DE173341C - - Google Patents

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DE173341C
DE173341C DENDAT173341D DE173341DA DE173341C DE 173341 C DE173341 C DE 173341C DE NDAT173341 D DENDAT173341 D DE NDAT173341D DE 173341D A DE173341D A DE 173341DA DE 173341 C DE173341 C DE 173341C
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DE
Germany
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piston
brake
cylinder
slide
nut thread
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H11/00Applications or arrangements of braking or retarding apparatus not otherwise provided for; Combinations of apparatus of different kinds or types
    • B61H11/06Applications or arrangements of braking or retarding apparatus not otherwise provided for; Combinations of apparatus of different kinds or types of hydrostatic, hydrodynamic, or aerodynamic brakes
    • B61H11/08Applications or arrangements of braking or retarding apparatus not otherwise provided for; Combinations of apparatus of different kinds or types of hydrostatic, hydrodynamic, or aerodynamic brakes comprising a pump or the like circulating fluid, braking being effected by throttling of the circulation

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20/. GRUPPE
LUDWIG PFEIFFER in MÜNCHEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. Februar 1904 ab.
Der mittels Schraubengang im. Bremszylinder geführte Bremskolben enthält einen federnden Schieber, der mit einer Nase in den Schraubengang des Bremszylinders greift und bei der drehenden und fortschreitenden Bewegung des Kolbens eine zur Erreichung eines unveränderlichen.Bremswiderstandes allmähliche Schließung des Durchgangsweges für die Flüssigkeit herbeiführt. Die Bewegung des Bremskolbens kann dabei durch die1 Radachse vermittelt werden.
Fig. ι ist ein Längsschnitt und Fig. 2 ein Querschnitt einer Ausführungsform, bei der die Flüssigkeitszylinder festliegen und die Bremsung nur nach einer Richtung, erfolgen kann.
Fig. 3 ist ein Längsschnitt und Fig. 4 ein Querschnitt einer zweiten Ausführungsform, bei welcher der Flüssigkeitszylinder sich mit der Radachse dreht, bis er für die Bremsung, die nach beiden Richtungen erfolgen kann, mit dem Rahmen des Fahrzeuges gekuppelt wird. .
Fig. 5 und 6 zeigen in Längs- und Querschnitt eine Ausführungsform, bei welcher der Bremskolben am Ende des Bremsweges selbsttätig in die Lösestellung zurückkehrt.
Die je ein Stück mit den zweiteiligen Achslagern bildenden Flüssigkeitszylinder a (Fig. 1 und 2) sind zwischen den beiden Lokomotivrahmen befestigt und -unter sich durch das Zwischenstück b verbunden. Der auf der Kolbenstange c geradlinig und mittels Schraubengang im' Muttergewinde des Flüssigkeitszylinders α geführte Kolben d wird durch Drehen der Kolbenstange c in gleichförmiger Weise verschoben und gedreht. Der Kolben d selbst besteht aus dem Gehäuse e (Fig. 2) mit zellenförmigem Verdränger/, das den einen Zylinderraum vollständig gegen den anderen abschließt. Die im Zylinder α enthaltene Flüssigkeit muß daher durch die im Kolben d befindliche Öffnung g überströmen. Zur Erreichung eines unveränderlichen Bremswiderstandes wird die Höhe dieser Öffnung g bei gleichbleibender Breite durch den im Kolben gleitenden Schieber h entsprechend geregelt. Dies geschieht in der Weise, daß der Schieber h mittels seiner Nase i in dem im Gewindegang k des Zylinders α eingeschnittenen Zug I geführt und durch die Feder m dagegen gedrückt wird. Die durch die Durchströmöffnung g in der Zelle des Verdrängers/ eingetretene Flüssigkeit strömt durch die seitliche Öffnung η auf die andere Kolbenseite über. Da die Tiefe des Zuges I gegen das Ende des Kolbenhubes hin allmählich abnimmt, so schließt mit Beendigung des Bremsweges der Schieber h die Durchströmöffnung vollständig ab.
Der Antrieb der Kolbenstangen c erfolgt durch die Zahnräder 0 und p. Das Zahnrad 0 sitzt lose auf der Treibachse, während die Zahnrädern auf den Kolbenstangen c befestigt sind. Durch Eintreten der Keile q in die Nuten der Treibachse wird das Zahnrad ο mit der Treibachse gekuppelt.
Nach erfolgter Bremsung werden die Bremskolben d durch Rückwärtsfahren in die ursprüngliche Lage zurückgebracht.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 3 und 4 wird der Bremskolben d unmittelbar durch eine Radachse, die zugleich die Kolbenstange bildet, angetrieben. Der Bremskolben d befindet sich in der Ruhelage in der Mitte des Flüssigkeitszylinders a, dessen Muttergewinde k nach beiden Seiten hin verlaufen, so daß diese Bremse in beiden Fahrtrichtungen wirkt.
Der Flüssigkeitszylinder α dreht sich mit der Radachse, während das Querstück r, in dem der einrückbare Keil q gleitet, zwischen den Rahmen des Fahrzeuges befestigt ist. Für die Bremsung wird der Flüssigkeitszylinder α mittels des Keiles q mit dem Querstück r gekuppelt, so daß er feststeht und der Bremskolben d gedreht und verschoben wird.
Der Bremskolben d besteht aus zwei Kolben
ao mit gemeinschaftlichem Boden e. Die Durchströmöffnung g ist seitlich am \^erdränger_/ angebracht, so daß nur ein Regelschieber h für die gemeinschaftliche Durchströmöffnung g nötig ist.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 5 und 6 bewirkt der federnde Schieber h zugleich die Führung des Bremskolbens d in dem der Drosselung der Flüssigkeit entsprechend vertieften Muttergewinde in der Zylinderwandung. Dieser Schieber h ist mit seitlichen Zapfen t versehen, die sich in U-förmigen Längsnuten einer mit der Radachse ein Stück bildenden Führung u — im oberen Teile mit, im unteren.Teile ohne Spielraum — bewegen. Da das Muttergewinde in der Zylinderwandung nur bis zur Umkehrstelle der Nuten reicht und der Bremskolben d durch die Rückstellfeder ν beeinflußt ist, so wird der Schieber h durch seine in den unteren Teil der Nuten gelangten Zapfen t niedergehalten, bis der Bremskolben d in die Ausgangsstellung (Lösestellung) gelangt, wo sich die Lücke w im Steg der Nuten befindet. Durch diese Lücke kehren die Zapfen t des federnden Schiebers h in den oberen Teil der Nut zurück und der Schieber kommt wieder in Eingriff mit dem Muttergewinde der Zylinderwandung.
In gleicher Weise wie nach der Fig. 3 und 4 befindet sich der Bremskolben d in der Ruhelage in der Mitte des Flüssigkeitszylinders a, dessen Muttergewinde k nach beiden Seiten hin verlaufen, so daß die Bremse also auch in beiden Fahrtrichtungen
wirkt. .
Die Wirkungsweise beim Bremsen ist nach erfolgter Anstellung der Bremse derart, daß der Bremskolben durch die Radachse im Gewinde des Bremszylinders, z. B. nach links, verschoben und die Durchtrittsöffnung g durch . den Schieber h allmählich verschlossen wird.
Am Ende des Bremsweges wird der Bremskolben d mittels der linksseitigen Rückstellfeder v, der die rechtsseitige entgegenwirkt, in die Ausgangsstellung, also bis zur Mitte, zurückgebracht.
Der Schieber h, der zugleich das Gewinde des Kolbens d bildet, bleibt bei .diesem Rücklauf (Leerlauf) des Kolbens, nachdem er am Ende des Bremsweges das Muttergewinde des Bremszylinders verlassen hat, da seine seitlichen Zapfen t an der abgerundeten Stelle der Nut in den unteren Strang übertreten, außer Eingriff mit dem Muttergewinde.
Kehren in der Mitte der Nut — also in der Ausgangsstellung des Kolbens — die Zapfen t durch die Lücke w in den oberen Teil ~der Nut zurück, so kommt der federnde Schieber h wieder in Eingriff mit dem Muttergewinde und die Bremse ist für eine neue Bremsung bereit.

Claims (3)

Patent-Ansprüche: . .
1. Flüssigkeits - Gegendruckbremse für Eisenbahnfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß der in einem Flüssigkeitszylinder (a) mittels Schraubengang geführte Bremskolben (d) einen radial gleitenden, federnden Schieber (h) enthält, der mit einem Durchgangskanal (g) und einer ■Führungsnase (i) versehen ist, welche in einen schraubenförmigen, zur Erreichung eines unveränderlichen Bremswiderstandes allmählich an Tiefe abnehmenden Zug (I) in der Zylinderwandung greift, nach Kupplung mit der Radachse eine drehende und ' fortschreitende Bewegung erhält und dabei eine allmähliche Drosselung des Durchgangsweges der Flüssigkeit herbeiführt 10a (Fig. ι und 2).
2. Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Bremse, bei der das Muttergewinde (k) im Flüssigkeitszylinder (a) von der Mitte aus sich nach beiden Seiten erstreckt, so daß der Bremskolben (d), sobald der sich mit der Radachse drehende Flüssigkeitszylinder (a) festgestellt ist, je nach der Fahrtrichtung nach der einen oder anderen Seite verschoben wird (Fig. 3 und 4). . .
3. Flüssigkeitsbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Schieber (h), der außer der Drosselung der Durchströmöffnung (g) die Führung des von einer Rückstellfeder (v) beeinflußten Bremskolbens (d) in dem der Drosselung entsprechend vertieften Muttergewinde des Flüssigkeitszylinders (a) bewirkt, mittels seitlicher Zapfen (t) in einer längs der Radachse angeordneten Umkehrnut (u) gegeführt wird, deren unterer Strang mit
dem oberen an der Ausgangsstelle des Kolbens durch eine Quernut (w) verbunden ist, so daß der Kolben bis zur Umkehrstelle der Nut durch den in das Muttergewinde greifenden Schieber geführt und aus dieser nach Eintritt in den unteren Nutenstrang durch die Rückstellfeder in die Ausgangsstellung zurückgeführt wird, in der der Schieber durch die Quernut (n>) in den oberen Nutenstrang tritt und mit dem Muttergewinde wieder in Eingriff gelangt (Fig. 5 und 6).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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