DE169499C - - Google Patents

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DE169499C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01LSHOEING OF ANIMALS
    • A01L7/00Accessories for shoeing animals
    • A01L7/04Solid calks or studs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung erstreckt sich auf auswechselbare Hufeisenstollen oder Griffe, welche seitlich in keilförmig ausgefräste Ansätze von Hufeisen eingetrieben werden, wöffii die Stollenzapfen geschlitzt sind, so daß die Stollenreste nach genügender Abnutzung ihren Halt verlieren und selbsttätig ausfallen. Das Wesentliche der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, daß diese in den Stollenzapfen
ίο befindlichen Schlitze mit einer Weicheinlage aus Kupfer, Blei ο. dgl. versehen sind, welche sich beim Einschlagen mehr oder weniger zusammenpreßt, wodurch nicht nur die Federung der Stollenzapfenteile geregelt, sondern auch deren Halt vergrößert werden kann.
Um ein durch Rösten eintretendes Festsetzen der Zapfen im Hufeisen zu verhindern, können die Stollen mit einem nicht rostenden Überzug z. B. aus Nickel, Zinn ο. dgl. ver-
sehen sein. i
Eine Stahlstollen nebst Griff zeigende Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung in den Fig. 1 bis 3 dargestellt.
Die in schwalbenschwanzförmige Nuten f der Ansätze b und c des Eisens α seitlich einzuschlagenden Stollen d und e sind mit Längsschlitzen h versehen. Durch diese wird der Stollen an der Einschlagstelle federnd gestaltet , so daß das Einschlagen ohne Gefährdung des Haltes im Hufeisen wesentlich erleichtert wird. Die Tiefe dieser Schlitze ist, wie bekannt, so bemessen, daß nach Ablaufen des Auftritteiis der im Eisen steckende Zapfenteil aus zwei Stücken besteht, die selbsttätig herausfallen. Wird nun geringe Federung der Stollenzungen gewünscht, so genügt gemäß vorliegender Erfindung die Einlage eines schmalen Weichmetallstreifens g aus Kupfer, Blei ο. dgl. in den Schlitz h, der beim Einschlag des Stollens in das Eisen je nach dem dabei auftretenden Widerstand mehr oder minder stark zusammengedrückt wird. Um ein Einrosten des Stollens in das Eisen zu vermeiden, können die Stollen an den Einschlagstellen verzinnt oder vernickelt bezw. mit irgend einem nicht rostenden Belag versehen werden.
Es ist klar, daß die Schlitze h nicht nur an Spitzstollen, sondern auch an Flachstollen angewendet werden können und auch für Metallblechgehäuse verwendbar sind, welche zur Aufnahme von sogenannten Weichstollen dienen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Auswechselbarer Stollen oder Griff mit längsgeschlitztem, zum seitlichen Eintreiben in Aussparungen des Hufeisens dienendem Zapfen, gekennzeichnet durch eine in den Schlitz des Stollen- oder Griffzapfens eingelegte Weicheinlage aus Kupfer, Blei ο. dgl., welche beim Einschlagen des Stollens mehr oder weniger zusammengepreßt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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