DE1708264C - Vorrichtung zum Befestigen des Befestigungslappens eines Scharnier teils an einer Zarge - Google Patents

Vorrichtung zum Befestigen des Befestigungslappens eines Scharnier teils an einer Zarge

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DE1708264C
DE1708264C DE19671708264 DE1708264A DE1708264C DE 1708264 C DE1708264 C DE 1708264C DE 19671708264 DE19671708264 DE 19671708264 DE 1708264 A DE1708264 A DE 1708264A DE 1708264 C DE1708264 C DE 1708264C
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DE19671708264
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Inventor
Hermann 5962 Drolshagen Schwarte
Original Assignee
Franz Schwarte Fitschenfabnk, 5962 Drolshagen
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Description

(3) der Zarge (1) nach außen vorstehenden Bei einer anderen Ausführungsform der Erfin-
Schutzlappen (15) versehen ist, der zum Abdck- 4° dung befindet sich die Blattfeder auf der der Zarge
ken des Einsteckschloss (3) abgeknickt ist. abgelegenen Seite des Befestigungslappens und ist
6. Vorrichtung r.ach Anspruch 5, dadurch ge- um eine zur Einschieberichtung des Befesligungslapkennzeichnet, daß der Schutzlappen (15) an der pens parallel verlaufende Achse etwa halbkreisför-Knickstelle (16) zum späteren Abbrechen einge- mig gebogen, wobei in der Zarge eine öffnung vorgekerbt ist. 45 sehen ist, durch weiche hindurch die Federraste zurr
Lösen des Befestigungslappens zugänglich ist.
Zweckmäßig weist das Einsteckgehäuse Führungssicken für den Befestigungslappen auf.
Das Einsteckgehäuse kann ferner mit einem aus
50 dem Einsteckschlitz der Zarge nach außen vorstehenden Schutzlappen versehen werden, der zum Abdekken des Einsteckschlitzes abgeknickt ist. Dabei wire
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Be- der Schutzlappen an der Knickstellc eingekerbt, da festigen des Befestigungslappens eines Scharnierteils mit er später vor dem Einstecken des Befestigungsan einer Zarge, insbesondere einer Stahlzarge, wobei 55 lappens leicht abgebrochen werden kann,
der Befestigungslappcn durch einen Einsteckschlitz Die Erfindung wird nunmehr an Hand der sii
in ein an der Zarge befestigtes Einsteckgehäuse ein- beispielsweise wiedergebenden Zeichnung näher er schiebbar ist und eine Aussparung aufweist, in läutert, und zwar zeigt
welche in Gcbrauchsstellung eine Federraste einra- Fig·' eine Seitenansicht eines Teilstücks einei
stet. 60 Zarge mit eingestecktem Scharnierteil,
Eine derartige Vorrichtung ist aus der deutschen Fig.2 einen Schnitt nach der Linie H-II dei
Patentschrift 310473 bekanntgeworden. Das Ein- Fig.!,
steckgehäuse ist jedoch bei dieser bekannten Vor- Fig.3 einen Schnitt durch ein an der Innenseilt
richtung in einer Aussparung einer Holzzarge an- der Zarge befestigtes Einsteckgehäuse,
geordnet und weist auf einer an der Holzzarge ange- 65 Fig.4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV de schraubten Platte einen besonderen Riegel auf, der Fig. I,
unter Federspannung steht und beim Einsetzen des Fig.5 eine perspektivische Ansicht auf die In
Befcstigungslappens in einen Schlitz desselben einra- nenseite der Zarge mit eingestecktem Scharnierteil,
I 708
F i g. 6 bis X verschiedene an sich bekannte Ausliihrimgsformcn von Zaiuenbändern mit erfindungsgemäß ausgebilileten Befestigungslappen.
F i g.l> einen Schnitt durch eine abgeänderte Ausliihrunusform nach der linie IX-IX in Fig. II,
Fig. 10 einen Schnitt ähnlich dem der F i g. 1^ ohne Scharnierlcil,
F i g. ! 1 einen Schnitt nach der Linie Xl-Xl der F ig-';,
Fig. 12 eine Seitenansicht auf ein Teilslück der /arge vor dein Finset/en des Befestigungslappens und
F i g. 13 eineü Schnitt durch ilen gesamten (_)uerselinitt einer Zarge.
Auf der Innenseite einer Zarge t ist ein Finsteckgehäuse 2 beispielsweise mit mehreren I'iinkt-M.h\veißstellen befestigt. Has Finsteckgehäuse 2 ist, wenn es an der Zarge 1 befestigt ist, allseitig geschlossen, wobei es lediglich einen E-insteckschlit/J in der Zarge 1 freiläßt (s. insbesondere F i g. 3). ao
Fin Schaniierleil4 wird mit einem Befestigungslappen 5 durch den Schlitz 3 der Zarge 1 in das Einsleckgehäuse 2 eingesteckt und geht mit einer Federraste eine ohne Zerstörung unlösbare Rastverbindung ein. Zu diesem Zweck weist der Befestigungslappen 5 etwa in der Mitte seiner Fläche eine Aussparung 6 auf, die eine der Scharnierhülse 7 abgewandte, parallel zu dieser verlaufende Kante 8 aufweist, welche beim Einstecken des Scharnierieils4 hinter eine als Federraste ausgebildete AusHinkung9 einer Blattfeder 10 einrastet. Die Blattfeder 10 ist mit einem abgewinkelten Lappen II in einen Schütz 12 des F.insteckgehäuscs 2 am einen Ende eingehängt, während das andere Ende der Blattfeder 10 so gebogen ist, daß sie sich an der zugehörigen Innenkante IJ der Zargel abstützt (s. F i g. 3 und 4). Zur Führung des Befestigungslappens5 sind die in Gebruuchssteilung oberen und unteren Seitenwände des Finstcekgehäuses 2 mit Führungssicken 14 versehen.
Wie Fig. 3 zeigt, weist das Einsteckgehäuse 2 einen Schutzlappen 15 auf, der beim Befestigen des Finsteckgehäuses 2 durch den Einsteckschlitz 3 der Zarge 1 hindurchgesteck». und dann an einer eingekerbten Knickstelle 16 so abgebogen wird, daß er ilen Einsteckschlitz 3 überdeckt. Dadurch wird verhindert, daß Mörtel oder sonstige Fremdkörper von außen in das Einsteckgehäuse 2 eindringen. Später wird vor dem Einstecken des Scharnierteils 4 der Schutzlappen 15 durch Abbrechen an der Knickstelle 16 entfernt.
Die Fig. 6 bis S zeigen einige an sich bekannte Scharniere, die im einzelnen nicht beschrieben /u werden brauchen. Diesen Scharnieren ist die Ausbildung des Befestigungslappens 5 gemeinsam, und zwar hinsichtlich des Vorsehens der Aussparung 6. Es ist durchaus möglich, bereits vorhandene .Scharniere mit dieser Aussparung 6 /u versehen, um sie eifindungsgemäß verwenden zu können. Auch darin liegt ein wesentlicher Fortschritt der Erfindung. F i g. 6 zeigt eine Doppelausliihrujig. F i g. 7 eine Ausführungsforni, bei welcher der obere Teil des Scharnieres in den Falz einer Tür eingeschraubt werden kann, während F i g. X ein Hebe-Scharnier wiedergibt.
In den F i g. l) bis 13 ist eine abgeänderte Ausführungsforin der Erfindung dargestellt. In diesen Figuren werden für gleiche oder gleichartige Teile die gleichen Bezugs/eichen wie in ilen F i g. I bis X verwendet, während die Bezugs/eichen von etwas abgeänderten Teilen mit einem Indexstrich versehen sind
Bei der in den Fig.') bis 13 dargestellten Ausführimgsform befindet sich die Blattfeder 10' auf der der Zarge 1 abgelegenen Seite des Befestigungslappens 5, wobei das Einsteckgchäuse 2' etwas größer als das Gehäuse 2 ausgebildet ist. Die Blattfeder 10' ist etwa halbkreisförmig gebogen und stützt sich an den betreffenden Innenkanten des Flinsteckgehäuses2' ab. Sie weist ebenfalls die als Federraste dienende Ausklinkung 9 auf. Bei diesem Ausführungsbeispiel kann der Scharnierteil 4 notfalls wieder gelöst werden, indem durch eine Öffnung 17 in der Zarge 1 mittels eines stiftartigen Gegenstandes die Blattfeder 10' zurückgedrückt und dadurch die Rast- \erbindung gelöst wird. Auch das Einsteckgehäuse 2' dieser Ausführungsform weist einen Schutzlappen 15 auf, der vor dem Hinsetzen des Scharnierteils 4 an der eingekerbten Knickstelle 16 abgebrochen werden kann. Die Öffnung 17 kann beispielsweise durch einen Kunststoff-Propfen (nicht dargestellt) verschlossen werden, um das Eindringen von Putzmörtel od. dgl. /u verhindern. Ferner weist auch das Gehäuse 2' Führungssicken 14' für den Befestigungslappen 5 auf.
In Fig. 13 ist der Gesamtquerschnitt einer aus Stahlblech bestehenden Zarge 1 mit daran befestigtem Einsteckgehäuse 2' dargestellt.
Hierzu 2 lilatt Zeichnungen

Claims (5)

ι 2 stet Diese bekannte Vorrichtung ist kompliziert und Patentansprüche: aufwendig und aulSerdein gegen Eindringen von Mörtel od. dgl. nicht geschützt, so daß sie sich nicht
1. Vorrichtung zum Hefesligen des Befesti- für Stahlzargen eignen würde. _
giiiigsluppens eine:, Schamierleils an einer Zarge, 5 »ei einem durch die USA.-Patentscniilt I ! »(OKU insbesondere einer Stahl/arge, wobei der Befcsti- bekannten Scharnier, das vorwiegend fur Kisten gungslappcn durch einen 1-iiisteckschlitz in ein an od. dgl. bestimmt ist, befindet sich e-ne Blattfeder der Zarge befestigtes Cinsu-ckgehäiise einschieb- außerhalb einer durch Kröpfen einer »Ic-»platte herbar ist und eine Aussparung aufweist, in welche gestellte Tasche, in welche der eine Scharnierleil emin Ciebrauclissicllung eine Federraste einrastet. io gesteckt wird. An der Blattfeder befindet sich ein dadurch si e k e η η ze i c Ii η e I. daß die keilförmiger Ansatz, der in einen tntsprechenden Federraste aus" einer Ausklinkimg (9) an ei.icr Schlitz des Sihamierteils einrastet, wobei die Blatlfe-Blai.ifedcr (10, 10'} besteht, die innerhalb des all- der aber in this Innere der Kiste ausweichen muß. seifig geschlossenen Hinsteckgehäuses (2, 2') an- Auch diese Vorrichtung wäre für Stahlzargen, die am geordnet is'. iS Mauerwerk eiiigcpulzt werden, nicht geeignet, da die
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch ge- Funktion der Hinsteckvorrichtung durch Mörtel stark kenn/e! hnct, daß die Blattfeder (10) mit einem behindert und gar unmöglich gemacht würde,
abgewinkelten Lappen (II) in einen Schulz (12) Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine des Einsteckgehäuses (2) eingehängt ist und sich Befestigungsmöglichkeit für Scharnierteile, insbesonmit ihrem gegenüberliegenden abgebogenen Ende 20 clere bei Stahltüren, mit einfachen Mitteln hinsieht ander Zarge (I) abstützt. lieh Konstruktion und Montage /u schaffen, wobei
3. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch ge- die Befestigungsvorrichtung so ausgebildet ist, daß kennzeichnet, daß sich die Blattfeder (10') auf sie nicht durch beim Einputzen der Zarge eingedrunder der Zarge (I) abgelegenen Seite des Befesti- genen Mörtel !^hindert oder gai unwirksam gemacht gungslappens (5) befindet und um eine zur Ein- 25 wird.
Schieberichtung des Befestigungslappens (5) par- Dies wird bei einer Vorrichtung der eingangs ge-
ullcl verlaufende Achse etwa halbkreisförmig ge- nannten Art erfindtingsgemäß dadurch erreicht, daß
bogen ist, .'r.d daß in der Zarge (I) eine Öffnung die Federraste aus einer Ausklinkung an einer Blatt-
(17) vorgesehen ist, durch welche hindurch die feder besteht, die innerhalb des allseitig geschlosse-Federrasle zum Lösen ucs Befestigungslappens 30 nen Einsteckgehäuses angeordnet ist.
(5) zugänglich ist. Der Befestigungslappen liegt somit zusammen mit
4. Vorrichtung nach Anspruch I bis 3, dadurch der Blattfeder völlig geschützt innerhalb des allseits gekennzeichnet, daß das Einsteckgehäuse (2, 2') geschlossenen Einsteckgehäuses.
Führungssicken (14, 14') für den Befesligungs- Dabei kann die Blattfeder mit einem abgewinkellappen (5) aufweist. 35 ten Lappen in einen Schlitz des Einsteckgehäuses
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche I eingehängt werden und sich mit ihrem gegenüberliebis4, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsteck- genden abgebogenen Ende an der Zarge (I) abstütgehäuse (2, 2') mit einem aus dem Einsteckschlitz zen.
DE19671708264 1967-08-25 1967-08-25 Vorrichtung zum Befestigen des Befestigungslappens eines Scharnier teils an einer Zarge Expired DE1708264C (de)

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Publication Number Publication Date
DE1708264A1 DE1708264A1 (de) 1971-06-24
DE1708264C true DE1708264C (de) 1973-08-02

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