DE1693005B2 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE1693005B2 DE1693005B2 DE1693005A DE1693005A DE1693005B2 DE 1693005 B2 DE1693005 B2 DE 1693005B2 DE 1693005 A DE1693005 A DE 1693005A DE 1693005 A DE1693005 A DE 1693005A DE 1693005 B2 DE1693005 B2 DE 1693005B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- anode
- electrolysis
- acrylonitrile
- cathode
- cell
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
- C25B—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
- C25B3/00—Electrolytic production of organic compounds
- C25B3/20—Processes
- C25B3/29—Coupling reactions
- C25B3/295—Coupling reactions hydrodimerisation
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
- C25B—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
- C25B3/00—Electrolytic production of organic compounds
- C25B3/01—Products
- C25B3/09—Nitrogen containing compounds
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Electrochemistry (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Metallurgy (AREA)
- Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)
Description
Die Möglichkeit, Adipinsäuredinitril durch elektrochemische Hydrodimerisierung von Acrylnitril nach
der Bruttogleichung 2CH2 = CH - CN + 2H2O + 20 NC - (CH,)4-CN -t- 2OH"
herzustellen, ist von großem praktischem Interesse, da man von einem einfach zugänglichen Ausgangsmaterial
in hohen Ausbeuten zu dem gewünschten Stoff gelangt und die Reinheit des Produktes hervorragend
ist. In den letzten lahren sind eine ganze Reihe von Verfahrensweisen für die Durchführung
dieser Reaktion bekanntgeworden, z. B. direkte Elektrolyse in durch Diaphragmen geteilten oder in ungeteilten
Elektrolysezellen oder indirekte Elektrolyse durch Umsetzung des Acrylnitrils mit Alkaliamalgam
und elektrolytischer Herstellung des Alkaliamalgams. In neuerer Zeit ist auch die katalytische Hydrodimerisierung
an Rutheniumkatalysatoren beschriebCii
worden, allerdings mit niedrigen Ausbeuten an Adipinsäuredinitril wegen der Bildung großer Mengen
Propionitril.
Alle bisher bekannten Verfahren besitzen mindestens zwei der im folgenden aufgezählten Nachteile:
Komplizierter Zellenbau,
ungünstige Zellspannungen bei technisch brauchbaren Stromdichten,
langwierige Aufarbeitung,
niedrige Ausbeuten,
langwierige Aufarbeitung,
niedrige Ausbeuten,
Zwangsanfall an anorganischen Nebenprodukten.
Es wurde nun gefunden, daß sich Adipinsäuredinitril durch direkte elektrochemische Hydrodimerisierung
von Acrylnitril unter Verwendung eines Elektrolyten enthaltend Acrylnitril, ein Leitsalz, Wasser
und gegebenenfalls ein Lösungsmittel bei einer Temperatur von 10 bis 6O0C und bei einem pH-Wert
von 1 bis 10 ohne die erwähnten Nachteile herstellen läßt, wenn man die Elektrolyse in einer Zelle mit
einer flüssigen Kathode durchführt, die von einer festen, von der flüssigen Kathode aber nicht benetzten
Anode berührt wird oder in die die feste Anode bis 20 mm tief eintaucht.
Ausgangsmaterial, Hilfsstoffe und Reaktionsbedingungen unterscheiden sich nicht von denen der
bekannten Verfahren.
Im allgemeinen verwendet man ein Elektrolysegemisch, das 30 bis 90 Gewichtsprozent, vorteilhaft
50 bis 65 Gewichtsprozent Acrylnitril enthält.
Wasser wird als Protonendonator verwendet, vornehmlich in einer Konzentration von 3 bis 4O°/o;
man kann aber auch größere oder kleinere Wassergehalte verwenden, z. B. bis herab zu nur 10Zo oder
herauf bis 94 Gewichtsprozent. Es ist zweckmäßig, Elektrolysegemische zu verwenden, die eine homo-
gene flüssige Phase bilden. Sowohl Acrylnitrillösungen
in Wasser als auch Lösungen von Wasser in Acrylnitril sind verwendbar. Obwohl sich die Umsetzung
ohne Lösungs- oder Verdünnungsmittel durchführen läßt, kann es daher zweckmäßig sein,
polare Lösungsmittel mitzuverwenden, um bestimmte Konzentrationen an Acrylnitril bzw. an
Wasser im Elektrolysegemisch einzustellen. Derartige Lösungsmittel können entweder inert sein oder während
der Umsetzung zum Teil eine Veränderung er-
fahren, sie können auch selbst als Protonendonator wirken. Insbesondere kommen als Lösungsmittel in
Frage: niedere aliphatische Alkohole, wie Methanol, Äthanol und Isopropanol, ferner Acetonitril, ferner
mit Wasser teilweise oder vollständig mischbare Äther, wie Tetrahydrofuran, Dioxa.i, Cilycolmonomcihyläther,
oder offene oder cyclische Carbonsäureamide niederer Carbonsäuren, die am Stickstoff auch
alkyl- oder dialkylsubstituiert sein können, beispielsweise Formamid, Monome+hylformamid, Dimethylformamid,
Diniethylacetamid, Diäthylacetamid, N-Methylpyrrolidon.
Es ist vorteilhaft, dem Elektrolysegemisch in geringer Menge einen Stoff zuzusetzen, der anodisch
leichter oxidierbar ist als das Leitsalz, Acrylnitril oder Adipinsäuredinitril. Die als Nebenreaktion zu
Ausbeuteverlusten führende anodische Oxydation der Ausgangs- oder Reaktionsprodukte wird durch einen
solchen Zusatz unterdrückt. Geeignete Stoffe sind beispielsweise niedere Alkohole, insbesondere Mcthanol,
sowie niedere Aldehyde. Der leichter zu oxydierende Stoff wird dem Reaktionsgemisch zweckmäßig
in Mengen von 5 bis 30 Gewichtsprozent zugeführt. Sofern der gesamte bei der Reaktion normalerweise
entstehende Sauerstoff zur Oxydation des Methanols verbraucht würde, wären etwa 100 g Methanol
pro kg Adipinsäuredinitril erforderlich.
Als Leitsalze verwendet man vornehmlich quaternäre Ammoniumsalze bestimmter Säuren, Vorzugs-
3 4
weise in Konzentrationen unter 5 Gewichtsprozent. Die Anoden 2 tauchen in die flüssigen Kathoden
Man kann aber die Leitsalze auch in höheren Kon- 0 bis 10 mm tief ein. Das Reaktionsgemisch 8 wird
zentrationen anwenden, z. B. bis zu 20 Gewichts- von unten über die Düsen 9 zugepumpt, wodurch die
prozent. Die Kationen der Leitsalze besitzen ein sehr Ausbildung eines dünnen, zusammenhängenden
negatives Abscheidungspotential. Als Anionen sind 5 Flüssigkeitsfilms zwischen Anode und Kathode ge-
solche besonders geeignet, die nicht oder nur schwer währleistet ist. Durch den Überlauf 10 verläßt das
oxydierbar sind, z. B. Monoalkylsulfate, Sulfate, Reaktionsgemisch die Zelle, es wird von der Pumpe
Fluoride, Tetrafluorborate, Fluorsulfonate, Toluol- 11 durch den Wärmeaustauscher Ϊ2 wieder über die
sulfonate, Benzolsulfonate. Bevorzugt, wird die Ver- Düsen 9 in die Zelle zurückgeführt. Mit Hilfe der
Wendung der Tetramethyl ammonium- und der Tetra- so Thermometer 13 und der Elektroden 14 werden
äthylammoniumsalze, insbesondere des Äthylsulfats Temperatur und pH-Wert gemessen; dieser wird
und des p-Toluolsulfonats. Andere Leitsalze, die sich durch Zugabe einer geeigneten Base durch den
bewährt haben, sind z. B. Triäthylmethylammonium- Stutzen 15 geregelt. Die bei der Elektrolyse gebil-
methylsulfat, Bis-tetraäthylammoniumsulfat, Bis- deten Abgase entweichen über eine durch den gas-
tetrabutylammoniumsulfat, Tetramethylammonium- 15 dichten Deckel 16 geführte, gekühlte Abgaslei-
methylsulfat, Tetramethylammoniumfluorsulfat. Man tung 17.
kann, manchmal sogar mit Vorteil, auch Gemische Die einzelnen Kathoden/Anodeneinheiten in einer
von Leitsalzen verwenden. Zelle können nach F i g. 1 parallel geschaltet werden.
Als Kathodenmaterial eignet sich wegen seiner infolge der geringen elektrolyrischen Leitfähigkeit
hohen Wasserstoff überspannung und wegen seines 20 des Elektrolysegemisches, die nur etwa 1% der bei
flüssigen Aggregatzustandes insbesondere Queck- der Chloralkalielektrolyse herrschenden Leitfähigkeit
silber, bei Temperaturen oberhalb 30 - C auch erreicht, ist aber auch eine Reihenschaltung der in
Gallium. einem Zellentrog sich befindlichen Elektrodenpaare
Die Anode darf sich im Reaktionsgemisch nicht möglich, ohne daß es zu Korrosionserscheinungen
auflösen, insbesondere bei anodischer Polarisation; »5 au den Elektroden kommt. Eine Unterteilung durch
das Anodenmaterial darf durch die flüssige Kathode Wände, die zwischen den Elektrodenpaaren senk-
nicht benetzbar sein. Diese Forderung wird im all- recht angeordnet sind und deren Höhe nicht ganz
gemeinen durch Graphit oder durch Oxidanoden er- bis zur Oberfläche des Elektrolysegemisches reicht,
fällt. Geeignet sind deshalb Elektrographitf aller ist in diesem Fall zweckmäßig.
Art, vorzugsweise verdichtete Qualitäten, die weniger 30 Es ist ferner zweckmäßig, vor der Elektrolyse die
zur Dispergiemng im Elektrolyten neigen, ferner Anode im ausgetauchten Zustand, d. h. im Abstand
Bleidioxid, entweder massiv oder besser als Schicht von einigen mm von der flüssigen Kathode, bei einer
auf Elektrodenkohle, Nickel oder Titan, sowie Ma- Spannung von etwa 10 Volt 10 bis 30 Minuten vor-
gnetitelektroden, die nach dem Sinterungs- oder nach zupolarisieren. Durch diese »Formierung« wird eine
dem Schleudergußverfahren hergestellt worden sind. 35 Stabilisierung des Systems bei der Elektrolyse er-
Metallische Anoden wie Platin oder Gold eignen reicht.
sich dann, wenn durch eine entsprechende Vor- Die Anode hat während der Elektrolyse eine Ein-
behandlung, z. B. durch längere anodische Vorpoly- tauchtiefe von 0 bis 20 mm in die flüssige Kathode,
merisation für die Ausbildung einer anodischen d. h.. sie berührt entweder oder taucht ein wenig ein.
Deckschicht gesorgt wird. Ferner sind auch Legie- 40 Die Stromstärke nimmt bei gleicher Spannung mit
rungen aus Wolfram mit 10 bis 20°o Nickel gün- wachsender Eintauchtiefe zu, jedoch nur nach Maß-
stig, insbesondere nach einer anodischen Vorpolari- gäbe der größer werdenden Berührungsfläche zwi-
sation in verdünnten Säuren, vorzugsweise Phosphon- sehen Anode und Kathode.
säure. Die Form der Anode ist vorzugsweise zylin- Außer der zentrisch angeordneten Düse sind noch
drisch mit abgerundeten Kanten auf der eintauchen- 45 andere Anordnungen brauchbar, z. B. bei größeren
den Stirnseite. Andere Formen, z. B. Halbkugeln, Anodenstirnflächen zwei rechenförmige Düsen, die
Kegelstümpfe, konkav logarithmische oder Kugel- sich überkreuzen, bei pyramidenförmigen Anodenkalotten
lassen sich ebenfalls verwenden. Die Anode Stirnflächen entsprechende gekreuzte Kammdüsen,
kann auch einen rechteckigen oder quadratischen bei rechteckigen Anoden eine Schlitzdüse über die
Querschnitt aufweisen oder als Kreissegment aus- so ganze Breite am tiefer liegenden Ende der Anode,
gebildet sein. Es ist auch möglich, die Anode in rotierende Bein F i g. 1 wird ein Prototyp für eine Elektrolyse- wegung zu versetzen. So kann man die Zylinderzelle
zur Durchführung des erfindur.gsgemäßen Ver- anode um ihre senkrechte Achse rotieren lassen. Eine
fahrens schematisch wiedergegeben. Das z. B. aus besonders günstige Anordnung ist eine rotierende
Polyolefin oder aus polyolefinbescnichtetem Stahl 55 Kreisscheibe oder Walze mit horizontaler Achse, die
gefertigte Zellengehäuse 1 hat die von der Chlor- bis zur Hälfte in die Kathode eintauchen kann. Dei
alkalielektrolyse nach dem Amalgamverfahren her austauchende Teil wird stets von neuer Lösung begewohnte
flache und längsausgedehnte Form. Ihre netzt, so daß man in diesem Fall auf ein Bespüler
Breite hängt vorn Durchmesser der Anoden 2 ab, der Anode verzichten kann.
ihre Länge von der Zahl der Anoden. Die Anoden 2 60 Die Elektrolyse kann nach dem Berührung bzw
haben zylindrische Form; die Kanten der unteren Eintauchen der Anode ohne weitere Maßnahmei
Stirnfläche sind abgerundet. Die Schienen 3 dienen durchgeführt werden. Durch Kapillarkräfte win
für die Zuleitung des Stromes. Am Boden der Zelle offenbar ein Stoffaustausch zwischen der Berührungs
sind kreisrunde Vertiefungei· 4 eingelassen, die einen zone und dem umgebenden Reaktionsmedium ge
etwas größeren Durchmesser als die Anode haben 65 währleistet. Es ist aber aus Gründen der Wärme
und mit der flüssigen Kathode teilweise gefüllt sind. abführung und eines stationären Betriebes vorteil
Die Stromzuführung zu der Kathode wird durch die haft, den Elektrolyten von unten durch die flüssig
eisernen Ringe 6 und die Stromschienen 7 erreicht. Kathode hindurch gegen die Anode zu pumpen. Be
sonders bewährt hat sich für diesen Zweck eine Ringlochdüse (vgl. Ziffer 9 in F i g. 1 und 2), die
koaxial zur Anode direkt unter dem Mittelpunkt der Stirnfläche angeordnet ist. Die Düse ist z. B. an der
Anode befestigt, wodurch eine gleichmäßige Verteilung erzielt wird; die Flüssigkeitszuleitung muß in
diesem Fall natürlich elastisch ausgeführt sein. Man kann den Elektrolyten aber auch durch die Anode
hindurch über eine koaxiale Bohrung an die untere Stirnfläche der Anode heranführen. Durch das Bespülen
der Berührungszone mit frischem Elektrolyten wird auch eine Verbesserung der Stromspannungsverhältnisse
erreicht, wie Tabelle 1 zeigt. Die Versuchsbedingungen entsprechen denen in Beispiel 1,
mit Ausnahme des Anodenmaterials. Die Versuche wurden mit einer zylindrischen Anode von 1 cm2
Querschnitt durchgeführt.
| Tabelle | 1 | 1'[V] | |
| Anode |
Bespülen der
Anode |
/ [A/dm2] | 8,0 8,0 8,0 8,0 8,0 |
| Magnetit Graphit |
ohne schwach stark ohne mittelstark |
50 80 100 40 70 |
|
Bei der Elektrolyse nach dem erfindungagemäßen
Verfahren können sehr günstige Stromspannungsverhältnisse auch bei Weinen Leitsal?konzentrationcn
erhalten werden, wie in Tabelle 2 gezeigt wird. Die Versuchsbedingungen entsprechen denen in Beispiel
1, d.h., die Anode besteht aus mit Bleidioxid beschichtetem Graphit.
| Tabelle 2 | ; [A/dm»] bei 8 V | |
|
Gewichtsprozent
NEt4EtSO4*) |
y [A/dm»] bei 5 V | 33 73 105 |
| 0,3 1,0 3,0 |
20 38 55 |
|
*) NEt4EtSO4 = Tetraäthyiammonjum-äthylsulfat.
Aus diesen Zahlen geht hervor, daß man mit der erfindungsgemäßen Anordnung die Elektrolyse auch
bei kleinen Leitsalzkonzentrationen bei mäßigen Spannungen mit Stromdichten von 20 bis 100 A'dm2
durchführen kann, also im Bereich der bei der Chloralkalielektrolyse üblichen Stromdichten.
Bezüglich des pH-Wertes bei der Elektrolyse hat sich überraschend herausgestellt, daß man mit der
erfindungsgemäßen Zelle bei ungewöhnlich niedrigen pH-Werten arbeiten kann, ohne daß hierbei vermehrte
Nebenprodukte (Propionitril) entstehen. Während bei den bekannten Verfahren der günstige
pH-Bereich bei 7 bis 10 liegt, ist es vorteilhaft, beim Verfahren nach der Erfindung einen pH-Wert von
3 bis 6 einzustellen, man kann aber auch einen höheren pH-Wert anwenden, z. B. bis zu 10. Die untere
pH-Grenze kann man bis pHl absenken. Der niedere pH-Wert wirkt sich sehr günstig auf den Verbrauch
an quatemären Ammoniumhydroxiden zur Regelung des pH-Wertes aus. Der spezifische Basenverbrauch
zur Konstanthaltung eines pH-Wertes von 7 bis 8 beträgt 0,5 bis 1,0 m Mol/Ah, bei pH 3 bis 4
jedoch nur noch 0,05 bis 0,1 m Mol/Ah.
Die Elektrolyse wird bei einer Temperatur von 10 bis 60° C, vorzugsweise von 25 bis 40° C, durchgeführt.
Der Umsatz des eingesetzten Acrylnitril beträgt
10 bis 7O°/o. Di» Elektrolyse kann kontinuierlich
durchgeführt werden, indem man die Reaktionso mischung ζ. B. gemäß F i g. 1 oder 2 zirkulieren läßt
und nach Erreichen des gewünschten Umsatzes diesen konstant hält durch Zudosieren frischer Reaktionsmischung
unter gleichzeitiger Entnahme von umgesetzter Mischung aus der Zelle.
Infolge der geringen Leitsalzkonzentration ist die Aufarbeitung des Elektrolyseaustrages sehr einfach.
Die niedrigsiedenden Komponenten, nämlich nicht umgesetztes Acrylnitril, Lösungsmittel, Propionitiil
und Wasser sowie die hochsiedenden Komponenten
*o Adipodinitril sowie Cyanäthylierungsprodukte des Wassers und gegebenenfalls des Alkohols, können
unmittelbar durch Destillation isoliert werden. Als Rückstand verbleiben oligomeres Acrylnitril und
Leitsalz.
»5 Die Tatsache, daß man bei der Chloralkalielektrolyse die Graphitanode in die Quecksilberkathode
kurzschlußfrei eintauchen kann, ist schon seit Tnhren
bekannt, (vergleiche z. B. deutsche Auslegeschrift 1146481 und französische Patentschrift 1 404 8%).
Das erfindungsgemäße Verfahren unterscheidet sich aber von den bekannten Verfahren in folgenden wesentlichen
Punkten:
a) Fs wird eine organische Verbindung umgesetzt; bisher war nur die Elektrolyse von anorganischen
Verbindungen in Zellen mit sich bc rührenden Elektroden bekannt.
b) Es existiert keine kritische Stromdichte, die rn^r.
überschreiten muß, um Kurzschlußfreiheit zu er reichen. In den erwähnten Auslege- bzw. Patent
schritten wird r. B. erwähnt, daß man bei einer Eintauchtiefe von 0,2 bis 5 mm eine Stromdichte
von 70 bis 200 A/ditf überschreiten muß. um
ohne Kurzschluß arbeiten zu können. Beim er
findungsgemäßen Verfahren kann hingegen dir Elektrolyse bei 5 A'dm^ (U = 3,8 V) völlig stationär
durchgeführt werden.
c) Als Erklärung für die Kurzschlußfreiheit wird in der erwähnten Auslege- und Patentschrift an;_;L
geben, daß sich ein Chlorgaspolster unter dci
Anode ausbildet, das einen Kurzschluß unmöglich macht. Diese Erklärung kann für das Verfahren
nach der Erfindung nicht zutreffen, da axt Gasentwicklung an der Anode (Kohlendioxid'
vergleichsweise gering ist; bei kleineren Stromdichten,
wie 5 bis 20 A/dm2, ist sie praktisch kaum sichtbar.
In den nachfolgenden Beispielen bedeutet
| PN | Propionitril, |
| ADN | Adipinsäuredinitril, |
| CEE | Bis-cyandiäthyläther, |
| OPN | ß-Hydroxypropionitril, |
| BDN | Bernsteinsäuredinitril, |
| Sonst. | sonstige Nebenprodukte, |
| R | Rückstand, |
| Me | Methyl, |
| Et | Äthyl. |
Die Elektrolyse wird mit einer in F i g. 2 schematisch wiedergegebenen Anordnung (die Ziffern korrespondieren
mit denen in Fig. 1) durchgeführt. Die Elektrolysezelle 1 aus Glas enthält die zylindrische
Anode 2 aus Graphit, der mit einer 50 μ dicken Schicht aus Bleidioxid bedeckt ist. Der Strom wird
über die kupferne Zuleitung 3 geleitet. Der Durchmesser der Anode beträgt 44 mm, ihre Stirnfläche beträgt
15 cm8. Sie taucht während der Elektrolyse 2 mm in das den Boden 4 der Zelle bedeckende
Quecksilber 5 ein. Die Stromzuführung zu dieser Quecksilberkathode erfolgt über den Platinstift 6, der
in ein Glasrohr eingeschmolzen ist und mit der Kupferleitung? verschweißt ist. Die Reaktionsmischung
wird von unten über eine aus Polyäthylen gefertigte Ringlochdüse 9 zugepumpt und verläßt die Zelle am
Überlauf 10. Mit der Pumpe 11 wird das Reaktionsmedium durch den Kühler 12 im Kreis gepumpt. Mit
Hilfe des Thermometers 13 wird die Temperatur und mit der Elektrode 14 der pH-Wert gemessen; dieser
wird durch Zugabe von / m-Tetramethylammoniumhydroxidlösung
durch den Tropf trichter 15 auf pH 4 gehalten. Die Abgase entweichen durch den den
Deckel 16 geführten Solekühler 17.
Zu Beginn der Elektrolyse werden 1000 g einer Mischung aus 54 Gewichtsprozent Acrylnitril, 28 Gewichtsprozent
Isopropanol, 16 Gewichtsprozent Was
ser und 2 Gewichtsprozent Tetraäthylammoniumäthylsulfat
in die Vorrichtung eingefüllt. Die Anode wird zunächst, ohne das Quecksilber zu berühren, bei
U = 10 V und i = 0,3 A etwa 15 Minuten vorpolarisiert.
Dann wird die Anode langsam in die Quecksilber-Kathode bis zu einer Tiefe von 2 mm eingetaucht.
Die Stromstärke wird auf 15 A, entsprechend einer Stromdichte von 100 A/dm2, eingestellt. Die
mittlere Zellspanung U2 während der Elektrolyse beträgt
10,4 V. Die Temperatur wird aus 38° C gehalten. Nach 7.28 Stunden, entsprechend einer Strommenge
von 109,1 AH und einem theoretischen Umsatz des Acrylnitrils von 40% wird die Elektrolyse
abgebrochen. Die Reaktionsmischung ist klar und fast
farblos. Der spezifische Basenverbrauch beträgt 0,12 Mol/Ah.
Die Aufarbeitung erfolgt durch Destillation der niedrigsiedenden Anteile in einem Dünnschichtverdampfer
und anschließende Destillation der hochsiedenden Anteile unter vermindertem Druck. Im
Rückstand wird eine S- und N-Analyse vorgenommen und hieraus der Anteil an oligpmerem Acrylnitril berechnet,
durch Gaschromatographie wird im Niedrigsiedenden das Propionitril und im Hochsiedenden dzt
Adipodinitril, der Biscyandiäthyläther, das /?-Hydroxypropionitril,
das Bernsteinsäuredinitril sowie sonstige Nebenprodukte bestimmt. In Tabelle 3 sind
die Ausbeuten zusammen mit zwei anderen Versuchen mit 20 und 30 °/o Umsatz wiedergegeben.
| ADN | PN | Materialausbeute *) | BDN | Sonst. | R | Stromausbeute | o) | PN | MMe4OH- | |
| Umsatz | 85,7 | 1,0 | 1,4 | 11,4 | 2 | Verbrauch | ||||
| 86,3 | 1,6 | CEE + OPN |
0,3 | 2,0 | 9,3 | ADN | 3 | (mMol'Ah) | ||
| 20 | 89,2 | 2,9 | 0,7 | 0,3 | 1,3 | 6,3 | 81 | 5 | 0,17 | |
| 30 | 0,5 | 86 | 0,15 | |||||||
| 40 | 83 | 0,12 | ||||||||
*) Bezogen auf das umgesetzte Acrylnitril.
Elektrolyse wird nach einem theoretischen Stromumsatz von 20 °/o abgebrochen.
In Tabelle 4 sind die bei verschiedenen pH-Werten erhaltenen Ausbeuten, zusammen mit der mittlerer
In der in Beispiel 1 beschriebenen Anordnung wird 50
die Elektrolyse unter den dort angegebenen Bcdinguneen durchgeführt, jedoch mit der Änderung, daß Zellspannung und dem spezifischen Laugenverbraucli bei ) = 10 A (/ = 67 A/dm2) elektrolysiert wird. Die einander gegenübergestellt.
die Elektrolyse unter den dort angegebenen Bcdinguneen durchgeführt, jedoch mit der Änderung, daß Zellspannung und dem spezifischen Laugenverbraucli bei ) = 10 A (/ = 67 A/dm2) elektrolysiert wird. Die einander gegenübergestellt.
pH
| ADN | PN |
| 83,9 | 1,0 |
| 84,5 | IJ |
| 84,3 | 0.9 |
| 84,5 | 1,9 |
| Materialausbeute *) | BDN | Sonst. | R | Stromausbeule | ADN | PN | Wx[V] | MMe4OH- |
| (0Zs | _ | 4,3 | 10,3 | CVo) | 82 | 2 | Verbrauch | |
| 2,2 | 11,1 | 85 | 3 | 7,6 | (mMol/Ah) | |||
| 0,4 | 1,1 | 12,9 | 83 | 2 | 7,8 | 0,02 | ||
| 0,4 | 1,6 | 11,0 | 75 | 3 | 8,1 | 0,15 | ||
| 8,0 | 0,35 | |||||||
| 0,49 | ||||||||
| CEE + OPN |
||||||||
| 0,5 | ||||||||
| 0,5 | ||||||||
| 0,4 | ||||||||
| 0,8 | ||||||||
*) Bezogen auf das umgesetzte Acrylnitril.
409 518/431
Λ Π 1 R
B e i s p i el 3
In der in Beispiel 1 beschriebenen Anordnung wird die Elektrolyse unter den Bedingungen des Beispiels 2
(/ = 67 A/dm2, pH 4, 20 Vo Umsatz) durchgeführt, jedoch bei folgenden Leitsalzkonzentrationen:
a) 1 % Tetraäthylammonium-äthylsulfat, 55°/o AN,
28%Isopropanol, 16% Wasser;
b) 2n/o Tetraäthylammonium-äthylsulfat, 54% AN,
28% Isopropanol, 16% Wasser;
c) 3 % Tetraäthylammonium-äthylsulfat, 53% AN, 28 % Isopropanol, 16 % Wasser.
In Tabelle 5 sind die Ausbeuten und die mittleren
Zellspannungen bei diesen Versuchen zusammengestellt:
| ADN | PN | Tabelle | BDN | 5 | Sonst. | R | Stromausbeute | ADN | PN | 9,5 | |
| 87,1 | 1,7 | Materialausbeute *1 | 1,4 | 9,3 | Wo) | 82 | 3 | 7,8 | |||
| 84,5 | 1,7 | fO/, | — | 2,2 | 11,1 | 85 | 3 | 6,6 | |||
| Versuch | 85,7 | 1,0 | V /D | 1,4 | 11,2 | 81 | 2 | ||||
| CEE + OPN |
|||||||||||
| a | 0,5 | ||||||||||
| C | 0,5 | ||||||||||
| b | 0,7 | ||||||||||
*) Bezogen auf das umgesetzte Acrylnitril.
B e i s ρ i e 1 4 a5 / = 67 A/dm*, U = 8,1 V, 25 % Umsatz: 30° C,
pH 4,5.
In der in Beispiel 1 beschriebenen Anordnung wird b) 30% DMF, 1,5% Tetraäthylamnionium-äthyldie
Elektrolyse unier folgenden Bedingungen, d.h. sulfat, 48,5% Acrylnitril, 20% Wasser:
unter Verwendung anderer Colösungsmittel, durch- < / = 32 A/dm2, U = 8,1 V, 25% Umsatz; 230C,
geführt: 30 pH 3,4.
a) 20 % Methanol, 2 % Tetraäthylammonium-äthylsulfat, 67% Acrylnitril und 11 % Wasser;
In Tabelle 6 sind die Ausbeuten und die mittleren Zellspannungen bei diesen Versuchen wiedergegeben:
| Versuch | ADN | PN | Materialausbcute *) | BDN | Sonst. | R | Stromausbciiie (Vo) |
PN |
| 80,7 86,6 |
7,6 2,2 |
CEE + OPN |
1,0 1,0 |
4,6 1,8 |
6,1 8,4 |
ADN | 13 4 |
|
| a b |
— | 61 83 |
||||||
*) Bezogen auf das umgesetzte Acrylnitril.
In der in Beispiel 1 beschriebenen Anordnung, jedoch mit einer Anode von 100 mm Durchmesser und
einer Stirnfläche von 80 cm2, die mit 50 μ Bleidioxid bedeckt war, wird die Elektrolyse unter den Bedingungen
des Beispiels (pH 4,20 % Umsatz), jedoch mit i = 30 A entsprechend / = 37,5 A/dm2 durchgeführt.
Die Zusammensetzung des Elektrolyten ist 54% Acrylnitril, 28% Isopropanol, 16% Wasser, 1,5%
Tetraäthylammonium-äthylsulfat. Der spezifische Laugenverbrauch beträgt 0,06 m Mol/Ah. Die Aufarbeitung
ergibt Materialausbeuten, bezogen auf das umgesetzte Acrylnitril, von:
Die Zellspannung beträgt zu Beginn des Versuche« 6,9 V und am Ende des Versuches 6,5 V.
55
In der in Beispiel 1 beschriebenen Anordnung, jedoch mit einer Anode aus Graphit (ohne PbO2-Schicht)
wird die Elektrolyse unter den in Beispiel 1 angegebenen Bedingungen (/ = 67 A/dm2, 20"Zo Umsatz),
jedoch bei pH 5 und mit 1% NEt1EtSO4
durchgeführt. Die Zellspannung beträgt 10 V. Dei spezifische Laugenverbrauch beträgt 0,30 m Mol Ah
Es werden Materialausbeuten, bezogen auf das umgesetzte Acrylnitril, erhalten von:
ADN =84,3%, PN = 3,0% (CEE + OPN) 0,7%, BDN = 0%, Sonst. = 4,1% und
R = 7,9%.
Stromausbeuten: ADN = 89%, PN = 6%.
Stromausbeuten: ADN = 89%, PN = 6%.
ADN = 76,6 %, PN = 4,0 % (CEE
= 0,5%, BDN = 0,5%, Sonst. = 2,4%,
R= 16%.
= 0,5%, BDN = 0,5%, Sonst. = 2,4%,
R= 16%.
Stromausbeuten: ADN = 69%, PN = 7
4018
In der in Beispiel 1 beschriebenen Anordnung, jedoch mit einer Anode, die sich um ihre senkrechte
Achse mit 100 Umdrehungen pro Minute langsam dreht, wird die Elektrolyse unter den in Beispiel 2 angegebenen
Bedingungen (J = 67 A/dm2, 20Vo Umsatz),
jedoch bei pH 5, durchgeführt. Der Elektrolyt wird über eine gewöhnliche Glasdüse, die sich 5 mm
unterhalb des Mittelpunkts der Anodenstirnfläche befindet, zugepumpt. Die Zellspannung betrug 8,4 V.
Es wurden Materialausbeuten, bezogen auf das umgesetzte Acrylnitril erhalten von:
ADN = 87,0 Vo, PN= 2,2Vo, (CEE + OPN) = 0,6Vo, BDN = OVo, Sonst. = 2,0Vo, R - 8,2Vo.
Stromausbeuten: ADN 81 Vo, PN 4 Vo.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
κ Γ·, ι R
Claims (5)
1. Verfahren zur Herstellung von Adipinsäuredinitril
durch direkte elektrochemische Hydrodimerisierung von Acrylnitril unter Verwendung
eines Elektrolyten enthaltend Acrylnitril, ein Leitsalz, Wasser und gegebenenfalls ein Lösungsmittel
bei einer Temperatur von 10 bis 60° C bei einem pH-Wert von 1 bis 10, d a d u r c h g e kennzeichnet,
daß man die Elektrolyse in einer Zelle mit einer flüssigen Kathode durchführt, die von der festen, von der flüssigen Kathode
aber nicht benetzten Anode beöihrt wird
oder in die feste Anode bis 20 ram tief eintaucht.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man eine Anode mit einer
Oberfläche aus Bleidioxid verwendet.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die die Kathode berührende
Fläche der Anode kontinuierlich mit den Elektrolysegemisch bespült.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß man das Elektrolysegemisch
durch die flüssige Kathode von unten her zur Kathode strömen läßt.
5. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Reaktionsgemisch verwendet, das 5 bis 30 Gewichtsprozent
eines niederen aliphatischen Alkohols, insbesondere von Isopropanol, enthält.
Priority Applications (12)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1693005A DE1693005C3 (de) | 1968-03-16 | 1968-03-16 | Verfahren zur Herstellung von Adipinsäuredinitril |
| DE19681804809 DE1804809A1 (de) | 1968-03-16 | 1968-10-24 | Verfahren zur Herstellung von Adipinsaeuredinitril |
| LU58169D LU58169A1 (de) | 1968-03-16 | 1969-03-10 | |
| CH364169A CH517708A (de) | 1968-03-16 | 1969-03-11 | Verfahren zur Herstellung von Adipinsäuredinitril |
| NL6903828A NL6903828A (de) | 1968-03-16 | 1969-03-12 | |
| FR6907088A FR2004052A1 (de) | 1968-03-16 | 1969-03-13 | |
| GB1258619D GB1258619A (de) | 1968-03-16 | 1969-03-14 | |
| BE729856D BE729856A (de) | 1968-03-16 | 1969-03-14 | |
| AT251769A AT289750B (de) | 1968-03-16 | 1969-03-14 | Verfahren zur Herstellung von Adipinsäuredinitril |
| ES364863A ES364863A1 (es) | 1968-03-16 | 1969-03-15 | Procedimiento para la obtencion de adipolinitrilo. |
| US807895A US3642592A (en) | 1968-03-16 | 1969-03-17 | Production of adiponitrile |
| US807896A US3616320A (en) | 1968-03-16 | 1969-03-17 | Production of adiponitrile |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1693005A DE1693005C3 (de) | 1968-03-16 | 1968-03-16 | Verfahren zur Herstellung von Adipinsäuredinitril |
| DE19681804809 DE1804809A1 (de) | 1968-03-16 | 1968-10-24 | Verfahren zur Herstellung von Adipinsaeuredinitril |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1693005A1 DE1693005A1 (de) | 1971-09-02 |
| DE1693005B2 true DE1693005B2 (de) | 1974-05-02 |
| DE1693005C3 DE1693005C3 (de) | 1974-12-19 |
Family
ID=25754577
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1693005A Expired DE1693005C3 (de) | 1968-03-16 | 1968-03-16 | Verfahren zur Herstellung von Adipinsäuredinitril |
| DE19681804809 Pending DE1804809A1 (de) | 1968-03-16 | 1968-10-24 | Verfahren zur Herstellung von Adipinsaeuredinitril |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681804809 Pending DE1804809A1 (de) | 1968-03-16 | 1968-10-24 | Verfahren zur Herstellung von Adipinsaeuredinitril |
Country Status (10)
| Country | Link |
|---|---|
| US (2) | US3642592A (de) |
| AT (1) | AT289750B (de) |
| BE (1) | BE729856A (de) |
| CH (1) | CH517708A (de) |
| DE (2) | DE1693005C3 (de) |
| ES (1) | ES364863A1 (de) |
| FR (1) | FR2004052A1 (de) |
| GB (1) | GB1258619A (de) |
| LU (1) | LU58169A1 (de) |
| NL (1) | NL6903828A (de) |
Families Citing this family (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3755100A (en) * | 1972-06-09 | 1973-08-28 | Nalco Chemical Co | Method for producing acrylamide from acrylonitrile |
| DE2502167C2 (de) * | 1975-01-21 | 1982-09-23 | Basf Ag, 6700 Ludwigshafen | Elektrochemische Zelle mit bipolaren Elektroden |
| US4087336A (en) * | 1976-12-27 | 1978-05-02 | Monsanto Company | Electrolytic reductive coupling of hydroxybenzaldehydes |
| US4155818A (en) * | 1978-07-17 | 1979-05-22 | Monsanto Company | Semi-continuous electro-hydrodimerization of acrylonitrile to adiponitrile with replating of cathode |
| US4472252A (en) * | 1983-03-25 | 1984-09-18 | Ppg Industries, Inc. | Electrolytic synthesis of organic compounds from gaseous reactants |
| US4636286A (en) * | 1983-03-25 | 1987-01-13 | Ppg Industries, Inc. | Electro organic method |
| US4472251A (en) * | 1983-03-25 | 1984-09-18 | Ppg Industries, Inc. | Electrolytic synthesis of organic compounds from gaseous reactant |
| US4462876A (en) * | 1983-03-25 | 1984-07-31 | Ppg Industries, Inc. | Electro organic method and apparatus for carrying out same |
| CN111995547B (zh) | 2020-01-19 | 2021-07-09 | 浙江新和成股份有限公司 | 己二腈的制备方法和装置 |
| CN113774413A (zh) * | 2021-09-30 | 2021-12-10 | 大连理工大学 | 一种在单相溶液中安全高效电解丙烯腈制备己二腈的方法 |
Family Cites Families (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3193574A (en) * | 1960-05-08 | 1965-07-06 | Katchalsky Aharon | Process for the preparation of adiponitrile by dimerization of acrylonitrile |
| DE1146481B (de) * | 1961-07-17 | 1963-04-04 | Uhde Gmbh Friedrich | Verfahren zur Elektrolyse von Alkalichlorid-loesungen nach dem Amalgamverfahren unter Verwendung von Graphitanoden |
| NL291762A (de) * | 1962-04-20 | |||
| US3193479A (en) * | 1962-08-13 | 1965-07-06 | Monsanto Co | Electrolytic coupling of an olefinic compound with a ketone |
| FR1404896A (fr) * | 1964-08-12 | 1965-07-02 | Procédé d'électrolyse des solutions et des sels fondus d'électrolytes |
-
1968
- 1968-03-16 DE DE1693005A patent/DE1693005C3/de not_active Expired
- 1968-10-24 DE DE19681804809 patent/DE1804809A1/de active Pending
-
1969
- 1969-03-10 LU LU58169D patent/LU58169A1/xx unknown
- 1969-03-11 CH CH364169A patent/CH517708A/de not_active IP Right Cessation
- 1969-03-12 NL NL6903828A patent/NL6903828A/xx unknown
- 1969-03-13 FR FR6907088A patent/FR2004052A1/fr not_active Withdrawn
- 1969-03-14 BE BE729856D patent/BE729856A/xx unknown
- 1969-03-14 AT AT251769A patent/AT289750B/de not_active IP Right Cessation
- 1969-03-14 GB GB1258619D patent/GB1258619A/en not_active Expired
- 1969-03-15 ES ES364863A patent/ES364863A1/es not_active Expired
- 1969-03-17 US US807895A patent/US3642592A/en not_active Expired - Lifetime
- 1969-03-17 US US807896A patent/US3616320A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES364863A1 (es) | 1971-01-01 |
| US3616320A (en) | 1971-10-26 |
| US3642592A (en) | 1972-02-15 |
| GB1258619A (de) | 1971-12-30 |
| LU58169A1 (de) | 1969-07-09 |
| CH517708A (de) | 1972-01-15 |
| DE1804809A1 (de) | 1970-06-04 |
| DE1693005C3 (de) | 1974-12-19 |
| BE729856A (de) | 1969-09-15 |
| DE1693005A1 (de) | 1971-09-02 |
| NL6903828A (de) | 1969-09-18 |
| FR2004052A1 (de) | 1969-11-21 |
| AT289750B (de) | 1971-05-10 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1299608B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur elektrolytischen Entfernung von Spuren von Metallen aus nichtmetallischen waessrigen Salzloesungen | |
| DE2547101A1 (de) | Verfahren zur gewinnung der saeure aus ihrer metallsalzloesung und hierfuer geeignete elektrolysezelle | |
| DE2240759B2 (de) | ||
| DE3704915A1 (de) | Elektrochemisches verfahren zum austausch von halogenatomen in einer organischen verbindung | |
| DE1693005C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von Adipinsäuredinitril | |
| DE3447733C2 (de) | Verfahren zur anodischen Oxidation von Aluminium | |
| DE1643693A1 (de) | Verfahren zur elektrolytischen Kondensation von Carbonsaeuren | |
| DE2240731C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von Glyoxylsäure | |
| DE2356657A1 (de) | Verfahren zur elektrolytischen monocarboxylierung von aktivierten olefinen | |
| DE1298087B (de) | Vorrichtung zur Durchfuehrung elektrochemischer Reaktionen | |
| DE2309127A1 (de) | Verfahren zur herstellung von 3,5dijod-4-hydroxybenzonitril und 3-jod4-hydroxy-5-nitrobenzonitril | |
| DE1618838C3 (de) | ||
| DE60121337T2 (de) | Verfahren zur verbesserung einer elektrode | |
| DE1133352B (de) | Verfahren zur Herstellung von Hydrazin | |
| DE194038C (de) | ||
| DE2441036C2 (de) | Verfahren zur elektrochemischen Hydrodimerisation von Acrylnitril | |
| DE3781967T2 (de) | Verfahren zur elektrochemischen oxidation von organischen verbindungen. | |
| DE560583C (de) | Gewinnung von UEberschwefelsaeure und ihren loeslichen Salzen durch Elektrolyse von Schwefelsaeure | |
| EP0019226A1 (de) | Verfahren zur Herstellung von N-alpha-Alkoxy-ethyl-carbonsäureamiden | |
| DE235955C (de) | ||
| DE1643693C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von Sebacinsäuredimethylester durch elektrolytische Kondensation von Adipinsäuremonomethylester | |
| AT88815B (de) | Verfahren zur Verlängerung der katalytischen Wirkungsdauer von Quecksilberverbindungen. | |
| AT121750B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Durchführung elektrolytischer Prozesse, insbesondere solcher mit zersetzlichen Endprodukten. | |
| DE1277216B (de) | Verfahren zur Foerderung der Rueckoxydation von kathodisch reduzierten Metallverbindungen bei der Elektrolyse von waessriger Salzsaeure | |
| DE2503114C3 (de) | Verfahren zur Herstellung von N-(α-Alkoxyäthyl)-carbonsäureamiden |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |