DE171966C - - Google Patents

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DE171966C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/14Friction clutches with outwardly-movable clutching members co-operating with the inner surface of a drum or the like
    • F16D13/16Friction clutches with outwardly-movable clutching members co-operating with the inner surface of a drum or the like shaped as radially-movable segments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
- M 171966 KLASSE 47c.
Die Erfindung betrifft eine Kupplung mit Kupplungsbacken, die durch Schraubenanzug gegen das Kupplungsgehäuse gedrückt werden und durch an diesen Schrauben angreifende Gelenke mit einer in der Längsrichtung der Kupplung verschiebbaren, das Einrücken bewirkenden Büchse in Verbindung stehen. Bei dieser Kupplung soll nun die Abnutzung der Kupplungsbacken in demselben
ίο Maße, wie sie vor sich geht, ausgeglichen werden, so daß die Backen fast bis zur vollständigen Abnutzung verwendet werden können. Zu diesem Zweck ist die den Schraubenanzug bewirkende Büchse als Mutter für eine mit Schraubengewinde versehene zweite Büchse ausgebildet, die unter . der Einwirkung einer Druckfeder , steht. Durch Verstellen der als Mutter dienenden Büchse auf der zweiten Büchse kann also die allmähliche Abnutzung der Backen ohne Änderung der Spannung der Feder ausgeglichen werden.
Diese Verstellung zum Ausgleich der Abnutzung der Backen ist jedoch nur in engen Grenzen möglich. Um nun die Abnutzung der Backen bis auf das äußerste Maß zu ermöglichen, sind größere Verstellungen notwendig , insbesondere nachdem eine weitere Verstellung durch die Büchse nicht mehr möglich ist. Es muß dann diese Büchse in ihre Anfangsstellung wieder zurückgebracht werden können, ohne daß die Stellung der Backen zum Kupplungsgehäuse geändert wird. Dies wird dadurch erreicht, daß die Gelenke, die die als Mutter dienende Büchse mit den die Backen andrückenden Schrauben verbinden, an Scheiben angreifen, die in gleichen Abständen voneinander, mehrere Löcher tragen, so daß die Stellung des Angriffspunktes der. Gelenke an diesen Scheiben entsprechend der Abnutzung der. Backen geändert werden kann.
In der Zeichnung ist die neue Kupplung in einem Ausführungsbeispiel zur Darstellung gekommen.
. Fig. ι zeigt auf der linken Hälfte eine Ansicht der Kupplung und auf der rechten einen Schnitt durch die Achse der die Verstellung der Kupplungsbacken bewirkenden Schrauben.
Fig. 2 ist ein Schnitt durch die Achse der Kupplung, dessen unterer Teil die Stellung der Büchse anzeigt, wenn die Backen noch nicht abgenutzt sind, während der obere Teil die Stellung der Büchse nach einer bestimmten Abnutzung der Backen veranschaulicht.
Fig. 3 ist ein Schnitt entsprechend dem der Fig. 2 und zeigt die Kupplung in entkuppelter Stellung, und
Fig. 4 ist ein Schnitt durch die Achse der Kupplung und durch das Mitnehmer-Querhaupt.
Die Kupplung besteht in bekannter Weise aus zwei metallischen Backen α und b, von denen jede einen Halbkreis bildet und die im Innern eines Gehäuses c sitzen, das mit dem Schwungrad des Motors einen Teil bildet. Jede Backe trägt zwei Zapfen d, an denen Büchsen e sitzen, die je nach der Kupplungshälfte, zu der sie gehören, im Innern ent-

Claims (2)

weder Rechts- oder Linksgewinde tragen; zwei Schrauben f, die entsprechend Rechtsgewinde oder Linksgewinde tragen, sitzen in den Büchsen e derart, daß sie, sobald sie im Sinne der Pfeile der Fig. 2 gedreht werden, das Bestreben haben, die beiden Backen a und b gegen das Innere des Gehäuses c zu drücken. Die Drehung der Schrauben f erfolgt durch kreisförmige Scheiben g, in denen sich in bestimmtem, gleichem Abstand voneinander viele Löcher befinden; sie sind durch vier Lenkstangen h, die mittels Zapfen in die Löcher der Scheiben, eingreifen, mit der Stellbüchse k verbunden. Diese trägt Schraubengewinde und bildet die Mutter zu einer zweiten Büchse η und wird durch eine Gegenmutter 0 in ihrer Stellung festgehalten. Die Büchse η -wird durch zwei Stangen p, die an einem Ring angreifen, verstellt. Der ao Ring q sitzt zwischen zwei Reihen Kugeln r in einer Ausfräsung der Büchse n. Der zur Kupplung notwendige Druck wird durch eine Feder s erhalten, die gegen einen auf der Büchse η aufgeschraubten, die Ausfräsung für den Ring q auf der anderen Seite begrenzenden Ring wirkt. Die Welle t der Kupplung trägt ein.Querhaupt 772, das auf einem quadratisch ausgebildeten Teil der Welle sitzt. Die beiden Arme des Hauptes haben jeder ein rechteckiges Loch zur Aufnahme eines Keiles oder Bolzens 11, der in Armen ν der Backen a und b sitzt. Die Bolzen u haben einen gewissen Spielraum in den Löchern des Querhauptes m in radialer Richtung, damit die Backen α und b, die zur Kupplung und Entkupplung notwendige Bewegung machen können. Die Welle t wird an ihrem Ende durch eine Kugellagerung w gehalten, die in einer kleinen Aussparung in dem Ende der Welle χ des Motors sich befindet. Die Wirkungsweise der Kupplung ist leicht zu erkennen. Die Backen α und b werden gegen die Büchse c mit einem zur Übertragung genügenden Druck durch die Feder .? gedrückt, die, indem sie auf die Büchse η einwirkt, die Backen mittels der Büchse k, Lenkstangen h, Scheiben g und Schrauben f in Berührung mit dem Gehäuse bringt. Die Kraft wird dann von der Welle χ des Motors auf die Welle t durch die Backen α und b übertragen, die durch die Bolzen u das auf der Welle t sitzende Querhaupt m mitnehmen. Will man entkuppeln, so genügt es, mittels der Stangen ρ die Büchse η auf der Welle x, entgegen der Wirkung der Feder s zu verschieben. Die Teile nehmen dann die in Fig. 3 gezeigte Stellung ein, es haben die Scheiben g eine teilweise Drehung gemacht, infolge deren die Schrauben f die Backen a und b einander genähert haben, eine Bewegung, die infolge . des Spielraumes der Bolzen ü in den Lagern des Querhauptes möglich ist. ' Die Abnutzung der Backen α und b kann allmählich in folgender Weise ausgeglichen werden: Sobald die Backen noch nicht abgenutzt sind, nehmen die Teile die unten in Fig. 2 gezeigte Stellung ein. In dem Maße, wie nun die Abnutzung-eintritt, kann man die Büchse k auf der Büchse η vorschieben, bis erstere gegen die Nabe des Querhauptes m stößt; während dieser Verschiebung behält der Ring q trotzdem seine Stellung bei, wodurch jede Änderung in der Spannung der Feder .? verhütet wird infolge der Unabhängigkeit der Büchsen k und η voneinander, die durch Schraubenverbindung miteinander verbunden sind. Sobald die Abnutzung der Backen derart ist, daß die Büchse k gegen die Nabe des Querhauptes m stößt, kann man die Büchse wieder in die Anfangsstellung, die im unteren Teil der Fig. 2 gezeigt ist, bringen und es werden dann die Stifte i der Lenkstangen in ein anderes Loch der Scheiben g eingesetzt. Nach dieser Regelung der Kupplung arbeitet diese genau so wie vor der Abnutzung. Infolge dieser Anordnung kann man die Backen α und b bis zur vollkommenen ■ Abnutzung verwenden, ohne jemals eine schlechte Wirkung zu erhalten. Die beschriebene Einrichtung ermöglicht nicht nur eine leichte Änderung in der Stellung der Backen, sondern verhindert auch vollkommen jede nicht gleichmäßige Abnutzung derselben und ein Festklemmen in den Gängen der Schrauben f infolge der Anordnung der Büchsen e, die die Muttern für diese Schrauben sind und die bei d gelenkig an den Backen α und b befestigt' sind. Gerade diese gelenkige Anordnung ist für die Regelung und für die richtige Wirkung der Backen unbedingt wichtig. Pate nt-A ν Sprüche:
1. Kupplung, deren Backen durch Schrauben verstellt werden, die durch Lenkstangen mit einer auf der Welle der Kupplung verschiebbaren Büchse verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß diese Büchse (k) als Mutter auf einer zweiten, mit Gewinde versehenen verschiebbaren Büchse (n) ausgebildet ist, so daß durch Verstellen der Mutter auf dieser Büchse (n) die Stellung der Backen geregelt und deren Abnutzung ausgeglichen werden kann.
2. Ausführungsform der Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenkstangen (h), die die als Mutter
ausgebildete Büchse (k) mit den die Backen verstellenden Schrauben (f) verbinden, an Scheiben (g) angreifen, die auf den Schrauben befestigt und in bestimmten Abständen mit Löchern versehen sind, so daß die Stellung der Angriffspunkte der Lenkstangen (h) an diesen Scheiben (g) geändert werden kann, sobald die Abnutzung der Backen derart vorgeschritten ist, daß sie durch die Verschiebung der die Mutter bildenden Büchse (k) nicht mehr ausgeglichen werden kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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