DE17238C - Neuerung an Scheren - Google Patents

Neuerung an Scheren

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Publication number
DE17238C
DE17238C DENDAT17238D DE17238DA DE17238C DE 17238 C DE17238 C DE 17238C DE NDAT17238 D DENDAT17238 D DE NDAT17238D DE 17238D A DE17238D A DE 17238DA DE 17238 C DE17238 C DE 17238C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
scissors
cutting
cutting edges
cutting edge
pivot point
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Active
Application number
DENDAT17238D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. D. SCHAAF in Solingen
Publication of DE17238C publication Critical patent/DE17238C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B13/00Hand shears; Scissors
    • B26B13/28Joints
    • B26B13/285Joints with means for applying pressure on the blades; with means for producing "drawing-cut" effect

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 69: Schneidwerkzeuge.
C. D. SCHAAF in SOLINGEN. Neuerung an Scheeren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 30. Juli 1881 ab.
Um Scheeren im allgemeinen eine vortheilhafte Wirkung zu geben, werden dieselben so eingerichtet, dafs die sich bewegende Schneide gegen die andere relativ als feststehend anzunehmende Schneide, unter einem schiefen, nicht rechten' Winkel zur Richtung der Schneidekante gegen die feste Schneide niedergeht, wodurch die Wirkung der Scheere ganz bedeutend verstärkt wird.
Bei den gewöhnlichen Handscheeren läfst sich die schiefwinklige Bewegung der Schneiden gegen ihre Längsrichtung* ohne die Scheere complicirt zu machen, schlecht erzielen, indem die Combination der Bewegung der Schneiden um ihren Mittelpunkt bezw. der senkrechten Bewegung der einen Schneide und der Verschiebung der Schneide in ihrer Längsrichtung eine durch die am Drehpunkte sich ablagernden Stofftheile leicht verschmutzende und schwierig herzustellende Construction ergiebt.
Es läfst sich nun die schiefwinklige Bewegung der einen Schneide der Scheere gegen die andere Schneide auch dadurch erzeugen, dafs der Drehpunkt α der beiden Schneiden, wie in der Zeichnung, Fig. 2, angegeben, nach aufsen verlegt wird, statt dafs derselbe, wie dies allgemein üblich ist, in der Mitte der Breite der beiden Schneiden liegt. Derselbe kommt also jetzt etwas aufserhalb der schneidenden Kante der einen Schneide und ebenfalls aufserhalb des Rückens der anderen Schneide zu liegen, und zeigen die von diesem Drehpunkte α aus gezogenen Bogen α, in welch schiefwinkliger Richtung die Bewegung der Schneiden gegen einander erfolgt, während die Bogen β zeigen, in welch stumpfer bezw. rechtwinkliger Richtung die Schneiden sich gegen einander bewegen, wenn dieselben sich um die bezw. Mittelpunkte b b bewegen würden.
Nun wird aber, je schräger die Wirkung der einen Schneide gegen die andere ist, desto mehr der zu zerschneidende Stoff zwischen den beiden Schneiden zurückgehalten, während er bei gewöhnlichen Scheeren das Bestreben hat, nach vorn zu gleiten.
Es hat aber eine Scheere mit einem so stark in den Rücken der einen Schneide gedrängten Drehpunkte den Fehler, dafs diese Schneide, wenn dieselbe nicht mehr schliefsend fest durch die Verbindungsschraube an die andere Schneide gedrängt wird, von derselben beim Zerschneiden kräftiger Stoffe sich zu entfernen sucht und sich der Stoff zwischen die Schneideflächen klemmt. Dieses wird dadurch zu vermeiden gesucht, dafs in die eine Schneide ein kreisförmiger Schlitz eingearbeitet ist, dessen Mittelpunkt in dem aufserhalb liegenden Drehpunkte der beiden Schneiden liegt; dieser Schlitz dient einer Schraube mit Kopf als Führung, welche, in die andere Schneide fest eingeschraubt, das Auseinandergehen verhindert, wie Zeichnung, Fig. 2, zeigt.
Nun hat aber eine Scheere mit einem an der Seite angebrachten Drehpunkt der Schneiden kein besonders gefälliges Aussehen und mufs zudem mit der gröfsten Genauigkeit geschliffen werden, um den Schneidekanten diejenige Stellung zu einander zu geben, welche den Schnitt bedingen; deshalb sind beide Schneiden der Scheere je mit einem bogenförmigen Schlitz versehen, deren Mittelpunkte mit dem aufserhalb liegenden Drehpunkte der Schneiden zusammenfallen. Der eine Schlitz führt eine Schraube,
welche, in die andere Schneide eingeschraubt, beide Schneiden zusammenpefst, während der andere Schlitz einen Stift fuhrt, der in der ersteren Schneide befestigt ist.
Hierdurch wird bewirkt, dafs die Scheerenschneiden auch ohne den festen Drehpunkt a sich so gegen einander bewegen, als wenn dieser feste Drehpunkt noch vorhanden wäre, derselbe mithin nicht mehr ausgeführt zu werden braucht und trotzdem die Wirkung der Scheere, nämlich die Erzeugung der schiefwinkligen Richtung der Schneidekanten zu einander, dieselbe ist, als wenn der feste Drehpunkt noch vorhanden wäre, wie Fig. ι zeigt.

Claims (1)

  1. PATENT-Anspruch:
    Eine Scheere mit bogenförmigen Schlitzen in beiden Schneiden, in welchen sich je eine Schraube und ein Stift bewegen, die in der anderen Schneide befestigt sind, um beim Oeffnen und Schliefsen der Scheere eine Bewegung der Schneiden zu erzielen, als wenn dieselben sich in einem aufserhalb der Schneiden liegenden festen Drehpunkte bewegten, Fig. i.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT17238D Neuerung an Scheren Active DE17238C (de)

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DENDAT17238D Active DE17238C (de) Neuerung an Scheren

Country Status (1)

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DE (1) DE17238C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2837823A (en) * 1957-03-28 1958-06-10 Petrocelli Gobbi Scissors with a compound blade movement
EP0662374A1 (de) * 1994-01-01 1995-07-12 New Tokyo Service Ltd. Schere

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2837823A (en) * 1957-03-28 1958-06-10 Petrocelli Gobbi Scissors with a compound blade movement
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