DE1708433C - Türschließer, insbesondere fur Pendel türen Ausscheidung aus 1263543 - Google Patents
Türschließer, insbesondere fur Pendel türen Ausscheidung aus 1263543Info
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- DE1708433C DE1708433C DE19631708433 DE1708433A DE1708433C DE 1708433 C DE1708433 C DE 1708433C DE 19631708433 DE19631708433 DE 19631708433 DE 1708433 A DE1708433 A DE 1708433A DE 1708433 C DE1708433 C DE 1708433C
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- housing
- closer
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Description
35
Die Erfindung betrifft einen Türschließer, insbesondere für Pendeltüren, mit einer aus einem Gehäuse
ragenden Schließerachse, einer Schließfeder und einer neben dieser angeordneten, hydraulischen
Dämpfeinrichtung, die jeweils über eine Druckrolle auf je eine auf der Schließerachse sitzende Nockenscheibe
einwirken, wobei die Schließfeder am freien Ende einer am Gehäuse gelagerten Schwinge angreift.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art müssen zur Erzielung entsprechender Momente an der
Schließerachse die Abmessungen der Nockenscheiben groß gewählt werden. Schließfeder und Dämpfungskolben
haben nur einen relativ geringen Hubweg, so daß die Feder eine sehr große Vorspannung
braucht und der Dämpfkolben sehr verschleißempfindlich wird und kleine Hen.tellungstoleranzen erfordert.
Aufgabe der Erfindung ist es, den Türschließer der eingangs beschriebenen Gattung so zu verbessern,
daß bei relativ Kleinen Abmessungen der Nockenscheiben und kleinen Auslenkungen der Druckrollen
relativ große Hubbewegungen sowohl der Schließfeder als auch des Düinpfkolbens bewirkt werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß auch die Dämpfeinrichtung am freien Ende
einer an den Seitenwänden des Gehäuses in einer zur Gehäuselängsachse senkrechten Ebene angelenkten
Schwinge angreift, wobei die Lagerstellen der beiden Schwingen einander gegenüberliegen und die Bewegungslinien
der Mittelpunkte der Druckrollen in der Nähe der Gehäuselängsachse verlaufen. Dadurch
wird erreicht, daß ein großer Kolbenhub der Dämpfeinrichtung und eine große Auslenkung der Schließfeder
bei relativ kleiner Winkelbewegung der Schließerachse gegeben ist. Durch diesen großen Hub
wird beim Übergang von der einen in die andere Schließrichtung eine größere Menge Hydraulikflüssigkeit
angesaugt, so daß die Beschleunigung d»s Kolbens durch die Feder ausreichend gedämpft wird. Die
Bremswirkung wird erhöht, die Lagerdrücke werden herabgesetzt, die Bewegungskurve des Druckrollenmittelpunktes
weist im notwendigen Winkelbereich nur kleine Abweichungen von einer Geraden auf. Infolge
der geringen Abmessungen der Nockenscheiben kann das Gehäuse in diesem Bereich eingezogen sein,
so daß das Gehäuse bei Anschlagtüren nicht unter den Blendrahmen gelangt.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Kurven der
Mittelpunkte der Druckrollen je etwa unter 15 zur Gehauselängsachse geneigte Linien tangieren, die von
der Schließerachse ausgehen und von den entsprechenden I agerstelien weglaufen.
Ferner sonnen die Nockenscheiben symmetrisch ausgebildet sein und die Bewegungslinien der Mittelpunkte
der Druckrcllen mindestens annährernd in Richtung der Symmetrieachse der Nockenscheiben
verlaufen, wenn sich die Tür in Schließstellung befindet, wodurch die Fertigung vereinfacht wird.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform des Gegen .tandes der Erfindung. Es zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch einen Schließer gemäß der Linie I-I in F i g. 2,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Schließer bei abgenommenem
Deckel,
F i g. 3 einen Schnitt durch den Schließer gemäß derLinielll-IIIinFig. 1.
Eine Schließerachse 1 ist in einem Gehäuse 2 über ein Kugellager 3 bzw. ein Nadellager 4 und eine Kugel
S gelagert. Die Schließerachse I trägt Nockenscheiben 6 und 7, von denen die obere Nockenscheibe
6 mit einer Schließfeder 8 u id die untere Nockenscheibe 7 mit einer Dämpfeinrichtung 9 zusammenarbeitet.
Das Gehäuse 2 wird von einem Einbaukasten 10 umgeben, der durch einen Deckel 11 abgedeckt ist.
Das Gehäuse 2 ist im Bereich der Schließerachse 1 eingezogen, so daß ein Kopfteil 12 entstellt, dessen
Breite geringer als die übrige Gehäusebreite ist.
An den Nockenscheiben 6, 7 liegen Druckrollen 13, 14 an, die in Schwingen 15, 16 gelagert sind.
Diese Schwingen 15, 16 sind an ihrem einen Ende an den Außenwänden des Gehäuses 2 in der Nähe des
Kopfteiles 12 gelagert, an ihren freien Enden 17, 18 greift die Schließfeder 8 bzw. eine Kolbenstange 19
der Dämpfeinrichtung 9 an.
In der in der Fig. 3 gezeigten Totpunktlage der Nockenscheibe 7 geht die Symmetrieachse 20 etwa
durch den Mittelpunkt 21 der Druckrolle !4. Durch den großen Abstand dieses Mittelpunktes 21 von der
Lagerstelle 22 der Schwinge 16 ergibt sich, daß die Kurve, die der Mittelpunkt 21 bei seiner Bewegung
um die Lagerstelle 22 beschreibt, im interessierenden Winkelbcreich etwa entlang der Symmetrieachse 20
bzw. einer Linie, die unter einem Winkel 23 von ungefähr 15n verläuft, folgt. Die Nockenscheibenkontur
kann dadurch symmetrisch gehalten werden, wobei die Abstände zur Schließerachse 1 vom Scheitelpunkt
24 zunächst abnehmen, um dann nach einem Zentriwinkelbereich von 90° bei Punkt 25 wieder rasch anzusteigen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Türschließer, insbesondere für Pendeltüren, mit einer aus einem Gehäuse ragenden Schließerachse,
einer Schließfeder und einer neben dieser angeordneten, hydraulischen Dämpfeinrichtung,
die jeweils über eine Druckrolle auf je eine auf der Schließerachse sitzende Nockenscheibe einwirken,
wobei die Schließfeder am freien Ende einer am Gehäuse gelagerten Schwinge angreift,
dadurch gekennzeichnet, daß auch die Dämpfeinrichtung (9) am freien Ende (18) einer
an den Seitenwänden des Gehäuses (2) in einer zur Gehäuselängsachse senkrechten Ebene angelenkten
Schwinge (16) angreift, wobei die Lagerstellen der beiden Schwingen (15, 16) einander
gegenüberlieg0'" und die Bewegungslinien der
Mittelpunkte (,21) der Druckrollen (13, 14) in der Nähe der Gehäuselängsachse verlaufen.
2. Türschließer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurven der Mittelpunkte
(21) der Druckrollen (13, 14) je etwa unter 15" zur Gehäuselängsachse gjneigte Linien tangieren,
die von der Schließerachse (1) ausgehen und von den entsprechenden Lngerstellen weglaufen.
3. Türschließer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenscheiben
(6, 7) symmetrisch ausgebildet sind und die Bewegungslinien der Mittelpunkte (21) der Druckrollen
(13, 14) mindestens annähernd in Richtung der Symmetrieachsen der Nücker ;cheiben (6,7)
verlaufen, wenn sich die Tür in Schließstellung befindet.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV0034186 | 1963-12-24 | ||
| DEV0034186 | 1963-12-24 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1708433A1 DE1708433A1 (de) | 1972-01-20 |
| DE1708433C true DE1708433C (de) | 1973-02-22 |
Family
ID=
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