DE1710055U - Unterbindungsinstrument. - Google Patents
Unterbindungsinstrument.Info
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- DE1710055U DE1710055U DE1955U0001453 DEU0001453U DE1710055U DE 1710055 U DE1710055 U DE 1710055U DE 1955U0001453 DE1955U0001453 DE 1955U0001453 DE U0001453 U DEU0001453 U DE U0001453U DE 1710055 U DE1710055 U DE 1710055U
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Landscapes
- Surgical Instruments (AREA)
Description
ÄS 13360-218.55
B «-.β-C-lfc
Bei 4er Burenf Shrsjig ärztlicher Operationen, sind, sag· later—
feiBäaztgsixistrame&te ia stlnMger" Benetzung·. Biese Geräte heften
ia.cter Segel in ihres Tffir&erejst Älselmitt Batelartige Gestalt'
und ia der Sähe ihrer Spitze ein öhr, aaxoh welches entweder
der erforderliche fadem zur Unterbindung der in Betracht kommenden
Blutgefäße Tor dem Durchstich eingefädelt wird» um dann nach
erfolgtem £ure2istieii durea daa Gewebe den Faden festzuhalten
und dann das Instrument aus dem T/undkanal zurückzuziehen» Oder
aber wird auch-jerst *na*ch erfolgtem Durchstich durch das Gewebe
der ünterbindungsfaden äurck das herausstehende öhr eingefädelt
und dann gemeinsam mit dem Instrument dureli den Wundkanal
surückgezogen. In beiden Fällen wird dann der durchgeführte
Jmaea auf die erforderliche Läage a"ogescim.itten und von Hand
verknotet.
Diese ühterbindungsinstrumente sind entweder gerade verlaiafend
UHU. ihr Torderteil ia aclisialer licntung leicht gebogen oder
aber* was näufiger ist» in ihrem vorderes Abschnitt einige
Zentimeter von der Spitze entfernt am Schaft nach rechts odEr
nach links winklig abgebogeat wobei diese Partie außerdem in
der Regel konkav stark gekrümmt ist.
Dieser Torgang mächt es nun notwendig, daß bei jedem Durciistich
der dazu verwendete Eadea jedeanal extra eingefädelt wird· Es
sind deshalb schon vor Janren entsprechende ünterbindungsinstrumeiite
gebaut worden* in. deren hohlem landgriff eine aufgespulte
Rolle nahtmaterial ia einer Ampulle steril untergebraeiit
war» wobei der Schaft zum Eiasetzea der Ampulle vom. Heft
abgeschraubt werden konnte, label wurde in den Schaftansatzt
der in den hohlen Handgriff eingeschraubt ist, eine EiUe
eingesetzt; ebenso im Schaft selbst Längsrillen» Bisschnitte
oder Vertiefungen angebracht, durch welche das Hahtaaterial «um
vorderen Abschnitt der liadel eingelegt und geführt wurde* Aa &bt
ümbiegimgsßtelle des Hadelachaftes worde dann nach einer kleinem
Unterbrechung nochmals eine ähnliche EiIle angebracht, die
schließlich in einer längsbohrung endet, durch welche das Nahtmaterial
hindurchgefunrt und gleichzeitig auch in das vordere
Öhr eingesetzt worden ist. Die Durchführung der Einfädelung, beginnend vom Herausziehen des Fadens aus der Ampulle bis zum
Nadelöhr ist deshalb ziemlich kompliziert und konnte selbstverständlich
nicht in wenigen Augenblicken durchgeführt werden, so daS das Instrument nach einiger Zeit der Vergessenheit anheimgefallen
ist*
Der Amneläegegenstanä beseitigt nun in Torbildlicher Weise die
Mangel des früher verwendeten Gerätes auf ganz einfache Art,
indem an die Umbiegungsstelle a des Nadelschaftes b eine kleine,
meistens kreisrunde Drahtöse ά oder eine entsprechende Bohrung
Im Material selbst angebracht wurde, durch welche der im Hohlgriff
/f enthaltene nähfaden e hindurchgeführt und dann von
hier aus in das an der Spitze befindliehe BadelÖhr g verbracht
wird· Dieser Vorgang ist so einfach und von jeder Hilfsperson
im Iu durchgeführt* daß beim Arbeiten von einer Verzögerung
überhaupt nicht mehr die Rede sein kann· Der Torteil, den düse Unterbindungsinstruniente bieten, besteht
nun darin, daß der Faden nur einmal für sämtliche nachfolgenden Unterbindungen eingefädelt werden maß und eingefädelt bleibt
bis zur Beendigung sämtlicher ia Operationsvorgang
Unterbindungen.
weiterer Ilfi^eil· «<^t 7s^lt,r^t)ätareh,, daß der Sadea relbttngsloe
end öfen© Widerstand, durefc. die Öse und das öhr hindurch,
abgespult werden kamt» so daß also in dieser Beziehung keime
Hemmungen, oder BeecnadigimgeB des ladens auftreten können.
Sobald die Üsastechung von der eines Seite des Blutgefäßes aus
durcitgefölirt ist and das vordere Hadelende auf äer entgegengesetzten Seite heraussagt» wird der Faden mit einer Pinzette
oder Klemme festgehalten und die Uadel des ümstechungsinstrumeates
nach, rückwärts aus dem angelegten Wundkanal soweit
herausgezogen» "bis die zur Unterbindung des Gefäßes erforderliche ladenlänge abgespult ist, Eierauf wird von der Assistenz
der I?aden abgeschnitten und vom Operateur verknotet. Bas Abschneiden
des ]?adens wird so durchgeführt» daß der ?adenstumpf
noch mindestens einen oder mehrere Zentimeter aus dem Nadelöhr
herausragt, so daß die zweite und weiter noch nachfolgende Umsteehungen sofort wieder durchgeführt werden können, wobei
dann wiederum der fadenstumpf erfaßt und die ladel aus dem
fundkanal zurSekgezogen wird.
Es liegt auf der Hand» daß wenn der Operateur und die Hilfsperson,
gut zusammenarbeiten, die zahlreichen Unterbindungen, die oftmals
gemacht werden müssen, in allerkürzester Zeit durchgeführt werden
können«
In der beiliegenden Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt*
bei welchem der vordere Abschnitt des Unterbindungsinstrumentes seitlich abgebogen und seiner länge nach stark
gebögen dargestellt ist* Der faden ist durch Öse d und Hadelöhr g
aindtireiigefuiirt^ wobei der fadenstumpf nech ein Stüek weit aus
dem Ohr herausragt·
Claims (2)
1) Unterbiiiduii^Binstruffleiit, dadurch gekennzeiclinet, daß ander
. tTsMegesgssielle (a), wo der gerade Schaft (1>) in das gefeogea*
Yor&erteil (c) dee I&iterbindungs instruments übergeht» ein©
öse (d) oder eine entsprechende Bohrung im Material selbst mit
rundem Querschnitt angebracht ist, durch welche der Faden (e) einer im oder am Handgriff (f) untergebrachten Fadenampulle
hindurch zum Nadelöhr (g) geführt wird.
2) Bhterbindungsinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die ringförmige öse an der ümbiegungsstelle der Nadel auch
bei achsial geraden oder achsial gebogen verlaufenden Sadeln
angebracht werden kann· Ebenso kann diese Öse sowohl an der achsial verlaufenden, als auch bei den seitlich abgebogenen
Hadeln statt der ringförmigen auch eine aus mehreren Windungen gewickelte offene öse erhalten.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1955U0001453 DE1710055U (de) | 1955-08-20 | 1955-08-20 | Unterbindungsinstrument. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1955U0001453 DE1710055U (de) | 1955-08-20 | 1955-08-20 | Unterbindungsinstrument. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1710055U true DE1710055U (de) | 1955-11-03 |
Family
ID=32403297
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1955U0001453 Expired DE1710055U (de) | 1955-08-20 | 1955-08-20 | Unterbindungsinstrument. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1710055U (de) |
-
1955
- 1955-08-20 DE DE1955U0001453 patent/DE1710055U/de not_active Expired
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