DE171933C - - Google Patents

Info

Publication number
DE171933C
DE171933C DENDAT171933D DE171933DA DE171933C DE 171933 C DE171933 C DE 171933C DE NDAT171933 D DENDAT171933 D DE NDAT171933D DE 171933D A DE171933D A DE 171933DA DE 171933 C DE171933 C DE 171933C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
troughs
belt
trough
frame
shaking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT171933D
Other languages
English (en)
Publication of DE171933C publication Critical patent/DE171933C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/02Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation
    • B03B5/04Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation on shaking tables

Landscapes

  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
in LONDON.
Es ist bereits eine Einrichtung zur Ausführung stetiger Stoßherdarbeit bekannt, bei der mehrere Herdtröge längsseitig nebeneinander auf endlosen· Ketten o. dgl. befestigt und dadurch zu einem endlosen Trogband vereinigt sind. Dieses läuft auf seinem Lagergestell um und bewegt sich mit seiner oberen Bahn unter einer seitlichen Trübeaufgabe und Wasserspülung entlang. Das
lOy Lagergestell wird in der Bandumlaufrichtung geschüttelt. Die einzelnen Herdtröge arbeiten daher als Querstoßherde. Sie treten beim Bandumlauf nacheinander unter die Trübeaufgabe, werden hier beschickt und gehen dann an der seitlichen Wasserspülung entlang, durch welche die verschieden schweren Sorten des Gutes nacheinander getrennt aus dem Troge herausgeschwemmt werden.
Nach der Erfindung soll bei Herden dieser
ao Art das Lagergestell des Trogbandes nicht in der Richtung des Bandumlaufs, sondern quer dazu geschüttelt werden, so daß die einzelnen Herdtröge als Langstoßherde arbeiten. Die schweren, haltigen Teile des Gutes bleiben infolge der Eigenart des Langstoßes hierbei während der Vorbeiführung der Tröge an der Wasserspülung in den Trögen und werden erst nach Passieren der Bandumkehrstelle, wenn sie nach unten gekehrt sind, aus den Trögen herausgespritzt, während allein die leichteren Teilchen des Gutes auf der oberen Bandbahn aus den Trögen ausgetragen werden. Dadurch soll eine reinlichere Scheidung erzielt werden.
Die Trogböden werden zur besseren Festhaltung der schweren Erzteile mit Segeltuch belegt. Der vorliegende Herd eignet sich besonders für die Behandlung von Pochschlamm oder Erzabfällen, wie sie von den gewöhnlichen Aufbereitungsvorrichtungen kommen, behufs Gewinnung der sonst verloren gehenden äußerst feinen Metallbezw. Erzteilchen.
Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Vorrichtung ist auf den Zeichnungen veranschaulicht, und zwar ist:
Fig. ι eine Aufsicht,
Fig. 2 eine Seitenansicht und
Fig. 3 ein senkrechter Querschnitt der Maschine, während Fig. 4 und 5 einen einzelnen Trog zeigen.
Über dem Gestell A wird der Herdrahmen B zweckmäßig durch Schaukelträger 1 (Fig. 3) gehalten, die durch Stellschrauben 2 angehoben oder niedergelassen werden können, um die Herdfläche mehr oder weniger zu kippen oder wagerecht zu stellen. Bei dem vorliegenden Beispiel soll der Rahmen etwa 2,10 m breit und 3,60 m lang sein; er ist aus Längs- und Querbalken zusammengesetzt, deren Oberseite mit schmalen Brettern belegt ist, so daß eine ebene Oberfläche entsteht.
In den einander gegenüberliegenden Enden des Rahmens sind Wellen 4 gelagert (Fig. 2), auf denen Kettenräder 5 befestigt'sind, über welche Ketten oder aus einzelnen Gliedern zusammengesetzte Riemen 6 laufen. Die letzteren tragen eine Anzahl Tröge 7, die quer zu den Ketten nebeneinander derart angeordnet sind, daß sie mit den Ketten 6 ein
endloses Band bilden, welches sich langsam über die Plattform des Rahmens -B fortbewegt.
Diese Tröge (Fig. 4 und 5) sind vorteilhaft etwa 25 cm breit und 210 cm lang; sie bestehen aus zwei Holzleisten α von ungefähr 25 mm zu 38 mm im Querschnitt (in der Zeichnung sind sie schmaler dargestellt) und 2,10 m Länge, quer auf diese aufgenagelten Bodenbrettern b, die etwa 6 mm dick, 75 mm breit und 250 mm lang sind und zweckmäßig einen Segeltuchbelag c tragen. Das Trogband wird ohne irgendwelche Stützrollen an seinen Enden in seiner Längsrichtung fortbewegt, indem die Kettenräder 5 als Leitrollen wirken. Das Band ruht mit seiner unteren Bahn auf zwei Längsschienen, die an dem Schüttelrahmen befestigt sind, so daß selbst dieser Teil nicht auf Rollen oder Walzen gelagert ist und das ganze Band durch die Ketten getragen wird.
Der Antrieb des Herdes wird durch ein WiIfley-Getriebe vermittelt. Dieses umfaßt ein Paar Knebel G, die einen Kniehebel bilden und mittels einer Kurbel oder eines Exzenters H von einer Welle IO aus bewegt werden, welch letztere durch eine Riemscheibe J getrieben wird. Der eine Knebel G ist durch eine Schiene M mit der Mitte des Herdes auf derjenigen Seite des Herdrahmens, auf welcher sich die geschlossenen Enden der Tröge 7 befinden, verbunden, so daß der Herdrahmen während des Betriebes abwechselnd zurückbewegt wird, und zwar entgegen der Wirkung einer Feder K, die den das äußere Ende der Schiene M tragenden Schwinghebel L beeinflußt und dann wieder unter Mitwirkung der Feder vorgestoßen wird. Der andere Knebel G greift in ein Lager N, das von einem am Triebwerksgestell angebrachten Bock O getragen wird und zweckmäßig verstellbar ist, um den Hub der Knebel G und damit die dem Herd durch sie erteilte Bewegung nach Bedarf regeln zu können.
Vermöge der eben beschriebenen Einrichtung empfängt der Herd eine quer zu seinem Rahmen, gegen das offene Ende der Tröge gerichtete hin- und hergehende Bewegung, und zwar ist das Antriebsgetriebe so eingerichtet, daß der Ausschub zuerst langsam und dann beschleunigt ist, während die Rückbewegung anfangs schnell erfolgt und dann verzögert wird.
Auf einem Ende der Antriebswelle 10 sitzt eine Schnecke 11, die in ein Schneckenrad 12 auf einer Welle 13 greift, welch letztere senkrecht zur Hauptwelle IO und parallel zu den Wellen 4 auf dem Schüttelrahmen liegt. Die Welle 13 und eine der Wellen 4 sind durch eine Kette 15 miteinander verbunden (Fig. 2), die über auf diesen Wellen sitzende Kettenräder 16, 17. läuft. Auf diese Weise erhält die Trogkette eine langsame, stetige Bewegung; der Kettentrieb gestattet dem Herd ■ eine hin- und hergehende Bewegung, welche die Welle 13 nicht mitmacht.
Bezüglich der Tröge sei noch erwähnt, daß sie wagerecht gestellt oder ein wenig gegen ihr offenes Ende geneigt werden. Die Trübe wird neben dem Herd auf etwa die Hälfte seiner Länge in dem Schlammkasten 20 geführt (Fig. i), während die übrige Herdlänge von einem Trog 21 für das W7aschwasser eingenommen wird. Da die Tröge 7 auf dieser Seite geschlossen sind, so fließt das Wasser notwendigerweise nach der anderen Seite gegen das offene Ende der Tröge, so daß auch das taube Gestein selbst in gröberen Stückchen in jener Riehtung fortgeführt wird, während äußerst feine Erzteilchen durch die Segeltuchfläche festgehalten werden.
Als einfaches Mittel zur Fortschaffung der Aufbereitungsprodukte aus den Trögen . ist ein Kasten 25 unterhalb der dem Aufgabeende gegenüberliegenden Bandumkehrstelle angeordnet (Fig. 2), und ein gerade über diesem Kasten vorgesehenes gelochtes Rohr 26 entsendet einen Sprühregen von Wasser in die umgestürzten Tröge, wodurch bei deren Vorübergang alles Erz aus ihnen herausgespült wird, um in den Sammelkasten 25 zu fallen.

Claims (1)

  1. 95 Patent-An SPRU ch:
    Einrichtung zur Ausführung stetiger Stoßherdarbeit, bei der ein umlaufendes endloses Trogband, das aus längsseitig nebeneinander auf endlosen Ketten o. dgl. befestigten Einzeltrögen besteht, sich unter Schüttelung seines Lagergestells mit der oberen Bahn unter einer seitlichen Trübeaufgabe und Wasserspülung entlang bewegt, gekennzeichnet durch die Schüttelung des Trogbandgestells quer zur Bandumlaufrichtung, so daß die einzelnen Tröge als Langstoßherde arbeiten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT171933D Active DE171933C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE171933C true DE171933C (de)

Family

ID=436866

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT171933D Active DE171933C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE171933C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE171933C (de)
DE3535035A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum aus einer gruppe von gegenstaenden wie einem fang wassertiere aussortieren von gleichartigen gegenstaenden wie garnelen
DE2521166A1 (de) Maschine zum reinigen von gemuesewurzeln oder -knollen
DE964321C (de) Vorrichtung zum Seihen oder Filtrieren von Fluessigkeiten mit Schwingsieb
DE71918C (de) Rechenreiniger
DE3900980A1 (de) Fahrbare obstauflesemaschine
DE224338C (de)
DE198534C (de)
EP1050216A2 (de) Vorrichtung zum Überziehen von Nahrungsmitteln mit kakaobutterhaltigen oder ähnlichen fetthaltigen Massen
AT261286B (de) Rübenerntemaschine
AT71167B (de) Fördervorrichtung, insbesondere für zu überziehende Konfitüren oder dgl.
DE2851684B2 (de) Vorrichtung zum Entstielen und/oder Schälen von Früchten
DE3050916C2 (de) Waschgerät für Ablaufrinnen in Kläranlagen
DE84457C (de)
DE516585C (de) Entrindungstrommel
DE447500C (de) Reinigungsvorrichtung mit Walzenbuersten fuer die Siebe von Reinigungs- und Sortiervorrichtungen fuer Getreide
DE84606C (de)
DE221196C (de)
DE376129C (de) Kartoffelerntemaschine mit einem strohschuettlerartig bewegten Reinigungsrost
DE255319C (de)
DE194963C (de)
EP0480099A1 (de) Transportvorrichtung für längliche Werkstücke
DE806121C (de) Antriebsvorrichtung fuer den Rechenmechanismus in einem Nassklassierbehaelter mit Schraegboden
DE308096C (de)
DE3044461A1 (de) "waschgeraet fuer ablaufrinnen in klaeranlagen"