DE169629C - - Google Patents

Info

Publication number
DE169629C
DE169629C DENDAT169629D DE169629DA DE169629C DE 169629 C DE169629 C DE 169629C DE NDAT169629 D DENDAT169629 D DE NDAT169629D DE 169629D A DE169629D A DE 169629DA DE 169629 C DE169629 C DE 169629C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
partial
horseshoe
tracks
plates
shaped connecting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT169629D
Other languages
English (en)
Publication of DE169629C publication Critical patent/DE169629C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C3/00Braiding or lacing machines
    • D04C3/02Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
    • D04C3/14Spool carriers
    • D04C3/18Spool carriers for vertical spools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

I i£Hviai>picit bcz
KAISERLICHES
PATENTAMT.
u 169629 KLASSE 25 b.
Zur Herstellung dreifädiger Spitzen auf Klöppelmaschinen sind bekanntlich die Partialgänge aus zwei Tellern zusammengesetzt, wovon jeder aus einem runden Hauptteller und einem hufeisenförmigen Anschlußteller besteht; zur Erzeugung vierfädiger Spitzen sind die Partialgänge aus drei Tellern zusammengesetzt, indem zwischen die aus einem runden Teller und einem hufeisenförmigen
ίο Anschlußteller bestehenden Endteller ein runder Mittelteller gelegt ist.
Um nun an den drei- und vierfädigen Spitzen durch Ösen oder Zäckchen neue Formen in der inneren Musterbildung hervorzubringen, werden nach vorliegender Erfindung an einzelnen oder an allen Partialgängen der oben bezeichneten Maschinen an sich bekannte, mit Vorrichtungen zur Bildung von Fadenschleifen versehene Teller so angeordnet, daß über diese Teller einzelne, die Schleifen erzeugende Klöppel aus den Partialgangbahnen geleitet und in dieselben mit richtigem Abstande gegen die anderen Klöppel wieder zurückgeführt werden können.
Je nach der Anordnung der Partialgänge gegeneinander werden hufeisenförmige Teller mit innerhalb ihrer Bahn liegenden Zungenweichen an die Partialgänge angeschlossen, oder es werden in eine oder in beide hufeisenförmige Anschlußbahnen der Partialgänge selbst . Zungenweichen eingelegt und diese Partialgänge an den so eingerichteten Bahnen an der äußeren Seite mit durch Zungenweichen abschließbaren Umlauftellern versehen.
In den Zeichnungen ist in den Fig. 1 und 2 die bekannte Zusammenstellung der Partialgänge für dreifädige Spitzen dargestellt und zeigt Fig. 1 die durch die Verbindungsteller ν vereinigten Partialgänge abc mit abwechselnd nach .außen und innen des Haupträderkreises gelegten hufeisenförmigen Anschlußbahnen; in Fig. 2 sind die Partialgänge in nahezu gestreckter Lage abwechselnd innerhalb und außerhalb der im Kreise angeordneten Verbindungsteller ν gelagert. Die Fig. 3 zeigt die bekannte Zusammensetzung und Anordnung der Partialgänge bei vierfädigen Klöppelmaschinen. In den Fig. 4 bis 6 sind die an den Gängen Fig. 1 bis 3 angebrachten, den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Neuerungen veranschaulicht. Die Fig. 7 bis 9 zeigen die Klöppelbahnen beim Laufe der Klöppel über den Partialgang in gestrichelten Linien, während die Überführungen der Klöppel über die hufeisenförmigen Anschlußbahnen oder die Umlaufteller durch punktierte Linien angedeutet sind.
An den Partialgängen abc (Fig. 4) ist entweder an einem oder auch an beiden Tellern des Partialganges eine weitere hufeisenförmige Anschlußbahn d angebracht, die innerhalb der Bahn eine verstellbare Zungenweiche f besitzt. Die Klöppel können nun je nach Einstellung der Weiche / über die Bahnen d geleitet werden, wodurch unter Anwendung der bekannten Flechtfedern die Bildung von Ösen oder Zäckchen und eine Änderung in der Musterung der Spitze erzielt wird. Derselbe
Erfolg kommt zustande, wenn bei den Anordnungen der Partialgänge nach den Fig. 5 und 6 an die innerhalb ihrer Bahn mit Zungenweichen/j versehenen hufeisenförmigen Anschlußbahnen der Partialgänge an eine oder an beide Bahnen die Umlaufteller g angelegt werden, welche gegen die runden Partialgangteller hin durch Zungenweichen h abschließbar gemacht sind. Auch bei diesen Einrichtungen werden durch die ermöglichte Änderung im Laufe der Klöppel Schleifenbildungen erzielt und eine verschiedenartige Musterung in der Spitze herbeigeführt.
Aus einer Betrachtung der Fig. 7 bis 9 ergibt sich, daß ein die punktierte Klöppelbahn durchlaufender, eine Schleife bildender Klöppel seine Stellung mit bezug auf die anderen Klöppel des Partialganges nicht ändert, d. h. wieder auf denselben Flügeleinschnitt gelangt, auf den er kommen würde, wenn er den Lauf nach der gestrichelten Linie verfolgt hätte. Dies wird bei der Partialganganordnung Fig. 4 bezw. Fig. 7 durch die hufeisenförmige Anschlußbahn d mit in dieselbe eingelegter Zungenweiche f erreicht, während der gleiche Erfolg bei den Maschinen Fig. 5 und 6 bezw. 7 und 9 durch die Anbringung einer Zungenweiche J1 im Partialgänge und eines mit Weiche h angeschlossenen Umlauftellers g zustande kommt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Klöppelmaschine für drei- und vierfädige Spitzen, dadurch gekennzeichnet, daß an die Partialgänge, zu dem Zwecke, die Musterbildungen der Spitzen an geeigneten Stellen durch Ösen oder Zäckchen zu ergänzen, an einen oder an beide Teller der betreffenden Partialgänge besondere hufeisenförmige Anschlußbahnen (d) mit innerhalb der Bahnen angeordneten Zungenweichen (f) angebracht oder daß die hufeisenförmigen Anschlußbahnen der Partialgänge, eine oder beide, selbst mit Zungenweichen (fj ausgerüstet und diese Bahnen mit durch Zungenweichen (h) abschließbaren Umlauftellern (g) versehen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT169629D Active DE169629C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE169629C true DE169629C (de)

Family

ID=434734

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT169629D Active DE169629C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE169629C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE169629C (de)
DE223466C (de)
DE157182C (de)
DE196805C (de)
DE251239C (de)
DE194044C (de)
AT29643B (de) Flechtmaschine.
DE896186C (de) Verstellvorrichtung fuer Windewerkzeuge an Federwindemaschinen
DE2512824C3 (de) Fadenwechselvorrichtung für Strickmaschinen
DE9612C (de) Neuerungen- an Flechtmaschinen
DE483006C (de) Verdol-Jacquard-Maschine, deren Kartenzylinder und Nadelbrett unterteilt und in der Breitenrichtung einstellbar sind
DE399539C (de) Aufbaeumvorrichtung mit drei Expansionskaemmen fuer schmale und breite Webketten
DE285387C (de)
DE269505C (de)
DE283934C (de)
DE59170C (de) Klöppelmaschine mit Auslaufgängen zur beliebigen Auslassung von Fadenkreuzungen
DE2683C (de) Verfahren zur Herstellung von Geweben mit krummlienig verlaufenden Kettenfäden
DE244563C (de)
AT40132B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Fedenwechsel an Stickmaschinen.
DE198598C (de)
DE243508C (de)
AT71933B (de) Verfahren zur Herstellung von Bandgeweben mit Spitzeneffekten.
DE397224C (de) Litzengeflecht sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung
DE284199C (de)
AT26421B (de) Flechtmaschine zur Herstellung gemusterter Litzen.