DE170300C - - Google Patents

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DE170300C
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Germany
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opening
ring
plate
panel
machine
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DENDAT170300D
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English (en)
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B11/00Wrapping, e.g. partially or wholly enclosing, articles or quantities of material, in strips, sheets or blanks, of flexible material
    • B65B11/54Wrapping by causing the wrapper to embrace one end and all sides of the contents, and closing the wrapper onto the opposite end by forming regular or irregular pleats

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Umwickeln runder Tafeln oder Scheiben, wie z. B. kreisförmiger Schokoladenplätzchen , mit einem Überzug aus Stanniol o. dgl.
Derartige Maschinen, bei denen jede Tafel auf ein Blatt gelegt wird, das eine Öffnung eines Schiebers bedeckt und mittels eines Kolbens zwecks Hochstellens der überstehenden Hüllenränder mit dem Blatt durch die Öffnung gedrückt wird, worauf dann durch geeignete Vorrichtungen das Umlegen der Hüllenränder auf die Tafel erfolgt, sind bekannt.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung wird in der eigenartigen Ausbildung der Vorrichtung zum Umlegen der hochstehenden Hüllenränder gesehen, wobei ein sich drehendes Rad auf seiner ebenen Oberfläche die
ao teilweise umwickelten Tafeln aufnimmt, die sich mit ihren inneren Kanten gegen eine kreisförmige Erhöhung des Rades legen, während die äußeren Kanten einen feststehenden äußeren Ring, berühren, so daß die Tafeln zusammen mit ihren Hüllen um ihre Achse gedreht werden, während gleichzeitig die hochstehenden Ränder einer jeden Hülle infolge der Berührung mit einer Daumenfläche oder -platte auf dem feststehenden Ring allmählich radial einwärts über ihre Tafel umgelegt werden.
Fig. ι zeigt die linke Seitenansicht der Umwicklungsmaschine, teilweise im Schnitt, Fig. 2 die Draufsicht auf die Maschine und Fig. 3 die Vorderansicht, teilweise im Schnitt. Fig. 4 zeigt die rechte Seitenansicht eines Teiles der Maschine, und Fig. 5 bis 9 zeigen senkrechte Schnitte eines Teiles der Maschine in vergrößertem Maßstabe, um die verschiedenen Arbeitsstufen beim Falten der Hülle um die Tafel zu veranschaulichen.
Das Gestell 1 der Maschine trägt einen wagerechten Tisch oder eine Platte 2 und an einer Seite Lager 3 für die Antriebwelle 4, auf welcher die Antriebriemenscheiben 5 sitzen. Auf dem wagerechten Tisch 2 ist ein Ringsegment 6 fest angeordnet, innerhalb welches eine drehbare, mit ihm zusammenarbeitende Scheibe oder ein Rad 7 angeordnet ist. Diese Scheibe 7 sitzt auf einer senkrechten Welle 8, welche von der Antriebwelle der Maschine aus durch eine Querwelle 9 und ein Kegelgetriebe IO in Umdrehung versetzt wird. Außerdem ist sie derart mit einem* hoch-
stehenden kreisförmigen Ring oder Flansch τ ι versehen, daß über der ebenen Fläche 12 des Rades 7 ein ringförmiger Raum zwischen dem Ring 11 und dem festen Ring 6 gebildet wird, dessen Breite gleich dem Durchmesser der zu umwickelnden Tafeln ist, wobei die einander gegenüberstehenden Flächen des Ringes 6 und des Radflansches 11 ausgehöhlt (bei 13) und mit einem Kautschuküberzüge 14 versehen sind. Am Tische 2 ist, eine Seite des Rades 7 überragend, ein Bock 15 angebracht, in welchem eine senkrecht verschiebbare, unten einen kreisförmigen Stempel 17 tragende Stange 16 geführt ist. Letztere wird mittels eines zweiarmigen, im Bock 15 an dem Zapfen 19 drehbar gelagerten, schwingenden Hebels 18 und einer Verbindungsstange 20 mit Rolle 21, welche in die Kurvennut einer auf der Antriebwelle 4 sitzenden Scheibe 22 eingreift, hin- und herbewegt. Die Mittellinie des Stempels 17 befindet sich hierbei unmittelbar über der Mitte der ebenen Ringfläche 12, die Rad 7 mit Segment 6 bildet. Der Bock 15 ist außerdem mit einer wagerechten unteren Tragplatte 23 versehen, die unmittelbar unter dem Stempel 17 mit einer kreisförmigen Öffnung 24 ausgestattet ist. Die Tragplatte 23 sitzt an einem Gleitstück 25, welches hin- und herbewegt wird, und zwar nach vorn mittels einer Feder 26 und zurück mittels eines doppelarmigen, im Gestell 1 bei 28 drehbar gelagerten schwingenden Hebels 27 und einer Daumenscheibe 29 der Antriebwelle 4. Mit dem Gleitstück 25 steht ein zu ihm senkrecht laufender endloser Riemen 30 in Verbindung, welcher vorn über eine Rolle 31 läuft, deren Achse von den Konsolen 32 getragen wird. Der hintere Teil läuft über eine ähnlich angeordnete, nicht zur Darstellung gebrachte Rolle. Die beiden Rollen 31 werden, um eine Vorwärtsbewegung des Bandes zu erzielen, mittels einer Scheibe 33 und eines Bandes oder einer Schnur 34 von einer Rolle 35 der Querwelle 9 der Maschine aus angetrieben. Der endlose Riemen 30 bewirkt die Zuführung der zu umwickelnden Tafeln auf die wagerechte Tragplatte 23 vor dem hin- und hergehenden Gleitstück 25, welches bei seinem Vorwärtsgang die Tafeln auf der Tragplatte 23 vor und unter das bei 37 drehbar gelagerte federnde Stück 36 führt (Fig. 3) und sie dann einzeln in vorgeschriebenen Zwischenräumen der Öffnung 24 unter dem Stempel 17 übergibt. Das federnde Stück 36 wirkt während dieser Zuführung als Führung, um die vordere Tafel wagerecht zu halten.
An dem Bock 15 ist unmittelbar unter
der Öffnung 24 der Tragplatte 23 eine zweite Platte, 38 mit entsprechender Öffnung 39 vorgesehen, welcher die Längen des Umwicklungsmaterials einzeln und in vorgeschriebenen Zwischenräumen durch Rollen 40 zugeführt werden. Diese Rollen sind am Ende eines Zerteilurigstisches 41 mit einem geeigneten Zuführungsapparat für das Umwicklungsmaterial angeordnet, welcher von der Antriebwelle 4 aus mittels des Kegelgetriebes 42, der lotrechten Welle 43, des Kegelgetriebes 44 und der wagerechten Welle 45 in Tätigkeit gesetzt wird.
Das fest am Tisch 2 angeordnete Ringsegment 6 erstreckt sich rund um den größten Teil des sich drehenden Rades 7 mit dem vorderen Ende bis unmittelbar vor den Bock 15 und trägt oben eine Kurvenplatte 46, welche über den ringförmigen Raum zwischen dem Ring 11 des Rades 7 und dem festen Ringe 6 derart angeordnet ist, daß der Zwischenraum zwischen Platte 46 und Ring 11 von der Eintrittsstelle der zu umwickelnden Tafel an allmählich kleiner wird (Fig. 2). Über der ebenen Fläche 12 des sich drehenden Rades 7 befindet sich neben dem hinteren Ende des festen Ringsegmentes 6 ein fester Abstreicher 47, welcher in Verbindung mit einer geneigten Rinne 48 arbeitet. Unterhalb letzterer ist ein Paar Druckwalzen 49 und hinter diesen eine Auslaßrinne gelagert. Die Walzen stehen durch ein Stirnrädergetriebe 51 miteinander in Verbindung und werden durch die Scheibe 52, den Riemen 53 und die Scheibe 54 von der Antriebwelle 4 aus gedreht.
Die Wirkungsweise der vorliegenden Maschine ist folgende: Nachdem eine Länge 55 des Umwicklungsmaterials über die runde Öffnung 39 der unteren Hilfsplatte 38 gelegt ist, und eine Anzahl Tafeln 56 durch den Zufuhrriemen 30 zugeführt und durch das hin- und hergehende Gleitstück 25 auf der Tragplatte 23 des Bockes 15 vorgeschoben sind, gelangt die erste Tafel 56 unter dem federnden Stück oder der Führung 36 hindurch in die kreisrunde Öffnung 24 der Platte 23, durch welche sie wagerecht auf das Umwicklungsmaterial 55 fällt, das über der Öffnung 39 der Hilfsplatte 38 liegt (s. Fig. 5). Der Stempel 17 legt sich dann auf die Tafel 56 und nimmt bei seiner weiteren Abwärtsbewegung diese nebst ihrer Hülle 55 nach unten durch die Öffnung 39 mit. Diese Bewegung hat zur Folge, daß die Hülle 55 um die Tafel 56 gebogen wird und die Ränder der Hülle eine aufrechte Stellung einnehmen. In diesem Zustande gelangt die teilweise umwickelte Tafel auf die ebene Fläche 12 des sich drehenden Rades 7 (s. Fig. 6), welches sie innerhalb des festen Ringsegmentes 6 im Bogen mit herumführt, wobei ihre Vorderkante sich gegen den
Kautschuküberzug 14 des Ringes 11 von Rad 7 legt, während ihre äußere Kante mit dem Kautschuküberzug 14 des festen Ringes 6 in Berührung steht, so daß die Tafel bei ihrer Kreisbewegung gleichzeitig um ihre Mittellinie gedreht wird. Hierbei werden,die hochstehenden Teile der Hülle 55 allmählich radial einwärts über die Mitte der Tafel 56 umgelegt infolge der Berührung mit der überstehenden Kurvenplatte 46 des festen Ringes 6 (Fig. 7, 8 und 9). Die Tafel wird somit vollständig in ihre Hülle eingeschlossen. Nach Verlassen des Ringsegmentes 6 werden die umwickelten Tafeln durch den feststehenden Abstreicher 47 vom Rade 7 abgenommen und auf die geneigte Rinne 48 gebracht, welche sie zwischen das Walzenpaar 49 führt, das die Hüllen vollständig auf die Tafeln drückt. Durch die Auslaß-
ao rinne 50 fallen die fertig umwickelten Tafeln aus der Maschine heraus. Die einzelnen Längen des Umwicklungsmaterials 55, sowie die Tafeln 56 werden in ihre Stellungen unterhalb des Stempels 17 in vorgeschriebenen Zwischenräumen
anderfolge geführt.
in schneller Aufein-

Claims (1)

  1. Patent- Anspruch :
    Maschine zum Umwickeln runder Scheiben (z. B. aus Schokolade) mit Schutzhüllen aus Stanniol ό. dgl., bei welcher jede Tafel auf ein über eine runde Öffnung einer Platte gelegtes Hüllenblatt gebracht wird, und darauf beide gemeinmittels eines Kolbens unter Hochsam
    stellen der überstehenden Hüllenränder durch diese öffnung gepreßt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die teilweise umwickelte Tafel auf die ebene Fläche (12) eines sich drehenden Rades (7) gelangt, welches sie zwischen seinem Ring (11) und einem äußeren festen Ringsegment (6) und unter einer übergreifenden . Kurvenplatte (46) des Ringsegmentes (6) mit herumführt, wobei die Tafel um ihre Achse gedreht wird zwecks Faltung der hochstehenden Hüllenränder radial nach innen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT170300D Active DE170300C (de)

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