DE168547C - - Google Patents

Info

Publication number
DE168547C
DE168547C DENDAT168547D DE168547DA DE168547C DE 168547 C DE168547 C DE 168547C DE NDAT168547 D DENDAT168547 D DE NDAT168547D DE 168547D A DE168547D A DE 168547DA DE 168547 C DE168547 C DE 168547C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rollers
nest
attached
machine according
cigar machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT168547D
Other languages
English (en)
Publication of DE168547C publication Critical patent/DE168547C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C1/00Elements of cigar manufacture
    • A24C1/08Making tobacco bunches
    • A24C1/12Bunch-making machines with wrapping rollers

Landscapes

  • Winding Of Webs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
JVt 168547 KLASSE 79 b.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung der durch Patent. 143932 geschützten Zigarrenmaschine mit elastischen Wickelwalzen. Beim längeren Betrieb mit dieser Maschine haben sich Nachteile herausgestellt, die im wesentlichen auf den Antrieb der Rollwalzen durch die Antriebswalzen zurückzuführen sind. Infolge der eigenartigen Form der Rollwalzen ist die Berührungsfläche derselben mit den Antriebswalzen nur gering und daher ein großer Anpressungsdruck erforderlich, um das Gleiten zu verhindern. Dieser verursacht aber, daß das Nest zusammengedrückt wird und daher nicht seine ursprüngliche Form beibehält. Andererseits sind aber auch die Rollwalzen durch den Druck der Antriebswalzen verschieden starken Abnutzungen ausgesetzt, so daß auch dadurch die Form der Walzen sich im Laufe der Zeit verändert; durch die Abnutzung werden die Rollwalzen verschieden stark gegen die Antriebs walzen gepreßt, so daß sie sich nicht mit gleicher Geschwindigkeit drehen und den eingelegten Wickel verzerren.
Durch die vorliegende Erfindung soll daher hauptsächlich der Antrieb der Walzen derart geändert werden, daß eine gleichbleibende Geschwindigkeit aller Walzen gewährleistet ist. Dies wird dadurch erreicht, daß die Walzen nicht mehr mittelbar, sondern unmittelbar durch Zahnräder angetrieben werden. Bei einer derartigen Anordnung muß aber auch die Kupplung des Nestes mit der Antriebsvorrichtung eine entsprechende Veränderung erfahren, um den in dem Hauptpatent aufgestellten Bedingungen gerecht zu werden. Die Walzen drehen sich auch hier wieder auf gebogenen feststehenden Achsen, doch sind zwischen jede Achse und Walze noch biegsame Wellen eingeschaltet, die nach der. Antriebsseite hin über die Gummiwalzen hinaus verlängert sind und Zahnräder tragen, welche in beliebiger Weise angetrieben werden. Die Befestigung der Achsen in dem Gestell erfolgt durch Klemmen, die an drehbaren Schilden derart befestigt sind, daß sich das ganze Nest durch Bewegung eines Griffes öffnen läßt.
Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform der Erfindung dar; es ist Fig. 1 ein Grundriß und Fig. 2 eine Seitenansicht bei abgenommenem Nest.
Die Achsen d der Rollwalzen a, ■ welche in bekannter Weise geformt sind, sind von hohlen, biegsamen Wellen e umgeben, welche nahe ihrem einen Ende mit verstellbaren, die Zahnräder g tragenden Hülsen / versehen sind und andererseits die Rollwalzen α tragen. Die Achsen sind in bekannter Weise am Ende der Walzen in Querstücken c befestigt, die wiederum in dem Bügel b ruhen. Das andere Ende · ist über die Zahnräder g hinaus verlängert und in eine zweiteilige Klemm-
55
60
Vorrichtung eingespannt. Dieselbe besteht aus den beweglichen Backen h, welche die Lager für das Exzenter i tragen, das durch einen Handgriff verstellt wird. Der feste Backen \ wird von dem Backen h umfaßt und beide Backen tragen Aussparungen, deren Durchmesser denjenigen der Achse entsprechen. Es sind zwei Klemmbackenpaare vorgesehen, die je zwei Lager für die
ίο Walzen tragen und dabei an Seitenschilden k befestigt sind, so daß durch Verstellen der letzteren ein Öffnen und Schließen des Nestes bewirkt wird. Diesen Schilden k, die sich in Führungen drehen können, entsprechen am anderen Ende des Gestells die Schilde k1. Die Schilde k k1 sind paarweise durch Gelenke / (Fig. 2) verbunden, deren Zapfen in einem Schlitz m der Seitenwände η des Gestells geführt werden. In ihrem oberen Teil haben die Schilde gekrümmte Nuten o, durch welche beim Verdrehen der Schilde eine Führung an den am Gestell η befestigten Stiften ρ ermöglicht wird. Die beiden Schildpaare sind durch Qüerstreben q verbunden, deren eine einen drehbaren, mit Handgriff versehenen Riegel r trägt, welcher mit seiner Nase r1 über die andere Strebe hinweggreift und so die Vorrichtung gegen unbeabsichtigtes Öffnen sichert. Die vier Zahnräder g sind derart angeordnet, daß je zwei von ihnen in ein Rad ν eingreifen, ! dessen Achse im Gestell η gelagert ist. Diese Achsen tragen wiederum innerhalb des Gestells Zahnräder s, die beide gemeinsam durch das Zahnrad t von der Antriebswelle aus in Umdrehung versetzt werden. Die Rollwalzen α werden demnach in genau derselben Weise gedreht, wie dies bei dem Patent 143932 geschieht. Die biegsamen Wellen übertragen dabei die Bewegung der Zahnräder auf die Rollwalzen, wobei die Spannung der Wellen durch Verstellen der Hülsen f geregelt werden kann. Um das Nest öffnen zu können, dreht man den Handgriff des Riegels in der angegebenen Pfeilrichtung nach außen, so daß gleichzeitig die Sperrung aufgehoben wird und die oberen Walzen sich voneinander entfernen, während die unteren sich nähern, da das gemeinsame Gelenk Z der beiden Schilde k in die Höhe geht und letztere sich gleichzeitig nach außen drehen. Das Schließen und Verriegeln geschieht gleichfalls durch einen einzigen Handgriff, indem der Hebel die umgekehrte Bewegung ausführt. Um das Nest selbst gegen ein anderes auswechseln zu können, werden die Klemmgesperre geöffnet, so daß die Achsenenden freigegeben werden. Da sämtliche vier Walzen nur von Zahnrädern angetrieben werden, so müssen sie sich auch stets mit der gleichen Geschwindigkeit drehen, so daß die Herstellung der Zigarren stets gleichmäßig erfolgt.

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Zigarrenmaschine mit elastischen Wickel walzen nach Patent 143932,. dadurch gekennzeichnet, daß die Walzen (a) durch Zahnräder (g) unter Zwischenschaltung von biegsamen Wellen (e) von einer Hauptwelle aus gemeinsam angetrieben werden, so daß sich alle Walzen stets mit gleicher Geschwindigkeit drehen.
2. Zigarrenmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Achse (d) der Walzen von einer biegsamen Welle (e) umschlossen ist, die an ihrem einen Ende die Rollwalze (a) trägt und am anderen mit einem an verschiebbarer Büchse (f) befestigten Zahnrad (g) verbunden ist, während das Ende der Achse (d) über das Zahnrad hinaus verlängert ist und in einem Klemmgesperre (h {) befestigt ist.
3. Zigarrenmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmgesperre ,aus einem festen Backen (\) und einem beweglichen Backen (h) besteht, der mit einem Exzenter (i) versehen ist, um seine Verstellung gegenüber dem Backen (\) zu bewirken. .
4. Zigarrenmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmgesperre für die Achsen (d) an durch ein Gelenk (I) verbundenen Schilden (k) befestigt sind, die sich mittels Führungen (0) nach außen drehen lassen, um dadurch ein öffnen des Nestes herbeizuführen.
5. Zigarrenmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Öffnen und Schließen des Nestes durch einen Riegel (r) geschieht, welcher an dem einen Schild drehbar befestigt ist und mit einer Nase fr1] den anderen Schild umgreift, so daß hierdurch das Nest gegen unbeabsichtigtes Offnen gesichert ist, während durch einfaches Umlegen des am Riegel angebrachten Handgriffes gleichzeitig die Sperrung aufgehoben und das Nest geöffnet wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT168547D Active DE168547C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE168547C true DE168547C (de)

Family

ID=433756

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT168547D Active DE168547C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE168547C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69008655T2 (de) Vorrichtung zum Abziehen von Strickwaren.
DE4023071C2 (de)
DE168547C (de)
DE2918512C2 (de) Lesevorrichtung für Schaftmaschinen
DE1248273B (de) Tischfraesmaschine mit mehreren Fraesspindeln
DE9411121U1 (de) Greiferzylinder in einem Falzapparat
DE2113713A1 (de) Vorrichtung zum Richten von langgestreckten Werkstuecken wie Stangen oder Rohre
DE2606391A1 (de) Transportbahn, insbesondere an maschinen zum herstellen von papiersaecken
DE2258198C3 (de) Herstellungsmaschine für Schraubennahtrohre
DE685002C (de) Schneidwerk fuer Papierbahnen, insbesondere in Grossschlauchmaschinen
DE730316C (de) Ausgestaltung der Zu- und Abfuehrungsvorrichtung fuer Richtmaschinen
DE2850397A1 (de) Profilstahl-richtmaschine
DE1210760B (de) Pendelvorrichtung fuer die regel- und schwenkbare Lagerung der Verstellwalze von Blechrundbiegemaschinen
DE2129410B2 (de) Vorrichtung zum kontinuierlichen aufwickeln
DE1908166C3 (de) Vorrichtung zum Geradstoßen von Papierbogen od dgl auf einem Ablage tisch, insbesondere fur eine Auslege einrichtung einer Druckmaschine
DE2334436A1 (de) Vier-walzen-blechbiegemaschine
DE347937C (de) Nach dem Abwaelzverfahren, vorzugsweise mittels Rollbogen-Bandgetriebe arbeitende Kegelraederverzahnungsmaschine
DE279497C (de)
AT222983B (de) Pendelvorrichtung für die regel- und schwenkbare Lagerung der Verstellwalze von Kalandern u. ähnl. Maschinen
DE520944C (de) Anlegetisch
DE227597C (de)
DE236127C (de)
DE89648C (de)
DE354082C (de) Maschine zum Bearbeiten von Schienen
DE2126697A1 (de) Vorrichtung mit Spindelantrieb zum Anheben von Papierrollen und dergleichen schweren zylindrischen Gegenständen