DE1692968B2 - Fallstromverdampfer für die Zukker Industrie - Google Patents
Fallstromverdampfer für die Zukker IndustrieInfo
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- 235000011389 fruit/vegetable juice Nutrition 0.000 claims description 23
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C13—SUGAR INDUSTRY
- C13B—PRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
- C13B25/00—Evaporators or boiling pans specially adapted for sugar juices; Evaporating or boiling sugar juices
- C13B25/02—Details, e.g. for preventing foaming or for catching juice
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D1/00—Evaporating
- B01D1/06—Evaporators with vertical tubes
- B01D1/10—Evaporators with vertical tubes with long tubes, e.g. Kestner evaporators
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Description
Die Erfindung betrifft einen Fallstromverdampfer für die Zuckerindustrie, bei dem das untere Ende der
Heizkammer ungefähr bis zur Hälfte in ein erweitertes Brüdengehäuse hineinreicht, das am Boden einen
Sa'taustrittsstutzen aufweist.
Bei Fallstromverdampfern für die Zuckerindustrie ist es erforderlich, den eingedickten Saft gleichmäßig am
unteren Ende abzuziehen.
Um den Aufwand an komplizierten und störungsanfälligen Steuergeräten möglichst klein zu halten, wird
mit der Erfindung vorgeschlagen, daß oberhalb des Saftaustrittsstutzens ein Saftabzugstriohter angeordnet
ist, der mit seiner kleineren Austrittsöffnung zum Stutzen hinweist und mit diesem einen Ringspalt bildet.
Aus dem Ringspalt kann nur so viel Saft abfließen, wie für die Aufrechterhaltung eines kurzzeitigen Notbetriebes
über Rezirkulation unbedingt erforderlich ist. Bei normaler Beaufschlagung des Verdampfers steigt daher
das Niveau bis zur oberen Einlauföffnung des Saftabzugstrichters, wodurch sich ein geringes Puffervoluinen
ergibt.
Der Saftabzugstrichter ist über Stege mit dem Boden des Brüdengehäuses verbunden, wobei dieser Teil des
Bodens abnehmbar ist. Zu diesem Zweck ist der äußere Teil des Bodens mit einem festen Ringflansch versehen,
an dem der Ringflansch des abnehmbaren Bodenteiles angeschlossen wird. Mit dieser Maßnahme kann mit
einfachen Mitteln sowohl der Saftabzugstrichter als auch der Saftaustrittsstutzen gleichzeitig abgenommen
werden.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung darge-S
stellt, und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigt F i g. 1 einen Längsschnitt durch den gesamten
Verdampfer,
F i g. 2 eine vergrößerte Darstellung des Bodens des Brüdengehäuses.
ίο Mit 1 ist der Heizkammermantel bezeichnet, in dem
ein oberer Rohrboden 2 und ein unterer Rohrboden 3 zur Aufnahme der Heizrohre 4 befestigt sind. Die
Heizkammer ist am oberen Ende mit einem Dampfzuführstutzen 5 und am unteren Ende mit einer
Kondensatabführleitung 6 versehen. In etwa der halben Höhe der Heizkammer ist ein Mannloch 7 vorgesehen.
Mit ungefähr der halben Länge ragt die Heizkammer in ein erweitertes Brüdengehäuse 8 ein, das mit der
Heizkammer 1 einen Ringraum bildet, mit an der
jo höchsten Stelle vorgesehenen Brüdenabzugsstutzen 9.
Der Boden des Gehäuses 8 weist einen Saftaustrittsstutzen 10 auf.
F i g. 2 zeigt den Bodenteil des Brüdengehäuses 8. An dem äußeren Bodenteil 16 ist ein Ringflansch 19
befestigt, der mit einem Gegenflansch 18 ggf. unter Zwischenschaltung einer nicht dargestellten Dichtung
verbunden wird. Mit dem Flansch 18 ist der mittlere Bodenteil 17 fest verbunden, der dadurch abnehmbar ist.
In der Mitte des Bodenteiles 17 ist der Saftaustrittsstutzen 19 angeordnet, über dem sich ein Saftabzugstrichter
11 befindet. Dieser Trichter ist mit seiner kleineren Austrittsöffnung 13 zum Austrittsstutzen 10 gerichtet
und über Stege 15 mit dem Bodenteil 17 verbunden. Die Einlauföffnung 12 des Trichters 11 ist wesentlich größer
als die Austrittsöffnung 13, die mit der öffnung des
Stutzen 10 einen Ringteil 14 bildet.
Bei normalem Betrieb wird sich im unteren Teil des Brüdengehäuses 8 ein Saftstand einstellen, der etwa in
Höhe der Einlauföffnung 12 liegt. Dadurch wird ständig Saft durch den Trichter und den Saftaustrittsstutzen 10
abgeführt. Erst wenn dem Verdampfer nicht mehr genügend Frischsaft zugeführt werden kann, sinkt der
Saftstand unter die Einlauföffnung 12 des Trichters 11,
so daß jetzt nur noch durch den Ringspalt 14 Saft austreten kann. Dabei ist die Querschnittsöffnung des
Ringspalts so bemessen, daß nur eine Teilmenge der normalen Saftmenge austreten kann, wobei dann die
Teilmenge für die Aufrechterhaltung eines kurzzeitigen Notbetriebes über die Rezirkulation verwendet wird,
d. h. daß diese Teilmenge dem Verdampfer fallweise oben wieder zugeführt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Fallstromverdampfer für die Zuckerindustrie, bei dem das untere Ende der Heizkammer ungefähr
bis zur Hälfte in ein erweitertes Brüdengehäuse hineinreicht, das am Boden einen Saftaustrittsstutzen
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Saftaustrittsstutzens (10) ein
Saftabzugstrichter (11) angeordnet ist, der mit seiner
kleineren Austrittsöffnung (13) zum Stutzen (10) hinweist, und mit diesem einen Ringspalt (14) bildet
2. Fallstromverdampfer nach Anspruch !,dadurch
gekennzeichnet, daß der Saftabzugstrichter (11) über Stege (15) od. dgl. mit dem Boden (16) des
Brüdengehäuses (8) verbunden ist.
3. Fallaromverdampfer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (16)
einen abnehmbaren Teil (17) aufweist, an den der Saftabzugstrichter (U) befestigt ist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM0077594 | 1968-03-15 | ||
| DEM0077594 | 1968-03-15 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1692968A1 DE1692968A1 (de) | 1971-08-05 |
| DE1692968B2 true DE1692968B2 (de) | 1975-12-18 |
| DE1692968C3 DE1692968C3 (de) | 1976-07-29 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1692968A1 (de) | 1971-08-05 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EHJ | Ceased/non-payment of the annual fee |