DE1690102A1 - Kipphebelschalter,insbesondere Tastenschalter - Google Patents
Kipphebelschalter,insbesondere TastenschalterInfo
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
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Description
SWF~Spezialfabrik fur Au'üo^ubfehöj: Gustav iiau GmbH., 712 Bietigheiin
A 11 565 30.11.1967
pat/l/iiö
KipphebeisehaI tor, insbesondere Tastenschalter
liit; Krf iiidung betrifft einen Kipphebelschal tar, insbesondere
Tastenschalter, mit einem Betätigungsglied, das durch
eine Schalt feder stets in seine Ausschaltstellung gezwungen
wird uiul mit einem Schalt teil in Verbindung steht, welches
durch ein Hastglied entgegen der Kraft der Schaltfeder in
seiner Schaltsteilung gehalten wird.
Es ist bekannt, bei Schaltern zur ttastung des SchaItgLiedes
federnde Kugelras tuiigen zu verwenden. Die Kugel besteht dabei
aus üifitai 1 iiichem Werkstoff, vorzugsweise aus Stahl, was
sich insofern nachteilig auswirkt, aLs die Kante der kalotten-.förffligejn
iiay.tvertie.fung, in der sich die Kugel in ihrer verrasto
ten lage hält, und über die sie sich beim Enfcrasten hini/o^buwegfc,
nach Längerem Betrieb des Schaltors derart abnutzt,
dal* tiie einwandfreie Funktion des Schalters nicht mehr
gegeben lot, v/eil das Sehaltglied nicht mehr mit Sicherheit
in öüinor /orraüfuUm I«ige gehalten wird. Auch die Verwendung
einer Rast feder iuii. steilerer Charakteristik hat keine sichere
Vuvruainwj, dun Sahaltteiles zur Folge, sondern beschleunigt
nur tue Abnutzung der Kante der Rastvertiefung.
Derartige Schill tor sind jedoch unzuverlässig und insbesondere
ist ihre Einsatz in stoß- und ersohiitterungsbeanspruohten Geräten, wie dies beispielsweise in Fahrzeugen der Fall ist,
unmöglich, Dei SchaLtern der eingangs erwähnten Art muü
BAD ORIGINAL
jedoch nach einer bestimmten Dauerlaufzeit noch mit Sicherheit
gewährleistet sein, daß auch bei Stoßen oder Erschütterungen
das SchaLtteil nicht ungewoLLt in eine andere Stellung
zurüeksohaL tet.
Durch die Erfindung soll ein Schalter geschaffen werden, der
die Mangel der bekannten Schalter vermeidet und bei einem geringen Aufwand einen zuverlässigen Betrieb gewährleistet.
Die Aufgabe wird bei einem Schalter der eingangs beschriebenen Art dadurch gelöst, daß das Rastglied federnd im Sehaltteil
angeordnet ist, sich in Einschalte teilung Ln einer gehäusesei tigen Vertiefung atistützt und aus einem elastischen,
abriebfes ten Kims ty tu ff bes teht,
Im einzelnen kann die Ausbildung des Schalters so getroffen
sein, daß die Wirkungsrichtung des ßastgliedes zur AussehuLt-Bewegungsrichtung
des Schalt teils unter einem Winkel /on gleich oder kleiner 90° liegt. Dabei kann das RastgLied Lm
Schalt teil geführt und drehschlüssig gehalten werden.
Erfindungsgemäß schließt sich an die Rastvertiefung eine Erhöhung
an, wobei der Übergang zwischen der Vertiefung und der Erhöhung als eine abgerundete, konvexe Form ausgebildet
sein kann.
Die Ausbildung des !las tgLiedes ist nicht auf die in der Beschreibung
angeführte Form beschränkt, sondern kann vielgestaltig sein, Be i&spLe Lswo Lae kann als Hastglied eine Kugel
vorgesehen a«in, die mit einer zylindrischen FLäche versehen
ist. Dadurch wird statt dor Punktberührung zwischen dem Hautglied
und der Kante der Rastvertiefung eine Linienberührung
erreicht, wodurch eine Entlastung der Rastkante gegeben ist.
Weiterhin kann das Raatglied walzenförmig ausgebildet sein
und einen Führungszapfen aufweisen, wodurch das Rastglied keine wiIlkurl. iuhim, dia einwandfreie -Haltung beeinträchtigendem
Bewegungen auüführon kann.
BAD ORIGINAL
1 0 9 8 1 9 / Π 3 M
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, das Rastglied stiftartig auszubilden und mit Pührungsflachen zu versehen.
Der wesentliche Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, daß das Rastglied aus elastischem, abriebfestem Kunststoff
hergestellt ist. Dauerversuche haben ergeben, daß auf diese Weise die Abnützung der Kante der Rastvertiefung, wenn diese
scharfkantig ausgebildet ist, auf ein Minimum herabgesetzt werden kann. Eine weitere Steigerung der Betriebssicherheit
des Schalters ist dadurch gegeben, daß die Rastvertiefung in eine Erhöhung übergeht, wobei der Übergang eine abgerundete
konvexe Form aufweist. Durch das Zusammenwirken des abgerundeten Überganges und des aus elastischem Kunststoff
bestehenden Rastgliedes wird eine Abnutzung der Schaltteile fast völlig vermieden. Weiterhin wird die Schaltcharakteristik
des Schalters wesentlich verbessert, da zum einen die Schaltkräfte auch bei langem Betrieb des Schalters sich
nicht verändern, und zum andern ein weiches, gedämpftes Schalten ohne harte Schaltschläge möglich ist.
Anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles
wird die Erfindung beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 einen Sohalter in Ausschaltstellung im Schnitt,
Fig. 2 denselben Schalter in Einschaltstellung im Schnitt und
Fig. 3 eine teilweise Darstellung der Rastverbindung
zwischen dem Schaltteil und dem Gehäuse im Schnitt.
Wie in der Zeichnung dargestellt, besteht der Schalter aus einem Gehäuse 11, das mit einem Wandteil 12 und einem Bodenteil
13 versehen ist, zwischen denen ein Sohaltteil Ik verschiebbar
geführt ist.
Um eine im Gehäuse 11 gehaltene Achse 15 ist eine Sohalttaste
- k -
1 0 9 8 1 9 / η -λ B A
iö9uiO2
ΐ6 kippbar gelagert-» Die Sohaltt&ste 16 hat "-einen Aus!«
17» der mittels einer Ausnehmung 18 im Schaltteil 14 formschlüssig
mit dieser« verbunden. ist0 Bei Betätigung der
Sehaittaste 16 k&iin das Schaltteil 14 in seine "Ausschalt-"""
bzwα Einschaltetellung gebracht werden» Dabei ist mn -die
Achse 15 eine Schenkelfeder- 19 angeordnet; die s.iöfa mit ihres!
einen freien Schenkel ,an der Innenseite der Taste KS und mit
dem anderen freien Schenkel an einem Auflager 20 des Gehäuses
11 abstützt, und dadurch d'ie Taste 16' bzw«, das Schältteil
in ihre Äussehaltsteltungen zwingt.
Damit das Schaitteil 14 entgegen der Kraft der Feder 19 in
seiner Einschaltstellung bleibt, in der eine Kontaktbrücke-21 die Kontaktanschlüsse 22 verbindet« .ist im Schaltteil 14
ein ßastglied 23 federnd gelagert, das sich .in=einer Vertiefung
24 des.Wandteiles 12 abstützt« '■"
Erfindungsgemäß ist dieses Rastteil 23 kugelförmig, walzenförmig,
oder stiftförmig ausgebildet und besteht aus einem
elastischen, abriebfesten Kunststoff." Dadurch wird vermieden,
daß die Kante 25 zwischen der Vertiefung '24 und der
Fläche 26 des Wandteiles 12 schon, nach kurzzeitigem...Betrieb
des Schalters durch äas Darübergleiten des Rastglxed*efs 23"
so weit abgenutzt wird, daß ein' sicheres Verrasten des
Schaltteiles über das Rastglied 23 eütgegen Äer Kraft der
Feder 19 nicht mehr gewährleistet isi,.
In weiterer Ausgestaltung des igrfinätingsgeg-enstan'des kann
der übergang von der Vertiefung 24 auf Sie Flüche 26 so ausgebildet
sein, daß sioli 'dix dffe Vertiefung 2,4 eine Erhöhung
27 anschließt (PJg. 3), d*ie d'ifrcfi einen abgerundeten* feorfvexen
Übergang mitcinaixd'er verbunden sind. Die ErfiöhHr'ig 2?7
läuft datiei scherenartig in die Fläche 26 aus. Auf dies:e
Wöise wircf Üb kah&tib käiite 25 g'an'g vefmfetfen ün*ä: ein Ifbgeriinäe-U'r
ÜtieVgäng gwischeÖ (for Veriie'luftg 2^f Und Öer M'dohe
26 erreicht, ohne daß die Sicifeflröiί i&t liaiierung Mos Häst-giiedes
23 iii äbf Vertiefung 2C veriairiöfert wird«
BAD ORJGfN«.
- 1630102
Durch eine derartige Gestaltung des Erfindungsgegenstandes ist ein weiches, angenehmes Schalten gegeben, doch bleiben
die einzelnen Schaltstellungen gefühlsmäßig deutlich erkennbar.
Diese Tatsache wirkt sich insbesondere vorteilhaft bei Schaltern mit mehr als zwei'Schaltstellungen aus. Um
bei der Benutzung des Schalters gleichmäßige Sehaltbedingungen, insbesondere konstante Schalfckräfte, zu erreichen,
ist das Eastglied 23 im Schaltteil 14 geführt und drehschlüssig gehalten. Dadurch können durch Verkanten oder
Verklemmen des Rastgliedes 23 keine unterschiedlichen
Schaltbedingungen oder Betriebsstörungen auftreten.
Das icastglied 23 kann sehr vielgestaltig ausgebildet sein,
und es ist für die durch den Erfindungsgegenstand erzielbare
Wirkung ohsi© Bedeutung, ob es als Kugel ausgebildet und mit
einer zylindrischen Pläohe versehen ist, oder ob ein walzenförmiges
Rastglied verwendet* wird, das einen Führungszapfen, trägt, oder ob ein stiftartiges Hastglied vorgesehen
ist, das Führungsflächen aufweist, oder ob eine andere zweckentsprechende
Ausfuhrung gewählt wird. In jedem Fall ist die
Herstellung des Rastgliedes 23 aus elastischem, abriebfestem Kunststoff das wesentliche Merkmal für den einwandfreien und
sicheren Betrieb des Schalters, Weiterhin kann ein erhöhter
Vorteil durch die abgerundete Ausbildung des. Überganges
zwischen der Vertiefung 24 und der Erhöhung 27 erreicht werden 0 ■ - -
BAD ORIGINAL
Claims (1)
- SWF-Spezialfabrik für Aatnzub^hnr Gustav Hau GmbH», 712 Bietigheim- 6 - A Il 5653O.li.i967■ - "" pat/j/höPaten tans-prüche1« Kipphebelsehalter, insbesondere Tastenschalter, miteinem Betätigangsglied, das durch eine Schaltfedsr stets in seine Ausschalteteilung gezwungen wird, und mit einem m Sehaltteil in Verbindung steht, welches durch sin Rastglied entgegen der Kraft der Sehaltfeder in seiner Schalfcstellung gehalten xvird, dadurch gekennzeichnet, daß das Rastglled (23) federnd iia Schaltteil (l-%) angeordnet ist, sich in Einschaltstellung-in der gehäiiseseitigen Vertiefung (2h) abstützt und aus einem elastl--' sehen, abriebfesten Kunststoff besteht,2, Kipphebelsciialfcer nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirkungsrichtung des Rastgliedes zur Aus—= schalt-Bewegungsrich-tung des Schaltteils (l1*) unter einem Winkel gleich oder kleiner 90° liegt,W ■ 3. KipphebelschaLfcer nach den Anspriiohexi 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,' daß das Rastglied (23) im Sohaltteil (l-'t) geführt und drahayhlüssig gehalten ist,-Ji» Kipphebeisehaltcsr nach den .iiiäpriichüU L bis 3, d-adurch gekennaiitchijurfc, toi/ sieh an die V'ertlöfung lß-i$ im Miiaä.--feeil {12} ö:iue Krisüftunf· (^/) aiisehliaüfc} und -stall der über-ϋΗ\ J biäs 'ϊ s tin-iureUBAD OFHGINAUbo Kipph.ebel!?oIiaM.er imeii den Ansprüchen i . bis 4S dadurch gekermsfc-iufMiet, daß das Rastgljed (23) walzenförmig ausgeMJöet und mit oineia- FUhruRRE-zapfen (28) versehen ist,7c Kipphebel" ,«ölEalt-er nach üen /msprüGlien 1 Ms 4. . dadurch gelrennsseioiinei s daß das i?as-tglied (23) etiftartlg ausge!,!?I«iet ιϊϊ&γ! Eifc Fülsniagsflachen versehen ist»BAD ORIGINAL % Q UM 9 /.Π ^ SLeerseite
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