DE169608C - - Google Patents

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DE169608C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/36Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades
    • B24B3/46Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades of disc blades
    • B24B3/463Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades of disc blades of slicing machine disc blades

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

TSlSE RLlClTFS
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Schärfen des sich drehenden Kreismessers von Aufschnitt-Schneidemaschinen u. dgl., die es ermöglicht, das Messer in einfachster Weise an der Maschine selbst zu schleifen, und die nach dem Gebrauch wieder außer Betrieb gesetzt und abgenommen werden kann. Die Schleifvorrichtung besteht aus einer einzigen Schleifscheibe, die derart
ίο verschiebbar gelagert ist, daß sie sowohl gegen die Vorderseite als auch gegen die Rückseite des Kreismessers gedruckt werden kann, wobei die Lage der Schleifscheibe beim Schleifen der Rückseite der Messerschneide zweckmäßig schräg zur Messerebene gerichtet ist.
Eine Ausführüngsform der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Rückenansicht und
Fig. 3 eine Oberansicht der Vorrichtung bei derjenigen Lage, in der die Schneide des Messers an der Vorderseite geschliffen wird, während die
Fig. 4 und 5 die Anordnung in einer Seitenansicht und in einer Oberansicht in derjenigen Lage darstellen, in der die Rückseite geschliffen wird.
Wie aus Fig. 1 hervorgeht, ist das sich drehende Kreismesser 1 in bekannter Weise auf dem Lagerstuhl 2 vor dem hin- und herbewegten Fleischtisch 3 und dem Tischgestell 4 angeordnet.
Auf dem Lagerstuhl 2 ist die Grundplatte 5 der Schleifvorrichtung festgeschraubt. Die Grundplatte trägt mehrere Stifte, von denen der Stift 6 zur Aufnahme der Gestellhülse 10 der Schleifvorrichtung dient, während der Stift 7 eine weiter unten zu beschreibende Feststellvorrichtung trägt und die Stifte 8 und 9 dazu dienen, den an der Gestellhülse 10 der Schleifvorrichtung angebrachten gegabelten Arm 12 aufzunehmen, je nachdem die Schleifscheibe 14 gleichlaufend oder schräg zur Messerebene stehen soll (Fig. 3 und 5).
Die Schleifscheibe 14 sitzt achsial verschiebbar auf einer Welle 13, die in einem Lagerarm 11· der Gestellhülse 10 der Schleifvorrichtung auf Kugeln gelagert ist.
Die Gestellhülse 10 ruht auf einer den Stift 6 umgebenden Schraubenfeder 15, deren Spannung so bemessen ist, daß sie die Schleifscheibe 14 oberhalb der Messerschneide zu halten strebt. Die Schleifscheibe sitzt auf der Achse 13 zwischen zwei Schraubenfedern 16 und 17, die die erwähnte achsiale Verschiebung der Schleifscheibe gestatten, sie aber für gewöhnlich in einer solchen Lage halten, daß beim Abwärtsdrücken der ganzen Schleifvorrichtung die Schleifscheibe mit ihrer abgeschrägten Rückseite gegen die Rückseite der Messerschneide zum Anliegen kommt (Fig. 4
und 5). Die Schleifvorrichtung wird in diesem Falle so auf den Stift 6 aufgesetzt, daß die Gabel 12 den Stift 9 umfaßt, die Schleifscheibe also eine schräge Lage hat.
Um die Vorderseite der Messerschneide zu schleifen, wird die Schleifvorrichtung so auf den Stift 6 aufgesetzt, daß der gegabelte Arm 12 den Stift 8 umfaßt (Fig. 3), die Schleifscheibe 14 also gleichlaufend zur Messerebene liegt. Wird jetzt die Schleifvorrichtung nach unten gedruckt, um das Messer und die Schleifscheibe miteinander in Berührung zu bringen, so muß dafür gesorgt werden, daß die Schleifscheibe 14 sich vor Erreichung der Messerkante achsial so weit verschiebt, daß sie auf die Vorderseite des Messers zu liegen kommt (Fig. 1). Dies wird durch folgende Einrichtung erreicht:
An der Gestellhülse 10 ist ein Doppelhebel 18 drehbar gelagert, der mit seinem oberen Ende in eine Rille 19 der Schleifscheibennabe eingreift, während sein unteres Ende durch eine Zugstange 20 mit einem einarmigen Hebel 21 verbunden ist, der ebenfalls am Gestell der Schleifvorrichtung befestigt und unten mit einer Abschrägung 22 versehen ist. Auf dem Stift 7 sitzt nun eine Feststellvorrichtung 23, die mit einer auf dem Stift 8 einstellbaren Stellschraube 25 verbunden ist und deren Höhenlage durch die Stellung der Stellschraube 25 bestimmt wird, wobei die erteilte Stellung durch die Klemmschraube 24 gesichert werden kann. An der Feststellvorrichtung 23 sitzt seitlich in der Bahn des einarmigen Hebels 21 ein Stift. 26.
Setzt man nun die Schleifvorrichtung auf die Stifte 6 und 8 auf und läßt sie frei auf der Spiralfeder 6 aufliegen, so befindet sich die Schleifscheibe 14 oberhalb des Kreismessers, aber hinter der Messerebene. Drückt man nun die ganze Vorrichtung herunter, so stößt die Abschrägung 22 des Hebels 21 gegen den Stift 26 und zwingt dadurch den Hebel 21, nach links (Fig. 1) auszuweichen. Dadurch wird das untere Ende des Doppelhebels 18 ebenfalls nach links gezogen und die Schleifscheibe 14 auf ihrer Achse so weit nach rechts verschoben, daß sie vor die Messerebene gelangt. Beim weiteren Herunterdrücken der Schleifvorrichtung wird die Abschrägung 22 von dem Stift 26 frei und der oberhalb der Abschrägung mit einer Aussparung versehene Hebel 21 kann wieder nach rechts gehen. Infolgedessen kann die bei der vorher stattgehabten achsialen Verschiebung der Schleifscheibe gespannte Feder 17 die Schleifscheibe wieder zurückdrücken. Da inzwischen aber die Schleifvorrichtung so tief herabgedrückt worden ist, daß die Schleifscheibe unter den höchsten Punkt der Messerschneide gelangt ist, so wird die Schleifscheibe durch die Feder 17 gegen die Vorderseite des Kreismessers 1 angedrückt (Fig. 1). Beim Hochheben der Vorrichtung findet natürlich die umgekehrte Bewegung' der Schleifscheibe statt, wodurch sie wieder in ihre frühere Lage kommt. Die Abschrägung 22 und die Höhenlage des Stiftes 26 müssen natürlich so gewählt sein, daß die achsiale Verschiebung der Schleifscheibe 14 erfolgt, bevor sie in die Höhenlage der Messerschneide gekommen ist, damit die Schleifscheibe nicht gegen die Schneide stößt.
Um die Schleifvorrichtung sowohl in der in den Fig. 1 bis 3 als auch in der in den Fig. 4 und 5 dargestellten Arbeitslage dem Druck der Feder 15 entgegen festzuhalten, sind auf beiden Seiten der Gestellhülse 10 Zungen 27 befestigt, die mit einer viertelkreisförmigen Aussparung 28 versehen sind. An der Feststellvorrichtung 23 ist zu beiden Seiten ein kreisförmiger Riegel 29 drehbar gelagert, der am Ende auf der oberen Kreishälfte der Dicke der Zungen 27 entsprechend weggeschnitten ist. Dieser Riegel ist mit einem Hebel 30 verbunden, an dem ein Gewicht 31 sitzt, das den Riegel stets in der in Fig. I dargestellten Lage zu halten strebt.
Je nachdem nun die Schleifvorrichtung mit der Gabel 12 über den Stift 8 (Fig. 3) oder über den Stift 9 (Fig. 5) geschoben ist, kommt beim Niederdrücken die eine oder andere Zunge 27 mit dem Riegel 29 in der Weise zum Eingriff, daß sie durch Anstoßen an den Riegel mit ihrem unteren Ende den Riegel in eine solche Lage umdreht, daß sie alsdann mit der Aussparung 28 über die vorstehende halbkreisförmige Hälfte des Riegels einschnappen kann. Hierdurch wird die Schleifvorrichtung in der unteren Stellung festgehalten. Durch Drehen des Hebels 30 um 90 ° wird der Riegel wieder ausgelöst und die Schleifvorrichtung geht unter dem Einfluß der Feder 15 wieder nach oben. Es kommt bei jeder Lage der Schleifvorrichtung nur eine Zunge 27 zur Wirkung, während die andere frei an dem Riegel vorbeigeht (Fig. 3 und 5).
Um beim Schleifen der Vorderseite des Messers zu verhüten, daß die Schneide sich in das Material der Schleifscheibe eindreht, ist die Schleifscheibe auf der flachen Seite, mit der die Vorderseite des Messers geschliffen wird, ausgespart (Fig. 1). Demselben Zweck dient für das Schleifen der Rückseite der Messerschneide die schräge Lage der Schleifscheibe (Fig. 5). In der letzteren Lage dient die Stellschraube 25 zugleich dazu, daß die Schleifscheibe nicht zu tief auf das Kreismesser heruntergedrückt werden kann. Mit zunehmender Abnutzung
des Kreismessers muß die Feststellvorrichtung etwas niedriger eingestellt werden.
Das Schleifen geschieht durch schnelles Umdrehen des Messers, das sich dabei an der sich mitdrehenden Schleifscheibe schärft. Es ist ersichtlich, daß man die Schleifvorrichtung beim Nichtgebrauch vollständig • abheben kann. Es genügt aber auch, sie durch Auslösen des Riegels 29 ihre Höchstlage einnehmen zu lassen, in der sie die Benutzung der Maschine zum Schneiden nicht beeinträchtigt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    , i. Schleifvorrichtung zum Schärfen des umlaufenden Kreismessers von Aufschnitt-Schneidemaschinen u. dgl, gekennzeichnet durch eine Schleifscheibe (14), die derart verschiebbar gelagert ist, daß sie sowohl gegen die Vorderseite als auch gegen die Rückseite des Kreismessers (1) gedrückt werden kann und daß sie beim Schleifen der Rückseite der Messerschneide schräg zur Messerebene gerichtet ist.
    ■ 2. Eine Ausführungsform der Schleifvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung der Schleifscheibe von der Vorderseite auf die Rückseite des Messers oberhalb des Messers beim Niederdrücken der Schleifvorrichtung in die Arbeitslage dadurch erfolgt, daß mit der Schleifscheibe ein Schaltgestänge (18, 20 und 21) verbunden ist, das durch Anschlagen gegen einen festen Anschlag (26) eine seitliche Ver-Schiebung der Schleifscheibe hervorruft.
    3. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Feststellung der Schleifvorrichtung in der Arbeitslage an einem in der Höhenlage verstellbaren Arm (23) drehbare halbkreisförmige Riegel (29) angebracht sind, in die an der Schleifvorrichtung angebrachte Zungen (27) mit viertelkreisförmigen Einschnitten (28) eingreifen können und die durch eine Drehung behufs Freigabe der Schleifvorrichtung ausgelöst werden.
    4. Eine Ausführungsform der Schleifvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifscheibe auf der einen Seite eben und mit einer Aussparung versehen, auf der anderen Seite dagegen kegelförmig gestaltet ist und mit dieser Seite die Rückseite des Messers in schräger Lage bearbeitet, zum Zwecke, ein Einschneiden der Messerschneide in die Schleifscheibe zu verhindern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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