DE169254C - - Google Patents

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DE169254C
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stop
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L3/00Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
    • B61L3/02Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
    • B61L3/04Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling mechanically

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine selbsttätige Zugdeckungseinrichtung, bei der durch den Zug auf mechanischem Wege sowohl vor als auch hinter dem Zuge Deckungsanschlage aufgerichtet werden, die auf einem entgegenkommenden oder nachfolgenden Zuge ein Signal oder die Bremse auslösen.
Von den bekannten selbsttätigen Einrichtungen unterscheidet sich die vorliegende Einrichtung dadurch, daß an jedem Gleise nur eine Reihe von Deckungsanschlägen und Einstellvorrichtungen angeordnet ist. Mit jeder Einstellvorrichtung sind nach vorn und nach hinten je ein Anschlag und je eine Auslösevorrichtung verbunden. Die neue Anordnung macht es also entbehrlich, daß für jede Fahrtrichtung besondere Einstellvorrichtungen und Anschläge angeordnet werden; es dient vielmehr jeder Anschlag als Sperrmittel, mag die Fahrtrichtung die eine oder die andere sein.
Die Fig. ι und 2 zeigen die schematische Anordnung,
Fig. 3 Ansicht .und Schnitt,
Fig. 4 den Grundriß der Einstellvorrichtungen und der Anschläge.
Fig. 5 und 6 stellen Einzelheiten in größerem Maßstabe dar.
Die vor der Lokomotive oder sonst einem Fahrzeuge gestellten Taster t bestehen aus oben bogenförmig gestalteten Schiebern oder aus bügeiförmigen Federn in Verbindung mit Schiebern. An diesen Vorrichtungen ist in bekannter Weise eine in ein Zahnrad eingreifende Zahnstange ^ angeordnet. Auf der Achse des Zahnrades befinden sich Drahtzug
rollen, auf die Drahtzüge d und e auf- und abgewickelt werden, die mit Anschlägen a in Verbindung stehen, wovon sich immer je zwei von verschiedenen Tastern t gestellte zwischen den einzelnen Tastern befinden. Die mit den Rollen r verbundenen Drähte d und e führen in bekannter Weise nach beiden Richtungen und sind so angeordnet, daß sie sich gleichzeitig auf- und abwinden. Diese Drähte sind an den Anschlägen α unmittelbar angebracht, die sich in geeigneter Entfernung vor und hinter den Radtastern befinden. Die Anschläge werden aufgerichtet, wenn die Lokomotive oder das Fahrzeug den betreffenden Radtaster überfährt. Bei der gezeichneten Anordnung sind die Anschläge α mit Gewichthebeln i verbunden, durch die die Anschläge aufgerichtet werden, sobald sich die zugehörigen Zugdrähte von der Rolle r abwickeln. Dagegen werden die Anschläge durch Aufwickeln der Zugdrähte auf die Rollen r niedergezogen. Das Aufwickeln der Drähte auf die mit den Zahnrädern verbundenen Rollen erfolgt bei der gezeichneten Ausführungsform durch das Heben der durch kräftige Federn ν beeinflußten Radtaster und der damit verbundenen Zahnstangen. Die Anschläge dienen in bekannter Weise dazu, die Bremsvorrichtung, die Signalpfeife oder dergl. auf der Lokomotive oder auf dem Zuge in Tätigkeit zu setzen. Das Ausrücken oder Umlegen der aufgerichteten Anschläge a . erfolgt dadurch, daß infolge des Niederdrückens der Radtaster die Rollen r sich drehen. Hierbei werden außer den Drähten d und e weitere Drahtzüge f und g auf die

Claims (3)

  1. Rolle r oder eine besondere Rolle 5 aufgewickelt und angezogen. Die Drähte f und g beeinflussen die Klinken k und ziehen bei der Drehung der Rolle s diese aus einer Verzahnung der Zahnstangen ^ zurück. Dadurch werden die Zahnstangen und die Radtaster frei, und die mit den beiden Drähten d und e in Verbindung stehenden Anschläge werden umgelegt.
    ίο Die Fig. ι und 2 geben eine Übersicht der Verbindungen der Radtaster und der Rollen r und 5 mit den Anschlägen, und zwar sind der Klarheit wegen die Rollen r und s sowie die zugehörigen Drahtzüge in beiden Figuren getrennt dargestellt. In den Figuren sind die verschiedenen Buchstaben mit fortlaufenden Zahlen versehen.
    Mit der Rolle r3 sind durch die Drähte d und e der Anschlag aa und a8 verbunden, und mit der Rolle s3 desselben Radtasters stehen die Sperrklinken /c2 und kA in Verbindung. Der Taster t5 ist durch die Drahtzüge d und e mit den Anschlägen a1 und a12 und durch die Züge/ und g mit den Klinken k* und k6 verbunden.
    Fährt z. B. ein Zug in der Pfeilrichtung (Fig. 1) nach rechts über den Radtaster t3, und wäre ein vorauffahrender Zug auf dem Radtaster i5 oder zwischen den Tastern i5 und iß stehen geblieben, so sind durch den voraufgefahrenen Zug die Anschläge α7 und α12 aufgerichtet. Der nachfahrende Zug wird nun infolge des aufgerichteten Anschlages a1 an der Weiterfahrt gehindert, denn der Anschlag a1 würde erst niedergelegt werden, wenn der vorauffahrende Zug den Taster t6 berührt hätte; dieser Zug würde aber dafür den Anschlag α9 aufgerichtet haben. Würde aber nun der den Taster i5 berührende Zug dem über den Taster ts fahrenden Zuge entgegenfahren , so würde er wieder den Anschlag a1 aufrichten, während der andere Zug den Anschlag a8 aufrichtet. Durch diese Anschläge werden dann beide Züge gebremst.
    Die benachbarten Anschläge sind so weit voneinander entfernt, daß die halbe Entfernung zum Stillsetzen jedes Zuges genügend ist. Es kann natürlich auch die Einrichtung getroffen werden, daß ζ. B. mit dem Taster t3 statt des Anschlages a3 der Anschlag a1 und statt des Anschlages a8 der Anschlag α10 verbunden ist, oder es könnte auch jeder fünfte Anschlag mit dem Taster verbunden sein, z. B. Taster i4 mit den Anschlägen al und au. Dementsprechend würden sich dann natürlich auch die Verbindungen der Taster mit den Auslöseklinken ändern. Ebenso könnten beim Überfahren eines Radtasters je mehrere Anschläge aufgerichtet und später wieder umgelegt werden. Neben den Anschlagen α können natürlich auch noch von den Tastern beeinflußte Signale oder es können nur Signale angeordnet werden.
    Pate nt-A ν Sprüche:
    ι. Selbsttätige Zugdeckungseinrichtung, bei der durch den Zug auf mechanischem Wege an der Strecke Deckungsanschläge gegen nachfolgende und entgegenkonimende Züge aufgerichtet werden, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem Gleise nur eine Reihe von Einstellvorrichtungen und Deckungsanschlägen angeordnet ist und daß mit jeder Einstellvorrichtung sowohl nach vorn als auch nach hinten je ein Anschlag und je eine Auslösevorrichtung verbunden sind, so daß bei jeder Fahrt in der einen oder der anderen Richtung vor dem Zuge ein Anschlag um den anderen aufgerichtet wird und hinter dem Zuge diejenigen Anschläge gestellt werden, die bei der Vorwärtsbewegung unbeeinflußt geblieben sind.
  2. 2. Eine Ausführungsform der unter 1. beanspruchten Einrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar in die Verzahnung der mit den Einstellvorrichtungen
    (t) verbundenen Zahnstange QQ eine Sperrklinke (k) eingreift, die die Einstell vorrichtung in der herabgedrückten Stellung hält und durch die zwei andere, mit ihr durch Zugdrähte (f g) verbundene Einstellvorrichtungen ausgelöst werden.
  3. 3. Eine Ausführungsform der Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Niederdrücken der Einstellvorrichtung die mit den Sperrklinken (k) verbundenen Zugdrähte (f g) aufgewickelt, dagegen die zu denDeckungsanschlagen führenden Drähte (de) gleich- .: zeitig abgewickelt werden, so daß die Drähte (f g) die Auslösung je einer der in beiden Richtungen befindlichen Ein-^ Stellvorrichtungen bewirken, damit diese sich heben können, und dadurch die von ihnen eingestellten Anschläge oder dergl. zurückstellen, während durch das gleichzeitige Abwickeln der Drähte (de) die in beiden Richtungen mit ihnen verbundenen, durch Gewichte beeinflußten Anschläge aufgerichtet werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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