7 sind Zähne 11 angebracht, welche zwischen Zähne eines zweiten, wagerechten Armes 12 •greifen. Dieser Arm 12 sitzt an der Hülse 13, : die die Welle 8 umgibt und mit der Welle 6s durch ein Kegelzahnradgetriebe in umge- '
kehrter Richtung zu dem Arm 7 von der Welle 14 aus angetrieben wird. Unterhalb des Rührwerkes ist ein feines Drahtsieb 15 angeordnet, welches zweckmäßig auf einem gröberen Sieb oder Rost 13 auf ruht. In der Nähe des Bodens des Gefäßes 1 kann ein Wasserstandrohr 19 angesetzt sein, mit Hilfe dessen man den Zu- und Abfluß des Wassers so regeln kann, daß ein ungefähr gleichbleibender Wasserstand in der Linie 20 beibehalten wird.
Der gepulverte Rohgraphit wird nach seiner Vermischung mit dem öl in das Gefäß eingebracht, worauf die Wasserhähne geöffnet werden, um hierbei den erwähnten Wasserstand zu erhalten. Das Rührwerk erhält die Masse schwebend in dem Wasser, wobei das Öl und der Graphit eine homogene Masse bilden, die nicht mit dem Wasser durch das Sieb hindurchtritt. Die Gangart wird hierbei frei ,und durchdringt mit dem Wasser das Sieb. Nachdem die Masse in dieser Weise behandelt worden ist, wird schließlich oberhalb des Siebes nur ein Gemisch von reinem Graphit und öl verbleiben. Diese Masse nimmt man aus dem Gefäß heraus und sondert entweder mit Hilfe einer Zentrifuge oder durch Verdampfung das Öl ab, um somit reinen Graphit zurückzubehalten. Graphit muß für verschiedene1 Verwendungszwecke, beispielsweise wenn er als Schmiermittel oder als Farbe verwendet werden soll, mit Öl gemischt sein. Für diese Fälle könnte man zur Herstellung der erwähnten Masse das auch später für die beabsichtigten Verwendungszwecke benötigte Öl gebrauchen, so daß also bei Anwendung des beschriebenen Verfahrens sofort das gewünschte Handelsprodukt entsteht. Das Verfahren läßt sich bei allen Kohle in freier Form enthaltenden Stoffen verwenden, welche sich ähnlich wie Graphit leicht mit einem Öl mischen lassen und dann nicht leicht durch eine mit Löchern versehene Wand hindurchtreten.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCIi :
    Verfahren zur Reinigung von Kohlenstaub und zur Trennung des Graphits vom Begleitgestein mittels Öls und Wassers in einem mit einem Sieb ausgestatteten Behälter, dadurch gekennzeichnet, daß das mit Öl versetzte, gepulverte Kohle (Graphit) enthaltende Gut in dem Behälter vermittels eines über dem Sieb befindlichen Rührwerkes durch einen Wasserstrom ausgewaschen wird, wobei der Wasserstrom derartig geregelt wird, daß das aus der Kohle (dem Graphit) und dem Öl bestehende Gemisch oberhalb des Siebes im Wasser schwebend bleibt und nur die Gangart durch das Sieb austritt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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