DE172833C - - Google Patents

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DE172833C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B1/00Manufacture of leather; Machines or devices therefor
    • C14B1/02Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather
    • C14B1/14Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather using tools cutting the skin in a plane substantially parallel to its surface
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/25Cutting or shearing hairs without cutting the skin

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ml72833 -
KLASSE 286. GRUPPE
Zusatz zum Patente 134790 vom 26. Juli 1901.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. August 1905 ab. Längste Dauer: 25. Juli 1916.
Das Hauptpatent beschreibt eine Lederabschärfmaschine mit Ringmesser, bei welcher das mit Schleifvorrichtung versehene Messer der Abnutzung entsprechend durch achsiale Verschiebung nachgestellt wird. Außerdem ist es aber auch nötig, entsprechend dem wechselnden Material die Schneide des Messers gegenüber der Materialführung einzustellen. Der sich drehende Schleifstein, der das Schleifen des Messers während des Betriebes zu besorgen hat, bleibt aber in achsialer Richtung in derselben Stellung und schwingt nur in einem Arm um
' einen Bolzen, um gegen das Messer geführt werden zu können. Wenn nun das Messer bei wechselndem Material gegenüber der Materialführung verschoben werden muß, so kann die Lage der Schneide gegenüber dem Schleifstein sich so gestalten, daß eine falsche Fase geschliffen wird, oder es muß so viel weggeschliffen werden, bis die Schneide^ wieder richtig wird. Dadurch geht einerseits viel Zeit verloren, andererseits wächst der Verbrauch an Messern sehr stark.
Die vorliegende Erfindung stellt nun eine Anordnung dar, die gestattet, durch einen einfachen Handgriff während des Betriebes die Schleifvorrichtung der Messerstellung entsprechend vor- und zurückzustellen.
Die Zeichnung stellt dar:
Fig. ι eine Abschälmaschine im Aufriß, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 dieselbe im Grundriß mit teilweise ausgeschnittener Tischplatte.'-
In dem Gehäuse b ist das Ringmesser a in achsialer Richtung verstellbar gelagert und wird durch die Riemenscheibe c angetrieben. Gegen die schneidende Kante des Ringmessers α legt sich ein Schleifstein d, der sich in einem schwingenden Lagerarm g dreht. In bekannter Weise wird der Lagerarm g durch eine Zugstange / mit Stellschraube m von dem Messer entfernt oder ihm genähert. Das Lagerauge des Armes g umfaßt ein Exzenter h, das auf einem BoI-zen η befestigt ist, der an seinem oberen Ende ein Handrad i trägt. Das Handrad i reicht vorteilhaft durch einen Schlitz in der angrenzenden Seitenwand des Gehäuses b und ist mit einer Handhabe 0 versehen. Jede Stellung des Handrades kann durch einen federnden Faller k festgehalten werden.
Die Anwendung der Vorrichtung ist folgende:
Bei normaler Stellung des Schleifsteins zum Messer a, wie in Fig. 2 angegeben, wird die Fase e geschliffen. Wenn nun das zu verarbeitende Material gewechselt wird, so muß bei feinerem Material das Messer näher an die Materialführung f herangebracht werden, bei dickerem Material jedoch weiter von / entfernt werden. Würde nun der Schleifstein d immer an derselben Stelle bleiben, so ergäbe, dies.im ersten Falle eine
zu flache, im zweiten Falle eine zu steile Fase. Durch eine geringe Verstellung des Handrades i ist nun die Möglichkeit gegeben, den Schleifstein d während des Betriebes derart zu verstellen, daß immer ein und dieselbe Fase geschliffen wird, welche Stellung auch das Messer α gegenüber der Materialführung f einnimmt. Außerdem hat man es jederzeit in der Hand, durch Verschieben
ίο des Schleifsteins die Fase steiler und damit •schmaler, durch Zurückziehen des Schleifsteins dieselbe flacher und damit breiter zu gestalten.
Es soll noch erwähnt werden, daß die Zugstange / am Arm g durch eine verlängerte Schlitzführung im Gehäuse gesteckt ist und die Stellschraube m mit einem kugeligen Kopf, der in einer gleichgestalteten Aushöhlung der Seitenwand ruht, versehen ist, um jegliche Klemmung an dieser Stelle zu vermeiden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Lederabschärf- und Spaltmaschine mit Ringmesser nach dem Patent 134790, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verstellung des Messers zugleich die Schleifvorrichtung infolge ihrer Lagerung auf einem Exzenter gegen die Umfangsfläche des Ringmessers verschoben werden kann, zwecks Erreichung einer der Arbeit entsprechenden Schneidfase.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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