DE16896C - Selbsttätiger Reinigungsapparat für aspirirte Staubfilter - Google Patents
Selbsttätiger Reinigungsapparat für aspirirte StaubfilterInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D46/00—Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
- B01D46/42—Auxiliary equipment or operation thereof
- B01D46/4272—Special valve constructions adapted to filters or filter elements
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D46/00—Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
- B01D46/66—Regeneration of the filtering material or filter elements inside the filter
- B01D46/74—Regeneration of the filtering material or filter elements inside the filter by forces created by movement of the filter element
- B01D46/76—Regeneration of the filtering material or filter elements inside the filter by forces created by movement of the filter element involving vibrations
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE SO: Mühlen und Zerkleinerungsmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. Juni 1881 ab.
Die Zeichnung stellt die Drosselklappe A im Innern des Rohres abgeschlossen, den Drehschieber
B der äufseren Spiegelöffnung offen dar.
Während der Zeit der Staubfilterreinigung functionirt die Klappe A.
Das an A und B angebrachte Gewicht C dient zum selbstthätigen Andruck der Klappe
und des Drehschiebers. D ist eine Stirnkurbel, E eine Regulirvorrichtung für die Länge der
Zugstange, welche das Staubfilter verbindet, F und G sind Riemscheiben, im Hängelager
geführt. Sobald nun der Antriebriemen von der Leerscheibe G auf die Arbeitsscheibe F
geschoben wird, so setzt der Drehschieber das Rohr mit der äufseren Luft in Verbindung; die
Drosselklappe innerhalb des Rohres schliefst sich ab, und die Stirnkurbel bringt das im
Kasten H angebrachte Staubfilter in eine senkrecht rüttelnde Bewegung.
Diese Verschiebung des Riemens bewerkstelligt der Auslöseapparat J, und hält dieselbe
auf je 15 Minuten· 1 Minute lang aufrecht.
Die Antriebscheibe K setzt nämlich die Schraube L in Bewegung, welche mit jeder
Umdrehung das Rad M um einen Zahn vorwärtsbewegt.
Die Uebersetzung der Zahnräder M und N ist ι : 10; wenn sich N also einmal um seine
Achse dreht, so hat dies M zehnmal zu thun.
Die gleiche bezügliche Anzahl von Umdrehungen machen auch die mit Einschnitten versehenen
Scheiben O und P.
Mit der zehnten Umdrehung der Scheibe O hat sich P einmal gedreht; es treffen in diesem
Moment die Einschnitte der beiden Scheiben zusammen, und die mit Spiralfeder Q angedrückte
Schubstange R mit ihren zwei Frictionsrollen S und T gleitet in dieselben ein,
verschiebt den Riemen um 75 mm nach vorwärts, stellt den inneren Luftstrom im Rohr ab,
öffnet dem Luftzutritt die Spiegelöffnung des Rohres von aufsen,' bewegt die Kurbel und
rüttelt das Staubfilter ab. Nach Verlauf einer Minute, sobald bei der Scheibe O die Frictionsrolle
61 der Schubstange auf den äufseren Kreis
der Scheibe gekommen ist, öffnet sich durch das Gewicht C die Drosselklappe wieder, und
die Spiegelöffnung des Drehschiebers schliefst sich, der Riemen geht auf die Leerscheibe G,
und das Ganze ruht wieder 15 Minuten.
V ist die vordere Ansicht der Deckelplatte auf dem Apparat J mit darauf befestigter Schubstange
R und ist, um die Anlage besser darzustellen, als abgeschraubt gezeichnet.
Der Zweck aller bis jetzt bekannten selbstthätigen Mahlgang-Aspirationssysteme beruhte
darauf, in gewissen Zeitabschnitten die Klappe des Luftrohres zu schliefsen und die Staubfilter
abzuklopfen.
Erfinder hält dieselben aber für unvollkommen, weil eine pünktliche und intensive Reinigung
der Staubfilter nur dann möglich ist, wenn die Luftcompression innerhalb derselben gehoben ist.
Als Vortheile der hier vorliegenden Construction führt Erfinder an:
1. Die Auslösung des Abklopfapparats wird
durch einfaches Riemenschieben bewerkstelligt, und es ist somit nur ein Auslöseapparat für die
ganze Anlage einer Mühle nothwendig.
2. Die Bewegung bei Reinigung der Staubfilter wird nicht durch Hammerschläge herbei-
geführt, sondern durch Kurbel-Rüttelbewegung bewerkstelligt, welch letztere den Zweck weit
besser erfüllt als erstere.
3. Die Luftrohrklappe ist während der Reinigung nicht nur geschlossen, sondern so angeordnet,
dafs in dieser Zeit frische Luft in den inneren Raum der Staubfilter treten karin, was
zur Folge hat, dafs der im Innern der Staubfilter entstandene luftleere Raum mit frischer
Luft angefüllt wird und sich die am Staubfilter angesetzte Schicht leicht und vollkommen ablösen
kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch: :Eine selbstthätige Ventilvorrichtung an Verschlufsklappen für Saugwindleitung an aspirirten Mahlgängen, welche den Zweck hat, die Luftcompression innerhalb der Staubfilter während des Abklopfungsactes vollständig zu heben und frische Luft zuzuführen, in der Weise, dafs das Verschliefsen der Klappe innerhalb des Rohres unmittelbar den Spiegel des Drehschiebers äufserlich desselben öffnet, ebenso unmittelbar äufserlich schliefst, sobald die innere Klappe sich zu öffnen beginnt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE16896C true DE16896C (de) |
Family
ID=293868
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT16896D Active DE16896C (de) | Selbsttätiger Reinigungsapparat für aspirirte Staubfilter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE16896C (de) |
-
0
- DE DENDAT16896D patent/DE16896C/de active Active
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