DE169743C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE169743C DE169743C DENDAT169743D DE169743DA DE169743C DE 169743 C DE169743 C DE 169743C DE NDAT169743 D DENDAT169743 D DE NDAT169743D DE 169743D A DE169743D A DE 169743DA DE 169743 C DE169743 C DE 169743C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- folding
- handlebar
- movement
- knives
- arm
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 210000002455 dental arch Anatomy 0.000 claims description 8
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims description 3
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 3
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 2
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 2
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 230000001404 mediated effect Effects 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 description 1
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 description 1
- 210000001519 tissue Anatomy 0.000 description 1
- 230000037303 wrinkles Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H45/00—Folding thin material
- B65H45/02—Folding limp material without application of pressure to define or form crease lines
- B65H45/06—Folding webs
- B65H45/10—Folding webs transversely
- B65H45/101—Folding webs transversely in combination with laying, i.e. forming a zig-zag pile
- B65H45/107—Folding webs transversely in combination with laying, i.e. forming a zig-zag pile by means of swinging or reciprocating guide bars
Landscapes
- Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der Hin- und Herführung der Faltmesser bei Querfaltmaschinen für Gewebe
mittels schwingender Arme, die durch Lenkstangen mit Kurbelzapfen verbunden sind,
kommt ein gleichzeitiger Niedergang der Klammern, welche die Faltlagen an den Faltstellen
halten, mit dem Zeitpunkt, an dem die Faltmesser das eine oder das andere Ende ihrer Bahn erreichen, nur dann zustande,
ίο wenn der Hub des Kurbelzapfens die Stellung
der Faltmesser und die Länge der Lenkstange auf eine bestimmte Faltgröße eingestellt sind. Beim Legen kürzerer oder
längerer Faltbreiten dagegen, wozu der Hub der Kurbelzapfen verkleinert oder vergrößert
wird, stimmt der Niedergang der Halteklammern nicht mehr mit den Endstellungen der
Faltmesser überein. Dies entsteht dadurch, daß die von Hubdaumen getriebenen Halteklammern
eine stets gleichmäßige, unveränderte Bewegung haben, während die Faltmesser eine ungleichmäßige und von der
Länge der Lenkstange und der Stellung der Kurbelzapfen abhängige Bewegung und Bahn
ausführen. Durch diesen Mangel wird die ordnungsmäßige Faltung des Gewebestapels
gestört. i
Zur Beseitigung dieses Mangels wird nach vorliegender Erfindung die Bewegung der die
Faltmesser hin- und herführenden Schwingarme durch eine von parallelen Lenkern getragene
Lenkstange bewirkt, die mit einem Querschlitz für den Eingriff des Kurbelzapfens
versehen ist. Diese Bewegung der Lenkstange wird außerdem noch zum Einstellen der Wendebewegung der Faltmesser
herangezogen.
Die Fig. 1 der Zeichnung stellt eine Seitenansicht der Bewegungsvorrichtung mit den
zum Verständnis der Erfindung nötigen Teilen der Querfaltmaschine und für den Fall dar,
daß die Faltmesser eine geradlinige Bewegung ausführen. In Fig 1 a ist die Bewegungsvorrichtung
in der Ausbildung für einen bogenförmigen Hin- und Hergang der FaItmesser
veranschaulicht. Die Fig. 2a, 2b und 2 c zeigen schematisch die bisherige Bewegung
der Faltmesser, während mit den schematischen Fig. 2d bis 21 und mit den
Fig. 4a, 4b und 4 c verschiedene Stellungen der vorliegenden Bewegungsvorrichtung veranschaulicht
sind. Die Fig. 3 stellt das Getriebe für die Faltmesser in größerem Maßstabe
dar.
Die Faltmesser 18, i8a sind an ihren Enden
an je einem Träger 19 befestigt, mit dem ein Zahnbogen 20 fest verbunden ist; dieser und
der Träger lagern drehbar auf Bolzen 21 der auf beiden Seiten der Maschine angebrachten
Arme 25. Die Schwingung der letzteren und die Wendebewegung der Faltmesser werden
von einem Kurbelzapfen 36 der Welle 32 vermittelt, die durch die Übersetzungsräder 33, 34 von der Haupttriebwelle 35 in
Umdrehung versetzt wird. Der Kurbelzapfen 36 ist in einem radialen Schlitz 37 der Kurbel
mittels einer in diesem liegenden Schraube verstellbar, so daß der Hub gemäß der Herstellung
von Falten verschiedener Breite geändert werden kann. Der Zapfen 36 greift
in eine Querschleife 38 der mit dem Arm 25 bei 29 verbundenen Lenkstange 39. Diese
wird durch den Bolzen 29 zugleich mit dem Lenker 30 verbunden und ist vor der Schleife
38 durch einen Bolzen 40 mit einem zweiten Lenker 41 in Verbindung gesetzt, der mit
dem Lenker 30 gleiche Länge und parallele Lage hat und bei 42 an dem Maschinengestell
seinen festen Drehpunkt besitzt.
Bei einem Vergleich der schematischen Darstellungen (Fig. 2 a, 2 b und 2 c), welche
die Bewegung des die Faltmesser tragenden Schwingarmes in der bisherigen Art mittels
Kurbel k und Lenkstange / zeigen, mit den Darstellungen der Fig. 2d, 2e, 2f sowie 2g,
2 h und 21, welche die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Beweguhgsvorrichtung
schematisch wiedergeben, ist zu erkennen, daß bei der früheren Bewegung der
Ausschlag des Schwingarmes von der Mitte m nach links und nach rechts ungleichmäßig
ist. Werden z. B. die Halteklammern für mittlere Faltbreiten (Fig. 2 b) so gestellt, daß
die Faltmesser ihre Endstellungen erreichen, wenn die Halteklammern niedergehen, so geht
diese .Übereinstimmung verloren, sobald kürzere (Fig. 2 a) oder längere (Fig. 2 c)
Falten gemacht werden sollen. Es müssen daher die Halteklammern jede für sich für
jede Faltbreite eingestellt oder es muß die Lenkstange durch eine andere, kürzere oder
längere, ersetzt werden. Die Fig. 2d, 2e
und 2f verdeutlichen dagegen, daß bei der neuen Bewegungsvorrichtung der Ausschlag
des die Faltmesser tragenden Schwingarmes nach links und nach rechts von der Mitte m
stets gleich groß ist, ganz gleich, ob kleinere oder größere Falten gebildet werden. Hierbei
kann der Drehpunkt des Schwingarmes fest gelagert sein, wie in dem Beispiele Fig. la,
wobei der Lenker 41 unterhalb der Lenkstange angeordnet ist, oder es kann auch,
wie bei der Einrichtung nach den Fig. 2 g, 2 h und 21, wenn die Faltmesser in geradliniger
Bahn bewegt werden sollen, der Schwingarm sich auf einem in einer Geradführung
auf- und abgehenden Bolzen drehen. Die beschriebene Bewegungsvorrichtung ergibt außer der Übereinstimmung der Bewegung
der Halteklammern in bezug auf den Hin- und Hergang der Faltblätter unabhängig von der Größe der Faltbreite noch
die Möglichkeit einer Einstellung und Regelung der Wendebewegung der Faltmesser.
Bei Drehung des Kurbelzapfens werden der Arm 25 und die Faltmesser 18 und ΐ8Λ
nacheinander in die Stellungen gebracht, wie sie in den Fig. 4a, 4b und 4 c schematisch
angedeutet sind, und zwar bei einer geradlinigen Bewegung der Faltmesser, wobei der
Arm 25 drehbar auf einem Bolzen 26 eines Schlittens 27 angeordnet ist, der sich in der
Führung 28 frei auf- und abbewegen kann.
Das Wenden der Faltmesser geschieht an dem Zahnbogen 20 des Halters 19, in den
die innere Verzahnung 23 des um 24 drehbaren Zahnsegmentes 22 eingreift. Dieses
ist mit einem Arm 43 versehen, dessen Ende durch einen Bolzen 44 an eine Stange 45 angelenkt
ist, die am anderen Ende auf einem Drehbolzen 46 ruht, der verstellbar in dem Schlitze 47 der Lenkstange 39 angeordnet
ist. ' Bei einem Vergleich der schematischen Darstellungen in den Fig. 4a, 4b und 4c ist
ersichtlich, daß das innen verzahnte Bogenstück 22 nahezu dieselbe Stellung während
seines Hin- und Herganges behält. Dagegen wird der Drehpunkt 21 des Zahnbogens 20
durch die Schwingbewegung des Armes 25 mit Bezug auf den Drehpunkt 24 des Zahnbogens
22 versetzt, wodurch infolge des gegenseitigen Eingriffes der Zähne beider Bogen eine Drehung des Zahnbogens 20 um
seinen Drehpunkt 21 eintreten muß, welche die Wendung der Faltmesser 18 und i8a zur
Aufnahme der Gewebebahn an der einen wie an der anderen Seite und ihre Einlegung
unter die Halter mit sich bringt. Da nun dem Zahnbogen 20 und den Faltmessern dieselbe
Winkelverstellung gegeben werden muß, sowohl für eine kurze als auch eine längere
Schwingungbahn der Blätter, ist der Drehbolzen 46 der mit dem Arm 43 des Zahnbogens
22 verbundenen Stange 45 in dem bogenförmigen Schlitz 47 verstellbar angeordnet.
Das Übersetzungsverhältnis der Zahnbogen 20 und 22 ist ^ so eingerichtet, daß
bei Herstellung von Falten größter Breite die erforderliche Winkelverstellung des Bogens
20 erhalten wird, wenn der Drehzapfen 46 an einem Punkt des Schlitzes 47 befestigt ist,
der die parallele Stellung der Stange 45 und des Armes 25 bedingt und wobei der Arm
43 parallel mit der Lenkstange 39 verläuft, d. h. eine wagerechte Lage einnimmt. Um
nun dieselbe Verstellung der Faltmesser bei kleineren Faltbreiten zu erzielen, ist dem
Schlitz 47 eine Bogenform mit einem Radius gegeben, der gleich ist der Länge des Lenkers
30 und den Drehpunkt 31 zum Mittelpunkt hat, wenn der Arm 25 seine mittlere
Stellung (Fig. 4b) einnimmt.
Die erforderliche Winkelverstellung des Zahnbogens 20, für den Fall, daß die Maschine
die kürzesten Faltenlagen herstellt, wird durch die Verschiebung des Drehbolzens
46 an das Ende des Schlitzes 47 erzielt, das am weitesten von dem Arm 25 abliegt. Alsdann
nimmt die Stange 45 gegen den Arm 25 eine schräge Lage ein, und das Bogenstück 22 erfährt einen derartigen Drehungsgrad, daß dem Bogenstück 20 und den FaIt-
messern die erforderliche Lageänderung gegeben wird. Dies kann für alle anderen
Faltbreiten, die zwischen der kürzesten und der längsten liegen, durch entsprechende Einstellung
des Drehbolzens 46 in dem Schlitz 47 erreicht werden.
Die Zeichnungen zeigen die in Betracht stehenden Bewegungsvorrichtungen nur an
einer Seite der Maschine, und ist es selbstverständlich, daß auf ihrer anderen Seite die
gleichen Teile der Vorrichtungen gleichartig angeordnet sind.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung zum Bewegen der Faltmesser von Querfaltmaschinen für Gewebe, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der die Faltmesser hin- und herführenden Schwingarme (25) durch eine von zwei parallelen Lenkern (30, 41) getragene Lenkstange (39) bewegt wird, die mit einem Querschlitz (38) für den Eingriff des Kurbelzapfens (36) versehen ist. .
- 2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Lenkstange (39) auch die Wendebewegung der Faltmesser der Faltbreite entsprechend mittels einer in einem Bogenschlitz (47) der Lenkstange (39) verstellbaren Zugstange (45) verändert wird, die mit einem Arm (43) eines den Faltmesserträger (19) schwingend bewegenden Zahnbogens (22) gelenkig verbunden ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE169743C true DE169743C (de) |
Family
ID=434839
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT169743D Active DE169743C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE169743C (de) |
-
0
- DE DENDAT169743D patent/DE169743C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3545531A1 (de) | Stoffschiebervorrichtung fuer eine naehmaschine | |
| DE169743C (de) | ||
| DE549909C (de) | Fuehrungsvorrichtung fuer Strohlitzen-Naehmaschinen | |
| DE153858C (de) | ||
| DE266908C (de) | ||
| DE302832C (de) | ||
| DE139298C (de) | ||
| DE10788C (de) | Neuerungen an Papier-Querschneidemaschinen | |
| DE237208C (de) | ||
| DE36592C (de) | Papierzuführmechanismus für Druckpressen | |
| DE634268C (de) | Schuhwerknaehmaschine | |
| DE162128C (de) | ||
| DE290351C (de) | ||
| DE76827C (de) | Maschine zur Herstellung der beiden Endösen von Webelitzen aus Draht | |
| DE137941C (de) | ||
| AT83226B (de) | Maschine zur Herstellung von als Versteifungseinlagen für Kleidungsstücke, wie Mieder u. dgl. dienenden Bändern aus schlangenförmig gewundenem Draht. | |
| DE699974C (de) | Vorschubvorrichtung fuer Naehmaschinen | |
| DE428464C (de) | Zickzacknaehmaschine | |
| DE37472C (de) | Nähmaschine mit rotirendem Stichbildungswerkzeug, dessen Voreilung durch schräge Kurbeln bewirkt wird | |
| DE153850C (de) | ||
| DE118659C (de) | ||
| DE306030C (de) | ||
| AT16961B (de) | Zierstich-Nähmaschinen. | |
| DE250437C (de) | ||
| DE74546C (de) | Vorrichtung zur Bewegung der Nadeln an Schiffchen-Stickmaschinen |