DE169875C - - Google Patents

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DE169875C
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Germany
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DENDAT169875D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F12/00Parts or details of threshing apparatus
    • A01F12/18Threshing devices
    • A01F12/24One-part threshing concaves

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Threshing Machine Elements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Dreschkorb dient zur Zerkleinerung von Pflanzenbestandteilen aller Art, insbesondere von Maisstengeln und Rebenabschnitten zu Futter, und hat den bekannten ähnlichen Einrichtungen gegenüber den Zweck, einerseits ein Verlegen des Korbes zu verhüten und andererseits die gleichmäßige Zerkleinerung weicher und harter Pflanzenteile zu ermöglichen. Bei den bekannten Dreschkörben zum Zerkleinern von Rübenkraut und Köpfen ist ein Gitterwerk mit gezahnten Drähten vorgesehen, die zur Arbeitsrichtung senkrecht, also wagrecht verlaufen und das leichte Hindurchtreten der zerkleinerten Teile erschweren. Nach der vorliegenden Erfindung dagegen kommen nur in der Arbeitsrichtung, also zur Trommelachse senkrecht verlaufende, rostartig nebeneinander liegende, gekrümmte Messer zur Anwendung, deren Arbeitskanten mit gegen die Drehrichtung der Trommel gerichteten sägeartigen Zähnen ausgestattet und scharf geschliffen sind, um sowohl harte als auch weiche Pflanzenteile, zerkleinern zu können, indem die Pflanzenteile in jedem Falle zufolge der durch die große Umdrehungszahl der Trommel erzielten lebendigen Kraft und Bewegungsrichtung teils an den Schneiden zerschnitten, teils von deren scharfen Zähnen zerrissen werden müssen, auch wenn sie hart sind, während bei der oben genannten Einrichtung durch das Gitterwerk nur weiches Pflanzenmaterial, wie Rübenköpfe oder Rübenkraut, hindurchgedrückt werden kann; bei anderen derartigen Einrichtungen, wo ein voller Korb oder statt dessen nur eine wagrechte Messerleiste zur Anwendung kommt, können nur harte Pflanzen zerkleinert werden, weil Zuführungs- oder Quetschwalzen benutzt werden, welche das weiche Gut in Brei verwandein würden. Die mit dem Dreschkorb nach der vorliegenden Erfindung zusammen arbeitende Trommel kann nun auch mit Leisten besetzt sein, die gezahnt sind, und zwar derart, daß je ein Zahnausschnitt je einer Messerleiste gegenüberliegt, was hier den Zweck hat, daß die Zähne das Pflanzengut sicherer durch die diesen gegenüberliegenden Zwischenräume der Messerleisten hindurchschleudern und so zur Verhinderung der Korbverstopfung beitragen.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform vorliegender Erfindung. Fig. 1 ist ein Querschnitt durch die Dreschtrommel und den Dreschkorb, Fig. 2 die Innenansicht des letzteren. Fig. 3 zeigt eine gezahnte Winkeleisenschlagleiste der Dreschtrommel. Fig. 4 und 5 zeigen die im Dreschkorbe zur Anwendung gelangenden Messer.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, sind hier in zweierlei Weise gezahnte Messer in Verwendung, und zwar sind im oberen Teile des Dreschkorbes α kürzere, gleichmäßig gezahnte Messer b (Fig. 4) und im unteren Teile desselben längere, mit zweierlei Zähnen versehene Messer c (Fig. 5) angeordnet. Die
Messer b und c sind an ihren gezahnten Schneiden scharf geschliffen und an ihren Enden mittels Zapfen e in Rahmenleisten d des Dreschkorbes α und mit ihren Rücken in Versteifungsschienen f des letzteren gelagert. Die Messer c sind so verzahnt, daß immer auf je einen langen Zahn zwei kurze Zähne folgen, und daß die Zähne der nebeneinander liegenden Messer gegeneinander versetzt sind,
ίο daß also neben jedem langen Zahne eines Messers c die kurzen Zähne des nachbarlichen Messers c stehen, wie dies in Fig. 5 strichpunktiert angedeutet ist. Die Winkeleisenschlagleisten g sind hier, wie in Fig. 3 ersichtlich, so verzahnt, daß jedem Messer des Korbes je ein Zahnausschnitt der Trommelleisten gegenüberliegt. Es ist selbstverständlich, daß diese Schlagleisten g an beiden Schenkeln verzahnt sein könnten, um bei Abnutzung des einen Schenkels durch einfache Wendung der Leiste g den anderen Schenkel benutzen zu können.
Ein mit dieser Einrichtung versehener Dreschkorb und eine Dreschtrommel kann auch als selbständige Zerkleinerungsmaschine unabhängig von einer Dreschmaschine zur Verwendung kommen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung an Schlagleistendreschvorrichtungen zum Zerkleinern von Pflanzen aller Art, insbesondere von Maisstengeln und Rebenabschnitten, gekennzeichnet durch im Dreschkorbe rostartig nebeneinander in zur Trommelachse senkrechten Ebenen liegende und zur Dreschtrommel konzentrisch gekrümmte Messer mit gegen die Dreschtrommeldrehrichtung gerichteten, sägeartig verzahnten und scharf geschliffenen Schneiden, zum Zwecke, Verstopfungen zu vermeiden und sowohl harte als auch weiche Pflanzenteile zerkleinern zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2354042A1 (fr) * 1976-06-07 1978-01-06 Sperry Rand Corp Perfectionnements apportes aux contre-batteurs de moissonneuses-batteuses du type a ecoulement axial

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2354042A1 (fr) * 1976-06-07 1978-01-06 Sperry Rand Corp Perfectionnements apportes aux contre-batteurs de moissonneuses-batteuses du type a ecoulement axial

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