DE169057C - - Google Patents
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- DE169057C DE169057C DENDAT169057D DE169057DA DE169057C DE 169057 C DE169057 C DE 169057C DE NDAT169057 D DENDAT169057 D DE NDAT169057D DE 169057D A DE169057D A DE 169057DA DE 169057 C DE169057 C DE 169057C
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- sleeve
- head
- friction surface
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24F—SMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
- A24F29/00—Devices for igniting matches; Holders for ignited matches
Landscapes
- Finger-Pressure Massage (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisher bekannten Zündvorrichtungen oder sogenannten Schnellfeuerzeuge, bei
welchen die Zündhölzer in besonderen Hülsen aufbewahrt werden, deren Bohrungen mit Reibflächen versehen sind, setzen eine
Inanspruchnahme beider Hände voraus, indem die eine Hand zum Festhalten der Hülse,
die andere zur Herausnahme des Zündholzes Verwendung findet. Die Erfindung bezweckt,
das Anzünden eines Zündholzes mit einer einzigen Hand zu ermöglichen, während die
andere beliebig zur Verfügung stehen kann, insbesondere um bei Regen oder stürmischer
Witterung den anzuzündenden Gegenstand, wie z. B. eine Zigarre, Pfeife usw., zu schützen.
Zur Erreichung dieses Zweckes wird das Zündholz derart in einer Hülse gelagert, daß
es vor der Benutzung mit seinem hinteren Ende aus der Hülse herausragt, während dagegen
bei Druck auf dasselbe eine Entzündung und zugleich eine Freilegung des brennenden vorderen Zündholzes erfolgt. .
Ein Zündholz gemäß der Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel
veranschaulicht, und zwar zeigen
Fig. ι eine Ansicht desselben,
Fig. 2 einen Längsschnitt,
Fig. 3 das Zündholz im Augenblicke des Gebrauchs,
Fig. 4 nach erfolgter Zündung.
Fig. 4 nach erfolgter Zündung.
Das Zündholz b ist von einer Hülse α umschlossen,
und zwar derart, daß der Kopf und ein Teil des Schaftes sich im Innern
der Hülse befindet, während der übrige Teil aus der Hülse herausragt. Die Innenfläche
des dem Streichholzkopf zunächst liegenden Hülsenendes c ist mit einer rauhen Oberfläche,
beispielsweise Sand, Leim oder einem anderen rauhen Bindemittel, überzogen, um als Reibungsfläche zu dienen. An der
Stelle d kann das Zündholz leicht angeleimt sein, so daß es hierdurch auf seinem Platz
gehalten wird, jedoch beim Druck oder Stoß auf das freie Zündholzende keinen wesentlichen
Widerstand leistet.
Beim Druck auf das freie Ende des Zündholzes, welches aus dem einen Ende der
Hülse hervorragt, kommt der Zündholzkopf in Berührung mit der Reibungsfläche an der
Innenseite der Hülse und wird dadurch entzündet, während gleichzeitig das brennende
Zündholzende an der einen Öffnung der Hülse zum Vorschein kommt.
Die das Zündholz umgebende Hülse wird zweckmäßig kürzer ausgeführt als das
Streichholz selbst, beispielsweise 8/4 der Länge
des letzteren. Dadurch wird ermöglicht, daß der Kopf des Zündholzes in genügender
Länge nach erfolgtem Drucke auf das entgegengesetzte Ende desselben aus der Hülse
herausragen kann (Fig. 4).
Das Material, aus welchem die das Zündholz umgebende Hülse hergestellt ist, besteht
zweckmäßigerweise aus Papier oder dünnem
Claims (1)
- Pappdeckel. Die Hülse ist an beiden Seiten offen. Sie muß für das Zündholz eine möglichst dicht schließende Führung bilden, so daß ein selbständiges Gleiten in derselben ausgeschlossen ist. Andererseits aber muß die Bohrung der Hülse so beschaffen sein, daß bei leichtem Druck oder Stoß auf das freie Ende des Zündholzes eine freie Beweglichkeit des letzteren ermöglicht wird. Dasίο Ende der Hülse, durch welches das entzündete Zündholz zum Vorschein kommt, ist bis auf ungefähr J/4 seiner Länge mit einer Reibfläche versehen, die zweckmäßig aus einer Mischung von Sand und Leim, wie es bei den gewöhnlichen Schwefelhölzern oder schwefelfreien Hölzern der Fall ist, oder aus irgend einem andern Reibstoff hergestellt ist, welcher geeignet ist, eine Entzündung- des über demselben hinweggezogenen Streichholzkopfes herbeizuführen (c in Fig. 2).Das Zündholz kann die allgemein übliche Form aufweisen oder auch gegen den Kopf zugespitzt sein, um zu verhindern, daß dasselbe beim Druck auf dessen freies Ende auf der anderen Seite der Hülse herausgleitet. Zur Verhinderung- dieses Nachteiles kann übrigens auch die Hülse derart ausgebildet sein, daß das Zündholz in einer bestimmten Lage festgehalten wird. Die Befestigungsstelle d zum Festhalten des Zündholzes vor dem Gebrauche kann bei der Bearbeitung der Hülse zugleich mit dem Auftragen der Reibfläche hergestellt werden.Der Gebrauch des neuen Zündholzes ist ein einfacher.Die Hülse wird in einer Hand mit dem Mittelfinger und dem Daumen festgehalten (Fig. 3), während mit dem Zeigefinger ein Druck auf das freie Ende des Zündholzes, welches aus der Hülse herausragt, ausgeübt wird (Fig. 4). Sobald der Kopf des Zündholzes mit der Reibfläche an der Innenseite der Hülse in Berührung kommt, erfolgt die Entzündung, während unmittelbar darauf der brennende Zündholzkopf an dem betreffenden Ende der Hülse zum Vorschein kommt.Pate NT-A ν SPRU c η :Zündholz, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf und ein Teil des Schaftes von einer auf der Innenseite mit einer Reibfläche versehenen Hülse bis zur Benutzung dauernd umgeben ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE169057C true DE169057C (de) |
Family
ID=434214
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT169057D Active DE169057C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE169057C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3612990A1 (de) * | 1986-04-17 | 1986-12-11 | Adrović, Hajran, 2000 Hamburg | Streichholzzuender |
-
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- DE DENDAT169057D patent/DE169057C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3612990A1 (de) * | 1986-04-17 | 1986-12-11 | Adrović, Hajran, 2000 Hamburg | Streichholzzuender |
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