DE1719084A1 - Verfahren zur Herstellung von wasserunloeslichen Diazofarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von wasserunloeslichen Diazofarbstoffen

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DE1719084A1
DE1719084A1 DE19661719084 DE1719084A DE1719084A1 DE 1719084 A1 DE1719084 A1 DE 1719084A1 DE 19661719084 DE19661719084 DE 19661719084 DE 1719084 A DE1719084 A DE 1719084A DE 1719084 A1 DE1719084 A1 DE 1719084A1
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Germany
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water
dyes
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insoluble
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Application number
DE19661719084
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English (en)
Inventor
Weir Vernon James
Towle Jack Lewis
Anton Mudrak
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Kewanee Oil Co
Original Assignee
Kewanee Oil Co
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Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B33/00Disazo and polyazo dyes of the types A->K<-B, A->B->K<-C, or the like, prepared by diazotising and coupling
    • C09B33/02Disazo dyes
    • C09B33/153Disazo dyes in which the coupling component is a bis-(aceto-acetyl amide) or a bis-(benzoyl-acetylamide)

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Description

Verfahren sur Herstellung von wasserunlöslichen Diazofärbstoffen
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer, wasserunlöslicher Azofarbstoffe, die durch Kupplung von diazotierten Anilinderivaten mit gewissen bia-Acetoacetylaryliden erhalten werden. Diese Keaktionskomponenten bilden besondere unlösliche, lichtechte Produkte, die bisher durch allgemein ähnliche Kupplungereaktionen nicht erhältlich waren.
Gemäoe einer früher vorgeschlagenen Methode zur Herstellung von Azofarbotoffen werden Acylessigsäurearylide der allgemeinen Formel
O-alkyl
''O-alkyl
8A0
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ale Zwischenprodukte verwendet, da sie dazu befähigt sind, in zwei Stellungen gekuppelt zu .werden, und es wurde behauptet, dass Lei dieser Kupplung mit Diazokomponente^ die von Aninen der Naphthalin- oder Benzolreihe stammen, gute gelbe oder orange bis braune Farbstoffe gebildet werden (vergl. in diesem Zusammenhang US-Patentschrift 2 591 470). » :
Es sei darauf hingewiesen, dass diese Arbeitsweise eine grosse Vielzahl von Verbindungen umfasst, da der Ausdruck "Acyl" den Rest jeder Carbonsäure bedeutet, und der Ausdruck "Alkyl" ein · ziemlich breiter Begriff iat. Die Anwendung dieser Arbeitsweise zur Herstellung eines Farbstoffes mit der erforderlichen Lichtechtheit, Beständigkeit gegen Ausbluten in verschiedenen Lösungsmitteln und anderen gewünschten Eigenschaften hat eu wider-, sprechendan und in manchen Fällen höchst unzufriedeneteilenden
»Ergebnissen geführt. • ·
Es wurde nun gefunden, dass gelbe Farbstoffe, welche Pigmente sind und ausgezeichnete Lichtechtheit sowie Echtheit gegen Lösung emit t el, einschlieeelich kräftiger organischer Lösungsmittel, wie beispielsweise Xylol, zeigen, nach Methoden hergestellt werden können, die den oben zusammengefassten reoht ähnlich sind. Diese neuen Farbstoffe unterscheiden sich Jedooh in wichtiger Hinsicht und besitzen überraschend überlegene Eigenschaften im
" 6 ORIGINAL
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Vergleich zu den bisher gebildeten»
Die Farbstoffe gemäss der vorliegenden Erfindung können gebil det werden, indem 2 Mol des Diazoderivate eines Amins der Struktur
NH5
CH,
mit 1 Mol einer Kupplungskonponente der Struktur
worin η die Zahl 1 bis einschliesslich 3 bedeutet» gekuppelt werden.
So wird z.B. ein Farbstoff dieser Art, der eine'brilliante gel be Tönung hat, durch die folgende Formel dargestellt!
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CH3-C-C-C-N-
O w O H \ „ O H O
•ι η it η > N. η it « n
ti
».
-CH5
Diese Verbindung blutet in Xylol, Aceton, Dioctylphthalat, Tetrachloräthylen und Methanol nicht aus, selbst beim- Siedepunkt dieser Lösungsmittel. Im Vergleich dazu blutet der bekannte technisch verwendete gelbe Farbstoff, der durch Kuppeln von diazotierten 2-Methyl-4-chloranilin mit 2,5-Dimethoxy-4-chloracetoacetanilid hergestellt ist, in Aceton, Tetrachloräthylen und Xylol ausο Bas Produkt der vorliegenden Erfindung ist auch lichtechter als dieser gut bekannte kommerzielle Farbstoff.
Die erfindungsgemäss erhältlichen Farbstoffe sind überraschend gut im Vergleich mit anderen Farbstoffen ale dem oben erwähnten kommerziellen Produkt. Wenn beispielsweise 2-Methyl-5-ohloranilin diazotiert und mit N,N(-(2,$-Biohlor-p-phenylen)-bie-aoetoacetamid gekuppelt wird, erhält man einen gelben Farbstoff, der be-
M. 4 ~,
* OftSGfNAt
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züglich dar Lichtechtheit schlecht ist« Auch farbstoffe, die
von verschiedenen diazotierten Aminen, wie 2-lfitro-4—methylanilin od^r 2~Nitro-4-chloranilin, gekuppelt mit N,N1-(2,5-Dichlor-p-phenylenj-bis-acetoacetamid stammen, bluten in verschiedenen organischen Lösungsmitteln beträchtlich aus, trotz ihres verhältnismässig hohen Molekulargewichtes, das erwarten liesse, dass sie in dieser Hinsicht zufriedenstellend wären. Wenn das ^ Diazoderivat von 2-Methyl-4-chloranllin mit Ν,Ν·-(ρ-Ρηβην1βιι)-bis-acetoacetamid oder mit N,lf-(2-Chlor~p-phenylen)-bie-aoetoacetamid gekuppelt wird, erhält man einen gelben Farbstoff, doch besitzt dieser sehr geringe Echtheit gegen Lösungsmittel.
Die Diazoverbindungen, die sich zur Verwendung in Verbindung mit der vorliegenden Erfindung eignen, können durch jede «weckmassige Maßnahme hergestellt werden, wie durch Behandlung dta entsprechenden Anilinderivates mit Natriumnitrit und Mineralsäure unter Kühlen der Lösung. Die Kupplungskomponente kann " ebenfalls aus leicht zugänglichen Ausgangsmaterialien hergestellt wenden. So kann beispielsweise das Kupplungsmittel für den besonderen oben erwähnten gelben Farbstoff hergestellt werden, inden 2 Mol Xthylacetoace-iat Bit 1 Mol 2,5-Dionlor-pphenylendiamin in einem inerten Lösungsmittel, wie Toluol oder Xylol, in Gegenwart eines Katalysators, wie Triethanolamin, umgesetzt werden.
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Uie Farbstoffe können durch Zugabe einer wäßrigen Lösung der Diazokomponente zu einer wäßrigen Suspension der Kupplerkomponente, gewünschtenfalle in Gegenwart eines oberflächenaktiven Mittels, gebildet werden0
Die neuen farbstoffe sind gelbe Pigmente mit hoher Pärbkraft, ausgezeichneter Hchtheit gegen Lösungsmittel und sehr guter Lichtechtheit. Sie eignen sich dahti. ^sonders für Kunststoffe, Druckfarben, Lacke, Farben für die Klotzfärbung von Textilien bzwο den Textildruck und auch für das Spinnfärben von Viskosereyon und Acetatreyon.
Das folgende Beispiel erläutert die Erfindung, ohne sie zu beschränken. Die Teile und Proζentangaben sind auf das Gewicht bezogen, wenn nichts andere? angegeben ist.
Beispiel
71 Teile 4-Chler~2Hnethylanilin werden durch Erwärnen in 875 Teilen Wasser und 425 teilen 5n-Salzsäure gelöst. Sas ganze wird auf O0C abgekühlt, und eins Lösung von 35 Teilen Natriunnitrit in 100 Teilen Wasser wird allmählich unter guten Bewegen unterhalb der Oberfläche dos Gemisches zugegeben. Bas ganze wird dann eine Stunde gerührt und filtriert, um eine klei ne Menge eines unlöslichen Materials zu entfernen.
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R-54069
Die bo hergestellte Diazolb'sung wird allmählich zu einer peneion von N,N'-(2,f>-Dichlorrp-phenylen)-bie-acetoacetaiaid zugegeben, die durch Auflösen von 36.3 g der letzteren Verbin dung in 4,5 1 Lösung mit 285 g 20#igex» HaOH und Auefällen dee Diarylids mit 45 ml Essigsäure in Gegenwart von 12,5 g Laurinsäurediäthanolamid unter Kräftiger Bewegung hergestellt ist* 175 g Natriumacetat werden zugegeben, um den pH-Wert bei etwa 5 zu halten.
Nachdem öle Kupplungareaktion beendet ist, wird das Gemisch auf 750C erwärmt, filtriert und mit Wasser gewaschen. Sann werden Verurirainigungen durch Behandlung des Figments mit einem organische ι Lösungsmittel, wie Pyridin, Xylol und dergl., entfernt C
PtrtentanegrUohe
7 -
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Claims (18)

Ί7Τ5084 R-54069 18. März 1966 Patentanspr Ü c h β
1.!Verfahren zur Herstellung von Diazofarbstoffen,.dadurch gekennzeichnet, dass das Diaasoderlvat eines Amine der Struk
NH
Cl
mit einem substituierten bis-Aoetoacetamid gekuppelt wird, das zur Kupplung in der p-StelJung befähigt ist und eine Struktur hat, welche der Formel
-N-C-CH9-C-CH 0 Ό " ^-" Ά Ο
entspricht,
worin X ein Haiοgenatom und η die Zahl 1 bis einechlieaelioh bedeuten.
- 8
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BAD ORIGINAL
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2, Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass X Chlor bedeutet»
3. Verfahren nach AnspruchΊ oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass X Chlor und η die Zahl 1 bedeuten.
4<. Wasserunlösliche Azofarbstoffe entsprechend der Formel
0 u 0 H / „ 0 „
,-a-C-C-N-<f X-N-C-C-C-CH
3 i V/ N
N δ
"Ό Ο'
,-CH, Cl Cl
worin X Halogen und η eine ganze Zahl von 1 bie einechlieee-Iich 3 bedeuten.
5* Wasserunlösliche Azofarbstoffe nach Anspruch 4, dadurch 'gekennzeionnet, dass X Chlor bedeutet.
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6. Waseerunlöelloher Azo farb's to ff nach Anspruch 5, dadurch ge* kennzeichnet, dass er der Formel
Cl
0W0H \ W0H0
β π n η Ι ι. n ti *» η
CH5-C-C-C-H-/ X-IT-C-C-C-CH5
• I I
Cl . Cl
entspricht.
10
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ORtOtNAL INSPECTED
DE19661719084 1965-03-19 1966-03-18 Verfahren zur Herstellung von wasserunloeslichen Diazofarbstoffen Pending DE1719084A1 (de)

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DE (1) DE1719084A1 (de)
DK (1) DK109962C (de)
GB (1) GB1063920A (de)
NL (1) NL125849C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2429286A1 (de) * 1973-06-22 1975-01-16 Ciba Geigy Ag Neue disazopigmente und verfahren zu deren herstellung und verwendung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2429286A1 (de) * 1973-06-22 1975-01-16 Ciba Geigy Ag Neue disazopigmente und verfahren zu deren herstellung und verwendung

Also Published As

Publication number Publication date
GB1063920A (en) 1967-04-05
NL125849C (de)
DK109962C (da) 1968-08-12

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