DE173341C - - Google Patents
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- DE173341C DE173341C DENDAT173341D DE173341DA DE173341C DE 173341 C DE173341 C DE 173341C DE NDAT173341 D DENDAT173341 D DE NDAT173341D DE 173341D A DE173341D A DE 173341DA DE 173341 C DE173341 C DE 173341C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61H—BRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
- B61H11/00—Applications or arrangements of braking or retarding apparatus not otherwise provided for; Combinations of apparatus of different kinds or types
- B61H11/06—Applications or arrangements of braking or retarding apparatus not otherwise provided for; Combinations of apparatus of different kinds or types of hydrostatic, hydrodynamic, or aerodynamic brakes
- B61H11/08—Applications or arrangements of braking or retarding apparatus not otherwise provided for; Combinations of apparatus of different kinds or types of hydrostatic, hydrodynamic, or aerodynamic brakes comprising a pump or the like circulating fluid, braking being effected by throttling of the circulation
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20/. GRUPPE
LUDWIG PFEIFFER in MÜNCHEN.
Der mittels Schraubengang im. Bremszylinder geführte Bremskolben enthält einen
federnden Schieber, der mit einer Nase in den Schraubengang des Bremszylinders greift
und bei der drehenden und fortschreitenden Bewegung des Kolbens eine zur Erreichung
eines unveränderlichen.Bremswiderstandes allmähliche Schließung des Durchgangsweges
für die Flüssigkeit herbeiführt. Die Bewegung des Bremskolbens kann dabei durch die1 Radachse vermittelt werden.
Fig. ι ist ein Längsschnitt und Fig. 2 ein Querschnitt einer Ausführungsform, bei der
die Flüssigkeitszylinder festliegen und die Bremsung nur nach einer Richtung, erfolgen
kann.
Fig. 3 ist ein Längsschnitt und Fig. 4 ein Querschnitt einer zweiten Ausführungsform,
bei welcher der Flüssigkeitszylinder sich mit der Radachse dreht, bis er für die Bremsung,
die nach beiden Richtungen erfolgen kann, mit dem Rahmen des Fahrzeuges gekuppelt
wird. .
Fig. 5 und 6 zeigen in Längs- und Querschnitt eine Ausführungsform, bei welcher
der Bremskolben am Ende des Bremsweges selbsttätig in die Lösestellung zurückkehrt.
Die je ein Stück mit den zweiteiligen Achslagern bildenden Flüssigkeitszylinder a (Fig. 1
und 2) sind zwischen den beiden Lokomotivrahmen befestigt und -unter sich durch das
Zwischenstück b verbunden. Der auf der Kolbenstange c geradlinig und mittels Schraubengang
im' Muttergewinde des Flüssigkeitszylinders α geführte Kolben d wird durch
Drehen der Kolbenstange c in gleichförmiger Weise verschoben und gedreht. Der Kolben d
selbst besteht aus dem Gehäuse e (Fig. 2) mit zellenförmigem Verdränger/, das den einen
Zylinderraum vollständig gegen den anderen abschließt. Die im Zylinder α enthaltene
Flüssigkeit muß daher durch die im Kolben d befindliche Öffnung g überströmen. Zur Erreichung
eines unveränderlichen Bremswiderstandes wird die Höhe dieser Öffnung g bei
gleichbleibender Breite durch den im Kolben gleitenden Schieber h entsprechend geregelt.
Dies geschieht in der Weise, daß der Schieber h mittels seiner Nase i in dem im Gewindegang
k des Zylinders α eingeschnittenen Zug I geführt und durch die Feder m dagegen
gedrückt wird. Die durch die Durchströmöffnung g in der Zelle des Verdrängers/
eingetretene Flüssigkeit strömt durch die seitliche Öffnung η auf die andere Kolbenseite
über. Da die Tiefe des Zuges I gegen das Ende des Kolbenhubes hin allmählich abnimmt,
so schließt mit Beendigung des Bremsweges der Schieber h die Durchströmöffnung
vollständig ab.
Der Antrieb der Kolbenstangen c erfolgt durch die Zahnräder 0 und p. Das Zahnrad
0 sitzt lose auf der Treibachse, während die Zahnrädern auf den Kolbenstangen c befestigt
sind. Durch Eintreten der Keile q in die Nuten der Treibachse wird das Zahnrad
ο mit der Treibachse gekuppelt.
Nach erfolgter Bremsung werden die Bremskolben d durch Rückwärtsfahren in die ursprüngliche
Lage zurückgebracht.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 3 und 4 wird der Bremskolben d unmittelbar
durch eine Radachse, die zugleich die Kolbenstange bildet, angetrieben. Der Bremskolben d
befindet sich in der Ruhelage in der Mitte des Flüssigkeitszylinders a, dessen Muttergewinde
k nach beiden Seiten hin verlaufen, so daß diese Bremse in beiden Fahrtrichtungen
wirkt.
Der Flüssigkeitszylinder α dreht sich mit der Radachse, während das Querstück r, in
dem der einrückbare Keil q gleitet, zwischen den Rahmen des Fahrzeuges befestigt ist.
Für die Bremsung wird der Flüssigkeitszylinder α mittels des Keiles q mit dem Querstück
r gekuppelt, so daß er feststeht und der Bremskolben d gedreht und verschoben
wird.
Der Bremskolben d besteht aus zwei Kolben
ao mit gemeinschaftlichem Boden e. Die Durchströmöffnung
g ist seitlich am \^erdränger_/
angebracht, so daß nur ein Regelschieber h für die gemeinschaftliche Durchströmöffnung g
nötig ist.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 5 und 6 bewirkt der federnde Schieber h zugleich
die Führung des Bremskolbens d in dem der Drosselung der Flüssigkeit entsprechend
vertieften Muttergewinde in der Zylinderwandung. Dieser Schieber h ist mit
seitlichen Zapfen t versehen, die sich in U-förmigen Längsnuten einer mit der Radachse
ein Stück bildenden Führung u — im oberen Teile mit, im unteren.Teile ohne Spielraum —
bewegen. Da das Muttergewinde in der Zylinderwandung
nur bis zur Umkehrstelle der Nuten reicht und der Bremskolben d durch die Rückstellfeder ν beeinflußt ist, so wird
der Schieber h durch seine in den unteren Teil der Nuten gelangten Zapfen t niedergehalten,
bis der Bremskolben d in die Ausgangsstellung (Lösestellung) gelangt, wo sich
die Lücke w im Steg der Nuten befindet. Durch diese Lücke kehren die Zapfen t des
federnden Schiebers h in den oberen Teil der Nut zurück und der Schieber kommt wieder
in Eingriff mit dem Muttergewinde der Zylinderwandung.
In gleicher Weise wie nach der Fig. 3 und 4 befindet sich der Bremskolben d in
der Ruhelage in der Mitte des Flüssigkeitszylinders a, dessen Muttergewinde k nach
beiden Seiten hin verlaufen, so daß die Bremse also auch in beiden Fahrtrichtungen
wirkt. .
Die Wirkungsweise beim Bremsen ist nach erfolgter Anstellung der Bremse derart, daß
der Bremskolben durch die Radachse im Gewinde des Bremszylinders, z. B. nach links,
verschoben und die Durchtrittsöffnung g durch . den Schieber h allmählich verschlossen wird.
Am Ende des Bremsweges wird der Bremskolben d mittels der linksseitigen Rückstellfeder
v, der die rechtsseitige entgegenwirkt, in die Ausgangsstellung, also bis zur Mitte,
zurückgebracht.
Der Schieber h, der zugleich das Gewinde des Kolbens d bildet, bleibt bei .diesem Rücklauf
(Leerlauf) des Kolbens, nachdem er am Ende des Bremsweges das Muttergewinde des Bremszylinders verlassen hat, da seine seitlichen
Zapfen t an der abgerundeten Stelle der Nut in den unteren Strang übertreten,
außer Eingriff mit dem Muttergewinde.
Kehren in der Mitte der Nut — also in der Ausgangsstellung des Kolbens — die Zapfen t
durch die Lücke w in den oberen Teil ~der Nut zurück, so kommt der federnde Schieber
h wieder in Eingriff mit dem Muttergewinde und die Bremse ist für eine neue
Bremsung bereit.
Claims (3)
1. Flüssigkeits - Gegendruckbremse für
Eisenbahnfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß der in einem Flüssigkeitszylinder
(a) mittels Schraubengang geführte Bremskolben (d) einen radial gleitenden, federnden
Schieber (h) enthält, der mit einem Durchgangskanal (g) und einer ■Führungsnase (i) versehen ist, welche in einen
schraubenförmigen, zur Erreichung eines unveränderlichen Bremswiderstandes allmählich
an Tiefe abnehmenden Zug (I) in der Zylinderwandung greift, nach Kupplung mit der Radachse eine drehende und
' fortschreitende Bewegung erhält und dabei eine allmähliche Drosselung des Durchgangsweges der Flüssigkeit herbeiführt 10a
(Fig. ι und 2).
2. Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Bremse, bei der das Muttergewinde
(k) im Flüssigkeitszylinder (a) von der Mitte aus sich nach beiden Seiten erstreckt,
so daß der Bremskolben (d), sobald der sich mit der Radachse drehende Flüssigkeitszylinder (a) festgestellt ist, je
nach der Fahrtrichtung nach der einen oder anderen Seite verschoben wird (Fig. 3
und 4). . .
3. Flüssigkeitsbremse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der federnde
Schieber (h), der außer der Drosselung der Durchströmöffnung (g) die Führung des
von einer Rückstellfeder (v) beeinflußten Bremskolbens (d) in dem der Drosselung
entsprechend vertieften Muttergewinde des Flüssigkeitszylinders (a) bewirkt, mittels
seitlicher Zapfen (t) in einer längs der Radachse angeordneten Umkehrnut (u) gegeführt
wird, deren unterer Strang mit
dem oberen an der Ausgangsstelle des Kolbens durch eine Quernut (w) verbunden
ist, so daß der Kolben bis zur Umkehrstelle der Nut durch den in das Muttergewinde greifenden Schieber geführt
und aus dieser nach Eintritt in den unteren Nutenstrang durch die Rückstellfeder
in die Ausgangsstellung zurückgeführt wird, in der der Schieber durch die Quernut (n>) in den oberen Nutenstrang
tritt und mit dem Muttergewinde wieder in Eingriff gelangt (Fig. 5 und 6).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE173341C true DE173341C (de) |
Family
ID=438159
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT173341D Active DE173341C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE173341C (de) |
-
0
- DE DENDAT173341D patent/DE173341C/de active Active
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