DE169336C - - Google Patents

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DE169336C
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B60/00—Combustion apparatus in which the fuel burns essentially without moving
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B99/00—Subject matter not provided for in other groups of this subclass

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Feuerung mit vom Brennstoffbehälter umschlossener Verbrennungsbüchse, in die das Gemisch der den glühenden Brennstoff im Behälter durchstreichenden Verbrennungsluft und der aus dem Brennstoff sich entwickelnden Gase unter Entzündung von unten eintritt.
Bei den bekannten Feuerungen dieser Art ist die Verbindung dieser Feuerbüchse mit
ίο dem Brennstoffbehälter durch eine einzige Öffnung an ihrer Unterseite gebildet.
Demgegenüber besteht das Wesen der Erfindung darin, daß diese Verbindung durch eine größere Anzahl kleiner Öffnungen hergestellt wird. Diese Anordnung bietet den Vorteil, daß die Verbrennungsgase in gleichmäßiger Verteilung in die Verbrennungsbüchse eintreten und daß gleichzeitig ein Übertritt von Brennstoff in den Verbrennungsraum verhütet wird.
In Fig. ι der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Feuerung in der Seitenansicht in Verbindung mit einem gewöhnlichen stehenden Kessel dargestellt. Fig. 2 ist ein Längsschnitt durch die Feuerung allein. Die Fig. 3 und 4 veranschaulichen die Feuerung in Oberansicht und Querschnitt. Fig. 5 zeigt eine weitere Ausführungsform der Feuerung.
In der Ausführung Fig. 1 bis 4 eignet sich die Feuerung als Hilfsfeuerung in Verbindung mit Dampfkesseln von gewöhnlicher Bauart, doch kann sie auch in anderer Weise ausgeführt und zu anderen Zwecken verwendet werden.
Der Brennstoffbehälter A besitzt bei dem Ausführungsbeispiel der Feuerung gemäß Fig. ι bis 4 zwei ineinanderliegende zylindrische Mäntel 1, 1 (Fig. 2 und 4), zwischen deren Enden Ringe 2, 2 eingenietet sind und die einen Wassermantel oder Hilfsverdampfero bilden. An diesem sind der vordere und hintere Abschlußboden 3 und 4 befestigt, welche auf der Innenseite mit Flanschen zum Tragen der Verkleidung 5 aus feuerfesten Steinen und der ebenfalls aus feuerfesten Steinen bestehenden Verbrennungsbüchse B ausgestattet sind. Die Verbrennungsbüchse ist an ihrer Unterseite mit einer Anzahl öffnungen von solcher Größe ausgestattet, daß keine Teile des Brennstoffes in den Verbrennungsraum eindringen können. Die Lufteintrittsöffnung kann durch einen Deckel 11, 11 (Fig. 3) zwecks Regelung des Luftzutritts mehr oder weniger verschlossen werden.
Die in der Zeichnung dargestellte Büchse besteht aus zwei Hälften; sie besitzt zylindrische Gestalt und läuft am hinteren Ende in einen Kegel 20 aus, der in einem entsprechend ausgebildeten Ansatz 21 des hinteren Bodens 4 gelagert ist. In diesem befindet sich eine Ausströmungsöffnung 22 für die Verbrennungsgase. Die öffnung 22 ist an die öffnung 23 der Feuerbüchse des
stehenden Kessels C angeschlossen. An der Büchse kann eine Reinigungstür 29 (Fig. 1) vorgesehen sein.
Beim Gebrauch in Verbindung mit einem Dampfkessel empfiehlt sich die Anbringung eines Strahlsaugers 33 am vorderen Ende der Feuerung (Fig. 5).
Die Lage der Verbrennungsbüchse B in dem Behälter A kann sich mit dem verwendeten Brennstoff ändern, doch muß sie dem Boden des Behälters nahe genug sein, um die Verbrennung des unter ihr liegenden Brennstoffes zu sichern.
Fig. 5 zeigt den Erfindungsgegenstand in einer zu einem anderen Verwendungszwecke geeigneten Form. Es soll hier die erzeugte Wärme in der Feuerung selbst verwertet werden und muß daher in dieser mit möglichst geringem Verlust zurückgehalten werden, um z. B. in einem Tiegel 61 befindliches Metall zum Schmelzen zu bringen. Zur Einführung des Tiegels 61 ist die Büchse B an ihrer Oberseite mit einer durch einen konischen Deckel 62 aus feuerfestem Stoff verschließbaren Öffnung versehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Feuerung mit vom Brennstoffbehälter umschlossener Verbrennungsbüchse, in die das Gas-Luft-Gemisch von unten eintritt, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen Verbrennungsraum und Behälterraum durch eine größere Anzahl kleiner Öffnungen gebildet wird, damit das Gemisch in gleichmäßiger Verteilung eintritt und ein Übertritt von Brennstoff, in den Verbrennungsraum verhütet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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