DE1699111U - Befestigung fuer tatzlagermotoren. - Google Patents

Befestigung fuer tatzlagermotoren.

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DE1699111U
DE1699111U DE1953V0003194 DEV0003194U DE1699111U DE 1699111 U DE1699111 U DE 1699111U DE 1953V0003194 DE1953V0003194 DE 1953V0003194 DE V0003194 U DEV0003194 U DE V0003194U DE 1699111 U DE1699111 U DE 1699111U
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Germany
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rubber
paw
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batteries
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Application number
DE1953V0003194
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English (en)
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Clemens A Voigt
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  • Springs (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)
  • Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)

Description

PAB99O99*251HS4
Stuttgart, am 16. 11, 1954
Anmelder* Clemens A. Voigt H ö h r - Grenzhausen
«Befestigung für Tatzlagermotoren"
Die llsüterung: betrifft eine Befestigung für Tatzlagermotoren, beispielsweise in Strassenbahnen, bei der der Motor einerseits auf der Radachse, andererseits mit einer freien Tatze unter Zwischenschaltung elastischer Mittel im Fahrgestell abgestützt ist.
Es ist bekannt, für den Antrieb von Strassenbahnen, Eisenbahnen usw. Tatzlagermotoren zu verwenden. Diese sind in üblicher Weise derart gelagert, daß sie zweimal auf der Radachse selbst abgestützt und mit einer freien Tatze im Fahrzeugrahmen, unter Umständen in einem Drehgestell, federnd aufgehängt sind. Die federnde Aufhängung der freien Tatze erfolgt bei den bisher bekannten Anordnungen fast ausschliesslich durch Schraubenfedern. Dabei ruht die Tatze meist auf einer stärkeren Schraubenfeder, während eine schwächere darüber angeordnet ist. Es ist weiterhin bekannt, die Abstützung der freien Tatze auch mit anderen federnden Elementen beispielsweise mit G-ummimetallteilen - durchzuführen. Bei einer bekannten Ausführungsform dieser Art wurden die Grummimetallteile als Schichtfeder aufgebaut und so angeordnet, daß sie in waagerechter Richtung auf Schub beansprucht werden«
Die bekannten Anordnungen haben den Nachteil, daß die Gummimetallteile bei senkrechten Bewegungen des Motors verhältnismäßig hart sind. Vor allem haben sie aber den lachteil, daß man die Feder nur im ganzen auswechseln kann. Man ist dadurch nicht in der Lage, die Pedercharakteristik in irgendeiner Weise durch Einbau bestimmter feilfedern zu verändern.
Nach der leuerung wird eine Befestigung für latzlagermotoren beispielsweise von Strassenbahnen, wobei der Motor einerseits auf der Radachse, andererseits mit einer freien latze unter Zwischenschaltung von Gummischichtfedern im Pahrgestell abgestützt ist, derart ausgeführt, daß die Motortatze mit Hilfe von Pederbatterien abgestützt 1st, die aus mehreren untereinander gleichen auswechselbaren gehafteten Gummimetallteilen bestehen, wobei zur Aufnahme übermässiger Ausschläge elastische Anschläge vorgesehen sind, die ebenfalls als gehaftete Gfummime tall teile ausgebildet sind.
Die Ausbildung nach der Heuerung hat den Vorteil, daß die Schwingungen des Motors in senkrechter und in waagerechter Sichtung sehr gut abgefangen und gedämpft werden können. Sie hat weiterhin den Vorteil, daß man durch Auswechseln einzelner Gummimetallteile jede gewünschte Pedercharakteristik der Pederbatterien erreichen kann. Ausserdem kann man sich auf dieee Weise allen Raumverhältnissen in bester V/eise anpassen. Die Lagerung ist weiterhin unempfindlich gegenüber geringfügigen Maßunterschieden, wie sie sich beispielsweise beim Einbau des Motors auf der Radachse ergeben.
Die Pederbatterien seibat können in verschiedenster Weise angeordnet sein. Es kann eine oder auch mehrere
nebeneinanderliegende Federbatterien angeordnet sein, auf denen die freie Tatze des Motors aufliegt. Andererseits kann die freie Tatze des Motors zwischen 2 oder mehr Federbatterien liegen, d.h. also, die Federbatterien können über und unter der Motortatze angeordnet sein.
Die Gummimetallteile selbst sind aus zylindrischen, beiderseits mit Metallplatten festhaftend verbundenen Gummikörpern aufgebaut. Haturgemäss ist auch eine andere Form des Grummiquerschnitts denkbar. Die Gummikörper weisen im Bereich ihrer Haftflächen einen Querschnitt auf, der grosser ist als der die Federung übernehmende Querschnitt.
Die Neuerung ist in den Figuren anhand eines Beispiels näher erläutert, üfach Fig. 1a und b ist der Motor 1 mit Hilfe seiner freien Tatze 2 an dem Fahrzeugrahmen 3 gelagert. Die Lagerung erfolgt unter Zwischenschaltung von zwei Federbatterien 4»4'» deren jede ihrerseits wiederum aus den Gummimetallteilen 5,5' besteht. Die Federbatterien liegen mit ihrer Unterkante auf dem Fahrzeugrahmen 3· Oberhalb der freien Tatze 2 des Motors 1 sind die Hilfsanschläge 6,6f vorgesehen, die bei übermässigen Ausschlägen oder bei Federbruch nach oben an dem Teil 7 des Fahrzeugrahmens zur Anlage kommen. Zwischen den Gummimetallteilen 5»5' ist jeweils eine Zwischenscheibe aus Metall angeordnet. Die Verbindung der einzelnen Gummimetallteile miteinander bzw. mit dem Fahrzeugrahmen und der Motortatae erfolgt so, daß jedes einzelne Gummimetallteil für sich auswechselbar ist. Die Verbindung kann also beispielsweise durch Stiftschrauben erfolgen»
Es ist möglich, auch mehr als zwei Federbatterien anzuordnen. Ausserdem kann man die Federbatterien aus
Gummimetallteilen verschiedener Eigenschaften zusammensetzen. Auf diese Weise kann man die verschiedenartigsten ■Pedercharakteristiken für die Gesamtfederung sowie die verschiedensten Einbaumaße erreichen. Es ist ebenso einleuchtend, daß der oder die Hilfsanschätäge 6 auch am Gehäuseteil 7 befestigt sein können. Weiterhin kann die freie 2?atze 2 des Motors zwischen zwei und mehr Federbatterien angeordnet sein. Die Anordnung wäre in diesem Falle so zu treffen, daß eine oder auch mehr Federbatterien unten, die andere bzw« mehrere Federbatterien über der freien Satze 2 angeordnet sind«
Während des Betriebes schwingt der Motor in üblicher Weise um seine auf der Radachse befindlichen Lager, d«h. seine freie fatze 2 führt annähernd senkrechte Bewegungen aus. Diese Bewegung wird durch die Federbatterien unter Beanspruchung auf Zug und/oder Druck aufgenommen. Werden auf den Motor Stösse in Quer- oder Längsrichtung ausgeübt, dann kann die Lagerung diesen Stössen sehr leicht folgen, da sie in diesem Falle auf Schub beansprucht wird. Bekanntlich sind Gummimetgillteile Schubbeanspruchungen gegenüber ausserordentlich weich, Waagerechte Stösse werden also auf den fahrzeugrahmen nicht übertragen.

Claims (1)

  1. ττ r '. "!leer.
    Tel. is"
    Schutzansprüche
    1# Befestigung für Tatzlagermotoren, insbesondere bei Strassenbahnen, wobei der Motor einerseits auf der Radachse, andererseits mit einer freien Tatze unter Zwischenschaltung von Gummischichtfedern abgestützt ist, daduroh gekannzeichnet, daß die Motortatze 2 mit Hilfe von Federbatterien 4,4' abgestützt ist, die aus mehreren untereinander gleichen auswechselbaren gehafteten Gummiteilen 5»5' bestehen, wobei'zur Aufnahme Übermässiger Ausschläge elastische Anschläge β vorgesehen sind, die ebenfalls als gehaftete Gummimetallteile ausgebildet sind.
    2, Befestigung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung der Federbatterien 4>4Ί daß die Gummimetallteile 5,5' durch längs- und Querbewegungen des Motors 1 auf Schub beansprucht werden.
    3» Befestigung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere parallelgeschaltete und nebeneinanderliegende Federbatterien 4,4* angeordnet sind und die freie Tatze 2 des Motors auf diesen aufliegt,
    4» Befestigung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Federbatterien 4»4' über und unter der Motortatze 2 angeordnet sind*
    5. Anordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Bildung der Federbatterien 4,4' benötigten Gummimetallteile 5,5f aus
    zylindrischen, beiderseits mit Metallplatten festhaftend verbundenen Grummikörpern bestehen.
    6, Befestigung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gummikörper im Bereich ihrer Haftflächen einen Querschnitt aufweisen, der grosser ist als der die federung übernehmende Querschnitt.
DE1953V0003194 1953-08-01 1953-08-01 Befestigung fuer tatzlagermotoren. Expired DE1699111U (de)

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DE (1) DE1699111U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1225222B (de) * 1960-07-01 1966-09-22 Siemens Ag Fahrmotoraufhaengung, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1225222B (de) * 1960-07-01 1966-09-22 Siemens Ag Fahrmotoraufhaengung, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge

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