DE1695841B2 - H2,2,2-Trifluoräftyl)-7-chlor-^-dihydro-S-phenyl-iH-M-benzodiazepin-2-one, Verfahren zu ihrer Herstellung und sie enthaltende pharmazeutische Zubereitungen - Google Patents
H2,2,2-Trifluoräftyl)-7-chlor-^-dihydro-S-phenyl-iH-M-benzodiazepin-2-one, Verfahren zu ihrer Herstellung und sie enthaltende pharmazeutische ZubereitungenInfo
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Description
15
in der R ein Wasserstoff- oder Fluoratom bedeutet 2. Verfahren zur Herstellung der Verbindungen
gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man in an sich bekannter Weise
a) ein 2-(2A2-Trifluoräthylamino)-5-chlorbenzophenon der allgemeinen Formel
25
(H)
in der R die in Anspruch l angegebene Bedeutung hat mit einer Verbindung der allgemeinen Formel
JO
J5
40
OR'
(III)
CH2
in der L eine freie oder geschützte Amino- -,0 gruppe und R' einen Alkylrest oder ein Wasserstoffatom bedeuten, oder mit einem Additionssalz dieser Verbindung kondensiert, oder
b) N-trifluoräthylsubstituierte Verbindungen der allgemeinen Formel M
CH2-CF, O
haben, einer intramolekularen Kondensation unterwirft, oder
c) Verbindungen der allgemeinen Formel
(V)
Hai
in der R wie in Anspruch 1 definiti i ist und Hai
ein Chlor-, Brom- oder Jodatom ist, mit Ammoniak kondensiert, oder
d) Verbindungen der allgemeinen Formel
(Vl)
in der R die oben angegebene Bedeutung hat,
mit einer Verbindung der allgemeinen Formel
C(HaI)3-CH2-T
(VII)
in der Hai ein Halogenatom und T eine reaktionsfähige anorganische oder organische Estergruppe
bedeutet, umsetzt, und wenn Hai von Fluor verschieden ist, man dieses Halogen anschließend
gegen Fluor austauscht
3. Pharmazeutische Zubereitungen, enthaltend eine Verbindung gemäß Anspruch 1 und übliche
pharmazeutische Hilfsstoffe.
Die Erfindung betrifft l-(2,2,2-Trifluoräthyl)-7-chlor-
^-dihydro-S-phenyl^H-1,4-benzodiazepin-2-one der
allgemeinen Formel
CH2-CF,
N C
(IV)
bO
(D
in der R und L die oben angegebene Bedeutung
in der R ein Wasserstoff- oder Fluoratom bedeutet.
Diese Verbindungen können hergestellt werden, indem man in an sich bekannter Weise
a) ein 2-{2£2-TrifluorfthyIamino)-5-chlorbenzophenon der allgemeinen Formel
(H)
in der R die oben angegebene Bedeutung hat,
vorzugsweise in Gegenwart eines Lösungsmittels, wie Pyridin, mit einer Verbindung der allgemeinen
Formel
OR'
(III)
CH2
in der L eine freie oder geschützte Aminogruppe
und R' einen Alkylrest oder ein Wasserstoffatom bedeuten, ocirr mit einem Additionssalz dieser
Verbindung kondensiert wobei R' vorzugsweise niederes Alkyl, insbesondere Äthyl ist während L
sehr zweckmäßig eine freie Anvnogruppe ist Von den Anlagerungssalzen, die verwendet werden
können, wird das Chlorid bevorzugt
b) N-trifluoräthylsubstituierte Verbindungen der allgemeinen Formel
CH2-CF, O
(IV)
in der R und L die oben angegebene Bedeutung haben, einer intramolekularen Kondensation, vorzugsweise durch Erhitzen in einem nicht-reaktionsfähigen Lösungsmittel, unterwirft, oder
c) Verbindungen der allgemeinen Formel
(V)
Brom- oder Jodatom ist, mit Ammoniak kondensiert, oder
d) Verbindungen der allgemeinen Formel
H O
I /'
N C
CH,
C=N
in der R wie oben definiert ist und Hai ein Chlor-,
in der R die oben angegebene Bedeutung hat,
mit einer Verbindung der allgemeinen Formel
in der Hai ein Halogenatom und T eine reaktionsfähige
anorganische oder organische Estergruppe bedeutet umsetzt und wenn Hai von Fluor verschieden ist man
dieses Halogen anschließend gegen Fluor austauscht
Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird diese 1-unsubstituierte Verbindung der Alkylierung mit einem
Sulfonat von Trifluoräthanol der allgemeinen Formel
CF3CH2OSO2Z
worin Z für Alkyl, Aryl, Aralkyl oder Polyhalogenalkyl steht unterworfen. Geeignete Sulfonate sind beispielsweise
2,2,2-Trifluoräthylmethylsulfonat
2,2,2-TrifluoräthylphenyIsulfonat
2,2,2-Trifluoräthylbenzylsulfonat und
2,2,2-Trifluoräthyltrichlormethylsulfonat
Bei der Durchführung dieser Aikylierungsreakiion werden die Reaktionsteilnehmer gewöhnlich zusammen
in einem wasserfreien Lösungsmittel ,7 jtem in Gegenwart einer anorganischen Base, wie Kaliumcarbonat,
unter Rückfluß erhitzt. Als Lösungsmittel für diese Reaktion eignen sich beispielsweise
Diäthylenglykoldimethyläther und
4> 1,2,3,4-Tetrahydronaphthalin.
Bei einer weiteren zweckmäßigen Ausführungsform werden die eingesetzten, entsprechend substituierten
Benzodiazepine der allgemeinen Formel VI mit einem
■so 2,2,2-Trifluoräthylbromid, -chlorid oder vorzugsweise
-jodid alkyliert Die Trifluoräthylierungsreaktion mit die:en Halogeniden wird vorzugsweise in nicht reaktionsfähigen organischen Lösungsmitteln, wie Dimethylformamid, oder aromatischen Kohlenwasserstoffen,
-,-) wie Benzol, Toluol oder Xylol, in Gegenwart eines
basischen Kondensationsmittels nach üblichen Methoden durchgeführt Als basische Kondensationsmittel
eignen sich beispielsweise Natriummethoxyd, Natriumhydrid, Kalium-tert-butoxyd und Natriumamid. Die
Reaktion wird gewöhnlich bei Temperaturen im Bereich von etwa 20 bis 110° C, vorzugsweise etwa 65° C, für eine
Dauer von t —24 Stunden, vorzugsweise etwa 7 Stunden durchgeführt, worauf anschließend weiteres Trifluoräthylhalogenid zugesetzt und die Reaktion für eine
weitere Zeit von etwa 16 Stunden fortgesetzt wird. Die gebildeten erfindungsgemäßen trifluoräthylierten Benzodiazepine können durch Abfiltrieren der unlöslichen
Salze, Eindampfen des Filtrats, isoliert, durch selektive
Lösungsmittelextraktion weiter isoliert und durch Chromatographie, beispielsweise durch Elution von
einer Aluminiumoxyd-Adsorptionssäule, gereinigt werden.
Die als Ausgangsverbindungen verwendeten Benzodiazepine und deren Vorstufen, z.B. 2-Aminobenzophenone, zur Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen Ober die Trifluoräthylierung der entsprechenden N-unsubstituierten Verbindungen sind in der
LiteratUi, beispielsweise in J. Organic Chem, 27 (1962),
Seiten 562 ff. und 3781 ff. beschrieben.
In J. Org. Chem. 27 (1962), 562-566 werden gewisse
5- Phenyl-1 P3-dihydro-2H-1,4-benzodiazepin-2-one beschrieben, die u.a. in der 1-Stellung Wasserstoff und
spezielle Alkylsubstituenten tragen. Eine dieser Verbindungen aus dem Stand der Technik, und zwar das
7-Chlor-1 -methyl-5-phenyI-13-dihydro-2H-l ,4-benzodiazepin-2-οπ, soll besonders wirksam als Mittel gegen
Konvulsionen und Angstzustände sein. Diese Verbindung, das Diazepam, ist auf dem Markt
Die Erfindung betrifft die beiden in Anspruch 1 gekennzeichneten speziellen neuen 7-Chior-I,3-dihydro-5-Phenyl-2H-l,4-benzodiazepin-2-one,die in der 1-Stellung einen Trifluoräthylsubstituenten haben. Es wurde
gefunden, daß diese beiden l-TrifluoräthyI-l,4-benzodiazepin-2-one signifikante unerwartete Vorteile im
Vergleich zum bekannten Diazepam aufweisen. So ist die eine Verbindung gemäß der Erfindung gegen Angstzustände bedeutend wirksamer als Diazepam, während
die andere Verbindung gemäß der Erfindung eine Wirkung gegen Angstzustände in der gleichen Größenordnung wie das Diazepam aufweist, jedoch eine bedeutend höhere Differenz zwischen der Beruhigungsdosis und der Dosis zeigt, die eine neurologische Beeinträchtigung bewirkt
Diese therapeutische Wirkung der erfindungsgemäßen Verbindungen wurde wie aus den folgenden
Tabellen I und II ersichtlich ist, in Versuchen nachgewiesen.
Tabelle 1
Verbindungen
In Tabelle t wurde die Wirkung gegen Angst bestimmt, indem der Antagonismus der Testverbindung
gegenüber der durch 1,5-Pentamethylentetrazo· verursachten Konvulsionen bei Mäusen nach der Methode
gemessen wurde, die von G. M. Everett und RK. Richards in J, Pharmacology and Experimental Therapeutics (1944), 81,402 beschrieben worden ist
Der die Verhinderung der durch l^-Pentamethyleatetrazol verursachten Konvulsionen bewirkende Test
to wird an Gruppen von wenigstens 6 Mäusen durchgeführt Eine Stunde nach oraler Applizierung der Testverbindung wird den Tieren intraperitoneal 1,5-Pentamethylentetrazol in einer Dosis von 125 mg/kg injiziert.
1,5-PentemethylentetrazoI verursachte eine charakte
ristische Serie von klonischen (alternierendes Zusam
menziehen und teilweises Entspannen von Muskeln) und tonischen (teilweise Zusammenziehung) Konvulsionen,
die zum Tod führen. Es wurde ein System entwickelt, um
den Grad der Schutzwirkung der angewandten Ver
bindung genauer zu bestimmen. In diesem System
wurde jedem Tier der Wert >. für klonische Konvulsionen, der Wert ί für tonische Konvulsionen und der
Wert 1 für Lethalität zugeteilt Jedes Tier konnte daher auf einen maximal möglichen Wert von 3 und jede
Gruppe auf einen Gesamtwert von 18 tür 6 Tiere kommen. Bei der angewandten Dosis von 1,5-Pentamethylentetrazol wird der Maximalwert bei den nicht
behandelten Kontrolltieren immer erreicht. Bei Verwendung dieses Systems kann die Aktivität von Ver-
jn bindungen bei Dosen, die weit unter den normalerweise
in der Literatur genannten liegen, bestimmt werden. Die Anti-Pentamethylentetrazolwerte werden als die EDm
in mg/kg ausgedrückt. Die EDM ist die Dosis, bei der 50% der getesteten Tiere geschützt sind.
j) In der Tabelle I werden außerdem die akuten Toxizitäten für die genannten Verbindungen angegeben, die
durch Verabfolgung von Dosen von 0,1,0,3,1,0,3,0,100
und 300 mg/kg an Mäuse und Notierung der niedrigsten Dosis, bei der jedes der Tiere stirbt, gemessen sind.
A Diazepam
7-Chlor-1 -methyl-5-phenyl-1,3-dihydro-2H-1,4-benzodiazepin-2-on
B 7-Chlor-1,3-d:hydro-5-phenyl-1 -(2,2,2-trifluoräthyl)-2H-1,4-Benzodiazepin-2-on
C 7-Chlor-1 ,S-dihydro-S-o-fluorphenyl-1 -(2,2,2-trifluor
äthyl)-2H-1,4-benzdiazepin-2-on
Für die erfindungsgemäße Verbindung B wurde das therapeutische Verhältnis der wirksamen Dosis, die
erforderlich ist, um eine neurologische Beeinträchtigung Tabelle Il
Verbindung
| Wirkung gegen | Akute | Toxizitäl | Therapeutisches |
| Angst | (oral) | Verhältnis | |
| ED50 mg/kg | b/a | ||
| (oral) | |||
| (a) | (b) | ||
| 1,0 | >300 | 720: I | |
| (LD5n | = 720 mg/kg) |
2,5
0,1
0,1
> 300 770 :
(L D50= 1931 mg/kg)
(L D50= 1931 mg/kg)
> 300 3000 : 1
zu verursachen, zur effektiven Dosis, rlie erforderlich ist,
um eine beruhigende Wirkung zu erzielen, bestimmt.
Die Ergebnisse sind in Tabelle II gegeben.
Wirkung gegen Neurologische Therapeutisches
Angst EDsa mg/kg Beeinträchtigung!- Verhältnis
wirkung (ataxische
Dosis) f:D'Kimg.'kg
(a) (b) b/a
(a) (b) b/a
A Diazepim
B
B
7-Chlor-1,3-dihydro-5-phenyl-1 -(2,2,2 -trifluorälhyl)·
2H-1.4-benzadiazeDin-2-on
0,18
0.5
0.5
0,38
10,0
2,1
20.0
20.0
Die in Tabelle Il genannte Wirkung gegen Angst (Verhaltensdosis) und die neurologische Beeinträchtigungswirkung
(ataxische Dors) wurden unter Verwendung der von S. Irwin in »Animal and Clinical
Pharmalogical Techniques in Drug Evaluation« Yearbook Medical Publications Chicago (1964), S. 36-54
unter Verwendung von Katzen als Versuchstiere bestimmt.
Dabei werden Gruppen von 3 Tieren oral mit einer wäßrigen Lösung (oder 5% Gum Acacia Suspension)
behandelt, die logarithmisch aufgeteilte Dosen (z. B. 10, 60, 100 und 300 mg/kg) der Test verbindung enthalten.
Nach 30, 60 und 120 Minuten werden die Tiere beobachtet, manipuliert und mit Tieren verglichen, die zur
Kontrolle gleichzeitig nur mit Kochsalzlösung behandelt worden waren, um ihr Verhalten und die neurologischen
und autonomischen Veränderungen festzustellen.
Ei wurde eine Bewei iimgsskala verwendet, wuuei bei
normal vorhandenen Anzeichen, ?.. B. spontane Aktivität, Allertheit, Pupillengröße, ein Normalwert von 4
festgesetzt wird und die Veränderungen mit den Werten 5. 6. 7 oder 8 angegeben werden, um leichte, mäßige,
bemerkenswerte oder extreme Erhöhungen anzuzeigen. F.ntsprechend gebon die Werte 3. 2. 1 und 0 einen
leichten, mäßigen, bemerkenswerten oder extremen Abfall der normalerweise vorhandenen Anzeichen an.
Wenn Anzeichen normalerweise fehlen (z. B. Konvulsionen. Schmerzkrümmungen) wird die Aktivität in
einem Anstieg der Bewertung von 0 bis 8 (2 = leicht, 4 = mäßig. 6 = bemerkenswert und 8 = extrem) angegeben.
Die Tiere werden wenigstens 24 Stunden zur Abschätzung der akuten Toxi/ität gehalten. Wenn nach
24 Stunden immer noch Änderungen bemerkt werden, werden die Tiere so lange gehalten und in täglichen
Intervallen beobachtet bis keine Aktivität mehr wahr zunehmen ist.
Die Herstellung der Verbindungen gemäß der hrfirtdung wird in den folgenden Beispielen beschrieben
7Chlor-1.3-dihydro-5-phcnyl-l-(2.2.2trifluorätriyl)-2H-1.4-bcnzodiazepin-2-on
Eine Lösung von Nairiummethylat wird durch Auflösen von 3.9 g Natriummetal! in 500 ml Methanol hergestellt.
Zur Lösung werden 39.0 g 7-Chlor-l.3-dihydro-5-phenyl-2H-l,4-hcnzodia7apin-2-on vom Schmelzpunkt
214 bis 216'C gegeben. Da·· Reaktionsgemisch
wird auf einen Rückstand eingedampft, der in 170 ml Dimethylformamid gelöst wird. Nach Zugabe von 30 g
2.2,2-TrifluoräthyIjodid wird 30 Minuten bei Raumtemperatur
gerührt und dann weitere 7 Minuten auf 60 bis 70°C erhitzt. Nach Zugabe von 29 g 2,2,2-Trifluoräthyljodid
wird weitere 16 Stunden unter Rühren auf 60 bis 700C erhitzt. Die Feststoffe werden abfiltriert und das
Filtrat wird im Vakuum auf einen Rückstand eingedampft. Der Rückstand wird mit Wasser verrieben und
mit Äthyläther extrahiert. Der Äthylextrakt wird mit Wasser gewaschen und über wasserfreiem Natriumsulfat
getrocknet. Das !lösungsmittel wird abgedampft. Der Rückstand wird mit Äthyläther extrahiert und
fiilrieri. Der Äiherextraki wird auf einen Rückstand eingeengt. Der Rückstand wird in Benzol gelöst und an
300 g Aluminiumoxyd Chromatographien, das in einer Glaskolonne von 38 mm Durchmesser enthalten ist,
wobei das rohe Produkt erhalten wird. Die Säule wird mit Benzol eluiert. Das Produkt wird aus Aceton
Petroläther umkristallisiert, wobei das gewünschte Produkt erhalten wird. Schmelzpunkt 164 bis I65°C.
Als Alternative wird die Verbindung dieses Beispiels wie folgt hergestellt:
Man löst 29,5 g 2-(2,2,2-Trifluoräthyl)-amino-5-chlorbenzophenon
und 21,0g Glycinäthylesterhydrochlorid
in 200 ml Pyridin. Man erhitzt die Lösung auf die Rückflußtemperat'ir
und erhält den Rückfluß 15 Stunden unter Rühren aufrecht. Während der ersten Stunde
entfernt man etwa 500 ml Lösungsmittel, das durch trockenes Pyridin ersetzt wird. Man engt die Lösung
unter vermindertem Druck auf einen Rückstand ein, verreibt den Rückstand in Wasser und extrahiert mit
Äther, filtriert etwaige verbleibende Feststoffe ab und trennt die Lösungsmittelschichten ab. Man stellt den
pH-Wert der wäSrigen Lösung auf 8,0 bis 8,5 ein und extrahiert erneut mit Äther. Man vereinigt die Ätherextrakte,
wäscht sie mit Wasser und trocknet sie über wasserfreiem Natriumsulfat. Man Chromatographien in
der vorstehend beschriebenen Weise. Schmelzpunkt 164 bis 165,5"C
Die Ausgangssubstanz kann wie folgt hergestellt werden:
28,6 g N-(2-Benzoyl-4-chlorphenyl)-p-toluol-sulfonamid
ur.-ϊ 5,4 g Natriummethoxyd in 250 ml Benzol werden 1 Stunde unter Rückfluß erhitzt. Nach Zugabe
von 42 g 2,2.2-Trifluoräthyljodid wird das Reaktionsgemisch
unter Rühren 12 Stunden ur.ter Rückfluß erhitzt. Man kühlt, filtriert die Feststoffe ab, dampft das
Lösungsmittel ab. löst den Rückstand in 100 ml konzentrierter Schwefelsäure und erhitzt die Lösung
25 Minuten auf dem Dampfbad. Man kühlt die Lösung, gießt in 1 I Wasser, macht mit Ammoniak basisch und
extrahiert mit Chloroform. Man wäscht die Chloroformextrakte mit Wasser, trocknet über wasserfreiem
Natriumsulfat und dampft das Chloroform ab, wobei 2-(2.2,2-Trifluoräthyl)-amino-5-chlorbenzophenon vom
Schmelzpunkt 99 bis 1000C erhalten wird.
7-Chlor-1.3-dihydro-5-phenyl-l-(2,2.2-trifluoräthyl)-2H-1,4-benzodiazepin-2-on
Man löst 52 g 2-[N-(2.2.2-Trifluoräthyl)-2-bromacet-
-,Ii amido]-5-chlorbenzophenon in 1,01 Chloroform und
läßt Ammoniakgas bei Raumtemperatur in 18 Stu. Jen durch die Lösung perlen. Man dampft das Chloroform
unter vermindertem Druck ab, wäscht den Rückstand mit Wasser, extrahiert ihn mit Äther und wäscht die
γ-, Ätherlösung mit Wasser. Man trocknet die Lösung über
wasserfreiem Natriumsulfat und dampft die Lösung zu einem Rückstand ein. Man kristallisiert den Rückstand
aus einem Aceton-Petroläther-Gemisch, wobei man die bei 164 bis 166° C schmelzende gewünschte Verbindung
«ι erhält.
Die Ausgangssubstanz kann wie folgt hergestellt werden:
Man löst 40,0 g 2-{2,2,2-Trinuoräthylarpino)-5-chIorbenzophenon
in 75OmI Benzol und gibt 31g Brom
hi acetylbromid zu. Man erhitzt das Gemisch auf die Rückfiußtemperatur
und hält 3 Stunden unier Rückfluß. Man kühlt die Benzollösung und wäscht dreimal mit insgesamt
etwa 450 ml Wasser. Man trocknet die
9 IO
ein und kristallisiert den Rückstand aus Hexan, wobei Verbindung Schmelzpunkt
man 52,1 g 2-[N-(2,2,2-Trifluoräthyl)-2-bromacetami- °C
do]-5-chlorbenzophenon vom Schmelzpunkt 115 bis
117-C erhält > /Chlor-l^-dihydro-S-o-fluor- I20-123
wird die folgende Verbindung erhalten: 2H-l,4-benzodiazepin-2-on
Claims (1)
1. l-(2Ä2-Trifluoräthyl)-7-chlor-lß-dihydro-
5-phenyl-2H-l,4-benzodiazepin-2-one der allgemeinen Formel
CH2-CF3 O
ι /■
N C
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |