DE168670C - - Google Patents

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DE168670C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G39/00Rollers, e.g. drive rollers, or arrangements thereof incorporated in roller-ways or other types of mechanical conveyors 
    • B65G39/10Arrangements of rollers
    • B65G39/20Arrangements of rollers attached to moving belts or chains

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 168670 KLASSE 81 e.
EDWARD A. UEHLING:;; in NEW-YORK.
Transportkette mit Laufrollen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Oktober 1904 ab.
14. Dezember 1900
von Nordamerika vom 16. Oktober 1903 anerkannt.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Transportkette mit Laufrollen· zur Aufnahme der Last des von der Kette transportierten Gutes.
Bei den bekannten Transportketten dieser Art, welche zum Transport von Kohle, Erz, Stein, Gußeisen usw. dienen, drehen sich für gewöhnlich die Laufrollen um ihre Achszapfen, welche letztere gleichzeitig dazu dienen, benachbarte Kettenglieder miteinander zu verbinden. Diese Bauart der Ketten macht es sehr schwierig, die Reibungsflächen ordnungsgemäß zu schmieren und frei von Unreinigkeiten zu halten,- wodurch eine große Abnutzung herbeigeführt wird. Namentlich bei Benutzung der Transportketten zum Transport von in Formen gegossenem Eisen findet das in Form kleiner Kügelchen verspritzte Metall seinen Weg zu den Lagerflächen der Ketten, so daß dieselben geradezu zerschnitten und äußerst schnell abgenutzt werden.
Vorliegende Erfindung bezweckt, diese Übelstände der bekannten Transportketten zu vermeiden und erreicht diesen Zweck dadurch, daß in Verstärkungen der Kettenglieder, welche an oder nahe dem einen Ende derselben sjch . befinden, Achslager für die Achszapfen der Laufrollen angeordnet werden. Hierbei wird dafür Sorge getragen, daß die einander zugekehrten Seiten der Verstärkungen der Kettenglieder und der Laufrollen gegeneinander im wesentlichen staubdicht abgedichtet sind.
Bei dieser Anordnung kann eine ordnungsgemäße Schmierung der Laufflächen der Achszapfen in einfacher Weise dadurch erreicht werden, daß die die Achszapfen aufnehmenden Verstärkungen der Kettenglieder mit Ölkammern ausgerüstet werden, die in geeigneter Weise mit den Laufflächen der Achszapfen in Verbindung stehen. Da die Kettenglieder während des größten Teiles ihrer Bewegung in derselben Ebene verharren, so ist eine sehr sparsame Schmierung dadurch ermöglicht, daß die ölfüllung so bemessen ■ wird, daß das öl gewöhnlich unterhalb der nach den Lagerflächen führenden öffnungen sich befindet und in diese Öffnungen nur bei einer Drehung der Kettengelenke eintritt, die beim Herüberlaufen über die Kettenräder erfolgt.
Es empfiehlt sich, die Verstärkungen der Kettenglieder, welche die Achsen der Laufrollen aufnehmen, so auszubilden, daß dieselben mit den Zähnen der Kettenräder zusammen arbeiten.
Bei den in Frage kommenden Transportketten pflegen zwei Ketten nebeneinander zu laufen, um eine bequeme Auflagerung für die Behälter zum Warentransport zu gewinnen. Unter Voraussetzung solcher paarweise angeordneter Transportketten ergibt sich eine sehr einfache Bauart der Ketten, wenn man die die Laufrollen tragenden Achsen durch Gelenke der beiden nebeneinander liegenden Ketten
ίο hindurchführt und die Laufräder auf den Enden dieser dem Kettenpaar gemeinsamen Achsen anordnet. Dabei kann man die Verbindung zwischen den benachbarten Gelenken der einzelnen Ketten so gestalten, daß man die als Achslager dienenden Verstärkungen jedes Kettengliedes in eine Höhlung des benachbarten Kettengliedes hineingreifen läßt, welche zweckmäßig größer als der Durchmesser der Verstärkung gewählt wird, damit die Ver-Stärkung auf der Innenfläche der Höhlung bei der Drehung der Gelenke' gegeneinander abläuft.
Diese Anordnung, welche allerdings sehr einfach ist, ist jedoch nicht in jeder Hinsicht und unter allen Umständen zweckmäßig, da die starre Verbindung zwischen den Ketten eines nebeneinander herlaufenden Kettenpaares leicht dazu führt, daß die beiden Ketten des Paares nicht ordnungsgemäß mit den Kettenrädern zusammen arbeiten, wobei eine sehr starke Abnutzung namentlich der die Achsen aufnehmenden Verstärkungen der Kettenglieder eintritt. Aus diesem Grunde ist es häufig zweckmäßig, die Achsen der Laufrollen jeder einzelnen Kette zu beiden Seiten der Laufrollen in Verstärkungen der Kettenglieder zu lagern.
Dieses kann in der Weise geschehen, daß die Kettenglieder an ihrem einen Ende gabelförmig geteilt werden, so daß die Laufräder zwischen den beiden Gabelzinken Platz finden, wobei jedes der gabelförmigen Kettengliedenden eine Verstärkung mit Lagerhöhlung für die Laufrollenachse erhält. Die Verstärkungen der Kettengliedenden können wiederum als ölkammern ausgebildet werden.
Bei dieser Anordnung empfiehlt es sich jedoch, benachbarte Kettenglieder nicht durch Hineingreifen der die Achslager aufnehmenden Verstärkungen in entsprechende Höhlungen des benachbarten Kettengliedes zu verbinden, sondern für eine selbständige gelenkige Verbindung zwischen benachbarten Kettengliedern Sorge zu tragen.
Die neue Transportkettenanordnung ist in mehreren Ausführungsformen auf den Zeichnungen veranschaulicht.
Die Fig. 1 bis 6 beziehen sich auf eine Ausführungsform, bei welcher die Laufrollenachsen zwei nebeneinander herlaufende Transportketten starr miteinander verbinden.
Es stellen dar:
Fig. ι die Seitenansicht (teilweise im Schnitt) eines Teiles der Kette in derjenigen Stellung, in welcher dieselbe über ein Kettenrad herüberläuft,
Fig. 2 zwei Kettenglieder und ihre Verbindung miteinander, teilweise im Grundriß, teilweise im Schnitt,
Fig. 3 die Seitenansicht zweier Kettenglieder mit den von ihnen getragenen Laufrollen,
Fig. 4 die Verbindung zweier Kettenglieder in . Seitenansicht ohne Laufrollen,
Fig. 5 einen Querschnitt durch die Verstärkung an dem einen Ende eines Kettengliedes in einem größeren Maßstabe und
Fig. 6 einen Schnitt nach der Linie 6-6 der
F '
Die Fig. I a bis 4 a zeigen eine weitere
Ausführungsform der Transportkettenanord- ' nung, und zwar stellen dar:
Fig. ι a die Seitenansicht der Kette mit einem Kettenrade,
Fig. 2 a die Draufsicht, zum Teil einen wagerechten Schnitt,
Fig. 3 a und 4 a Einzelheiten.
Fig. 5 a und 6 a zeigen teilweise im Grundriß und teilweise im Schnitt bezw. in Seitenansicht eine weitere Ausführungsform.
Fig. 7 a bis 10 a zeigen eine vierte Ausführungsform, und zwar veranschaulichen:
Fig. ja,- den Grundriß, teilweise im Schnitt,
Fig. 8 a einen Schnitt nach der Linie 8α-8α der Fig. 7 a und Fig. 9 a und 10 a Einzelheiten.
Bei der in Fig. 1 bis 6 dargestellten Ausführungsform besteht das Kettenglied α aus einem mittleren stegartigen Teil, der mit einem Vorsprung b zur Befestigung der Form für das zu transportierende Gußeisen oder eines sonstigen Transportbehälters versehen ist. Das eine Ende des Kettengliedes α ist mit einem Auge c versehen, während das andere Ende in eine Verstärkung d ausläuft, die in dem Auge c des benachbarten Kettengliedes ruht, wie es aus Fig. 2 und 4 ersichtlich ist. Die Verstärkung d besitzt, einen um so viel geringeren Durchmesser als erforderlich ist, um eine rollende Bewegung zwischen ihr und dem die Verstärkung aufnehmenden Auge des benachbarten Kettengliedes zu ermöglichen, wenn die Kettenglieder beim Herübergang über die Kettenräder eine Drehung gegeneinander erfahren, wie es aus Fig. 1 ersichtlich ist. Hierdurch wird die Reibung und dadurch die Abnutzung an den Gelenkstellen der Kette außerordentlich herabgesetzt.
Die Achsen e durchsetzen die Verstärkungen d zweier parallel nebeneinander laufender Ketten und tragen an ihren beiden äußeren Enden Laufrollen g, welche durch Zapfen /
auf den Achsen e festgekeilt sind, so daß sich die Laufrollen g mit den Achsen e zusammen drehen. Die allgemeine Einrichtung dieser Laufrollen g bildet keinen Teil der Erfindung, abgesehen von der besonderen Art ihres Zusammenarbeitens mit den benachbarten Verstärkungen d der Kettenglieder. Der innere Teil jeder Laufrolle g ist nämlich mit einem Flansch / versehen, welcher in einer schalenartigen Vertiefung h der Verstärkung d des zugeordneten Kettengliedes läuft und auf diese Weise eine staubsichere Dichtung bildet, welche das Lager gegen Eindringen von Staub und kleinen Fördergutteilchen schützt.
An der entgegengesetzten Seite ist jede Verstärkung d eines Kettengliedes mit einem vorspringenden Rand r versehen, welcher sich um die Achse e legt und gleichfalls eine Abdichtung bildet. Eine unmittelbar neben dem Dichtungsring vorgesehene Nut der Achse e erhöht noch die Staubsicherheit des Lagers.
Die Lagerfläche für die Achse e wird von einer diese Achse umgebenden Buchse / gebildet, welche in die Verstärkung d jedes Kettengliedes eingesetzt ist. Diese Buchse / besitzt kleine Öffnungen in, wie aus Fig. 5 und 6 zu ersehen ist.
Die Achse e wird von einer ringförmigen Höhlung η umgeben, von welcher sie durch die Buchse I getrennt ist. Diese Höhlung ist mit einer durch eine Schraube 0 (Fig. 2 und 5) geschlossenen Öffnung versehen, durch welche Schmierniaterial in die Höhlung η eingeführt werden kann. Die Umfassungswand der Höhlung η trägt auf gegenüberliegenden Seiten Leitrippen p (Fig. 5), welche gleichlaufend mit der Achse e angeordnet und mit der Verstärkung d des Kettengliedes in einem Stück gegossen sind. Die Leitrippen p setzen sich zweckmäßig radial an ihre Tragefläche an und biegen dann rechtwinklig um, so daß dieselben eine Rinne bilden. Die Lage der . Leitrippen p ist so gewählt, daß sie den Öffnungen m in der Buchse I ungefähr gerade gegenüberliegen. Bei gehöriger Füllung der Ölkammer η nimmt das Öl, sofern das Kettenglied nicht gerade über ein Kettenrad läuft, gegenüber den Öffnungen m in der Buchse / die in Fig. 5 dargestellte Lage ein, bei welcher es die Öffnungen m freiläßt. Bei dem Übergang des Gelenkes über ein Kettenrad erfolgt eine Verdrehung des Gelenkes, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, wobei eine Speisung der Öffnungen m auf der einen Seite mit Öl insbesondere auch aus der durch eine Leitrippe p gebildeten Rinne erfolgt. Das von den Öffnungen m nicht aufgenommene Öl fließt in die Ölkammen η zurück. Diese Ölzuführung zu den öffnungen in wiederholt sich bei jeder Umkehrung der Bewegungsrichtung der Kette, so daß bei einer endlosen Transportkette, die an ihren beiden Enden um Kettenräder läuft und zwischen den Kettenrädern im wesentlichen geradlinig gespannt ist, bei jedem vollen Umlauf eines Kettengliedes eine zweimalige Schmierung der Achslager eintritt.
Bei der in Fig. la bis 4 a dargestellten Ausführungsform sind die Kettenglieder wiederum mit α bezeichnet. Dieselben bestehen zweckmäßig aus Stahl und tragen nahe ihrem einen, gabelförmig auslaufenden Ende Verstärkungen b. Innerhalb dieser Verstärkungen b befinden sich ringförmige Höhlungen c, welche als Ölkammern dienen und die Achsen d der Laufrollen m umgeben, von welchen sie durch Buchsen e mit Öffnungen f (Fig. 3a) getrennt sind. Jeder der Ölkammern ist mit einer durch Schraubenstopfen verschließbaren Füllöffnung versehen (Fig. 3a).
Die äußere Umfassungswand jeder ölkammer c ist auf gegenüberliegenden Seiten mit achsial laufenden Leitrippen g ausgerüstet, welche eine solche Form besitzen und so angeordnet sind, daß sie in einer Rinne Öl aufzunehmen vermögen und dieses bei entsprechender Drehung des Kettengliedes in die Öffnungen f der Buchse e entleeren.
Die gabelförmigen Enden jedes Kettengliedes 0 ragen über die Verstärkungen b derselben hinaus, wie insbesondere aus Fig. 2 a zu ersehen ist und sind mit dem Ende eines benachbarten Kettengliedes α durch einen Zapfen h verbunden. Dieser trägt eine kurze Buchse h', welche dazu dient, die gabelförmigen Enden des einen der beiden miteinander verbundenen Kettengelenke in gehörigem Abstände voneinander zu halten, damit das andere Kettenglied sich frei um den Achszapfen h zu drehen vermag. Eine Deckplatte i ist aus einem Stück mit einem von je zwei miteinander verbundenen Kettengelenken gegossen (Fig. 2 a und 4 a). Diese Deckplatte bedeckt die Fugen zwischen den vier durch den Zapfen h miteinander verbundenen Gelenkteilen und verhindert das Eindringen von Staub zu den Reibungsflächen zwischen benachbarten Kettengliedern.
Die Verstärkungen b der Kettenglieder sind so breit gewählt, daß dieselben ordnungsgemäß mit den Zähnen des Kettenrades j, welches die Kette antreibt, zusammen zu arbeiten vermögen.
Die Ösen k an den Kettengliedern dienen dazu, die Transportbehälter zu befestigen. Dabei ist auch bei diesem Ausführungsbeispiel angenommen, daß zwei Ketten parallel nebeneinander herlaufen, und daß jeder Transportbehälter zugleich von einem Gliede jeder der beiden Ketten getragen wird. Wenn bei einer solchen Anordnung der Tränsportbehälter an dem Kettenglied der einen Kette mit zwei Ösen und an dem Kettenglied der

Claims (10)

anderen Kette durch eine Öse befestigt ist (Fig. 2 a), so werden die Verstärkungen b der Kettenglieder vor übermäßiger Beanspruchung beim Herübergang über die Kettenräder gesichert. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist wie folgt: Zwei Kettenräder von der Art der in Fig. I a gezeichneten, welche beide auf einer ίο Antriebswelle sitzen, sind an jedem Ende der Strecke angeordnet, über welche die Transportbehälter geführt werden sollen. Über diese Kettenräder laufen zwei parallele Transportketten, welche in der beschriebenen Art gebaut sind. Die Transportbehälter sind an den Kettengliedern unter Benutzung der ösen k befestigt. Sobald die Antriebswelle in Umdrehung versetzt wird, werden die Transportketten über die Kettenräder in der gewünschten Richtung hinweggeführt, so lange, als die Drehung der Antriebswelle andauert. Die Kettenräder greifen dabei an die Verstärkungen der Kettenglieder an. Bei der in Fig. 5 a und 6 a dargestellten Ausführungsform der Transportkette bestehen die Kettenglieder aus flachen Gußplatten a', können aber auch aus Blech gestanzt werden. Die Verstärkungen b' mit den Ölkammern werden von besonderen, von den Kettengliedern getrennten Teilen gebildet. Die Schutzplatten i' sind gleichfalls von den Kettengliedern selbst getrennt. Die Verstärkungen V besitzen bei dieser Ausführungsform sechseckigen Querschnitt und sind in sechseckige Öffnungen der die Kettenglieder bildenden Platten eingesetzt. Die Kettenglieder a' sind paarweise angeordnet, wobei jedes Element des Paares aus einem oder mehreren Teilen besteht. Die Buchse, welche in die Verstärkung b' der Kettenglieder eingesetzt ist und die Achse d' der Laufrollen in' umschließt, ist kappenartig auf die Achse d' aufgesetzt, so daß die Lagerfläche völlig staubdicht abgeschlossen ist. Die Kettenglieder a! sind bei dem in Fig. 5 a dargestellten Ausführungsbeispiel in jedem der zu einem Paar gehörigen Elemente zweiteilig und so angeordnet, daß die beiden Teile auf der einen Seite dicht nebeneinander liegen, während sie sich auf der anderen Seite in einem geringen Abstand voneinander befinden. Anstatt die Kettenräder mit den Verstärkungen b' der Kettenglieder zusammen arbeiten zu lassen, ist bei diesem Ausführungsbeispiel angenommen, daß die Kettenräder mit den Laufrollen m' zusammen arbeiten. Die Elemente der die einzelnen Ketten bildenden Gliederpaare sind durch Zapfen η miteinander verbunden, wobei angenommen ist, daß diese zwischen den beiden parallelen, nebeneinander herlaufenden Ketten durchlaufen. Auf die Zapfen η sind Buchsen h" aufgesetzt. Außerdem sitzen auf diesen Zapfen Büchsen ri, welche den Abstand zwischen den beiden parallel nebeneinander laufenden Ketten sichern. In diesen Buchsen n' können die Transportbehälter befestigt werden, wie es in Fig. 5 a angedeutet ist. Eine Schutzplatte ϊ, welche die Verbindungsstellen zwischen je zwei benachbarten Kettengliedern abdeckt, kann auf den Zapfen η aufgesetzt sein. Die Schmierung der Achslager der Laufrollen m' erfolgt auch in diesem Falle ebenso wie es früher angegeben worden ist. Bei der in Fig. 7 a bis 10 a dargestellten Ausführungsform ist auf eine Schmierung der Laufrollenachsen verzichtet worden. Die Verstärkungen der Kettenglieder a" bestehen auch in diesem Falle aus von den Kettengliedern getrennten Teilen. Dieselben besitzen hier die Form von Bügeln b", welche mit Hilfe von Bolzen w an den Kettengliedern a" befestigt sind. Die Achszapfen der Laufrollen m" sind mit d" bezeichnet. Jede Laufrolle m" sitzt fest auf einem Achszapfen d" und greift mit ihrer Nabe auf beiden Seiten in die tellerartigen Vertiefungen der bügelartigen Verstärkungen b" des zugehörigen Kettengliedes a" ein. Auf diese Weise wird eine Abdichtung der Buchslagerflächen auf den Innenseiten der Tragbügel b" erzielt. Die Bolzen w, welche die Kettenglieder a" mit den bügelartigen Verstärkungen b" verbinden, vermögen sich frei in den von ihnen durchsetzten Höhlungen zu drehen. Die Kette wird durch ein doppeltes Kettenrad angetrieben, welches nur in strichpunktierten Linien angedeutet ist. Die Befestigung der Transportbehälter kann in beliebiger geeigneter Weise erfolgen. Bei dem auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist angenommen, daß die Befestigung der Transportbehälter unmittelbar auf dem Kettenglieder erfolgt, wie es in Fig. 7 a bei g angedeutet ist. Um die Mannigfaltigkeit der möglichen Ausbildungsformen anzudeuten, ist auf der rechten Seite der Zeichnung die Herstellung der Verstärkungs- oder Lagerbügel b" aus zwei Teilen in der Art angedeutet, daß der eigentliche Lagerteil als sechskantige Mutter ausgebildet ist, welche in eine sechseckige Öffnung des Bügelteiles b" eingesetzt ist. Pate ν τ-Α ν Sprüche:
1. Transportkette mit Laufrollen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kettenglieder an oder nahe ihrem Ende mit Verstärkungen versehen sind, in welchen die Laufrollenachsen drehbar gelagert sind.
2. Transportkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einander zugekehrten Seiten jeder Laufrolle und jeder
Kettengliedverstärkung gegeneinander abgedichtet sind.
3. Transportkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die als Achslager dienende Verstärkung an einem Ende der Kettenglieder mit einer die Achse umgebenden Höhlung versehen ist, die als Ölkammer zur Schmierung der Achslagerflächen zu dienen vermag.
4. Transportkette nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die einseitige Kettengliedverstärkung eine durchbrochene Lagerbuchse für die Achse der zugeordneten Laufrolle enthält, durch deren Durchbrechungen das Öl der ölkammer den Achslagerflächen zugeführt wird.
5. Transportkette nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ölkammern der Kettengliedverstärkungen mit Leitrippen für das Öl zur wirksamen Zuführung des Öles ZU: den Durchbrechungen der Lagerbuchsen ausgerüstet sind.
6. Transportkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Verstärkung an dem einen Ende eines Kettengliedes in eine Höhlung an dem zugekehrten Ende des benachbarten Kettengliedes eingreift, deren' Durchmesser größer als der der Verstärkung ist, so daß die letztere bei der Drehung der Gelenke
gegeneinander auf der Begrenzungsfläche der Höhlung abrollt (Fig. 2).
7. Transportkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufrolienachsen die Verstärkungen zweier Kettenglieder von parallel nebeneinander laufenden Ketten gleichzeitig durchsetzen und die Laufrollen fest aufgekeilt tragen (Fig. 2).
8. Transportkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes eine Laufrolle tragende Kettenglied zwei einen Zwischenraum zwischen sich freilassende Verstärkungen an demselben Ende besitzt, welche die betreffende Laufrolle zwischen sich fassen, und von denen jede ein Ende der Laufrollenachse aufnimmt.
9. Transportkette nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden als Achslager dienenden Verstärkungen jedes Kettengliedes an getrennten Elementen des Kettengliedes sitzen.
10. Transportkette nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die getrennten Elemente jedes Kettengliedes plattenförmige Gestalt besitzen und mit Durchbrechungen versehen sind, in welche besondere, die Verstärkungen zur Aufnahme der Laufrollenachse bildende Teile eingesetzt sind (Fig. 5 a).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1033129B (de) * 1954-05-21 1958-06-26 Demag Ag Laufrollen, insbesondere fuer Laschenketten von Giessbaendern od. dgl.
DE4316753A1 (de) * 1993-05-19 1994-11-24 Thiele Gmbh & Co Kg Mittelkettenförderer mit zweiteiligen Kratzeisen, insbesondere Doppelmittelkettenförderer

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