DE173211C - - Google Patents

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DE173211C
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luminous
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02KJET-PROPULSION PLANTS
    • F02K9/00Rocket-engine plants, i.e. plants carrying both fuel and oxidant therefor; Control thereof
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M21/00Apparatus for supplying engines with non-liquid fuels, e.g. gaseous fuels stored in liquid form
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B43/00Engines characterised by operating on gaseous fuels; Plants including such engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M2700/00Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
    • F02M2700/12Devices or methods for making a gas mixture for a combustion engine
    • F02M2700/126Devices for the supply or mixing of air and gas

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 46«. GRUPPE
in GÖRLITZ. ■
Arbeitsverfahren und Ventil für Gaskraftmaschinen. „ Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Juli 1905 ab.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Schichten von Luft und Gas in Gaskraftmaschinen, bei welchen nicht nur verschiedene Gasarten nacheinander, sondern auch zwei oder mehrere Gasarten gleichzeitig verwendet werden. Das Wesen des Verfahrens besteht darin, daß entweder· Sauggas allein oder auch Leuchtgas allein und schließlich auch ίο ein Gemisch von Saug- und Leuchtgas der Maschine zugeführt werden.
Das zur Durchführung eines solchen Schicht- und Mischverfahrens dienende Mischventil ist auf der Zeichnung im Schnitt dargestellt.
Kraftgas (Sauggas, Wassergas usw.) tritt durch Öffnung a, an welche die Kraftgasleitung angeschlossen ist, in den Raum b ein, während das Leuchtgas durch den Kanal c in die Kammer d einströmt. Die Kraftgas- und Leuchtgasleitung· können durch besondere Ventile geschlossen öder geöffnet werden.
In der Kammer d ist ein Ventil e angeordnet, das gleichzeitig als Luftventil ausgebildet ist. Zu diesem Zwecke befinden sich in dem Ventilkegel e Löcher f, welche den Luftzutritt aus der Leitung i in die Kammer g gestatten.
Der obere Ventilkegel schließt die Kammer b ab, während der untere Ventilkegel e die Kammer d und die Hauptluftkammer i absperrt.
Die Steuerung erfolgt in der Weise, daß das Ventil erst angehoben wird, nachdem der.
Arbeitskolben bereits einen kleinen Teil des Hubes ausgeführt hat.
Hierdurch wird erreicht, daß der Kolben durch die Löcher f erst nur Luft ansaugt. , Ebenso erfolgt Schluß des Ventils bereits vor beendigtem Kolbenhub, so daß zum Schluß ebenfalls nur Luft vom Kolben angesaugt wird.
Ist die Leuchtgasleitung c abgesperrt und die Kraftgasleitung α geöffnet, so arbeitet die Maschine nur mit Sauggas. Ist dagegen die Kraftgasleitung α geschlossen und Leuchtgasleitung c offen, so arbeitet die Maschine nur mit Leuchtgas. Sind dagegen beide' Leitungen a und c geöffnet, so arbeitet die Maschine mit Kraftgas (Sauggas) und Leuchtgas gleichzeitig.
In letzterem Falle kann das Leuchtgas trotz seines Überdruckes nicht in die Kammer b eindringen, weil das Ventil e durch die Steuerung erst dann geöffnet wird, wenn der Kolben seine Saugwirkung schon begonnen hat.
In allen drei Schichtweisen wird das Luftgasgemisch in bekannter Weise von zwei Luftschichten eingeschlossen und in der letzten. Periode des Saughubes auch in die Mischkammer g durch Löcher/ Luft gesaugt, so daß darin eine Explosion nicht stattfinden kann, während die Maschine arbeitet.

Claims (3)

  1. Pate nt-An Sprüche:
    i. Arbeitsverfahren für Gaskraftmaschinen , bei welchen Kraftgas durch
    Leuchtgas ersetzt wird oder beide Gase zusammen verwendet werden, dadurch gekennzeichnet, daß am Anfang und Ende des Saughubes nur Luft und in der mittleren Periode des Saughubes entweder ein. aus Luft und Kraftgas bestehendes Gemisch oder ein aus Luft und aus Kraftgas und Leuchtgas bestehendes Gemisch angesaugt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei gehobenem Ventil entweder nur Luft und Kraftgas oder nur Luft und Leuchtgas oder auch ein Gemisch aus Luft und Leucht- und Kraftgas in den. Verbrennungsraum der Ma- ig schine vom Kolben angesaugt wird*-,.
  3. 3. Ventil· zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das erst nach Beginn des Saughubes des Kolbens gehobene und vor Beendigung desselben gesenkte Ventil zum Absperren der Kraftgaskammer (b) einerseits und der Luftkammer (i) und der Leuchtgaskammer (d) andererseits mit zwei Ventilkegeln versehen ist, von denen der eine Ventilkegel (e) Locher ff) besitzt, so daß bei geschlossenem Ventil der Kolben nur Luft ansaugt.
    Hierzu, ι Blatt Zeichnungen.
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